DE8805952U1 - Fischseparator - Google Patents

Fischseparator

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DE8805952U1
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Maschinenfabrik Hellmut Geiger & Co Kg 7500 Karlsruhe De GmbH
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Maschinenfabrik Hellmut Geiger & Co Kg 7500 Karlsruhe De GmbH
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02BHYDRAULIC ENGINEERING
    • E02B1/00Equipment or apparatus for, or methods of, general hydraulic engineering, e.g. protection of constructions against ice-strains
    • E02B1/006Arresting, diverting or chasing away fish in water-courses or water intake ducts, seas or lakes, e.g. fish barrages, deterrent devices ; Devices for cleaning fish barriers
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K61/00Culture of aquatic animals
    • A01K61/90Sorting, grading, counting or marking live aquatic animals, e.g. sex determination

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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  • Processing Of Meat And Fish (AREA)

Description

Anmelder: Maschinenfabrik Hellmut Geiger GmbH.&Co.KG 7500 Karlsruhe 21 / DE
Fischseparator
Die Erfindung betrifft einen Fischseparator zum Abscheiden von im Wasser mitgeführten Schmutzstoffen und zum Trennen dieser Schmutzstoffe von lebenden Fischen, mit einem Abscheidebecken zur Einleitung des Schmutzwassers, welches einen Rechenrost zur Zurückhaltung von Schmutzstoffen aufweist und bei der im Wasser befindliche Fische durch ein bewegbares Führelement in einen Teilraum gedrängt und aus diesem zu einem Fischauslaß geführt werden.
Obwohl verschiedene Vorrichtungen z.B. elektrische Fischscheuchanlagen das Einschwimmen von Fischen in Wassereinlaufbauwerke wie Kühlwassereinlaßkanäle und dergleichen verhindern sollen, wird besonders unter ungünstigen Umständen immer noch eine größere Anzahl von lebenden Fischen von mechanischen Rechen- und Siebanlagen erfaßt und in das Abscheidebecken gefördert.
Eine Abscheideanlage der eingangs genannten Art ist in der DE-OS 32 30 137 beschrieben. Bei dieser vorbekannten Anlage ist in seitlichem Anschluß an das Abscheidebecken ein abtrennbarer Teilraum vorgesehen, in den die Fische mit Hilfe eines Konzentriereffektes getrieben werden. Aus diesem Teilraum können sie dann mit einer Fördervorrichtung zur Weiterleitung, z.B. über den Vorfluter, in freies Gewässer geleitet werden.
Die Erfindung geht von der Aufgabenstellung aus, eine Abscheideanlage der oben beschriebenen Art so auszubilden, daß eine wirkungsvolle Trennung von Schmutzstoffen und lebenden Fischen erreicht wird. Dabei soll die Reinigung des Rechens nicht zur Tötung der mit dem Schmutzgut geförderten lebenden Fische führen, bzw. es soll die Reinigung nicht durch diese behindert werden.
Die Lösung dieser Aufgabenstellung erfolgt dadurch, daß der im Abscheidebecken bewegbare Rechenrost als Führungselement ausgebildet ist und wenigstens eine steuerbare Durchlaßausnehmung aufweist. Durch die Fahrbewegung des Rechenrostes werden somit die lebenden Fische in mindestens einem Teilraum des Abscheidebeckens konzentriert, aus dem sie durch eine oder mehrere steuerbare Durchlaßausnehmungen herausschwimmen und gegebenenfalls wieder in freies Gewässer gelangen können. Nachdem die Fische den Teilraum verlassen haben, erfolgt die Reinigung des Rechens zur Abscheidung und zum Abtransport der vorhandenen Schmutzstoffe, wobei die bekannten zur Rechenreinigung vorgesehenen Reinigungsvorrichtungen, z.B. Hakenreiniger, angewendet werden können.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung erscheint es zweckmäßig, im Bereich der Durchlaßausnehmung ein Element anzuordnen, welches das Hindurchschwimmen der Fische durch die Durchlaßausnehmung fördert. Ein solches Element kann vorteilhaft eine eine Anziehungs- oder Bcheuchwirkung ausübende Elektrode sein.
Die Durchlaßausnehmung bzw. Durchlaßausnehmungen sind zweckmäßig als aufklappbares Teilsegment des Rechenrostes ausgebildet, das sich über die ganze Breite oder über einen Abschnitt des Rechenrostes erstrecken kann.
Der Rechenrost weist vorteilhaft eine solche Spaltweite auf, die nach der Größe der anfallenden Fische bei der Bewegung des Rechenrostes als Führelement eine Konzentration im einen Teil raum des Abscheidebeckens ermöglicht. Zweckmäßig liegt die Spaltweite des Rechenrostes bei etwa 10 mm.
Das Abscheidebecken kann in weiterer Ausgestaltung der Erfindung im Bereich seines einen Endes mit einem steuerbaren Fisch.auslaß versehen sein.
Das Abscheidebecken enthält zweckmäßig einen die Füllhöhe bestimmenden Überlauf.
Ein vorteilhaftes Betriebsverfahren für eine Abscheideanlage, insbesondere der oben beschriebenen Art, kann in der Weise ausgeführt werden, daß die Fische durch einen geschlossenen Rechenrost in einer ersten Endlage seiner
-G-
Fahrstrecke in einem ersten Teilraum zusammengedrängt werden, daß danach eine Durchlaßausnehmung des Rechenrostes freigeqeben wird, durch die die Fische aus dem ersten Teilraum in den freien Beckenraum hindurchschwimmen, daß der Rechenrost von den abzuscheidenden ßchmutzstoffen gereinigt wird und sich nunmehr bei geschlossener Durchlaßausnehmung in seine zweite Endlage bewegt, viobei die Fische aus dem freien Becksnraum in Hinein zweiten Teilraum des Abscheidebeckens nochmals zusammengedrängt werden, und daß anschließend ein Fischauslaß aus dem zweiten Teilraum geöffnet wird. Der erste und der zweite Teilraum liegen bei rechteckigem Beckengrundriß vorteilhaft jeweils im Bereich der Beckenenden.
Durch die Anwendung der Merkmale der Erfindung wird eine Abscheideanlage zum Trennen von Schmutzstoffen und lebenden Fischen geschaffen, bei der die aus einem Rechenzulauf, beispielsweise einer Spülwasserrinne hinter einem Feinrechen, aus einem Kanal oder aus einer Fischpumpe geförderten Schmutzstoffe und Fische unter schonender Behandlung der lebenden Fische abgetrennt und diese gegebenenfalls wieder in das freie Gewässer zurückgeführt werden können. Eine solche Anlage erfüllt durch ihre schonende Trennung von Schmutzstoffen und lebenden Fischen hohe Anforderungen des Umweltschutzes und kann beispielsweise in Verbindung ir'1· dem Kühlwasserzufluß bei Kraftwerken oder dergleichen angewendet werden
Die Erfindung soll nachfolgend anhand einer Zeichnung näher erläutert werden; es zeigen:
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Fig. 1 - einen Längsschnitt durch ein Abscheidebecken in der zweiten Endlage des Rechenrostes als Ausgangsposition,
Fig. 2 - eine Schnittansicht nach Fig. 1, bei der sich der Rechenrost in seiner ersten Endlage befindet.
In Fig. 1 und 2 ist ein Abscheidebecken 1 erkennbar, in das ein Schmutzstoffe und lebende Fische zuführender, beispielsweise von einer Fischpumpe gespeister Einlaß mündet. Auf den parallelen Beckenoberkanten 3 ist auf einem Fahrwerk 4 ein Rechenrost 5 verfahrbar, welcher aus parallelen, vertikalen Stäben von ca. 10 mm Spaltweite besteht, zwischen die hakenförmige Reinigungselemente 6 einer auf dem Fahrwerk 4 angeordneten und mit diesem verfahrbaren Reinigungsvorrichtung 7 eingreifen.
In dem Rechenrost 5 befindet sich eine mit einem nicht dargestellten Antrieb verbundene steuerbare Durchlaßklappe 8, vor der eine die Fische anziehende mit dem Wagen 4 verfahrbare Anode 9 angeordnet ist. Die elektrische Schaltung der Anode 9 entspricht bekannten Ausführungsformen» wie sie zum Fischfang benutzt werden.
Auf dem Wagen 4 befindet sich zur Weiterleitung dör abgeschiedenen Schmutzstoffe eine Förderrinne 10, welche die von den hakenförmigen Reinigungselementen 6 angelieferten Schmutzstoffe und toten Fische übernimmt und in einen seitlichen Ablageraum zum Abtransport fördert.
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Im Bereich des rechten Beckenendes ist im Beckenboden ein Fischauslaß in Form einer steuerbaren Auslaßklappe vorgesehen. Zur Bestimmung der Füllhöhe im Abscheidebecken 1 dient ein Überlauf 12, dessen Unterkante die Füllhöhe festlegt.
Die Arbeitsweise der Abscheideanlage soll ausgehend von Fig. 1 erläutert werden. In dieser Ausgangsposition befindet sich der als Führelement für die Fische benutzte Rechenrost 5 in seiner zweiten Endlage und die Durchlaßklappe 8 ist geschlossen. Nunmehr bewegt sich der Rechenrost 5 nach links in die in Fig. 2 dargestellte erste Endlage. Dabei werden die Fische in einem ersten Teilraum 13 zusammengedrängt. Gleichzeitig belädt sich der Rechenrost 5 an seiner in Fahrrichtung vorne liegenden Seite mit abzuscheidenden Schmutzstoffen.
Nachdem die erste Endlage der Fahrstrecke unter Bildung des Teilraumes 13 erreicht ist, wird die Durchlaßklappe geöffnet und zusätzlich die anziehende Anode 9 an Spannung gelegt. Die Fische verlassen den Teilraum 13 und gelangen in den freien Beckenraum. Anschließend wird die Durchlaßklappe 8 wieder geschlossen und der Rechenrost mit Hilfe der zwischen die Stäbe eingreifenden Reinigungselemente 6 gereinigt.
Nach Beendigung des Reinigungsvorgangea fährt der Rechenrost 5 mit geschlossener Durchlaßklappe 8 und abgeschalteter Anode 9 nach rechts in seine zweite Endlage. Dabei werden die Fische erneut in einen zweiten Teilraum 14 zusammengedrängt. Nachdem die zweite Endlage erreicht ist, erfolgt die Öffnung der Auslaßklappe 11, und die
lebenden Fische werden in einen Kanal ausgeworfen, der sie in das freie Gewässer zurückbringt.
Damit ist die Ausgangsposition nach Fig. 1 wieder hergestellt, und der Rechenrost kann nach entsprechender Einströmdauer erneut in Richtung auf seine erste Endlage bewegt werden.
Die Anzahl und der Zeitabstand der Reinigungs- bzw. Separierungszyklen richtet sich nach dem Anfall der Schmutzstoffe und Fische. Im allgemeinen wird das Zusammendrängen und Herausfördern der Fische aus dem Abscheidebecken periodisch in einem Zeitabstand von mehrere.i Stunden vorgenommen.
Es kann gegebenenfalls zweckmäßig sein, die Bev/egung des Rechenrostes in Abhängigkeit von der Konzentration der lebenden Fische bzw. der Konzentration der Schmutzstoffe und der lebenden Fische zu steuern. Dadurch wird ein Reinigungs- bzw. Separierungszyklus erst dann eingeleitet, wenn der Rechenrost mit Schmutzstoffen ausreichend beladen ist, bzw. wenn eine genügende Anzahl lebender Fische in das Abscheidebecken gefördert wurde.
Eine solche Anlage kann stationär, aber gegebenenfalls auch transportabel ausgebildet sein.

Claims (8)

&bull; · DR.-ING. HERBERT MOSER PATENTANWALT &agr; i040 NOWACKANLAGE 15 D -7500 KARLSRUHE 1 Ansprüche
1. Fischseparator zum Abscheiden von im Wasser mitgeführten Schmutzstoffen und zum Trennen dieser Schmutzstoffe von lebenden Fischen, mit einem Abscheidebecken zur Einleitung des Schmutzwassers, weiches einen Rechenrost zur Zurückhaltung von Schmutzstoffen aufweist und bei der im Wasser be-
( ) findliche Fische durch ein bewegbares Führelement
in einen Teilraum gedrängt und aus diesem zu einem Fischauslaß geführt werden, dadurch gekennzeichnet, daß der im Abscheidebecken (1) bewegbare Rechenrost (5) als Führelement ausgebildet ist und wenigstens eine steuerbare Durchlaßausnehmung (8) aufweist.
2. Fischseparator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich der Durchlaßausnehmung (8) ein Element (9) angeordnet ist, welches das Hindurchschwiiranen der Fische durch die Durchlaßausnehmung fördert.
3. Fischseparator nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Element eine eine Anziehungs- oder Scheuchwirkung ausübende Elektrode (9) ist.
4. Fischseparator, nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der bewegbare Rachenrost (5) mit einer Reinigungsvorrichtung
(7) versehen ist.
5. Fischseparator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchlaßausnehmung (8) ein aufklappbares Teilsegment des Rechenrostes (5) ist.
6. Fischseparator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Spaltweite des Rechenrostes (5) bei 10 mm liegt.
7. Fischseparator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Abscheidebecken (1) im Bereich seines Endes einen steuerbaren Fischauslaß (11) aufweist.
8. Fischseparator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Abscheidebecken (1) einen die Füllhöhe· bestimmenden Überlauf (12) aufweist.
DE8805952U 1988-05-05 1988-05-05 Fischseparator Expired DE8805952U1 (de)

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DE (1) DE8805952U1 (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3828017A1 (de) * 1988-08-18 1990-02-22 Metz Mannheim Gmbh Abfischvorrichtung fuer ein becken zur intensiv-fischmast
WO2009100503A1 (en) * 2008-02-14 2009-08-20 Mcrobert Aquaculture Systems Pty Ltd Device for removing marine animals from an aquaculture tank

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3828017A1 (de) * 1988-08-18 1990-02-22 Metz Mannheim Gmbh Abfischvorrichtung fuer ein becken zur intensiv-fischmast
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