DE8805844U1 - Lehr- und Unterhaltungsspiel - Google Patents

Lehr- und Unterhaltungsspiel

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DE8805844U1 DE8805844U DE8805844U DE8805844U1 DE 8805844 U1 DE8805844 U1 DE 8805844U1 DE 8805844 U DE8805844 U DE 8805844U DE 8805844 U DE8805844 U DE 8805844U DE 8805844 U1 DE8805844 U1 DE 8805844U1
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63FCARD, BOARD, OR ROULETTE GAMES; INDOOR GAMES USING SMALL MOVING PLAYING BODIES; VIDEO GAMES; GAMES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • A63F9/00Games not otherwise provided for
    • A63F9/06Patience; Other games for self-amusement
    • A63F9/08Puzzles provided with elements movable in relation, i.e. movably connected, to each other
    • A63F9/088Puzzles with elements that are connected by straps, strings or hinges, e.g. Rubik's Magic

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  • Multimedia (AREA)
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Description

Die E r f ' r '! ■ ■ r· '&tgr; u -^ t r ■· f * f ein Lehr- und Unterhaltungsspiel-
Es ist ein Unterhaltungsspiel bekannt, bei dem die einzelnen Spieler ohne andere Stäbe zu berühren, aus einer Anzahl von (iber- und nebeneinanderliegenden Stäben einzelne Stäbe entnehmen müssen, wobei das Entnehmen einzelner Spielstäbe dann beendet ist, wenn ein anderer Stab beim Entnehmen eines Stabes berührt wird, so daß dann der nächste Spieler solange
t 4- ^i J-v &lgr; A r\ rn C * -» r% &ogr; 1 a r\ ¥ r\ z* Y\ rn e* r\ 1/=»&Ggr;*&Ggr;&idiagr; fe &idigr; &Xgr; J 'J /" ^ ui QrJoriirn Ku j Hör
&iacgr; &lgr; t &eegr; a h m e eines Stabes ein anderer Stab des Stapels berührt wird. Wer die meisten Stäbe entnommen hat, ist dann Gewinner.
Darüber hinaus sind auch aus Bausteinen bestehende Spiele bekannt, bei denen die unterschiedliche Formen und Abmessungen aufweisenden Bausteine zu räumlichen Gebilden zusammengelegt werden können.
Daneben sind Geduldspiele unter der Bezeichnung Puzzle bekannt, die Kombinationen und Geschicklichkeit erfordern, besonders beim Zusammensetzen eines Bildes aus vielen kleinen Stücken.
Bei all diesen Spielen werden einzelne Spielsteine oder Formkörper verwendet, die in einer bestimmten Form zu Bildern gelegt oder aufeinandergeset &zgr;t werden.
Demgegenüber ist =„ Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Lehr- und Unterhaltungsspiel zu schaffen, mit dem aus einer vorgegebenen Anzahl von zusammenhängenden Bausteinen in finer Ebene liegende oder räumliche Konstruktionen und Gebilde erstellbar sind, und zwar nach vorgegebenem Muster oder durch eigene Ideengestaltung des das Spiel Benutzend·;'
Zur Lösung dieser Aufgabe sieht die Erfindung ein Spiel mit den im Anspruch 1 gekennzeichneten Merkmalen vor.
Hiernach besteht das SpieL aus einer Anzahl von zu einer SpieLkette zusammengefügten Formkörpern oder Bausteinen, die über Gelenkverbindungen miteinander verbunden sind, so daß die Ebenen, in denen die Bausteine bzw. Formkörper zueinander verschwenkt oder abgebogen werden können, vorgegeben sind, so daß nicht nur Geduld aufzuwenden, sondern auch Geschicklichkeit erforderlich ist. Dadurch, daß nicht alle Bausteine bzw. Formkörper der Spielkette in der gleichen Richtung abbiegbar sind, ist die Möglichkeit gegeben, Bildkonstruktionen, z.B. ein Haus mit einem Dach, herzustellen, wobei die Abbiegbarkeit bzw. Verschwenkbarkeit der Formkörper jeweils in der einen oder anderen Richtung den Schwierigkeitsgrad des Spieles erhöhen, um z.B. zu einer vorgegebenen Figur zu gelangen, indem die Formkörper der Spielkette in der jeweils erforderlichen Weise gelegt und zueinander abgebogen werden müssen.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung gehen aus den Unteransprüchen hervor.
Während durch die Verwendung von Scharniergelenken als Gelenkverbindung zwischen jeweils zwei Formkörpern der Spielkette das Herstellen von Figuren u.dgl. nur in einer Ebene möglich ist, bietet die Verwendung von Kugelgelenken als Gelenkverbindung dem Spieler die Möglichkeit, durch entsprechendes Abbiegen auch räumliche Konstruktionen herzustellen, wobei die Anzahl der miteinander zusammenhängenden Formkörper die Größe der zu erstellenden Konstruktionen begrenzt.
Dadurch, daß die Formkörper mit Magneten ausgerüstet sind, besteht die Möglichkeit, die vom Spieler mit den Formkörperr der Spielkette gelegten Figuren auch über einen längeren Zeitraum aufzubewahren, da die Formkörper vermittels der Magnete so zusammengehalten werden, daß sich das hergestellt" Bild nirht mehr verschieben Läßt oder sich die einzelnen l 'irmkörper voneinander lösen können. Auch die Möglichkeit, c
. . it
die SpieLkette nur in ihren Endbereichen Magnete aufweist, bietet die Möglichkeit, konstruktive Gebilde herzustellen, die letztlich aufgrund der Zusammenführung der Enden der Spielkette ein in sich geschlossenes und festes Gebilde da rste Ilen.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt
Fig. 1 eine aus mehreren Formkörpern bestehende Spielkette mit über Scharniergelenke miteinander verbundenen Formkörpern in einer Ansicht von vorn,
Fig. 2 die SpieLkette gemäß Fig. 1 in einer Ansicht von oben,
Fig. 3 über Scharniergelenke miteinander verbundene Formkörper der Spielkette in einer schaubildlichen Ansicht,
Fig. 4 ein aus der Spielkette gemäß Fig. 1 gelegtes Gebilde in Form eines Hauses mit einem Dach in einer Vorderansicht,
Fig. 5 und Fig. 5a mehrere über Kugelgelenke miteinander verbundene Formkörper des Spiels in einer Ansicht von vorn,
und I
Fig. 6 mehrere miteinander verbundene Formkörper de«. Spiels I mit an den Formkörpern vorgesehenen Magneten in einer schau- fj bildlichenAnsicht. jj
Das in Fig. 1 und 2 dargestellte Lehr- und Unterhaltungsspiel 10 besteht aus mehreren zu einer Spielkette vereinigten Formkörpern 11,12,13,14,15,16,17,18. Alle Formkörper sind über Gelenkverbindungen 20,21,22,23,24,25,26 miteinander verbunden, so daß die Formkörper 11,12 über die Gelenkverbindung 20, die Formkörper 12,13 über die Gelenk-
verbindung 21, die Formkörper 13,14 über die Gelenkverbindung 22, die Formkörper 14,15 über die Gelenkverbindung 23, die Formkörper 15,16 über die Gelenkverbindung 24, die Formköjper 16,17 über die Gelenkverbindung 25 und die Formkörper 17,18 über die Gelenkverbindung 26 miteinander verbunden sind.
Jeder Formkörper 11 bis 18 ist platten- oder stabförmig ausgebildet und bei dem in Fig. 1 und 2 gezeigten Ausführungsbeispiel weist jeder plattenförmige Formkörper eine rechteckige Form auf, wobei jedoch jeder Formkörper auch eine quadratische oder eine andere geeignete geometrische Form aufweisen kann; so besteht auch die Möglichkeit, kugelförmige Formkörper einzusetzen.
Bei den in Fig. 1 und 2 gezeigten Ausführungsbeispiel besteht das Spiel 10 aus acht Formkörpern 11 bis 18, die über die Gelenkverbindungen 20 bis 26 miteinander verbunden sind. Die beiden Enden der aus den Formkörpern 11 bis 18 bestehenden Spielkette sind mit 10a und 10b bezeichnet.
Als Gelenkverbindungen 20 bis 26 finden Achs- oder Scharniergelenke oder Kugelgelenke Anwendung.
Bei dem Spiel 10 nach Fig. 1 und 2 sind die Gelenkverbindungen 20 bis 26 als Scharniergelenke ausgebildet, die mit 120 bzw. 120a bezeichnet sind. Jedes Scharniergelenk 120 bzw. 120a ist über seine Scharnierbänder 121, 122 mit je zwei Formkörpern derart miteinander verbunden, daß die Scharnierbänt'er 121,122 eines jeden Scharniergelenkes 120 bzw. 120a an den sich gegenüberliegenden Stirnseiten je zweier Formkörper befestigt sind. Die vorderen Stirnseiten der acht Formkörper 11 bis 18 sind mit 11a,12a,13a,14a,15a, 16a,17a,18a und die rückwärtigen Stirnseiten mit 11b,12b, 13b,14b,15b,16b,17b,18b bezeichnet.
Bei dem Spiel 10 gemäß Fig. 1 und 2 ist ein Scharniergelenk, nämlich das Scharniergelenk 120a, welches die beiden Formkörper 11,12 miteinander verbindet, mit seiner Schwenkachse 125 so angeordnet, daß die Schwenkachse 125 des Scharniergelenkes 120 auf der einen Seite der Spielkette zu liegen kommt, während die Schwenkachsen 125' der anderen Scharniergelenke 120 auf der anderen Seite der Spielkette liegen. Während das Scharniergelenk 120a an den Stirnseiten 11b, 12a der beiden Formkörper 11,12 befestigt ist, sind die anderen Scharniergelenke 120 jeweils zwischen den Formkör.&idigr;&ggr;&pgr; 12,13 und 13,14 und 14,15 und 15,16 und 16,17 und 17,18 angeordnet, wobei die Scharnierbänder 121, 122 dieser Scharnier^elenke 120 jeweils an den sich gegenüberliegenden Stirnseiten 12b,13a und 13b,14a und 14b,15a und 15b,16a und 16b,17a und 17b,18a der jeweils miteinander zu verbindenden Formkörper angeordnet sind.
Wenn bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1 und 2 das Spiel 10 aus jeweils acht miteinander verbundenen Formkörpern 11 bis 18 besteht, so bedeutet dies in keiner Weise eine Beschränkung, denn das Spiel 10 kann auch aus einer größeren Anzahl von Formkörperr und einer kleineren An7=?hl von Formkörpern bestehen, wobei alle Formkörper über Gelenkverbindungen bzw. Scharniergelenke miteinander verbunden Kind. Auch die Anzahl der Schwenkachsen der einzelnen Scharniergelenke, die auf der einen Seite der Spielkette und euf der inderen Seite der Spielkette liegen, kann beliebig gewählt sein und wird sich jeweils danach richten, welche $pie I freiheiten für die konstruktive Gestaltung von Gebilden gegeben sein soll.
Fig. 4 zeigt ein aus dem Spiel 10 gemäß Fig. 1 und 2 hergestelltes, in einer Ebene liegendes Gebilde in Form eines Hauses mit einem Dach, wobei lediglich der Anfangsform körper 11 und der Endf&ogr;rmkörper 18 sich übereinanderliegend kreuzen, während das gesamte Gebilde in einer Eber.1? ansonsten liegt.
1 1
Pie wechselseitige Anordnung der Schwenkachsen der Scharniergelenke 1?0, 1 ? 0 a ist aus Fig. 3 ersichtlich. Aufgrund dieser wechselseitigen &Ggr;. chwenkachsen-Anordnung der Scharnier gelenke 120,120a ist der Schwenkbereich der einzelnen Formkörper zueinander vo1yegeben. Während gemäß Fig. 3 die beiden Formkörper 11,12 in Richtung der Pfeile X verschwenkt werden können, ist eine Ve rschwenkbarkeit des Formkörpers '3 um die Schwenkachse 125' des Scharniergelenkes 120 in Pfeilrichiurig XI möglich.
Jeder einzelne Formkörper 11 bi< 18 besteht aus Holz, Kunststoff oder metallischen Werkstoffen. Jeder Formkörper kann darüber hinaus als geschlossener Hohlkörper ausgebildet sein. Ist der Formkörper als geschlossener Hohlkörper ausgebildet, dann kann diese, beispielsweise aus klar durchsichtigen Kunststoffen bestehen, so daß d ·.? r Formkörper in seinem Innenraum eine Farbflüssigkeit aufweisen kann, so daß durch die Verwendung von Formkörpern mit unterschiedlichen Farbflüssigkeiten in ihren Innenräumen künstlerisch gestaltete Gebilde mit eigenwilliger Farbgebung hergestellt werden können.
Nach einer weiteren Ausführungsform der Erfindung gemäß Fig. 5 und 6 bestehen die Gelenkverbindungen 20 bis 26 zwischen den einzelnen Formkörpern aus Kugelgelenken 220 bzw. 220a, wobei jedes Kugelgelenk in gleicher Weise wie die Scharniergelenke 120, 120a an den jeweiligen gegenüberliegenden Stirnseiten 11b,12a und 12b,13a und 13b,14a und 14b,15a und 15b,16a und 16b,17a und 17b,18a der Formkörper 11 bis 18 befestigt sind, so daß auch bei dieser Ausführungsform das Spiel aus einer Vielzahl von zu einer Spielkette vereinigten Formkörpern besteht, die aufgrund des Einsatzes von Kugelgelenken in allen Richtungen zueinander verschwenkt werden können. Jedes Kugelgelenk 220 bzw. 220a besteht aus einer KugeL 221, die in einer Kugelpfanne 222 gelagert ist, wobei die Ausgestaltung dieser Kugelpfanne 222 derart ist-
1 2
daß die KugeL in aLLen Richtungen bewegbar ist, ohne jedoch aus der Kugelpfanne 222 herausbewegt zu werden. Die Befestigung eines jeden Kugelgelenkes 220 bzw. 220a erfolgt an den jeweils gegenüberliegenden Stirnseiten zweier Formkörper derart, daß an der einen Stirnseite z.B. 11b des Formkörpers 11 die Kugel 221 befestigt ist, während die Kugelpfanne 222 an der gegenüberliegenden Stirnseite 12a des nachfolgenden |j Formkörpers 12 befestigt ist. Die Befestigung der Schar- ;■;
mittels Schraub-, Steck- oder Klebverbindungen,. wobei die eingesetzten Scharniergelenke und Kugelgelenke auch aus Kunststoffen bestehen können. Bei den KugeIaeIenken sind die Kugel und die Kugelpfanne aus Kunststoffen hergestellt. Werden Scharnierge I enke aus Kunststoffen verwendet, dann dient als Schwenkachse 125,125' ein zwischen den beiden Scharnierbändern 121,122 ausgebildeter und die Scharnierbänder miteinander verbindender Steg als Gelenk, wobei dann die aus Kunststoff bestehenden Scharniergelenke als Filmscharniere ausgebildet sind.
Auch bei der Ausführungsform gemäß Fig. 5 und 6, bei der die einzelnen Formkörper 11 bis 18 über Kugelgelenke 220, 2220a miteinander verbunden sind, ist die Ausgestaltung der Kugelgelenke derart, daß die Verschwenkbarkeit der Formkörper auch in vorgegebenen Schwenkriebtungen vorgenommen werden kann. In gleicher Weise wie bei der Ausführungsform gemäß Fig. 1 und 2 das Scharniergelenk 120a zwischen den beiden Formkörpern 11 und 12 derart angeordnet ist, daß seine Schwenkachse 125 auf der einen Seite der Spielkette zu liegen kommt, während die Schwenkachsen 125' der Scharniergelenke 120 auf der anderen Seite der Spielkette liegen, kann auch die Spielkette bei der Verwendung von die einzelnen Formkörper miteinander verbindenden Kugelgelenken in gleicher Weise in seinen Schwenkrichtungen der einzelnen Formkörper beschränkt werden, was dadurch erfolgt, daß die Kugelgelenke in ihrer Ve rschwenkbarkeit vermittels Arretierungen 223 be-
yrenzt sind, wobei diese Arretierungen;?23 in For in von Begrenz ungsstegen od.dgl. ausgebildet sein können, die im Führungsbereich der Kugelpfanne 222 oder auf dem Außenumfang der Kugel 221 der einzelnen Kugelgelenke 220 angeordnet sind.
Bei dieser Ausführungsf&ogr;rm des Spieles mit über Kugelgelenke verbundenen Formkörpern ist das Kugelgelenk 22Oa zwischen de.&tgr; beiden &Ggr;&udiagr;&Ggr; m körper &Pgr; 11,"52 uSTürt 3 &Pgr; y c ü &Ggr; d &Pgr; e &idiagr; Und äübyeuiluet, daß z.B. die beiden Formkörper 11,12 nur in Richtung der Pfeile X2 zueinander verschwenkt werden können, während die weiteren Kugelgelenke 220 zwischen den anderen Formkörpern 12 bis 18 so ausgebildet und eingestellt sind, daß z.B. der Formkörper 13 nur in Richtung des Pfeiles X3 verschwenkt werden kann (Fig. 5). Durch verschiedenartige Ausbildung der Ve rschwenkbarkeit der einzelnen Formkörper zueinander in verschiedenen Richtungen ist es möglich, die räumliche Herstellung von Gebilden auf ganz bestimmte Formen von vornherein zu beschränken bzw. diese Formen vorzugeben, so daß oftmals viel Geduld aufzuwenden ist, um zu einem vorgegebenen Ziel zu gelangen.
Um den mit dem Spiel 10 erstellten Gebilden und konstruktiven Formen eine gewisse Eigenstabilität und Festigkeit zu geben, kann jeder einzelne Formkörper 11 bis 18 mit einem Magneten 40 versehen sein, so daß bei der Zuordnung der einzelnen Formkörper zueinander durch Abbiegen und Verschwenken im Bereich ihrer Gelenkverbindungen eigenwillige Gebilde herstellbar sind, bei denen dann verschiedene Abschnitte der aus den Formkörpern 11 bis 18 gebildeten Spielkette mittels magnetischer Kräfte zusammengehalten werden, wenn ungleichenamige Pole der Magnete 40 zweier Formkörper zusammenkommen, während bei dem Aufeinandertreffen gleicher Pole von Magneten zweier Formkörper diese voneinander abgestoßen werden, jedoch von benachbarten Formkörpern an anderen Formkörpern gehalten ./erden- so daß eigenwillige
Gebilde hers IeLL bar sind.
Es besteht jedoch auch die Möglichkeit, jeden einzelnen Formkörper mit einem Magneten 40 und einem aus einem magnet isierbaren Werkstoff bestehenden Formkörper 50 zu vert e h e &eegr; , so daß z.B. der Formkörper 11 des Spiels benachbart Iu seiner Stirnseite 11a einen Magneten 40 trägt, während benachbart zur Stirnseite 11b dann der Formkörper 50 aus tinem magnetisierbaren Werkstoff angeordnet ist. In gleicher Weise wie dieser Formkörper 11 können auch die anderen Formkörper 12 bis 18 ausgebildet sein. Sowohl der Magnet AO als auch der Formkörper 50 können in das Material des Formkörper^ eingearbeitet oder auf den Formkörper selbst &bull;umgesetzt sein. Es besteht darüber hinaus auch die Möglichkeit, jeden Formkörper mit zwei Magneten 40 zu &ngr; e r lehen, wobei dann der eine Magnet benachbart zur Formkörper stirnseite 11a und der andere Magnet benachbart zur Stirnseite 11b in dem Formkörper oder an dem Formkörper angeordnet ist (Fig. 6).
Orüber hinaus besteht auch die Möglichkeit, die Formkörper 11 und 18, die die Enden 10a, 10b des Spieles 10 bilden, mit je einem Magneten 40 zu versehen, während die anderen Formkörper 12 bis 17 weder einen Magneten noch einen Formkörper 50 aus einem magne ti sierbaren Werkstoff tragen. Sind z.B. d^e an den Enden 10a, 10b des Spiels 10 angeordneten Formkörper 11,18 mit 'p einem Magneten 40 versehen, dann besteht die Möglichkeit, die Formkörper 12 Lis 17 mit einem Formkörper aus einem magnetisierbarer) Werkstoff zu versehen; jedoch können dann bei dieser Ausführungsform die Formkörper 12 bis 17 auch selbst aus einem magnetisierbaren Werkstoff bestehen. Außerdem besteht die Möglichkeit, die die Enden 10a,10b des Spiels 10 bildenden Formkörper ''I," j auszubilden, daß der Formkörper 11 einen Magneten 40 trägt, während der Formkörper 18 einen Formkörper aus einem magnetisierbaren Werkstoff aufweist.
Das au> mehreren über Gelenkverbindungen miteinander verbundenen Formkörpern 11 bis 18 bestehende Spiel 10 dient nicht nur zu unterhaltenden Spielzwecken, sondern jeweils in Abhängigkeit von der Anzahl der Formkörper, die das Spiel 10 aufweist, kann das Spiel auch zu Lehrzwecken herangezogen werden, um z.B. Raumkörper zu erstellen, die bestimmten Kristallformen entsprechen, so daß die kristaLLographisehen Formen von Kristallsystemen zur besseren Anschauung und Verdeutlichung hergestellt werden können.
Je nach dem Verwendungszweck des Spieles 10 zu Lehrzwecken werden die Formkörper 11 bis 18 entsprechend gestaltet sein. Sind die Formkörper 11 bis 18 stabförmig ausgebildet, so ist die Möglichkeit gegeb?n, Gerüste von Kristallstrukturen oder Molekülgerüste durch räumliche Anordnung wiederzugeben. Auch Ionengitter und Molekülgitter in den verschiedensten Formen sind erstellbar. Darüber hinaus besteht auch die Möglichkeit, den Formkörpern 11 bis 18 eine andere geometrische Form zu geben, wobei die Formkörper nicht nur kugelförmig, sondern auch würfelförmig oder als Oktaeder ausgebildet sein können, wobei dann die Gelenkverbindungen 20 bis 26, über die die einzelnen Formkörper miteinander verbunden sind, dann so an den Formkörpern angeordnet sind, daß eine freie bzw. jeweils gewünschte Verschwenkbarkeit möglich ist.

Claims (1)

  1. &bull; ' *■ · « ■ ■·
    ft· « t
    RICHTER, WERDERMANN & GERBAULET
    PATENTANWÄLTE
    EUROPEAN PATENT ATTORNEYS
    DIPL.-ING. J RICHTER OIPL.-1NG. ri. GERBAULET
    Anme Lder : oipl-ing.f. werdermann
    -1986
    Dieter Albert, _ ,,
    ,&ldquor;&eegr; u-,,,,&ogr; + &OHgr;^+ 2000HAMBURGe 36
    Hennstedt neuerwallio
    ■»(040)34 0045/34 0056 TELEX 2163551 INTU D TELEFAX (O 40) 35 2415
    IHR ZEICHEN /YOUR RLE
    Lehr- und UnterhaltungsspieL unserzeichen/ourfile A.88116-III-1T
    HAMBURG. DEN 2.5 .1988
    Schutzansprüche
    1. 'ehr- und Unterhaltungsspiel, dadurch gekennzeichnet, daß das Sp)el (10) aus mehreren, gleiche oder ungleiche Formen "»ufweisenden platten- oder stabförmigen Formkörpern (11 bis 18) besteht, die vermittels Gelenkverbindungen (20 bis 26), wie Achs- oder Scharniergelenke, Kugelgelenke od.dgl. zu einer Spielkette miteinander verbunden sind, wobei mindestens zwei über eine Gelenkverbindung (20) miteinander verbundene Formkörper (11,12) in einer den Schwenkrichtungen der anderen über je eine Gelenkverbindung (21,22,23,24,25,26) miteinander verbundene Formkörper (12,13; 13,14; 14,15; 15,16; 16,17; 17,18) entgegengesetzten Schwenkrichtung verschwenkbar ausgebildet sind.
    2. Lehr- und Unterhaltungsspiel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder plattenförmige Formkörper (11 bis 18) eine quadratische oder rechteckige Form oder eine andere geometrische Form aufweist.
    3. Lehr- und Unterhaltungsspiel nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die je zwei Formkörper (11,
    12; 12,13; 13,14; 14,15; 15,16; 16,17; 17,18) miteinander verbindende Gelenkverbindung (20 bis 26) als Scharniergelenk (120,120a) ausgebildet ist, das mit seinen Scharnierbändern (121, 122) an den sich gegenüberliegenden Stirnseiten (11b,12a) der beiden Formkörper (11,12) befestigt ist.
    4. Lehi&mdash; und Unterhaltungsspiel nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß von den die Formkörper (11,12; 12,13; 13,14; 14,15; 15,16; 16,17; 17,18) miteinander verbinaenden Scharniergelenken (120,120a) ein Scharniergelenk (120a) so zwischen zwei Formkörpern (11,12) befestigt ist, daß seine Schwenkachse (125) auf der den Schwenkachsen (1251) der anderen die Formkörper (12,13; 13,14; 14,15; 15,16; 16,17; 17,18) verbindenden Scharniergelenke entgegengesetzt liegenden Seite angeordnet ist.
    5. Lehr- und Unterhaltungsspiel nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Spiel (10) aus acht miteinander verbundenen Formkörpern (11 bis 18) besteht, von denen je zwei Formkörper (11,12; 12,13; 13,14; 14,15; 15,16; 16,17; 17,18) im Bereich ihrer einander gegenüberliegenden Stirnseiten (11b,12a; 12b,13a; 13b;Ua; 14b,15a; 15b,16a; 16b,17a; 17b,18a) über ein Scharniergelenk (120,12Oa) miteinander verbunden sind, wobei die Schwenkachsen (1251) von sechs, die Formkörper (12&ldquor;13; 13,14; 14,15; 15,16; 16,17; 17,18) miteinander verbindenden Scharniergelenken (12 5*) auf üer einen Seiti; der über diese sechs Scharniergele &eegr; ke (125') verbundenen und aneinandergrenzenden Formkörpern (12,13; 13,14; 14,15; 15,16; 16,17; 17,18) liegt, wobei die Schwenkachse (125) des siebenten, die beiden Formkörper (11,12) miteinander verbindenden Scharnie^geienkes (120a) auf der anderen Seite dsr Formkörper· (11 bis
    18) angeordnet ist.
    Lehr- und Unterhaltungsspiel nach Anspruch 1 und 2,
    dadurch gekennzeichnet, daß die je zwei Formkörper
    (11,12; 12,13; 1 &iacgr;, U; U, 1 5; 15,16; 16,17; 17,18) miteinander verbindende Gelenkverbindung (20; 21; 22; 23; 24; 25; 26) als Kugelgelenk (220) ausgebildet ist, des sen Kugel (221) und Kugelpfanne (222) an den einander
    gegenüberliegenden Stirnseiten (iib, iZ'a; i 2 b , i 3 a ;
    13b, Ua; Ub,15a; 15b,16a; 16b, 17a; 17b,18a) je zweier Formkörper (11,12; 12,13; 1?,U; U,15; 15,16; 16,17;
    17,18) befest igt sind.
    Lehr- und Unterhaltungsspiel na . h Anspruch 6, dadurch
    gekennzeichnet, daß von den die Formkörper (11 bis 18) miteinander verbindenden Kugelgelenken (220) ein Kugel gelenk (220a) mit einer Arretierung (223) d°rart verbunden ist, daß die beiden über dieses Kugelgelenk
    (220a) miteinander verbundenen Formkörper (11,12) in
    einer den Schwenkrichtungen der mit Arretierungen versehenen, die anderen Formkörper (12,13; 13,U; U,15;
    15,16; 16,17; 17,18) miteinander verbindenden Kugelgelenke (220) entgegengesetzten Schwenkrichtung verschwenkbar ausgebildet sind.
    Lehr- und Unterhaltungsspiel nach Anspruch 6 und 7,
    dadurch gekennzeichnet, daß das Spiel (10) aus acht
    miteinander verbundenen Formkörpern (11 bis 18) besteht, von denen je zwei Formkörper (11,12; 12,13;
    13,14; 14,15; 15,16; 16,17; 17,18) im Bereich ihrer
    einander gegenüberliegenden Stirnseiten (11b,12a; 12b, 13a; 13b, Ua; Ub,15a; 15b,16a; 16b,17a; 17b,18a) über ein Kugelgelenk (220,220a) miteinander verbunden sind, wobei sechs die Formkörper (12 bis 18) miteinander
    verbindende Kugelgelenke (220) mit je einer Arretierur (223) derart versehen sind, ob &Pgr; die Formkörper (12 bis
    18) dieser sechs Kugelgelenke (220) in eine Richtung verschwenkbar sind, wobei das siebente, die beiden Formkörper (11,12) miteinander verbindende KugeLgeLenk (220a) mit einer Arretierung (223) derart versehen ist, daß die über das siebente Kugelgelenk (220a) miteinander verbundenen Formkörper (11,12) in einer den Schwenk richtungen der sechs, die Formkörper (12 bis 18) miteinander verbindenden Kugelgelenke (220) entgegengesetzten Richtung &ngr; e r 5 c &pgr; w &bgr; &pgr; k b &agr; &ggr; ausgebildet ist.
    9. Lehr- und Unterhaltungsspiel nach Anspruch 1 bis 8 ,
    dadurch gekennzeichnet, daß jeder der Formkörper (11
    bis 18) aus Holz, Kunststoff oder metallischen Werkstoffen besteht.
    10. Lehr- und Unterhaltungsspiel nach Anspruch 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß jeder der Formkörper (11 bis 18) als geschlossener Hohlkörper ausgebildet ist.
    11. Lehr- und Unterhaltungsspiel nach Anspruch 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß jeder der Formkörper (11 bis 18) als geschlossener Hohlkörper ausgebildet ist und aus klar durchsichtigen Kunststoffen besteht.
    12. Lehr- und Unterhaltungsspiel. ns-'h Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der als Hohlkörper ausgebildete Formkörper (11 bis 18) in meinem Innenraum eine Flüssigkeit aufweist.
    13. Lehr- und Unterhaltungsspiel nach Anspruch 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Scharnier- oder Kugelgelenke (120,120a; 220,220a) mittels Schraub-, Steckoder Klebverbindungen mit den Formkörpern (11 bis 18) verbunden sind.
    14. Lehr- und Unterhaltungsspiel nach Anspruch 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dfß jeder der Formkörper (11 bis 18) an seinem einen Ende (1 1 a , 1 2a , 13a,14a,15a,16a , 17a,18a) jinen Magneten (40) aufweist, wobei an dem anderen Ende (11b, 12b,13b,14b,15b,16b,17b,18b) der Formkörper (11 bis 18) ein Formkörper (50) aus einem magnetisierbarer! Werkstoff oder ein Magnet vorgesehen i st .
    15. Lehr- und Unterhaltungsspiel nach Anspruch 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß der das eine Ende (10a) der Spielkette bildende Formkörper (11) mit einem Magneten (40) versehen ist, und daß der das andere Ende (10b) der Spielkette bildende Formkörper (18) einen Formkörper (50) aus magnetisierbarem Werkstoff oder einen Magneten aufweist oder aus einem magnetisicrbaren Werkstoff besteht .
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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