DE8806057U1 - Stethoskopbruststück - Google Patents
StethoskopbruststückInfo
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-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61B—DIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
- A61B7/00—Instruments for auscultation
- A61B7/02—Stethoscopes
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Description
« «&tgr;&tgr;- - —rr - t .-
17 38 2 B/Lg
Kirchner & Wilhelm GmbH + Co.
Heusteigstraße 70 a
7000 Stuttgart 1 Stethoskopbruststück
Die Erfindung bezieht sich auf Stethoskopbruststück mit wenigstens
einer Membrane. Man kennt derartige Bruststücke in den verschiedensten Ausführungen als einseitige oder als doppelseitige
Ausführung. Im letzteren Falle befindet sich zum Beispiel auf dei
einen Seite eine Membrane und auf der gegenüberliegenden ein Aufnahmetrichter, wobei das Bruststück beispielsweise durch eine
kurze Winkeldrehung umschaltbar ist.
Trotz dieser Umschaltmöglichkeit und auch der Verschiedenartigke!-t
der Konstruktionen lediglich einfach wirkender Stethoskopbruststücke sind letztere nicht für jeden Untersuchungsfall optimal
.
Die Aufgabe der Erfindung besteht infolgedessen darin, ein Stethoskopbruststück
mit wenigstens einet M&thgr;Ribra&eegr;e so weiterzubilden,
daß es beim Abhören an relativ kleinen Flächen und auch beim Untersuchen kleiner Patienten, insbesondere von Kleinkindern,
ein akustisch besseres Signal liefert.
Z'ir Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß
das Stethoskopbruststück mit wenigstens einer Membrane dadurch gekennzeichnet ist, daß die Membrane mit einer über ihre ebene
oder leicht gewölbte Außenfläche vorstehenden örtlichen Erhöhung versehen ist. Diese Erhöhung ermöglicht ein punktartiges Aufsetzen
der Membrane, die sich hinsichtlich ihrer Größe und ihres Materials von herkömmlichen Membranen nicht zu unterscheiden
braucht. Es liegt aber nicht die gesamte Membranfläche auf der zu untersuchenden Körperoberfläche auf, sondern nur die Erhöhung.
Dadurch ist ein punktförmiges Abhören möglich und dies führt zu hervorragenden Tonaufnahmen.
Eine Weiterbildung der Erfindung sieht vor, daß die Erhöhung dem mittleren Membranbereich zugeordnet, sie vorzugsweise zentrisch
zur außen kreisförmigen Membrane angeordnet ist. Eine weitere Ausführungsform der Erfindung kennzeichnet sich dadurch, daß die
Erhöhung ballig ist. Eine andere Variante sieht vor, daß die Erhöhung
außen zylindrisch oder kegelstumpfförmig gestaltet ist.
Die Erhöhung ist zweckmäßigerweise hohl. Dies gilt in erster Linie
für die außen zylindrische oder kegelstumpfförmige Art, schließt aber die ballige oder halbkugelförmige nicht aus.
Eine Weiterbildung der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß die hohle Erhöhung nach außen hin offen ist. Im Falle einer zylinderförmigen
Erhöhung handelt es sich demnach um ein rohrförmiges Gebilde.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung wird vorgeschlagen, daß die hohle Erhöhung nach innen hin offen und die Membrane an der
Stelle der Erhöhung mit einem Durchbruch versehen ist, so daß der unterhalb der Membrane befindliche Schallraum mit dem Innern der
Erhöhung in unmittelbarer Verbindung steht. Wenn zugleich auch das äußere Ende die hohlen Erhöhung offen ist, so handelt es sich
dabei um einen Art Mini-Schalltrichter.
Eine weitere bevorzugte Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, daß die Erhöhung angeklebt, angenietet, zum Beispiel per Ultraschall
angeschweißt oder mittels eines Befestigungselements, wie Schraube oder Niet, gehalten ist.
Des weiteren ist in vorteilhafter Weise vorgesehen, daß die
Erhöhung aus Gummi, Kunststoff, Holz oder Bernstein gefertigt ist. Verwendbar sind auch andere bekannte körperverträgliche
Materialien.
Die Erfindung wird nachstehend anhand der Zeichnung näher erläutert. Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der
Erfindung. Hierbei stellen dar:
Fig. 1 Eine Draufsicht auf das Stethoskopbruststück mit abgebrochen dargestellten Verbindungsschläuchen zum
Ohrbüg-?1,
Fig. 2 eine Seitenansicht der Fig. 1.
Das Stethoskopbruststück besteht in bekannter Weise aus dem Grundkörper 1, der meist aus Metall gefertigt wird und einer
daran gehaltenen Membrane 2. Diese kann flach oder geringfügig nach außen hin hohlgewölbt sein. Ihre Form, Größe und Beschaffenheit
ist an sich bekannt. Beim Ausführungsbeispiel ist sie mit Hilfe eines Halt-.ings 3 lösbar bzw. aufschraubbar am Grundkörper
1 gehalten. In Fig. 2 befindet sich rechts vom Grundkörper 1 eine MemDrane. Bei doppelt wirkender Ausführung kann an der gegenüberliegenden
Seite 4 ein weiterer Schaiiaufnehmer, beispiel? weise eine andersartige Membrane befestigt sein.
Des weiteren befinden sich am Grundkörper 1 zwei beispielsweise
winklig zueinander geordnete Anschlußnippel 5 und 6 für je einen Schlauch 7 bzw. 8. Jeder ist mit einer Hälfte des Ohrbügels verbunden,
so daß der aufgeommene Schall vom Schallraum des Stethoskopbruststücks
über den Schlauch zum Ohrbügel und über dessen Oliven Ins Ohr des Arztes od. dgl. gelangen kann.
Die Membrane 2 ist erfindungsgemäß mit einer über ihre ebene oder
leicht gewölbte Außenfläche vorstehenden örtlichen Erhöhung 9 versehen. Beim Ausführungsbeispiel ist sie ballig geformt, beispielsweise
in der Art einer Halbkugel. Sie kann in nicht näher gezeigter Weise auch zylindrisch oder kegelstumpfförmig und insbesondere
auch hehl sein.
Im letzteren Falle ist es möglich, sie nach außen und/oder innen hin offen auszubilden. Des weiteren kann die Membrane an der
Stelle der örtlichen Erhöhung 9 einen kleinen Durchbruch besitzen, welcher dem Schallübertritt vom Schallraum unterhalb der
Membrane ins Innere der örtlichen Erhöhung bzw, umgekehrt gestattet.
Man kann die Membrane ankleben oder in anderer bekannter Weise befestigen. Im Falle einer Kunststoffertigung ist es möglich, die
örtliche Erhöhung per Ultraschall zu befestigen. Im übrigen schließt die einstückige Fertigung von Membrane und örtlicher Erhöhung
selbstverständlich nicht aus.
Claims (9)
1. Stethoskopbruststück mit wenigstens einer Membrane (2), dadurch gekennzeichnet, daß die Membrane (2) mit einer über ihre
ebene oder leicht gewölbte Außenfläche vorstehenden örtlichen Erhöhung (9) versehen ist.
2. Ste*:hoskopbruststück nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Erhöhung (9) dem mittleren Membranbereich zugeordnet ist.
3. Stethoskopbruststück nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Erhöhung (9) ballig ist.
4. Stethoskopbruststück nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Erhöhung (9) außen
zylindrisch oder kegelstumpfförmig ist.
5. Stethoskopbruststück nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Erhöhung (9) hohl
6. Stethoskopbruststück nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die hohle Erhöhung (9) nach außen hin offen ist.
7. Stethoskopbruststück nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
daß die hohle Erhöhung (9) nach innen hin offen und die
Membrane an der Stelle der Erhöhung mit einem Durchbruch versehen ist.
8. Stethoskopbruststück nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Erhöhung (9) angeklebt,
angenietet, angeschweißt oder mittels eines Befestigungselements gehalten ist.
9. Stethoskopbruststück nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Erhöhung aus Gummi,
Kunststoff, Holz oder Bernstein gefertigt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8806057U DE8806057U1 (de) | 1988-05-06 | 1988-05-06 | Stethoskopbruststück |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8806057U DE8806057U1 (de) | 1988-05-06 | 1988-05-06 | Stethoskopbruststück |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8806057U1 true DE8806057U1 (de) | 1988-06-23 |
Family
ID=6823807
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8806057U Expired DE8806057U1 (de) | 1988-05-06 | 1988-05-06 | Stethoskopbruststück |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8806057U1 (de) |
-
1988
- 1988-05-06 DE DE8806057U patent/DE8806057U1/de not_active Expired
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