DE8805575U1 - Geradverbinder für hohle Abstandsprofile eines Mehrscheibenisolierglases - Google Patents

Geradverbinder für hohle Abstandsprofile eines Mehrscheibenisolierglases

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DE8805575U1 DE8805575U DE8805575U DE8805575U1 DE 8805575 U1 DE8805575 U1 DE 8805575U1 DE 8805575 U DE8805575 U DE 8805575U DE 8805575 U DE8805575 U DE 8805575U DE 8805575 U1 DE8805575 U1 DE 8805575U1
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    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B3/00Window sashes, door leaves, or like elements for closing wall or like openings; Layout of fixed or moving closures, e.g. windows in wall or like openings; Features of rigidly-mounted outer frames relating to the mounting of wing frames
    • E06B3/66Units comprising two or more parallel glass or like panes permanently secured together
    • E06B3/663Elements for spacing panes
    • E06B3/667Connectors therefor

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Description

PATENTANWÄLTE
ftv & PARTNE
Albert-goghaupter-Str. 73 ■ 0-8000 München 70- lele(on(089) /50 55 20//60 55 26 Telecopy (O 89) 7 60 53 59 Telex 5214950 is
Cera-7766/GM Ki 19. April 1988
CERA Handelsgesellschaft mbH Kirnachstraße 15
8954 Biessenhofen-Ebenhofen
Geradverbinder für hohle Abstandsprofile eines Mehrscheiben isolierglases
Die Erfindung betrifft einen Geradverbinder für hohle Abstandsprofile eines Mehrscheibeniso!ierglases , mit einem flachen, länglichen Körper, dessen Querschnitt an den Hohlraumquerschnitt der beiden miteinander geradlinig zu verbindenden Abstandsprofile angepaßt ist, und der aus zwei Teilen besteht, von denen der eine Teil in das eine Abstandsprofil und der andere Teil in das andere Abstandsprofil einsteckbar sind und dessen Oberflächen mit wenigstens zwei Federkörpern versehen sind, welche mit den Innenwänden der Abstandsprofile in Reibungsberührung bringbar ;ind.
Bei einem bekannten Geradverbinder der genannten Art (DE-OS 28 09 822) werden als Federkörper bogenförmige, nach außen gewölbte Materialstreifen verwendet, die sich in Längsrichtung das Körpers des Geradverbinders erstrekken und an ihren beiden Enden mit den Seiten des Körpers untrennbar verbunden sind. Damit das Einschieben des Geradverbinders in den Profilhohl raum nur etwa bis zur hal-
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ben Länge des Körpers stattfinden kann, also nur der eine Teil in jeweils das eine Abstandsprofil einschiebbar ist, während dann der andere Teil des Körpers für das andere Abstandsprofil zur Verfügung steht, ist auf dem Körper ein Anschlag angebracht, der sich in der Mitte der Körperlänge befindet und als eine sich rund um seinen Umfang erstreckende Rippe ausgebildet ist, die mit den sich ge- ; genüberliegenden Stirnseiten der Abstandsprofile in Berührung bringhar ist. Diese Rippe kann bei der bekannten Kon- : struktion auch ein quaderförmiger Mittelkörper sein, der ' gleichzeitig als Anschlag und Abstandshalter für die }
Stirnseiten der beiden durch den Geradverbinder zu verbin- j
denden Abstandsprofile dient. %
Nachteilig bei dieser Konstruktion ist, daß die seitlich ! bzw. auf der Oberfläche des Geradverbinders vorzusehenden
Federkörper und die Anschlagrippe oder der als Anschlag £
dienende Mittelkörper einen erheblichen Werkzeugkosten- ^
einsatz und auch fertigungstechnischen Einsatz erfordern, | da sie den Aufbau des Geradverbinders komplizieren. &ngr;
Die Aufgabe der Neuerung besteht deshalb darin, den Geradverbinder der genannten Art zu vereinfachen. Dies geschieht neuerungsgemäß dadurch, daß die beiden Federkörper als Anschlagfedern ausgebildet sind und aus der Ober- '; fläche herausragende Zungen bilden,die an ihren hinteren, % in Richtung auf die entgegengesetzten Enden des Geradverbinders weisenden Endabschnitten in die Oberfläche glatt j übergehen und mit ihren vorderen, zur Mitte des Geradver- | binders weisenden Endabschnitten sich über die Oberfläche in einem Ausmaß erheben, das etwa der Wanddicke der Ab-Standsprofile zumindest an deren vorderen, einander zugekehrten stirnseitigen Enden entspricht, und daß die Federkörper beim Einschieben des Geradverbinders in den Hohlraum des jeweiligen Abstandsprofils von den vorderen Enden dieser Abstandsprofile einerseits in die Oberfläche
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des Geradverbinders elastisch hineindrlickbar sind und anderersei ts mit ihren vorderen Enden als Einschubanschlag für dasjenige Abstandsprofil dienen, das gegen die sich über die Oberfläche erhebende Zunge des betreffenden Federkörpers stößt.
Diese Konstruktion kombiniert das Federsystem des Geradverbinders mit dem Anschlagsystem, da jede der wenigstens zwei Federn gleichzeitig als Anschlag dient, indem sie verhindert, daß der Geradverbinder beim Einschieben in den Hohlraum des jeweiligen Abstandsprofils zu weit eingeschoben wird bzw. dadurch, daß sie mit dem einen Ende aus der Oberfläche des Geradverbinders herausragt, ermöglicht, daß das gegen sie vorrückende Abstandsprofil mit seinem stirnseitigen Ende an ihr anschlägt.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Neuerung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
Die Neuerung wird anhand des in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 eine längsgeschnittene Seitenansicht des neuerungsgemäßen Geradverbinders,
Fig. 2 eine Draufsicht des Geradverbinders von Fig. 1, und Fig. 3 eine längsgeschnittene Seitenansicht ähnlich der
von Fig. 1, wobei beidseitig ein Teil der Abstandsprofile ebenfalls längsgeschnitten, im auf den Geradverbinder vollständig bzw. teilweise aufgeschobenen Zustand dargestellt ist.
Der in Fig. 1 dargestellte Geradverbinder 1 besteht aus einem bekannten Kunststoffmaterial und weist einen recht-
- &lgr; _ Cera-7766/GM
•ckigen Querschnitt auf, der im übrigen an das Hohlraumprofil car mi ..difidfiüer zu verbindenden Abstandprofi Ie 4, 5 angepaßt ist, die in Fig. 3 teilweise dargestellt sind und durch den Geradverbinder miteinander verbunden werden sollen.
Der Geradverbinder besteht aus zwei Teilen 2, 3, von denen der eine Teil 2 in das eine Abstandsprofil 4 und der andere Teil 3 in das andere Abstandsprofil 5 einsteckbar sind. Die Oberfläche 8 des Geradverbinders, die bei der dargestellten Ausführungsform seiner Oberseite entspricht, weist zwei Federkörper 6, 7 auf, die als Anschlagfedern ausgebildet sind und aus der Oberfläche 8 herausragende Zungen bilden, welche an ihren hinteren, in Richtung auf die entgegengesetzten Enden 11, 12 des Geradverbinders weisenden tndabschnitten 9, 10 in die Oberfläche 8 glatt übergehen und mit ihren vorderen, zur Mitte des Geradverbinders weisenden Endabschnitten 13, 14 sich über die Oberfläche 8 erheben. Letzteres geschieht in einem Ausmaß, das etwa der Wanddicke der Abstandsprofile 4, 5 zumindest an deren vorderen, einander zugekehrten stirnseitigen Enden 15, 16 entspricht.
Die Federkörper 6, 7 werden, wie aus der Darstellung &ngr;.&tgr;&eegr; Fig. 3 hervorgeht, beim Einschieben des Geradverbinders in den Hohlraum 17, 18 des jeweiligen Abstandsprofils 4, von den vorderen Enden 15, 16 dieser Abstandsprofi Ie einerseits in die Oberfläche des Geradverbinders 8 elastisch hineingedrückt und dienen andererseits mit ihren vorderen Enden 13, 14 als Einschubanschlag für dasjenige Abstandsprofil 4, 5, das gegen die sich über die Oberfläche 8 erhebende Zunge des betreffenden Federkörpers 6S 7 stößt.
Auf diese Weise erfüllen die Federkörper 6, 7 eine aoppelte Funktion, nämlich einmal diejenige eines Arretierungskörpers, indem sie mit den Innenwänden der Abstandsprofi-
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le &lgr;, 5 in Reibungsberührung treten, wie dies in der Darstellung von Fig. 3 rechts zu sehen ist, und zum anderen mit ihren vorderen Endabschnitten 13, 14 einen Anschlag für die vorderen Enden 15, 16 der Abstandsprofile bilden, gegen den diese Enden stoßen, wenn die Abstandsprofile auf den Geradverbinder aufgeschoben bzw. dieser in deren Hohlraum 17, 18 eingeschoben wird. Diese Anschlagfunktion ist ebenfalls aus Fig. 3 für das rechte Abstandsprofil 4 ersichtlich.
Die Federkörper 6, 7 sind gleich lang und breit und von den entgegengesetzten Enden 11, 12 des Geradverbinders 1 gleich weit entfernt. Ihre vorderen Enden 13, 14, die einander zugewandt sind, wie aus den Fig. 1 und 2 ersichtlich, weisen einen Abstand von nur etwa 1 mm auf.
Unterhalb der Federkörper 6, 7 befindet sich in der Oberfläche 8 eine Vertiefung 19, die zur Aufnahme der Federkörper im aufgeschobenen Zustand der Abstandsprofile 4, dient. Dieser Zustand ist in Fig. 3 beim aufgeschobenen Abstandsprofil 4 verwirklicht, da hier der Federkörper 6 in den Hohlraum 19 hineingedrückt ist und damit sich parallel zur Oberfläche 8 erstreckt. Auf diese Weise dient, bezogen auf die Zeichnungsfiguren, der linke Federkörper 7 als Anschlag für das rechte Abstandsprofil 4 und verhindert damit, daß der Geradverbinder zu weit in den Hohlraum 17 dieses Abstandsprofiles hineingeschoben wird, während der rechte Federkörper 5 als Anschlag für das linke Abstandsprofil 5 dient, also verhindert, daß der Geradverbinder zu weit in den Hohlraum 18 dieses Profils eingeschoben wird. Natürlich tritt diese Abstandsfunktion nur jeweils einseitig auf, weil - wenn man einmal von der in Fig. 3 dargestellten Situation ausgeht - das von links auf den Geradverbinder 1 aufzuschiebende Abstandsprofil 5 nicht mehr gegen den Federkörper 6 stoßen kann, weil dieser bereits in die Oberfläche 8 bzw. den Hohlraum 19 die-
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ser Oberfläche vom rechtsseitigen Abstandsprofil 4 hineingedrückt ist. Hier dient dann das vordere Ende 15 des Abstandsprofils 4 selbst als Anschlag für das aufzuschiebende linke Abstandsprofil 5.
Es versteht sich, daß anstelle von nur zwei Federkörpern 6, 7 mehrere derartige Körper auf der Oberfläche des Geradverbinders angeordnet sein können, obgleich dies in der Zeichnung nicht dargestellt ist. So können beispielsweise bei einem Geradverbinder mit rechteckigem Querschnitt auf allen vier Seiten dieses Rechteckes Federkörper der beschriebenen Art sitzen, deren Breite dann den Abmessungen der Rechteckseiten angepaßt wäre.

Claims (4)

  1. ."-··*: .".: .··. .-· PATENTANWÄLTE
    .:.·. : :..::KERW;,;:BREHM & PARTNER
    Albert-RoBhauptef-Str. 73 · D-8000 München 70 · Telefon (0 89) 7 60 55 20 / 7 60 55 26 · Telecopy (0 89) 7 60 55 59 · Telex 5 214 9SO isar d
    Cera-7766/GM Ke/He
    CERA Handelsgesellschaft mbH
    Kirnachstraße 15
    8954 Biessenhofen-Ebenhofen
    Geradverbinder für hohle Abstandsprofile eines Mehrscheibenisolierglases
    SCHUTZANSPROCHE
    1. Geradverbinder für hohle Abstandsprofile eines Mehrscheibenisolierglases, mit einem flachen, länglichen Körper (1), dessen Querschnitt an den Hohlraumquerschnitt der beiden miteinander geradlinig zu verbindender» Abstandsprofile angepaßt ist, und der aus zwei Teilen (2,3) besteht, von denen der eine Teil (2) in das eine Abstandsprofil (4) und der andere Teil (3) in das andere Abstandsprofil (5) einsteckbar sind und dessen Oberflächen mit wenigstens zwei Federkörpern (6, 7) versehen sind, welche mit den Innenwänden der Abstandsprofile in Reibungsberührung bringbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Federkörper (6, 7) als Anschlagfedern ausgebildet sind und aus der Oberfläche (8) herausragende Zungen bilden, die an ihren hinteren, in Richtung auf die entgegengesetzten Enden (11, 12) des Geradverbinders weisenden Endabschnitten (9, 10) in die Oberfläche (8) glatt übergehen und mit ihren vorderen, zur Mitte des Geradver-
    - 2 - Cera-7766/GM
    binders weisenden Endabschnitten (13, 14) sich über die Oberfläche (8) in einem Ausmaß erheben, das etwa der Wanddicke der Abstandsprofile (4, 5) zumindest an deren vorderen, einander zugekehrten stirnseitigen Enden (15, 16) entspricht, und daß die Federkörper (6, 7) beim Einschieben des Geradverbinders in den Hohlraum (17, 18) des jeweiligen Abstandsprofils (4, 5) von den vorderen Enden (15, 16) dieser Abstandsprofile einerseits in die Oberfläche des Geradverbinders (8) elastisch hi^eindrückbar sind und andererseits mit ihren vorderen Enden (13, 14) als Einschubanschlag für dasjenige Abstandsprofil (4, 5) dienen, das gegen die sich über die Oberfläche (8) erhebende Zunge des betreffenden Federkörpers (6, 7) stößt.
  2. 2. Geradverbinder nacii Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Geradverbinder mit zwei Federkörpern (6, 7) ausgestattet ist, die gleich lang und gleich breit sind, von den entgegengesetzten Enden (11, 12) des Geradverbinders (1) gleich weit entfernt sind und deren vordere Enden (13, 14) einen Abstand von nur etwa 1 mm aufweisen.
  3. 3. Geradverbinder nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzei chnet , daß unterhalb der Federkörper (6, 7) eine Vertiefung (19) in die Oberfläche (8) des Geradverbinders (1) zur Aufnahme der Federkörper im aufgeschobenen Zustand der Abstandsprofile (4, 5) eingearbeitet ist.
  4. 4. Geradverbinder nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Geradverbinder einen in etwa rechteckigen Querschnitt aufweist und sich die Federkörper (6, 7) auf einer der beiden Brei' Seiten seiner vierseitigen Oberfläche (8) befinden.
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