DE8806387U1 - Installationsträger für Stromschienen - Google Patents

Installationsträger für Stromschienen

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DE8806387U1 DE8806387U DE8806387U DE8806387U1 DE 8806387 U1 DE8806387 U1 DE 8806387U1 DE 8806387 U DE8806387 U DE 8806387U DE 8806387 U DE8806387 U DE 8806387U DE 8806387 U1 DE8806387 U1 DE 8806387U1
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    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60MPOWER SUPPLY LINES, AND DEVICES ALONG RAILS, FOR ELECTRICALLY- PROPELLED VEHICLES
    • B60M1/00Power supply lines for contact with collector on vehicle
    • B60M1/30Power rails
    • B60M1/307Supports
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02GINSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
    • H02G5/00Installations of bus-bars
    • H02G5/02Open installations
    • H02G5/025Supporting structures

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Insertion Pins And Rivets (AREA)

Description

INSTALLATIONSTRÄGER FÜR STROMSCHIENEN
Die Neuerung betrifft einen Installationsträger für Stromschienen aus glasfaserverstärktem Polyesterharz mit einem Fußteil und einem daran festgelegten Tragarm für die Stromschiene, wobei das Fußteil einstückig ausgebildet ist und an seinem freien Ende mit Innenbereichen des Tragarms eine Halteaufnahme für den Haltebereich der Stromschiene bildet.
Durch die DE-AS 1 615 545 ist ein Isolationsträger bekannt, der aus einem Stromschienenbock besteht, an dem die Stromschiene mittels einer an einem tragenden Isolator angeordneten Klaue befestigt ist. Der tragende Isolator ist dabei ein glasfaserverstärktes Pressteil, aas an seinem einen Ende mit dem Schwellenbock und an seinem anderen Ende mit der die Stromschiene tragenden Klaue verbunden ist.
Der Nachteil dieses bekannten Aufbaus ist darin zu sehen, daß hier der gesamte Isolationsträger aus verschiedenen Teilstükken, die aus unterschiedlichen Materialien gebildet sein können, gestaltet ist. Die dabei verwendeten Schraubverbindungen und tragenden Metallteile sind geeignet, die Bildung von Kriechströmen zu begünstigen. Darüber hinaus ist der Montageaufwand erheblich.
Aus dem DE-GM 73 37 642 ist ein weiterer Isolationsträger für Stromschienen bekannt, bei dem das Fußteil und der Tragarm einstückig ausgebildet sind. Am freien Ende des Tragarmes ist ein Aufnahmeelement angeformt, welches an seiner Oberfläche federartige Erhöhungen besitzt, die mit korrespondierenden Nuten an der Basis einer Befestigungsklammer zusammenwirken. Auch bei dieser Konstruktion hat sich ais nachteilig herausgestellt, daß die Befestigungsklammer zu ihrer Sicherung über eine Schraubverbindung an dem Aufnahmeelement zusätzlich festgelegt sein muß.
Blatt 2
dadurch ist wiederum der Montageaufwand erhöht und die Kriechstromsicherheit in Frage gestellt.
Hier setzt die Neuerung ein, die es sich zur Aufgabe gestellt hat, einen Isolationsträger für Stromschienen anzugeben, bei dem die Befestigungsklammer für die Stromschiene ohne metallische Befestigungselemente wie Schrauben und dgl. im Aufnahmebereich des Tragarmes festgelegt ist. Neuerungsgemäß wird dazu vorgeschlagen, daß der Tragarm zweistückig aus einem fußtei 1 seitigen Formstück und einem Kopfbereich besteht, und daß das Formstück mit dem freien Ende des Fußteils unlösbar verbunden ist, während der Kopfbereich über eine Gleitpassung mit dem Formstück verbunden und über ein eine Presspassung bewirkendes Klemmelement an diesem lösbar festgelegt ist. Das Formstück weist dabei eine Grundplatte zur Untergreifung sowie eine Basisplatte zur Übergreifung des freien Endes des Fußteils auf und darüber hinaus eine durch Abstandsstege gehaltene Deckplatte. Die Basisplatte ihrerseits besitzt randseitig durchlaufend federartige Erhöhungen, welche in randnahe Nuten des freien Endes des Fußteils passförmig eingreifen.
Das Formstück hat in seiner Grundplatte und seiner Basisplatte eine zentrale Öffnung, welche nach Erreichen des Endsitzes am freien Ende des Fußteils mit einer entsprechenden Öffnung am freien Ende des Fußteils fluchtet. In die gemeinsamen Öffnungen ist dann ein Paßstift eingelassen. Vorteilhaft kann das Formstück und das zugeordnete freie Ende des Fußteils zusätzlich durch Verklebung unlösbar miteinander verbunden sein. An das stromsehienenseitige Ende des Formstücks kann weiterhin eine querverlaufende Haltenase für den Eingreifbereich der Stromschiene angeformt sein. Der Kopfbereich weist an der Unterseite eine C-förmige Öffnung auf, deren aufeinander zugerichtete Flansche im Einbauzustand zugeordnete Randbereiche der Deckplatte des Formstücks untergreifen.
Blatt 3
In die Deckplatte selbst ist in einer Verlängerung eine Öffnung zur Aufnahme des Klemmelementes eingebracht- Der Kopfbereich weist schließlich eine querverlaufende Haltenase für den Eingreifbereich der Stromschiene auf. In die Haltenase des Formstücks und in die Haltenase des Kopfbereiches sind schienenartige Gleitelemente eingelassen. Solche schienenartigen R1 &rgr;It.plpmpnt.p sind duch 1 engsverIeufend an den Außenseiten der Flansche angeordnet.
Mit dem neuerungsgemäßen Isolationsträger kann die Schraube zur Sicherung der Befestigungsklammer am oberen freien Ende des Tragarms entfallen, da mit den Einrichtungen der Neuerung trotzdem ein sicherer Halt der Befestigungsklammer gewährleistet ist. Diese Befestigungsklammer besteht neuerungsgemäß aus dem fußtei1seitigen Formstück, welches beispielsweise mittels Klebeverbindung mit dem oberen freien Ende des Fußteils verbunden werden kann. Hierbei wird in die Öffnungen des Formstücks und des oberen freien Endes des Fußteils, welche miteinander fluchten, zusätzlich ein Haltebolzen eingesetzt, der wie das Formstück und das Fußteil aus glasfaserverstärkter Polyesterharz gebildet sein kann. Dieser Bolzen kann ebenfalls mittels eines entsprechenden Klebers in seinem Endsitz unlösbar gehalten sein.
Nach diesem Verbindungsvorgang zwischen Formstück und oberem freien Ende des Fußteils, wird die Stromschiene in die Haltenase des Foriüstücks eingesetzt. Daraufhin wird der Kopfbereich mit einer querveriaufenden Haltenase in den zugeordneten Eingreifbereich der Stromschiene eingesetzt, wobei der Kopfbereich über die Gleitpassung mit dem Formstück verbunden ist. Nach dem endgültigen Aufschieben des Kopfbereichs wird dieser durch ein Klemmelement lösbar mit dem Formstück verbunden, wobei dieses Klemmelement eine Presspassung des Kopfbereichs am Formstück bewirkt.
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Das Klemmelement kann beispielsweise ein keilförmiges Formteil aus glasfaserverstärktem Polyesterharz sein.
Mit dem neuerungsgemäßen I solationsträger und den Mechanismen der Befestigung der Stromschiene im Kopfbereich werden damit alle bisher verwendeten metallischen Teile aus diesen sensiblen Rprpirhpn verbannt.. Dadurch sind dip Nachteile der Schraubverbindung des Kopfteils mit dem Fußteil vermieden, die darin gesehen werden müssen, daß die metallischen Teile korrosionsanfällig sind, und daß die Schraube mit einem definierten Drehmoment angezogen werden muß. Dies ergibt entsprechende Schwierigkeiten bei der Montage. Diese Schwierigkeiten werden neuerungsgemäß mit dem Aufstecken und Verkeilen des Kopfbereichs am Formstück vermieden. Schraubabhängige Drehmomente sowie eine Korrosion von Metallteilen sind nicht mehr zu befürchten. Der Zeitaufwand der Montage wird durch die neuerungsgemäße Keilverbindung erheblich verringert sowie ein Abrutschen der Stromschiene bei der Montage verhindert, da der Kopfbereich durch das Aufschieben auf das Formstück bereits in seiner Endstellung verharrt, auch wenn die Keilverbindung noch nicht hergestellt ist.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele des neuerungsgemäßen Isolationsträgers schematisch dargestellt; es zeigt:
Fig. 1 eine Explosionszeichnung der Einzelteile
Fig. 2 eine Zusammenstellungszeichnung im Teilschnitt.
Die in Fig. 1 gezeigte Explosionszeichnung zeigt das fußteiiseitige Formstück 2 vor der Verbindung mit dem freist Cr-< 11 des Fußteils 1. Das Formstück 2 besitzt eine Grundplatte 21 zur Untergreifung des freien Endes 11 des Fußteils 1 und eine Basisplatte 22 zur übergreifung des freien Endes 11 des Fußteils 1.
Blatt 5
An der Basisplatte 22 sind randseitig durchlaufend federartige Erhöhungen 221, 222 angeformt, welche in randnahe Nuten 12, 13 des freien Endes 11 des Fußteils 1 paßförmig eingreifen. Das Formstück 2 weist in seiner Grundplatte 21 und seiner Basisplatte 22 eine zentrale Öffnung 26 auf, welche in seinem Endsitz mit einer entsprechenden Öffnung 14 am freien Ende des Fußteils 1 fluchtet. Beim Endsitz des Formstücks 2 am freien Ende 11 des Fußteils 1 greift in diese fluchtenden Öffnungen 26, 14 der Paßstift 6 ein. Sowohl der Paßstift 6 als die beschriebenen Schiebeverbindungen des Formstücks 2 am freien Ende 11 des Fußteils 1 können zusätzlich durch entsprechende Klebemittel unlösbar aufeinander festgelegt sein.
Das Formstück 2 besitzt neben der Grundplatte 21 und der Basisplatte 22 eine Deckplatte 25, welche durch Abstandstege 23, 24 an der Basisplatte 22 angelenkt ist. Die Deckplatte 25 besitzt eine Verlängerung 251, welche gegenüber dem Querschnitt der Deckplatte 25 abgestuft ist und eine Öffnung 252 zur Aufnahme des Klemmelementes 5 aufweist.
Das Formstück 2 besitzt an seinem stromschienenseitigen Ende 27 eine Haltenase 28 für den Eingreifbereich 71 der Stromschiene 7.
Der Kopfbereich 3 weist an seiner Unterseite eine C-förmige Öffnung 31 auf, deren aufeinander zugerichtete Flansche 311, 312 im Einbauzustand zugeordnete Randbereiche 251, 252 der Deckplatte 25 des Formstücks 2 untergreifen. Der Kopfbereich 3 besitzt eine querverlaufende Haltenase 32 für den Eingreifbereich 72 der Stromschiene 7. In die Haltenase 28 des Formstücks 2 und in die Haltenase 32 des Kopfbereichs 3 sind schienenartige Gleitelemente 281, 321 eingelassen.
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Blatt 6
Weiterhin sind längsverlaufend an den Außenseiten der Flansche 311, 312 solche schienenartigen Gleitelemente 3111, 3121 angeordnet.
In der Zusammenstellungszeichnung nach Fig. 2 haben gleiche Teilbereiche gleiche Bezugszahlen erhalten. Aus dem Teilschnitt am freien Ende 11 des Fußteils 1 wird deutlich, wie das Formstück 2 in diesem Bereich gehalten ist. Die Grundplatte 21 greift dabei unter das freie Ende 11 des Fußteils 1 und die Basisplatte 22 übergreift das freie Ende 11 des Fußteils 1. In die miteinander fluchtenden öffnungen 14, 26 des Formstücks 2 und des freien Endes 11 des Fußteils 1 ist der Paßstift 6 eingelassen. Die Abstandsstege 23. 24, von denen nur der Abstandsteg 23 sichtbar ist, halten dabei die Deckplatte 25 in Eingriffsposition für den Kopfbereich 3. Der Kopfbereich &oacgr; ist in der zu Fig. 1 beschriebenen Art und Weise auf die Deckplatte 25 aufgeschoben. Der Teilschnitt des Kopfbereichs 3 zeigt die Verlängerung 251 der Deckplatte 25 mit dem in die öffnung 252 eingesetzten Klemmelement 5. Am Kopfbereich 3 ist die querverlaufende Haltenase 32 für den Eingreifbereich 72 der Stromschiene 7 zu sehen. Gegenüberliegend ist an das stromschienenseitige Ende 27 des Formstücks 2 in die Haltenase 28 des Formstücks 2 und in die Haltenase 32 des Kopfbereichs 3 die schienenartigen Gleitelemente 281, 321 eingelassen.
- Schutzansprüche -

Claims (10)

SCHUTZANSPRÜCHE
1. Installationsträger für Stromschienen aus glasfaserverstärktem Polyesterharz mit einem Fußteil und einem daran festgelegten Tragarm für die Stromschiene, wobei das Fußteil einstückig ausgebildet ist und an seinem freien Ende mit Innenbereichen des Tragarms eine Halteaufnahme für den HaiLebereich der Stromschiene bildet, dadurch gekennzeichnet, daß der Tragarm zweistückig aus einem fußteilseitigen Formstück (2) und einem Kopfbereich (3) besteht, und daß das Formstück (2) mit dem freien Ende (11) des Fußteils (1) unlösbar verbunden ist, während der Kopfbereich (3) über eine Gleitpassung (4) mit dem Formstück (2) verbunden und über ein eine Presspassung bewirkendes Klemmelement 5 an diesem lösbar festgelegt ist.
2. Installationsträger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Formstück (2) eine Grundplatte (21) zur Untergreifung sowie eine Basisplatte (22) zur übergreifung des freien Endes (11) des Fußteils (1) und eine durch Abstandstege (23, 24) gehaltene Deckplatte (25) aufweist.
3. Installationsträger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Basisplatte (22) randseitig durchlaufend federartige Erhöhungen (221, 222) aufweist, welche in randnahe Nuten (12, 13) des freien Endes (11) des Fußteils (1) paßförmig eingreifen.
4. Installationsträger nach Ansprüchen 1 bis 3, dadur.-fi gekennzeichnet, daß das Formstück (2) in seiner Grundplatte (21) und seiner Basisplatte (22) eine zentrale öffnung (26) aufweist, welche nach Erreichen des Endsitzes am freien Ende (11) des Fußteils (1) mit einer entsprechenden öffnung (14) am freien Ende (11) des Fußteils (1) fluchtet, und daß
Blatt 2
ein Paßstift (6) in die Öffnungen (26, 14) eingelassen ist.
5. Installationsträger nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Formstück (2) und das zugeordnete freie Ende (11) des Fußteils (1) mit dem Paßstift (6) zusätzlich durch Verklebung unlösbar miteinander verbunden sind.
6. Installationsträger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an das stromschienenseitige Ende (27) des Formstücks (2) eine querverlaufende Haltenase (28) für den Eingreifbereich (71) der Stromschiene (7) angeformt ist.
7. Installationsträger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kopfbereich (3) an der Unterseite eine C-förmige Öffnung (31) aufweist, deren aufeinander zugerichtete Flansche (311, 312) im Einbauzustand zugeordnete Randbereiche (251, 252) der Deckplatte (25) des Formstückes (2) untergreifen.
8. Installationsträger nach Ansprüchen 1 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Deckplatte (25) eine abgestufte Verlängerung (251) aufweist, in welche eine Öffnung (252) zur Aufnahme des K,emmelementes (5) eingebracht ist.
9. Installationsträger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kopfbereich (3) eine querverlaufende Haltenase (32) für den Eingreifbereich {!?.) der Stromschiene (7) aufweist.
10. Installationsträger nach Ansprüchen 1, 6 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß in die Haltenase (28) des Formstücks (2) und in die Haltenase (32) des Kopfbereichs (3) schionenartige Gleitelemente (281, 321) eingelassen sind, und daß längsverlaufend <in den Außenseiten der Flansche (311, 312) schienenartige Gleitelemente (3111, 3121) angeordnet sind.
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