DE8804817U1 - Juwelenhalter - Google Patents

Juwelenhalter

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DE8804817U1
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  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

UEXKÜLL & STOLBERG european patent attorneys
PATENTANWÄLTE
BESELERSTRASiSE 4
D-2000HAMBUHG52 0R- J'*D· F=RHR. Von UEXKÜLL
BR. ULRICH ÖRAP StöLbERG
DiPL-ING, JÜRGEN SUCHÄNTKE
DipL.-iNG. ArNULf huber
DR. ALLARD von KAMEKE
DIPL.-BIOL. INGEBORG VOELKER
GLENDÖ CORPORATION
P.O. Box 1153
Emporia, Kansas 66801 (25Ü65 hu/co)
April 1988
Juwelenhaltet
Die Erfindung betrifft einen Juwelenhalter gemäß Oberbegriff des nftnspruchs 1.
Insbesondere betrifft die Erfindung ein Werkzeug mit bewegbaren Klemmbacken zum Halten von Juwelen, bei dem die Backen von einem Gehäuse getragen werden, das lösbar und drehbar iiit einem Rahmen verbunden ist, und zwar durch von Fingern ru betätigenden Elementen, die eine wahlweise Feineinstellung eines Drehwiderstandes des Gehäuses gegenüber dem Rahmen gestatten. Der Rahmen ist schwenkbar an einer feststehenden Halterung wie beispielsweise einer Werkbank o.a. befestigt und eine Dritte-Hand-Einrichtung ist mit dem Rahmen in der Weise verbunden, daß dieser geschwenkt werden kann, ohne die Lagebeziehung der Dritten Hand in bezug auf die Klemmbacken zu stören. Eine am Rahmen befestigte Handstütze ist aus dem Wege schwenkbar, wenn der Rahmen gegenüber der Halterung bewegt wird, so daß der Zugriff zu dem Werkstück gegebenenfalls verbessert werden kann.
Das Bearbeiten von Schmuckstücken erfordert häufig äußerst genaue Arbeit innerhalb kleiner Räume auf Material, das verhältnismäßig teuer ist, se daß Fehler kaum ausgeglichen werden können. Juwelenschnitzer führen ihre Arbeit daher in
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der Regel unter Vetgrößerungslüpen durch, so daß die Endbearbeitung des Schmuckstücks so kunstvoll wie möglich erfolgen kann. Zum Einspannen der Juwelen dienen Klemmen, Schraubstöcke oder Gravierblöcke, weiche das Schmuckstück halten und dabei bestimmte Anforderungen erfüllen* Sie
stellen jedoch für den Bearbeiter immer noch gewisse Hindernisse dar.
Bekannte Ringklammern werden weit verbreitet als Halteringe verwendet und besitzen oft eine Vorrichtung, die einer Sicherheitsnadel ähnelt, wobei ein Paar von schwenkbar verbundenen Armen Backen aufweisen, die ein nachgiebiges Material tragen, um dazwischen einen Ring einzuspannen, ohne daß dessen Oberfläche zerkratzt wird. Häufig wird ein Keil
zwischen die Arme an der Seite der schwenkbaren Verbindung eingesetzt, und zwar an der von den Backenflächen entfernten Stelle, so daß die Backen zum Halten des Ringes gegeneinander gedrückt werden- Die Ringklammer dient üblicherweise zum Halten des Werkstückes vor Hand.
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Ein weiterer Schmuckstückhalter ist ein sogenannter Gravierblock mit Juwelenhaltebacken, die auf einem Körper montiert sind, der an einer Werkbank drehbar befestigt ist. Derartige Gravierblöcke nehmen jedoch verhältnismäßig viel Platz ein; außerdem sind sie verhältnismäßig schwer und unhandlich und lassen sich kaum umdrehen, was insbesondere dann erforderlich ist, wenn das Schmuckstück zwischen die Backen hineinfiel. Ferner sind normalerweise keine Einrichtungen vorgesehen, um den Gravierblock zu kippen, wenn dies für eine Neuorientierung des Werkstückes erforderlich sein sollte.
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Es ist auch bereits bekannt, eine sogenannte Dritte Hand zusammen mit einem Gravierblock oder mit einer Ringklammer zu verwenden. Die Dritte Hand ist insbesondere zum Halten kleiner Gegenstände wie Schmucksteine o.ä- zweckmäßig, so
daß beide Hände des Juweliers zum Löten frei sind. Eine Dritte Hand ist im allgemeinen in verschiedenen Richtungen frei schwenkbar.
Die Dritte Hand hat jedoch den Nachteil, daß sie etwas zurückfedert, was Schwierigkeiten bei der genauen Positionierung eines Gegenstandes auf dem Schmuckstück bereitet, insbesondere dann, wenn für die Positionierung nur wenig Toleranz zur Verfugung steht, beispielsweise in der Größenordnung von wenigen 10tel Millimeter. Es ist daher zweckmäßig, den von der Dritten Hand gehaltenen Gegenstand in eine Position zu bringen, die neben der Endposition an dem Ring liegt, und danach den Gravierblock oder den Ring geringfügig zu verschieben, um diese in die richtige Lage zu bringen. Wenn eine Dritte Hand an einer Werkbank befestigt ist, dann kann sie der Backenbewegung des Gravierblockes und des Klemmringes nicht folgen, wenn letztere verlagert werden, um den Zugriff zu dem Schmuckstück zu erleichtern, so daß häufig eine Nachrichtung der Dritten Hand erforderlich ist. Dies gilt insbesondere bei fortschreitender Bearbeitung.
Es ist Aufgabe der Erfindung, ein Juwelierwerkzeug zu schaffen, das ein Schmuckstück in einer festen Position gut festhält, das jedoch einen verstellbaren Teil mit Backen
^5 besitzt, die das Schmuckstück selektiv derart erfassen, daß es in eine andere Position zur weiteren Bearbeitung bewegt werden kann. Die Einrichtungen zum Koppeln der Backen mit einem feststehenden Träger sollten fingerbetätigbar sein und einen einstellbaren Bewegungswiderstand haben. Außerdem sollte eine Handstütze vorgesehen sein, die gegebenenfalls aus dem Weg geschwenkt werden kann. Schließlich sollte das Werkzeug so gebaut sein, daß die Dritte Hand derart gegenüber der Werkbank nächrichtbar ist, daß keine Veränderung der gegenseitigen Ausrichtung Von dem von der Dritten Hand gehaltenen Gegenstand und dem vom Werkzeug gehaltenen
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Schmuckstück erfolgt.
Zur Lösung dieser Aufgabe dienen die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1.
5
Die Erfindung lost also die zuvor genannte Aufgabe und stellt einen wesentlichen Fortschritt dar, indem ein zylindrisches rohrartiges Gehäuse zwei Klemmbacken aufweist, wobei das Gehäuse in einem Kragen abnehmbar sitzt und schwenkbar mit einem L-förmigen Rahmen gekoppelt ist. Der Rahmen ist schwenkbar mit einem Träger verbunden, beispielsweise einer Werkbank o.a., um eine im allgemeinen horizontale Achse drehbar zu sein. Das Gehäuse und das davon getragene Schmuckstück können wahlweise im drei Drehachsen bewegt und entlang einer Hochachse geradlinig verschoben werden.
Ein Kopplungsmittel, das den Rahmen an dem Träger einstellbar hält und ein Verbindungsmittel, welches das Gehäuse schwenkbar am Rahmen anbringt, weisen beide von Fingern betätigbare Elemente auf, die leicht von den Fingern des Bearbeiters erfaßbar sind und eine Feineinstellung des Bewegungswiderstandes bei der Bewegung des Rahmens gegenüber dem Träger und bei der Bewegung des Gehäuses gegenüber dem Rahmen gestatten. Das die Backen tragende Gehäuse besitzt einen von Hand erfaßbaren Fortsatz, welcher es dem Benutzer gestattet, den Bewegungswiderutand mit einer Hand einzustellen und gleichzeitig das Gehäuse mit der anderen Hand zu bewegen, worauf das Gehäuse wahlweise mit einer Hand bewegt werden kann, um ein von den Backen getragenes Schmuckstück gegenüber einem Bearbeitungswerkzeug zu verlagern, das von der anderen Hand festgehalten wird und das Schmuckstück gerade bearbeitet.
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Eine am Rahmen angebrachte Handstütze ist aus dem Wege schwenkbar, wenn der Rahmen 180° um seine Horxzontalachse geschwenkt wird. Ferner können das Gehäuse und die Backen aus dem Kragen entfernt werden, und der Kragen kann umgedreht und das Gehäuse wieder eingesetzt werden, so daß die Backen wieder richtig positioniert sind, um ein Schmuckstück in richtiger, aufrechter Lage zu halten.
In einer bevorzugten Ausführung der Erfindung ist eine Dritte Hand an dem Rahmen befestigt, so daß eine Bewegung des Rahmens gegenüber der Werkbank die Posxtxonsbezxehung zwischen einem von der Dritten Hand gehaltenen Gegenstand und dem von den Backen getragenen Schmuckstück nicht beeinflußt wird, so daß das Werkstück zum leichteren Zugriff reorientiert werden kann. Ferner gestattet eine Bewegung des Backengehäusos gegenüber dem Kragen sowie des Kragens gegenüber dem Rahmen, daß das Schmuckstück etwas gegen einen Gegenstand verlagert werden kann, der von der Dritten Hand gehalten wird, um eine stets vorhandene Rückfederung auszuschalten, die bei einer Dritten Hand immer auftritt.
Vorzugsweise besitzen die Backen ein längliches, gegabeltes Teil, das einstückig geformt ist, so daß die Backen nachgiebig voneinander weggespreizt werden. Eine Bewegung des Teils in Längsrichtung des Gehäuses wird durch einen Körper oder Griff erreicht, der außerhalb des Gehäuses angeordnet und in einen Endabschnitt des Teils eingeschraubt ist. Die Backen sind wahlweise jeweils halbkugelförmig und wirken mit einer komplementären kegelstumpfförmigen Wand des Gehäuses zusammen, welche von Nocken seitlich gegen die Backen gedrückt werden, wenn das Teil am Gehäuse in Längsrichtung verlagert wird.
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Die Erfindung wird im folgenden anhand von Figuren näher erläutert? es zeigen:
Figur 1 eine perspektivische Darstellung eines Ausführungsbeispiels;
Figur 2 das Ausführungsbeispiel von Figur 1 in anderer Stellung und mit einer nach unten geschwenkten Handstütze;
Figur 3 eine Ansicht mit Handstütze;
Figur 4 einen Vertikalschnitt durch das Werkzeug von Figur 3;
Figur 5 einen Teilschnitt durch das in Figur 1 dargestellte
Werkzeug, wobei das Mittel zum schwenkbaren und lösbaren Verbinden des Rahmens mit einer Werkbank erkennbar ist; und
Figur 6 eine verkleinerte Seitenansicht des Werkzeugs von
Figur 1 mit Handstütze und einer schwenkbaren Dritten Hand.
Die Figuren 1 bis 6 zeigen ein Juwelier-Werkzeug 10, das 25
normalerweise fest als Träger an einer Werkbank 12, einem Tisch oder einem ähnlichen Möbel gehalten wird. Das Werkzeug 10 besitzt einen länglichen, L-£örmigen Rahmen 14, der schfvenkbar an der Werkbank 12 befestigt ist, während ein
anderer Schenkel 14b des Rahmens 14 schwenkbar mit einem 30
Gehäuse 16 verbunden ist, welches ein Paar Schmuckstück-Haltebacken 18, 20 trägt, die nachfolgend näher erläutert werden.
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Iri Figur 5 ist ein Griff 22 erkennbar, der auf einem Gewindebolzen 24 befestigt ist, weicher sich durch ein Kugellager 26, eine Bohrung im Schenkel 14a des Rahmens 14 und ein Abstandsstück 28 erstreckt* Der Bolzen 24 ist in eine Platte 30 eingeschraubt und letztere ist mit Hilfe von Schrauben 32 an zylindrischen Schuhen 34 (vgl. Figur 3) befestigt, die jeweils eine abgeflachte Kante 36 haben, welche geneigte Seiten einer plattenartigen Halterung 38 berühren, die wiederum fest an einer Seite der Werkbank 12 befestigt sind. Die Seiten der Halterung 38 liegen in Ebenen, die nach oben konvergieren, so daß das Werkzeug 10 von der Halterung 38 abgenommen werden kann, indem man die Platte 30 anhebt, bis die Ränder 36 der Schuhe 34 aus der Halterung 38 austreten*
Gemäß Figur 4 hat der Schenkel 14b des L-förmigen Rahmens 14 an der vom Griff 22 entfernten Stelle eine Bohrung, die einen Gewindebolzen 40 aufnimmt, der an einem Griff 42 befestigt ist. Ein Kugellager 44 sitzt auf dem Bolzen 40 in der Nähe des Knopfes 42 und der Bolzen 40 erstreckt sich durch eine zylindrische Scheibe 46, die einen Endabschnitt aufweist, der zum komplementären Eingriff mit einer Außenfläche eines im allgemeinen zylindrischen Kragens 48 sattelartig geformt ist (vgl. Figuren 1 und 3) . Gemäß Figur 4 ist der Bolzen 40 in eine entsprechende Bohrung in einer Seite des Kragens 48 eingeschraubt.
Der Griff 22, der Bolzen 24, das Lager 26, die Scheibe 28 und die Platte 30 bilden ein von Fingern betätigbares Kopplungsmittel, welches den Rahmen 14 an der Werkbank 12 anbringt, um den Rahmen 14 in jeder Richtung um eine horizontale Drehachse wahlweise zu bewegen. Ferner gestattet ein völliges Lösen des Bolzens 24 von der Platte 30 ein Abnehmen des Rahmens 14 von der Platte 30, sofern dies gewünscht wird^ Der Griff 42 bildet zusammen mit dem Bolzen
40/ dem Kugellager 44/ der Scheibe 46 und deif Gewiridebohrung des Kragens 48 ein von Fingern betätigbäires Verbindungsmittel/ weiches eine selektive Bäwegüng des Kragens 48 um eine Drehachse gestattet, die im wesentlichen senkrecht zur Schwenkachse des Rahmens 14 gegenüber der Halterung oder der Werkbank 12 verläuft* Der Griff 42 kann wahlweise hinreichend gelöst werden, um den Bolzen 40 aus denn Kragen 48 zu ziehen und damit den Kraget 4a gegebenenfalls vsm Rahmen 14 abzunehmen. Eine ringförmige Federscheibe, die nicht dargestellt ist, ist auf die Bolzen 24 und 40 zwischen die Lager 26 und 44 und den Rahmen 14 eingelegt, um den Reibungswiderstand hinsichtlich der Bewegung des Rahmens 14 gegenüber der Werkbank 12 und dem Kragen 48 einzustellen.
Der Griff 22, der Bolzen 24, das Lager 26 und die Scheibe 28 sowie die Federscheibe stellen von Fingern betätigbafe Elemente dar, welche eine selektive Feineinstellung des Bewegungswiderstandes des Rahmens 14 gegenüber der Werkbank 12 gestatten* Gleiches gilt für den Griff 42, den Bolzen 40, das Lager 44, die Scheibe 46 und die Federscheibe, welche
die Feineinstellung des Bewegungswiderstandes für den Kragen 48 gegenüber dem Rahmen 14 ermöglichen. Man kann also einen Gehäusefortsatz 16a des Gehäuses 16 mit einer Hand erfassen und gleichzeitig die Griffe 22 und 42 vorsichtig nachstellen, um den gewünschten Bewegungswiderstand zu erhalten* Einen genauen, verhältnismäßig leichten Bewegungswiderstand wünscht man beispielsweise, wenn das Gehäuse 16 mit einer Hand bewegt werden soll, während die andere Hand das Schmuckstück bearbeitet« Hingegen wird ein großer Bewegungswiderstand für das Gehäuse 16 benötigt, wenn das Schmuckstück in einer festen Position gehalten und mit beiden Händen bearbeitet werden muß.
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Das Gehäuse 16 ist zweckmäßigerweise ein längliches, rohrförüiiges, zylindrisches Gehäuse, das in einem zylindrischen Öürchbrüch des Kragens 48 sitzt, wie dies die Figuren 1 bis 4 und 6 zeigen. Eine Klemmschraube 50 ist in eine Bohrung des Kragens 48 im Abstand zu dem Abstandsstück 46 einge-* schraubt und kann das Gehäuse 16 erfassen. Auf diese Weise wird der Kragen 48 mit der Klemmschraube 50 lösbar mit dem Gehäuse Iß in versehigdpnon Stellungen verbünden.. Wenn clis Klemmschraube 50 gelöst wird, kann das Gehäuse 16 im Kragen gedreht und darin höher oder tiefer gestellt werden? es kann natürlich auch vollständig herausgenommen werden*
Gemäß Figur 4 besitzt das Gehäuse 16 einen vergrößerten ersten Abschnitt 52 mit einem inneren, im allgemeinen kegelstumpfförmigen Wandabschnitt 54. Ferner besitzt das Gehäuse 16 einen zweiten Endabschnitt 56, der im Abstand zu dem ersten Endabschnitt 52 liegt.
Ein längliches, gegabeltes Teil 58, das am besten in Figur 4 erkennbar ist, sitzt verschiebbar in dem Gehäuse 16 und stellt Klemmbacken in Form einer ersten Backe 18 und einer zweiten Backe 20 dar, die aus dem ersten Gehäuseendabschnitt 52 vorstehen. Das Teil 58 ist zweckmäßigerweise aus Metall einstückig geformt und spreizt die Backen 18, 20 nachgiebig voneinander weg. Eine Backenauskleidung 60, beispielsweise aus Polypropinat, ist an jeder Backe 18, 20 befestigt, um ein Zerkratzen der Oberfläche des von ihnen gehaltenen Schmuckstückes weitgehend auszuschalten.
Das Teil 58, das im allgemeinen zylindrische Außenwandflächen besitzt, ist mit einem Gewindeelement 62 integral verbunden, das sich nach außen durch den zweiten Endabschnitt 56 des Gehäuses 16 erstreckt. Ein gerändelter Körper in Form eines Zylindergriffes 64 ist außerhalb des Gehäuses 16 in der Nähe des zweiten Endabschnitts 56 auf das
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Element 62 aufgeschraubti Durch Drehen des Gi? if fs 64 gegenüber dem Element 62 erfolgt eine Larigsveflagerüng d'23 Teils 58 in dem Gehäuse 16.
Die erste Backe 18 und die zweite Backe 20 haben im
allgemeinen halbkugelförmige Wände 65/ die mit entsprechenden Kegelstumpf-Wandabschnitten 54 des ersten Endabschnitts 52 des Gehäuses Iß Kusarnmenwir-lcfin. Wenn eU»e Rlomont 53 GÜJCeh Drehen des Griffs- 64 in Längsrichtung verschoben wird, dann drücken die Gehäusewandabschnitt 54 die Backen 18, 20 nach innen gegeneinander. Ein Stift 66 ist an dem Teil 58 befestigt und sitzt in einem Schlitz 68 verschiebbar, der in dem zweiten Endabschnitt 56 des Gehäuses 16 vorgesehen ist, um eine Drehung des Teils 58 gegenüber dem Gehäuse 16 su
verhindern.
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Gemäß den Figuren 2, 3, 5 und 6 ist eine Handstütze 70 mit dem Rahmen 14 in der Nähe des Gehäuses &Idigr;6 verbunden, und zwar durch Schrauben 72 (Figur 6), die in Bohrungen 74 (Figur 1) eines Schenkels des Rahmen«:* 14 sitzen. Die Handstütze 70 besitzt einen Teil 76, der sich von dem Rahmen 14 in einer ersten Ebene nach außen erstreckt, sowie einen Abschnitt 78, der an den Abschnitt 76 anschließt und der sich von letzterem unter einer Neigung erstreckt.
Die Anordnung Jsr Handstütze 70 an dem schwenkbaren Rahmen 14 gestattet eine Bewegung der Handstütze zwischen einer Benutzerstellung und einer zweiten Stellung, in der sie unbenutzt ist. Wenn der Rahmen 14 um den Bolzen 24 in die in den Figuren 1 und 3 bis 6 dargestellte Lage geschwenkt wirr1, dann liegt der Teil 76 der Handstütze 70 in einer ersten,- im allgemeinen horizontalen Bezugsebene neben den Ba/: ·- 18 und 20, so daß man die Hand ruhig auflegen kann. Wenn der Griff 2 gelockert und der Rahmen 14 um den Bolzen 24 in die Stellung gemäß Figur 2 geschwenkt wird, dann liegt der Teil
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76 der Handstütze 70 in einer zweiten, im allgemeinen horizontalen Bezugsebene, die unter der zuvor erwähnten ersten Bezugsebene liegt, so daß man leichteren Zugriff zu den Backen 18 und 20 hat. Die Konstruktion des Werkzeugs 10 gestattet ferner eine Verlagerung der Handstütze 70 von der rechten Seite der Backen 18, 20 in Figur 1 zur linken Seite, wenn der Rahmen 14 in die Position gemäß Figur 2 geschwenkt wird, so daß die rechte Hand einen ungehinderten Zugriff zu dem von dem Backen 18, 20 gehaltenen Schmuckstück hat.
Die Anordnung des Kragens 48 gestattet es, daß die Backen 18, 20 nach oben zeigen, und zwar unabhängig davon, ob der Rahmen 14 sich in der Position gemäß Figur 1 oder in der Position gemäß Figur 2 befindet. Die Klemmschraube 50 kann gelockert und das Gehäuse 16 aus dem Kragen 48 entnommen werden, worauf der Kragen 48 umgedreht und das Gehäuse 16 wieder durch die Öffnung des Kanals 48 eingesetzt werden kann. Wenn genügend Freiraum zur Verfügung steht, kann der Griff 42 gelockert und der Kragen 48 um die Längsachse des Bolzens 40 gedreht werden, um die Backen 18, 20 wieder nach oben gerichtet einzustellen, ohne das Gehäuse 16 aus dem Kragen 48 zu entnehmen.
In Figur 6 ist eine Dritte Hand 80 dargestellt, die an der
;~ Handstütze 70 abnehmbar befestigt ist und die eine Basis 82 und zwei Arme 84 aufweist, welche durch Schwenkklammern 86 miteinander verbunden sind. Ein Greifer 88 ist an der vordersten Schwenkklammer 86 angekoppelt und besitzt zwei Finger 90/ die gegeneinander gedrückt werden, um ein nicht dargestelltes Objekt zu halten. Die Dritte Hand 80 kann gemäß Darstellung zu einem umgekehrt U-förmigen Bogen gekrümmt werden, um einen Gegenstand an dem Schmuckstück zu positionieren^ während die Hände oder Arme des Juweliers unter dem Bögen durdhgreifen Und das Schmuckstück bearbeiten.
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Die drei Schwenkklemmen 86 gestatten es, daß die Arme 84 und damit der Greifer 88 in verschiedenen gewünschten Richtungen bewegt werden können- Die Schwenkklemme 86, die aus Kreisplatten mit fluchtenden Bohrungen gebildet sind, um Kugel- \ _ abschnitte an jedem Ende des Arms zu halten, sind derart einstellbar, daß die Arme 84 und damit der Greifer 88 von Hand in einer gewünschte Position bringbar sind, während sie in der Position still stehen. Die Dritte Hand 80 ist i insbesondere dann zweckmäßig, wenn ein Gegenstand wie eine j Perle oder ein Blatt mit der Oberfläche eines Ringes verlötet werden muß, denn die Finger 90 können den Gegenstand an dem von den Backen 18, 20 gehaltenen Schmuckstück halten, so daß beide Hände des Juweliers zum Löten frei sind.
Die Anordnung der Dritten Hand 80 am Rahmen 14 mittels der Basis 82, die mit der Handstütze 70 verbunden ist, ist besonders zweckmäßig, da der Rahmen 14 um den Bolzen 24 zum Schwenken der Backen 18, 20 in verschiedene Stellungen geschwenkt werden kann, ohne daß die Ausrichtung des Greifers 88 gegenüber den Backen 18, 20 verändert wird. Wenn es beispielsweise zweckmäßig ist, einen von den Fingern 90 gehaltenen Gegenstand mit einem Ring zu verlöten, der von den Backen 18, 20 gehalten wird, dann kann die Dritte Hand
80 in die entsprechende richtige Lage bezüglich des Ringes 25
gebracht werden und danach kann man den Rahmen 14 noigen, um das Löten zu erleichtern, ohne daß der Ring oder der daran anzulötende Gegenstand bewegt werden müssen. Dies ist insbesondere dann zweckmäßig, wenn das Lot beim Löten nicht an den Seiten des Ringes hinunterrinnen darf.
Die Dritte Hand 80 hat stets gewisse Federeigenschaften, welche die genaue Positionierung eines Gegenstandes, der von den Fingern 90 gehalten wird, gegenüber den Backen 18, 20 erschwert ist« So kann ein von der Dritten Hand 80
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gehaltener Gegenstand nicht näher als etwa 0,75 mm an die gewünschte Stelle gebracht werden. Wenn dies gewünscht wird, dann bringt man zunächst die Dritte Hand 80 in die etwa vorgesehene Soll-Position und betätigt danach die Klemmschraube 50 oder den Griff 42, um das Gehäuse 16 exakt auf den von den Fingern 90 gehaltenen Gegenstand nachzustellen.
In Fallen, wenn weder die Handstütze 70 noch die Dritte Hand 80 erforderlich sind, kann man gemäß Figur 2 die Dritte Hand 80 und die Handstütze 70 aus dem Weg schwenken. Wenn hingegen die Handstütze 70 nicht erforderlich ist, eine Dritte Hand 80 jedoch zweckmäßig sein sollte, dann wird
. letztere aus einem Schlitz 77 der Handstütze 70 entfernt und an gegenüberliegender Stelle davon angebracht (Figur 2).
Man erkeimt also, daß das Schmuckstück-Haltewerkzeug so gebaut ist, c"^ß ein von den Backen 18, 20 gehaltenes Schmuckstück wahlweise um drei zueinander senkrechte Achsen gedreht und außerdem in einer geraden Linie entlang einer senkrechten Achse verschoben werden kann. Insbesondere ist der Rannten 14 um den Bolzen 24 schwenkbar, und der Kragen 48, der das Gehäuse 16 hält, kann um die Längsachse des Bolzens 40 gedreht werden. Außerdem kann das Gehäuse 16 um seine Längsachse gegenüber dem Kragen 48 gedreht und in
O5 Längsrichtung gegenüber dem Kragen 48 verschoben werden, um die Backen 18, 20 entlang einer senkrechten Achse zu bewegen.
Die Positionierung der Dritten Hand 80 in fester Beziehung
3Q zum Rahmen 14 ist gegenüber bekannten Vorrichtungen äußerst zweckmäßig, bei denen die Dritte Hand an der Werkbank angebracht ist, da das Werkzeug 10 das Gehäuse 16 um zwei Drehachsen verlagern kann, d.h. um den Bolzen 40 und die Längsachse des Gehäuses 16* Außerdem ist eine Längsbewegung im Kragen 48 möglich, so darf das von den Backen 18, 20
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getragene Schmuckstück richtig gegenüber einem von den Fingern 90 gehaltenen Gegenstand ausgerichtet werden kann. Wenn sich der Gegenstand in der gewünschten Stellung befindet, stört eine Schwenkbewegung des Rahmens 14 um den Bolzen 24 zum leichteren Zugriff auf das Werkstück die Ausrichtung zwsichen dem von den Fingern 90 gehaltenen Gegenstand und dem von den Backen 18, 20 gehaltenen Schmuckstück nicht.
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Claims (1)

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    Ansprüche
    Schmuckstiickhalter mit:
    einem Rahmen;
    einem Kopplungsmitel zum einstellbaren Halten des Rahmens an einem Tisch, wobei eine selektive Verschwenkung des Rahmens um eine erste Drehachse
    j zugelassen ist;
    Backen mit einer ersten Backe und einer zweiten Backe, die in eine Schmuckstück-Einklemmposition bewegbar sind, um ein Schmuckstück dazwischen einzuklemmen;
    Mittel zum wahlweisen Bewegen der zweiten Backe in -Jie Lchmuckstück-Klemmposition;
    mit <--inem Gehäusefortsatz an den Backen zum Erfassen von Hand für das Nachstellen der Position des Schmuckstücks, wenn mit der anderen Hand das Schmuckstück bearbeitet wird;
    Verbindungsmittel zum schwenkbaren Montieren der Backen an dem Rahmen unter Zulassung einer selektiven Verschwenkung der Backen um eine zweite Drehachse in einem Winkel gegenüber der ersten Drehachse;
    wobei das Verbindungsmittel Bauteile aufweist, welche die Backen zum Schwenken um eine dritte Drehachse in einem Winkel gegenüber der ersten und zweiten Drehachse tragen;
    dadurch gekennzeichnet,
    daß das Kopplungsmittel und das Verbindungsmittel fingerbetätigbare Elemente aufweisen, die von den Fingern einer Hand leicht 2Ugifei£bar sind, während diese ein Werkzeug tragt, während die Badken das Sehmuckstück in der gewünschten Position halten, wobei eine wahlweise Feineinstellung des Drehwider-
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    - 16 -
    Standes des Rahmens gegenüber einer Drehung um die erste Achse und ein Schwenken der Backen um die zweite Achse möglich ist, so daß man eine totale selektive Kontrolle über die Position des Schmucksstücks während der Bearbeitung hat?
    - daß das Kopplungsmittel ein Paar glatter Wände aufweist, die gegenseitig zusammenwirken und in bezug aufeinander glatt in einer Richtung entlang einem Bogen verschiebbar sind, der sich um die erste Drehachse quer dazu wahrend des Schwenkens des Rahmenteils um die erste Achse erstreckt?
    - daß das Verbindungsmittel ein Paar glatter Wände in gegenseitigem Eingriff aufweist, die in bezug aufeinander in Richtung entlang eines Bogens glatt verschiebbar sind, der sich um die zweite Drehachse quer dazu erstreckt, während die Backen um die zweite Achse geschwenkt werden;
    - und daß die fingerbetätigbaren Elemente Mittel zum nachgiebigen Vorspannen der Paare von glatten Wänden des Koppluno,smittels und zum nachgiebigen Vorspannen der Paare von glatten Wänden des Verbindungsmittels aufweist, um die selektive Feineinstellung des Drehwiderstandes des Rahmens um die erste Achse und das Schwenken der Backen um die zweite Achse zu verbessern.
    2» Werkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen ein Paar fest verbundener Schenkel aufweist, von denen ein Schenkel in der Nähe der Halterung liegt, wenn das Werkzeug daran befestigt ist; daß das Kopplungsmittel eine Einheit zum wahlweisen Befestigen des einen Rahmenschenkels an den* Tisch aufweist} daß ein fingerbetätigbairer erste!1 Gififf um die erste Achse drehbar ist/ die außerhalb des einön Sdhettkelö von dem
    Tisch entfernt liegt Und Reibungsmittel mit dem eisten
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    - 17 -
    Griff verbunden sindi daß er dadurch drehbar ist und f einen Teil aufweist, der durch einen Schenkel des $ Rahmens vorsteht und drehbar von der einen Rahmenschenkel-Befestigungseinheit aufgenommen wird/ um einen veränderlichen Drehwiderstand für den ersten Schenkel und dadurch für den Rahmen um die erste Drehachse in
    nx/ll«II^ A«f &eegr;&idiagr;&idigr;&Lgr; u VWIX ^.LllCX. LTJ. dULTCVrc^j UU^ VtC=O CXObClI Ul J.LJ.CO zu bilden*
    3. Werkzeug naöh Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen ein Paar fest verbundener Schenkel aufweist, von denen ein Schenkel in der Nähe des Tisches liegt, wenn das Werkzeug daran befestigt ist und der zweite Schenkel sich von dem ersten Schenkel weg erstreckt; daß das Verbindungsmittel ein Kragenmittel aufweist, welches den Gehäusefortsatz in der Nähe des zweiten Rahmenschenkels umgibt; daß ein zweiter von Hand betätigbarer Griff außerhalb des zweiten Schenkels an der vom Kragenmittel abgewandten Stelle angeordnet ist; und daß Reibmittel mit dem zweiten Griff verbunden sind, der drehbar ist und der einen Teil aufweist, der sich durch den zweiten Rahmenschenkel erstreckt und von dem Griff drehbar aufgenommen ist, um einen veränderlichen Drehwiderstand für das Kragenmittel und dadurch für die Backen um die zweite Drehachse in Abhängigkeit von einer Drehung des Griffes zu bilden.
    4. Werkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen ein Paar fest verbundener Schenkel aufweist, von denen einer in der Nähe des Tisches angeordnet ist, wenn das Werkzeug daran montiert ist, während sich der zweite Schenkel von dem ersten Schenkel weg erstreckt; daß das Verbindungsmittel einen Kragen aufweist, der einen Gehäusefortsatz in der Nähe des zweiten Rahmenschenkels umgibt; daß der Gehäusefortsatz Zylinderform
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    hat und der Kragen einen entsprechenden Abschnitt aufweist, der den zylindrischen Gehäüsefortsatz umgibt und mit diesem in Gleite und Dreh-Eingriff stehtf und daß ein dritter von den Fingern betatigbarer Griff mit einem Gewinde durch den Kragen greift und die Wand des tylindrischen Gehäuses erfaßt, um äine selektive Einitellüitig £üx die Drehre-ibüng sov;is für die Langsver= Schiebung des Zylindergehäüses in dem Kragen und damit in dem Rahmen gestattet.
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