DE8805767U1 - Sägeblatt für Stichsäge - Google Patents

Sägeblatt für Stichsäge

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DE8805767U1
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Mafell Maschinenfabrik Rudolf Mey & Co Kg 7238 Oberndorf De GmbH
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Mafell Maschinenfabrik Rudolf Mey & Co Kg 7238 Oberndorf De GmbH
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23DPLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23D61/00Tools for sawing machines or sawing devices; Clamping devices for these tools
    • B23D61/12Straight saw blades; Strap saw blades
    • B23D61/128Sabre saw blades

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sawing (AREA)

Description

17 379 B/va
Firma
Mafell Maschinenfabrik
Rudolf Mey GmbH & Co. KG
Mafell-Straße
7238 Oberndorf a. N.
Sägeblatt für Stichsäge
Die Erfindung betrifft ein Sägeblatt für eine motorbetriebene Stichsäge mit einem Befestigungsansiutz zum auswechselbaren Pesthalten in der Werkzeugaufnahme der Stichsäge. Solche Sägeblätter gibt es in den verschiedensten Ausführungen zur Bearbeitung von Holz, Kunststoff, Metallen und dgl, Ihre Größe ist im wesenlichen gleich, jedoch unterscheiden sie sich je nach Anwendungszweck hinsichtlich Form und Anzahl dor Zähne. Alle besitzen selbstver-
ouailUJ. l^u UCkI y-l-c J. V^IlC 11 uv= &igr;. T^ &sgr; &igr;- J. vj uiivj &sgr;« &igr; &iacgr;&sgr;&agr; *- ei , nvuci *-&igr; &khgr; ^= &igr;^&igr;.&igr;&ngr;&igr;&igr;&agr;&agr;^&ngr;&igr;&igr;
unterschiedlicher Fabrikate zumindest im wesentlichen alle eine gleichartige Werkzeugaufnahme besitzen. Die Gesamtlänge der Sägeblätter einschließlich des Befestigungsansatzes liegt bei den derzeit bekannt motorbetriebenen Stichsägen in der Größenordnung von 100 mm. Ihre Dicke ist verhältnismäßig gering und liegt beispielsweise am Befestigungsansatz bei etwa 1,5 mm. Demnach hat der Befostigungsansatz eine zungenförmige Gestalt mit einem sich verjüngenden Einsteckende. Im Abstand davon stehen an den Schmalseiten nach entgegengesetzten Seiten zwei Mitnehmerlappen ab.
Dieses Sägeblatt wird in die Werkzeugaufnahme der Stichsäge eingesteckt und meist mittels eines besonderen Werkzeugs durch einen Spannkonus od. dgl. festgehalten. Die Stichsäge besitzt eine Aufsetzplatte, durch deren mittleren Bereich das Sägeblatt hindurchtritt. Diese Platte wird auf die Oberseite des zu sägenden Werkstücks aufgesetzt. Das Sägeblatt macht verhältnismäßig schnelle Arbeitshübe, denen eine Pendelbewegung überlagert sein kann. Die Zähne des Sägeblatts sind so angebracht, daß sie beim einwärts gerichteten Rückhub arbeiten. Dies bewirkt ein Andrücken der Aufsetzplatte gegen die Werkstückoberfläche. Ein zusätzliches Andrücken von Hand ist dadurch entbehrlich.
Beim Sägen beschichteter oder furnierter Platten, aber auch anderer Materialien, hat sich nun gezeigt, daß aufgrund der gegen die Oberssite hin austretenden Sägeschneiden dort Teilchen der Beschichtung, des Furniers oder allgemeiner gesprochen der Oberflä-
ehe ausbrechen. Man erhält deshalb an der Oberseite keinen sauberen Schnitt im Gegensatz zur Unterseite, wo es vielfach auf eine makellose Sägekante gar nicht ankommt.
Wenn mit einer solchen Stichsäge beispielsweise eine Abdeckplatte gesägt werden müßte, die an der Oberseite keine Beschädigungen aufweisen dürfte, so haben sich die Handwerker in der Regel dadurch geholfen, daß sie die Stichsäge an der Unterseite der Platte angesetzt haben. Bei eingebauten Möbeln, beispielsweise Küchenmöbeln, hat dies zu einem recht umständlichen Arbeiten geführt und nicht selten war auch das Ergebnis hinsichtlich der Genauigkeit unbefriedigend, weil die Unterseite schlecht zugänglich war.
Die Aufgabe der Erfindung besteht nun darin, ein Sägeblatt der eingangs genannten Art so zu verbessern, daß man die damit bestückte Stichsäge nach wie vor auf der Außen- oder Oberseite des Werkstücks, insbesondere einer Möbelwand oder Abdeckplatte, aufsetzen kann und trotzdem das Ausbrechen oder Ausfranzen des Sägeschnitts an der an der Aufsetzplatte der Säge anliegenden Fläche des Werkstücks vermieden wird.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß das Sägeblatt gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 dadurch gekennzeichnet ist, daß die Zahnschneide jedes Zahns gegen das freie Sägeblattende weist. Ohne jedwede Änderung an der Stichsäge
kann mit diesem Segeblatt der Arbeitshub gewissermaßen umgekehrt werden. Die Zähne schneiden nunmehr beim Auswärtshub des Sägeblatts, weil ihre Schneiden gegen das freie Sägeblattende hin gerichtet sind. Anders ausgedrückt eilt die Spitze jedes Zahns beim auswärts gerichteten Arbeitshub vor. Wenn die Beschichtung an den Sägekanten splittert, ausbricht oder in ähnlicher Weise unregelmäßig wird, so handelt es sich nunmehr um die von der Stichsäge abgewandte Oberfläche des Werkstücks, also beispielsweise die Unter- oder Innenseite einer Platte, einer Wand od. dgl. eines Möbelstücks. Man kann den Verlauf des Sägeschnitts auf der gut zugänglichen Oberseite des Werkstücks anzeichnen oder anderweitig markieren, so daß mit diesem Sägeblatt nicht nur besser, sondern hinsichtlich der Genauigkeit auch sicherer gearbeitet werden kann. Dies gilt insbesondere dann, wenn beispielsweise in eine Arbeitsplatte ein geschlossener Ausschnitt gesägt werden muß. Beim Sägen muß lediglich darauf geachtet werden, daß die Aufsetzplatte der Stichsäge stets satt auf der Werkstückoberfläche aufliegt. Bei den verhältnismäßig geringen Sägekräften ist dies jedoch kein Problem, überall dort, wo es auf die Sauberkeit des Sägeschnitts nicht ankommt, kann dieselbe Stichsäge mit einem herkömmlichen Sägeblatt bestückt und verwendet werden.
Eine bevorzugte Ausführungsform des Sägeblatts ist durch die Anbringung von etwa zehn bis zwanzig Zähnen pro Zoll Sägeblattlänge gekennzeichnet. Die genaue Zähnezahl richtet sich nach dem Verwendungszweck. Beispielsweise beim Holzssägen wird einer geringe-
ren Zähnezahl in eier Größenordnung von zehn Zähnen pro Zoll der Vorzug gegeben.
Eine weitere wichtige Ausgestaltung der Erfindung ist durch einen Hinterschlif£ quer zur Sägeblattlängsachse gekennzeichnet. Das Sägeblatt ist also im Bereich der Zähne breiter als an seiner rückwärtigen Längskante. Dadurch vermeidet man eine allzu hohe Reibung im Sägeschnitt und auf diese Weise wird dann die Tendenz rum Hochheben des Sägeblatts stark verringert.
Eine bevorzugte Variante der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß das Sägeblatt an beiden Seiten mit ca. 1° hinterschliffen ist. In Abhängigkeit vom Einsatzgebiet kann von diesem Hinterschlif fwinkel selbstverständlich auch etwas abgewichen werden. Im übrigen ist es zweckmäßig, wenn man die Breite des Sägeblatts gegenüber den herkömmlichen Ausführungen verringert. Sie beträgt bevorzugterweise etwa fünf mm. Dadurch erhöht man die Kurvengängigkeit und überdies verkleinert sich selbstverständlich die Reibung mit ihren hieraus resultierenden Folgen mit abnehmender Breite. D12 genannte Breite kann noch etwas unterschritten werden, wenn die Belastung gering und die Festigkeit des Materials ausreichend ist.
Die Erfindung wird nach stehend anhand der Zeichnung näher erläutert. Hierbei stellen dar:
- 7 Fig. 1 eine Seitenansicht des Sägeblatts,
Fig. 2 eine Vorderansicht und
Fig. 3 einen Schnitt gemäß Linie III-III der Fig. 1.
Das Sägeblatt für eine motorbetriebene Stichsäge besitzt einen Befestigungsansatz 1 bekannter und genormter Art, welche aus dies>m Grunde nicht näher beschrieben werden muß„ Zum leichteren Einstecken ist er an seinem freien Ende keilförmig verjüngt. Aufgrund zweier länglicher Kerben 2 und 3 entstehen am breiteren Teil des Befestigungsansatzes Mitnehmerlappen 4 und 5. Der mit Sägezähnen 6 versehene längere Teil des Sägeblatts ist gegenüber der Längsmittelachse 7 seitlich versetzt, wobei der Sägeblattrücken 8 etwa mit der freien Längskante des Mitnehmerlappens 4 fluchtet.
Die Dicke des Befestigungsansatzes 1 ist etwas größer als diejenige des übrigen Sägeblatteils. Außerdem ist letzterer hinterschliffen, wie Fig. 3 der Zeichnung in etwas übertriebener Darstellung zeigt. Der Winkel 9 liegt beidseits in der Größenordnung von 1*.
Erfindungsgemäß weisen die Zahnschneiclen 10 gegen das im Gebrauch freie finde des Sägeblatts hin. Infolgedessen sind die ZahnrUcken
• * a ·
Zahnrücken und eine Zahnschneide gebildete Winkel weicht von demjenigen herkömmlicher Sägeblätter nicht ab und richtet sich insbesondere nach dem zu bearbeitenden Material. In bevorzugter Weise verläuft die Zahnschneide 10 unter einem Winkel von 15 bis 20" zu einer Querebene 13. Die Zahnrücken schließen mit einer Längsebene einen Winkel in der Größenordnung von 20" oder etwas darüber ein. Für das Anschärfen der Zähne (Fig. 2) wird ein Winkel in der Größenordnung von 55" zur Längsachse vorgeschlagen.

Claims (5)

17 379 B/va Ansprüche
1. Sägeblatt für eine motorbetriebene Stichsäge mit einem Befestigungsansatz (1) zum auswechselbaren Festhalten in der Werkzeugaufnahme der Stichsäge, dadurch gekennzeichnet, daß die Zahnschneide (10) jedes Zahns (6) gegen das freie Sägeblattende (11) weist.
2. Sägeblatt nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch etwa zehn bis zwanzig Zähne (6) pro Zoll Sägeblattlänge.
3. Sägeblatt nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch einen Hinterschliff (9) quer zur Sägeblattlängsachse.
4. Sägeblatt nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Sägeblatt an beiden Seiten mit ca. le hinterschliffen ist.
5. Sägeblatt nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Breite des Sägeblatt (6) ca. fünf nun beträgt.
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