CH673103A5 - - Google Patents
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Description
BESCHREIBUNG
Die Erfindung bezieht sich auf ein einstellbares Spannwerkzeug zum Halten eines Werkstücks und betrifft insbesondere ein einstellbares Spannwerkzeug, das zum Positionieren von Zahnhalterungen verwendet werden kann, die zum lösbaren Festlegen einer Zahnprothese verwendet werden.
Einstellbare Spannwerkzeuge werden zum Fassen von Werkstücken und zum sicheren Halten derselben während der Anordnung oder des Einsetzens des Werkstücks verwendet. Oft muss das Werkstück parallel zu einem dazu passenden Werkstück gehalten werden, und das einstellbare Spannwerkzeug muss in der Lage sein, eine derartige Anordnung zu gewährleisten. Zusätzlich können die Werkstücke parallele Oberflächen umfassen, und die Greifabschnitte des Spannwerkzeugs sollten in der Lage sein, diese parallelen Oberflächen mit einer gleichförmigen Kraftverteilung zu ergreifen, wobei ein winkliges Ergreifen längs dieser parallelen Oberflächen vermieden werden soll.
Ein derartiges einstellbares Spannwerkzeug wird in Verbindung mit der Anordnung von Zahnhalterungen verwendet, die bei der Ausbildung einer Zahnprothese verwendet werden. Derartige Zahnhalterungen sind in der US-PS 4 196 516 und US-PS 4 348 181 beschrieben. In beiden Patentschriften werden Halterungen beschrieben, die einen männlichen und einen weiblichen Abschnitt aufweisen. Einer dieser Abschnitte ist an der Seite eines festen Zahns befestigt, während der dazu passende Abschnitt in einer Zahnprothese angeordnet ist. Einer dieser Abschnitte umfasst einen Vorsprung, der in dem anderen Abschnitt aufgenommen wird. Ein federvorgespanntes Teil hält die zwei Abschnitte in einem gesperrten Eingriff, wobei eine Trennung der Zahnprothese von dem festen Zahn möglich ist. Um ein genaues Passen der Zahnprothese zu erreichen, muss ein geeignetes
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Werkzeug verwendet werden, um die ineinander passenden Abschnitte in einer richtigen beabstandeten Beziehung zueinander und in einer geeigneten parallelen Ausrichtung zueinander anzuordnen. Geeignete Zahngiessverfahren werden dann verwendet, um die Zahnprothese mit den Giessab-schnitten an der richtigen Stelle auszubilden. Somit ist das richtige Ergreifen und das Halten der Abschnitte in einer parallelen Anordnung beim Ausbilden dieser Zahnprothese ein kritischer Punkt.
In der oben beschriebenen US-PS 4 348 181 wird ein entsprechendes Spannwerkzeug beschrieben. Dieses Spannwerkzeug ist als Spannvorrichtung mit einem länglichen Grundkörper ausgebildet, der einen länglichen, sich von einem freien Ende des Grundkörpers erstreckenden Schlitz aufweist, um ein Paar gabelförmiger Schenkel auszubilden. An den freien Enden der gabelförmigen Schenkel sind Aussparungen vorgesehen, um einen umgekehrt U-förmigen Greifabschnitt auszubilden, der breiter als der längliche Schlitz ist, und zum Ergreifen der Teile der Zahnhalterungs-abschnitte zwischen ihnen dient. Eine Klemmschraube erstreckt sich durch die gegabelten Schenkel und durch den Schlitz. Die Schraube wird angezogen, um die Schenkel aufeinander zu bewegen, wodurch der Zahnhalterungsabschnitt zwischen dem umgekehrt U-förmigen Greifabschnitt am freien Ende der Schenkel eingeklemmt wird.
Dieses beschriebene Spannwerkzeug hat sich als nützlich herausgestellt, wobei jedoch festgestellt wurde, dass der Greifabschnitt an dem Ende der Schenkel kein genaues paralleles Ergreifen längs der gesamten Länge des Zahnhalte-rungsabschnitts ermöglicht. Da der Greifabschnitt an dem Ende der gegabelten Schenkel angeordnet ist, werden die Schenkel in bezug zueinander um einen gemeinsamen An-lenkpunkt verschwenkt. Beim Zusammenklemmen der beiden Schenkel werden die Schenkel tatsächlich winklig gegeneinander bewegt, wobei sie nicht in einer parallelen Beziehung zueinander stehen. Dies ist insbesondere dann ein Problem, wenn ein Spannwerkzeug mit einem länglichen Grundkörper verwendet wird, da die Abweichung der Parallelität mit der Länge des Grundkörpers zunimmt.
Obwohl die Schenkelabschnitte des beschriebenen Spannwerkzeugs umfassend sind, befindet sich der Halteabschnitt nur an der Spitze, an der der erweiterte umgekehrt U-förmige Schlitz vorgesehen ist. Die Haltekraft auf das Zahnwerkstück wirkt somit auf einen sehr kurzen Haltepunkt und nicht über die gesamte Länge des Grundkörpers des Werkstücks ein. Ein derartiger kurzer Haltepunkt des Werkstücks führt zu einem unzureichenden Eingriff bzw. einem unzureichenden Halteabschnitt.
Obwohl der männliche Abschnitt der Zahnhalterung zwischen den Schenkeln ergriffen werden kann, wird, da der dazu passende weibliche Abschnitt der Zahnhalterung einen oval geformten Teil umfasst, das Ergreifen des oval geformten Teils an seiner Aussenfläche schwierig. Ein besseres Verfahren zum Halten des weiblichen Abschnitts wäre, den ovalen Abschnitt von innen zu ergreifen. Das oben beschriebene Spannwerkzeug kann jedoch nur das Werkstück von aussen ergreifen.
Das bekannte Spannwerkzeug ist zwar zum Ergreifen von derartigen Zahnteilen nützlich, jedoch besteht ein Bedürfnis für eine Verbesserung, um die Verwendung beim Halten von Zahnersatz zu verbessern.
Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein einstellbares Spannwerkzeug zu schaffen, mit dem die oben beschriebenen Probleme des Standes der Technik behoben werden, d.h. das verwendet werden kann, um ein Zahnwerkstück von aussen oder von innen zu erfassen.
Diese Aufgabe wird durch die in Anspruch 1 gekennzeichnete Erfindung gelöst.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen.
Mit der Erfindung soll in vorteilhafter Weise ein einstellbares Spannwerkzeug geschaffen werden, mit dem eine genaue parallele Beziehung zwischen den Greifschenkeln über den gesamten Einstellbereich des Spannwerkzeugs erreicht wird.
Weiter soll mit der Erfindung ein einstellbares Spannwerkzeug geschaffen werden, das einen langen Eingriffsabschnitt zwischen den Greifschenkeln des Spannwerkzeugs und der Oberfläche des Werkstücks liefert.
Mit der Erfindung soll weiter ein einstellbares Spannwerkzeug geschaffen werden, das einfach gehandhabt werden kann, um ein Werkstück zwischen den Greifschenkeln zu ergreifen oder um die Greifschenkel des Spannwerkzeugs anzuordnen.
Weiter soll mit der Erfindung ein einstellbares Spannwerkzeug geschaffen werden, das das Fassen eines genauen Werkstücks durch Annähern an die innere Krümmung des Werkstücks erleichtert.
Schliesslich soll mit der Erfindung ein einstellbares Spannwerkzeug geschaffen werden, das ein Paar Greifschenkel aufweist, die genau zwei Ecken eines rechtwinkligen Werkstücks greifen können und es in einer parallelen Beziehung halten.
Gemäss einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung umfasst die Kupplungseinrichtung eine festgelegte Spindel, die drehbar in einem festen Teil im Grundkörper der erste Backe aufgenommen wird. Der bewegbare Grundkörper der zweiten Backe verläuft mit einem Gewinde längs der Spindelanordnung, wenn sich dieselbe dreht, wodurch die relative Stellung der zweiten bewegbaren Backe in bezug zur ersten stationären Backe eingestellt wird.
Ein Paar Führungsschienen erstrecken^ich vom Grundkörper der ersten Backe und werden in parallelen Führungsbohrungen im bewegbaren Grundkörper der zweiten Backe aufgenommen, um eine genaue parallele Ausrichtung zwischen den Greifschenkeln zu erhalten.
Ein Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht des einstellbaren Spannwerkzeugs, wobei die zweite bewegbare Backe gegen die erste bewegbare Backe anschlägt;
Fig. 2 eine perspektivische Explosionsansicht des einstellbaren Spannwerkzeugs;
Fig. 3 eine seitliche Explosionsansicht der stationären ersten Backe und der bewegbaren zweiten Backe des einstellbaren Spannwerkzeugs;
Fig. 4 eine Teilansicht der Greifschenkel, die zwischen sich ein Werkstück halten; und
Fig. 5 eine Teilansicht, die der Fig. 4 ähnlich ist, wobei die Greifschenkel innerhalb eines zweiten Werkstücks angeordnet sind, um das zweite Werkstück zu halten.
In den Figuren sind gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen versehen.
In den Figuren ist ein einstellbares Spann Werkzeug 10 dargestellt, das eine stationäre Backe 12 und eine bewegbare Backe 14 umfasst. Die stationäre Backe 12 umfasst einen im wesentlichen rechtwinkligen Grundkörper 16 mit einem sich davon erstreckenden Ansatz 18. Von dem Grundkörper 16 erstreckt sich ein Greifschenkel 20 nach unten, der zur einen Seite 22 des Grundkörpers versetzt ist.
Ein Paar paralleler, im Abstand zueinander angeordneter Führungsschienen 24, 26 erstrecken sich von der Innenfläche 28 des festen Grundkörpers 16. Die Führungsschienen umfassen abgeschrägte äussere Enden 30, 32. Eine axiale Bohrung 34 ist kolinear zwischen den Führungsschienen 24, 26
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angeordnet. Eine untere Ecke des Grundkörpers 16 ist bei 36 abgeschrägt, und der Ansatz 18 umfasst nach unten abgeschrägte Ecken 38.
Von dem Ansatz 18 erstreckt sich ein länglicher Schaft 40 mit einem abgeschrägten äusseren Ende 42 nach oben. Der Schaft 40 kann in einem üblichen Haltewerkzeug, z.B. einem Spannwerkzeug oder einer geeigneten Parallelführung, wie sie in der Technik bekannt ist, aufgenommen werden.
Die bewegliche Backe 14 umfasst einen im wesentlichen rechtwinkligen Grundkörper 44, der in Grösse und Form dem Grundkörper 16 entspricht. Die Höhe des beweglichen Grundkörpers 44 ist so, dass seine obere Fläche 46 unter den überhängenden Ansatz 18 gleitet, wie man dies in Fig. 1 sieht.
Von dem beweglichen Grundkörper 44 erstreckt sich ein Greifschenkel 48, der zusammenpassend mit dem Greifschenkel 20 in Eingriff bringbar ist. Die oberen Eckkanten und eine untere Eckkante des bewegbaren Grundkörpers 44 sind bei 49 bzw. 50 abgeschrägt.
Eine axiale Gewindebohrung 52 mit einer abgeschrägten Öffnung 53 ist ungefähr in der Mitte des bewegbaren Grundkörpers 44 vorgesehen, wobei die Bohrung 52 koaxial zur Bohrung 34 angeordnet ist. Kolinear oberhalb und unterhalb der Gewindebohrung 52 ist ein Paar Führungsbohrungen 54, 56 angeordnet. In den Führungsbohrungen 54, 56 gleiten die Führungsschienen 24,26, die sich von dem stationären Grundkörper 16 erstrecken.
Eine festgelegte Spindelanordnung, allgemein mit 60 bezeichnet, verbindet die stationäre Backe 12 und die bewegbare Backe 14 in einer irgendwie einstellbaren Beziehung. Die festgelegte Spindelanordnüng 60 umfasst eine drehbare Spindel 62 mit einem länglichen zylindrischen Gewindeabschnitt 64. An einem Ende des Gewindeabschnitts 64 ist ein vergrösserter gerändelter Knopf 66 vorgesehen. Von dem anderen Ende des Gewindeabschnitts 64 erstreckt sich ein glatter Schaftabschnitt 68 mit vermindertem Durchmesser. Benachbart zum freien distalen Ende des glatten Schaftabschnitts 68 ist eine Ringnut 70 vorgesehen.
Um die Spindel 62 drehbar in Beziehung zur stationären Backe 12 festzulegen, ist ein C-förmiger Sprengring 72 vorgesehen.
Der Sprengring 72 umfasst einen ringförmigen Innenrand 74 mit im Abstand angeordneten Aussparungen 76, wie man in Fig. 2 sieht. Die nach innen vorstehenden radialen Ansätze 78 am Rand 74 sorgen für den Eingriff mit der Ringnut 70 der Spindel 62.
Wie man am besten in den Fig. 1,2 und 3 sieht, wird das einstellbare Spannwerkzeug zusammengebaut, indem der zylindrische Gewindeabschnitt 64 der Spindel 62 mit der Gewindebohrung 52 des bewegbaren Grundkörpers 44 gewin-demässig in Eingriff gebracht wird. Der glatte Schaftabschnitt 68 wird drehbar in der axialen glatten Bohrung 34 im stationären Grundkörper 16 aufgenommen. Die Spindel 62 wird festgelegt, indem die Ansätze 78 des Sprengrings 72 mit der Ringnut 70 der Spindel 62 in Eingriff gebracht werden, wobei der Ring 72 auf der Rückseite der Backe 12 angeordnet ist. Die Führungsschienen 24,26 der Backe 12 erstrecken sich durch die Führungsbohrungen 54, 56 der Backe 14, um eine parallele Beziehung zwischen der bewegbaren Backe 14 und der stationären Backe 12 aufrechtzuerhalten, so dass die Greifschenkel 20,48 immer in einer parallelen Beziehung zueinander gehalten werden.
Durch Drehen des gerändelten Knopfes 66 der Spindel 62 wird die bewegbare Backe 14 auf die stationäre Backe 12 hin- bzw. von ihr wegbewegt, wie dies mittels des Pfeiles 80 in Fig. 1 dargestellt ist. Somit wird durch Bewegen der bewegbaren Backe 14 entweder auf die stationäre Backe 12 hin oder von ihr weg gleichzeitig der Greifschenkel 48 der bewegbaren Backe 14 mit dem Greifschenkel 20 der stationären Backe 12 in der gleichen Richtung und Weise in Eingriff gebracht bzw. von ihm gelöst. Entsprechend sind die Ausdrücke «stationär» und «bewegbar» der Drehung der Spindel 62 zugeordnet, wobei die Backe 12 immer relativ zur horizontalen Stellung der Spindel 62 stationär bleibt, während die Backe 14 sich horizontal längs der Längsrichtung der Spindel 62 bewegt.
In Fig. 4 ist ein Werkstück, z.B. die dem oben erwähnten Patent beschriebene Zahnhalterung 82, dargestellt. Die Zahnhalterung 82 wird zwischen den gegenüberliegenden Greifschenkeln 20,48 gehalten. Wenn der Knopf 66 gedreht wird, um die Backen 12,14 aufeinanderzu zu bewegen, wie dies mittels der Pfeile 84, 86 dargestellt ist, wird das Werkstück 82 dazwischen ergriffen.
Die Bewegung der bewegbaren Backe 14 auf die stationäre Backe 12 hin bzw. von ihr weg wird längs paralleler Linien erreicht. Wie oben erwähnt, werden, wenn man ein Paar gegabelter Schenkel verwendet, die Schenkel beim Einklemmen verschwenkt, so dass die Schenkel längs einer bogenförmigen Bahn zusammengebracht werden und keine parallele Ausrichtung zwischen ihnen beibehalten wird. Im vorliegenden Fall bewegt sich die bewegbare Backe 14 in bezug zur stationären Backe 12 immer in einer parallelen Beziehung, und zwar bei der Bewegung zur Backe hin als auch bei der Bewegung von der Backe weg. Eine derartige parallele Beziehung wird durch die Führungsschienen 24,26 sichergestellt, die zueinander parallel verlaufen und die Parallelität des einstellbaren Spannwerkzeugs aufrechterhalten.
Entsprechend ergreifen die Greifschenkel 20,48 eine wesentliche Länge des Werkstücks längs paralleler gegenüberliegenden Seiten desselben und halten eine derartige parallele Beziehung, um die Klemmkraft gleichförmig längs der Aus-senflächen des Werkstücks aufzubringen.
Gleichzeitig ist die parallele Länge der Greifschenkel 20, 48 so, dass die Greifabschnitte am Werkstück sich über die normalerweise durch das Schwenken der bekannten Spannwerkzeuge hinaus erstrecken. Dies sichert einen grösseren Eingriff zwischen den Greifschenkeln 20,48 und dem Werkstück, wodurch eine geeignete Halterung des Werkstücks und die parallele Beziehung der Greifschenkel zu einer geeigneten Anordnung des Werkstücks in bezug auf seine Anbringung zu anderen Zahnkonstruktionen in einer Weise fuhren, die in dem oben beschriebenen Patent beschrieben ist.
Um das genaue Ergreifen und das Aufrechterhalten der parallelen Beziehung zu erleichtern, ist eine Nut 88 längs der Innenfläche 90 des Greifschenkels 20 vorgesehen. Eine entsprechende Nut 92 ist längs der Innenfläche 94 des bewegbaren Greifschenkels 48 vorgesehen. Auf diese Weise, wie man dies am besten in Fig. 4 sieht, können die Greifschenkel 20, 48 zwei Ecken des rechtwinkligen Werkstücks 82 in den Nuten 88, 92 ergreifen, um die parallele Beziehung durch das Ergreifen von drei Seiten des Werkstücks sicherzustellen und das Werkstück in einer richtigen parallelen Beziehung festzuhalten.
Wie man in Fig. 5 sieht, kann man das Werkstück weiter durch die Greifschenkel 20,48 von innen ergreifen, wobei die Schenkel 20,48, wie dies mittels der Pfeile 86,98 gezeigt ist, nach aussen bewegt werden und das Innere eines bogenförmigen zylindrischen oder auf andere Weise ähnlich ausgebildeten hohlen Werkstücks 100 ergreifen. Das Drehen des Knopfes 66 in der entgegengesetzten Richtung bewegt den bewegbaren Greifschenkel 48 von dem stationären Greifschenkel 20 weg. Durch Einsetzen beider Greifschenkel 20, 48 in den inneren Hohlraum des Werkstücks 100 wird das Werkstück 100 von seiner Innenseite ergriffen.
Die Möglichkeit, das Werkstück von der Innenseite her zu ergreifen, ist insbesondere in Verbindung mit den oben
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beschriebenen Zahnhalterungen nützlich. Wie oben erwähnt, umfassen diese Zahnteile einen länglichen hohlen zylindrischen weiblichen Abschnitt, und durch die Verwendung des einstellbaren Spannwerkzeugs 10 gemäss der Erfindung wird das Ergreifen dieses weiblichen Abschnitts der Zahnhalte- 5 rung erleichtert.
Da die Innenfläche eines derartigen zylindrischen weiblichen Zahnteils gekrümmt ist, können die äusseren, nicht einander zugewandten Flächen 102,104 der Greifschenkel 20, 48 an den Ecken 106,108 des Schenkels 20 und ähnlich an 10 den Ecken 110,120 an dem Schenkel 48 abgeschrägt sein.
Das Abschrägen der Ecken sorgt für eine bessere Annäherung an die gekrümmte innere Form des hohlen Werkstücks 100 und erleichtert das Ergreifen des Werkstücks 100 an der Innenfläche. Die unteren Enden beider Schenkel 20,48 sind bei 116,118 nach unten hin abgeschrägt, so dass eine Führung zum Einsetzen in das hohle Werkstück 100 geschaffen wird.
Die Erfindung wurde anhand eines Ausführungsbeispiels erläutert. Es ist jedoch verständlich, dass verschiedene Abänderungen und Änderungen möglich sind, ohne sich von dem Schutzumfang der vorliegenden Erfindung zu entfernen.
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1 Blatt Zeichnungen
Claims (14)
- 673 103PATENTANSPRÜCHEL Einstellbares Spannwerkzeug (10) zur Halterung eines Werkstücks (82, 100), gekennzeichnet durch eine erste Backe (12) mit einem ersten Grundkörper (16) und einem sich davon erstreckenden ersten Greifschenkel (20); eine zweite Backe (14) mit einem zweiten passenden Grundkörper (44) und einem zweiten sich davon erstreckenden passenden Greifschenkel (48); und eine Verbindungseinrichtung (60) zum Verbinden und einstellbaren Positionieren der zweiten Backe (14) in bezug auf die erste Backe (12), so dass der erste und zweite Schenkel (20,48) parallel zueinander gehalten werden, um ein in Beziehung zu den Schenkeln (20,48) angeordnetes Werkstück (82,100) zu greifen, wobei die erste Backe (12) stationär in bezug auf die Verbindungseinrichtung (60) und die zweite Backe (14) relativ zur ersten Backe (12) bewegbar angeordnet ist.
- 2. Einstellbares Spannwerkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungseinrichtung (60) eine festgelegte Spindel (62) umfasst, die drehbar in dem ersten Grundkörper (16) festgelegt ist, wobei der zweite Grundkörper (44) die Spindel (62) so aufnimmt, dass sich die zweite Backe (14) bei einer Drehung der Spindel (62) längs dieser Spindel (62) bewegt.
- 3. Einstellbares Spannwerkzeug nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungseinrichtung (60) Führungsschienen (24,26) umfasst, die sich vom ersten Grundkörper (16) erstrecken, und wobei entsprechende Bohrungen (54, 56) im zweiten Grundkörper (44) zur Aufnahme der Führungsschienen (24,26) vorgesehen sind, so dass die zweite Backe (14) längs der Führungsschienen (24, 26) gleitet.
- 4. Einstellbares Spannwerkzeug nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsschienen (24,26) zwei Führungsschienen umfassen, die entsprechend oberhalb und unterhalb der festgelegten Spindel (62) in einer koplana-ren Beziehung zur Spindel angeordnet sind.
- 5. Einstellbares Spannwerkzeug nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die festgelegte Spindel (62) einen zylindrischen Gewindeabschnitt (64), einen vergrösserten Knopf (66) an einem Ende und einen schmaleren, glatten Schaftabschnitt (68), der sich vom anderen Ende erstreckt, umfasst, wobei am äussersten Ende des Schaftabschnitts (68) eine Ringnut (70) vorgesehen ist, die zur Aufnahme eines Sprengrings (72) dient, um die Spindel (62) drehbar im ersten Grundkörper (16) festzulegen.
- 6. Einstellbares Spannwerkzeug nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Grundkörper (16) eine glatte axiale Bohrung (34) umfasst, in der der glatte Schaftabschnitt (68) angeordnet ist, und wobei der zylindrische Gewindeabschnitt (64) gegen die Innenseite (28) des ersten Grundkörpers (16) anschlägt, dass der Gewindeabschnitt (64) einen grösseren Durchmesser als die Bohrung (34) aufweist, dass der Sprengring (72) auf der Aussenseite des ersten Grundkörpers (16) angeordnet ist, um die Spindel (62) in der ersten Backe (12) festzulegen, und dass der zweite Grundkörper (44) eine koaxiale Gewindebohrung (52) aufweist, wobei der Gewindeabschnitt (64) in die axiale Gewindebohrung (52) eingeschraubt ist.
- 7. Einstellbares Spannwerkzeug nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der glatte Schaftabschnitt (68) einen kleineren Durchmesser als der des Gewindeabschnitts (64) aufweist, um einen Stufenanschlag dazwischen auszubilden, um die Erstreckung der Spindel (62) durch den ersten Grundkörper (16) zu begrenzen.
- 8. Einstellbares Spannwerkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Greifschenkel (20,48) parallele gegenüberliegende Flächen (90,94) umfassen, um dasWerkstück (82) zu greifen, wenn es dazwischen angeordnet ist.
- 9. Einstellbares Spannwerkzeug nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Greifschenkel (20,48) parallele, nicht gegenüberliegende Flächen (102,104) umfassen, um das Werkstück (100) zu ergreifen, wenn es um die Schenkel angeordnet ist.
- 10. Einstellbares Spannwerkzeug nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die einander gegenüberliegenden Flächen (90,94) mit gegenüberliegenden länglichen Nuten (88, 92) versehen sind, um einen U-förmigen Greifabschnitt auszubilden, um zwei Ecken des Werkstücks (82) zu greifen.
- 11. Einstellbares Spannwerkzeug nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Eckkanten (106,108) der nicht gegenüberliegenden Flächen (102,104) abgeschrägt sind, um das Ergreifen der Innenfläche eines gekrümmten hohlen Abschnitts des Werkstücks (100) zu erleichtern.
- 12. Einstellbares Spannwerkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein länglicher Schaftabschnitt (40) sich von dem ersten Grundkörper (16) zum Einsetzen in eine Halterung vorgesehen ist.
- 13. Einstellbares Spannwerkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Backe (12) einen sich über den ersten Grundkörper (16) erstreckenden Ansatz (18) aufweist, wobei der zweite Grundkörper (44) gleitbar unter dem Ansatz (18) angeordnet ist.
- 14. Einstellbares Spannwerkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die äussersten Enden der Greifschenkel (20,48) gegeneinander schräg nach unten abgeschrägt sind (116,118).
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