DE880480C - Verfahren zur Herstellung scheiben- oder zylinderfoermiger Rundkoerper - Google Patents
Verfahren zur Herstellung scheiben- oder zylinderfoermiger RundkoerperInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B27L5/00—Manufacture of veneer ; Preparatory processing therefor
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Description
- Verfahren zur Herstellung scheiben- oder zylinderförmiger Rundkörper Zur Herstellung von scheiten- oder zylinderförmigen Rundkärpern, wie z. B. von Rohilinge.n für Maschin enbauelementei, sind verschiedene Verfahren bekanntgeworden.
- So, hat man Textülgwebeb@ahnen mit härbbaren Kunsth@arzläs,ung en imprägniert und nach Trocknung aus den Gewabqbahnen Stücke in. der erforderlichen. Größe ausgeischnitten. Diese Stücke wurden dann rechtwinklig zur Geweb@efaserrichtung geschichtet und unter Hitze und Druck zu Platten verpreßt, wobei die zur Imprägnierung verwandten Kunstharze in; ihren unlöslichen: Fudzuistand übergeführt wurden.
- In ähnlicher Weisse wurden auch Rohlinge aus Buchenfurnieren hergestellt. Bei diesem Verfahren wurden. zunächst mit dier Schälmaschine die Furniere aus dem Buchenstamm geschält, zu einzelnen Furnierhlättern gleicher Größe zugeschnitten:, und
wurden, deren Kantenlängen dem Durchmesser des herzustellenden Rohlings. entsiprrachun. Auf diese Weise wurde das, Ausstanzen der @einzelnen Rohlinge au& einem Furnnerpaket vermieden. Dafür' mußten aber die hervorstehenden Ecken abgefräst werden.Furnierblätter mit fehlerhaften. Stellen im Holz, wie Windrisse!, Äste, Fau#ischäden, ausgeschieden. Die so vorbereiteten einzelnen Fu.rnierb@lätbe:r wurden dann von Hand. geschichtet und, hierbei zwi@schein je zwei Blätter ein Kunstharzfilm eiln- geschossen. Das auf diese Weise erhaltene Paket wurde dann unter Hitze einem starken Druck ans- gesetzt und zu. einer Plante verpre:ßt. Aus dieser Platte mußten dann kreisrunde Rohlinge auis- gwstanz.t oder ausgeischnitten werden. Um die Festigkeit der Rohlinge zu erhöhen, wurden; die einzelnen Lagen der Furnierbilätte@r um jewei,lis 45° verisetzt geschichtet. Dadurch wurde erreicht, daß die. feste Stirnholzfaser tei.lwei!se an di.e- Außenfläche des Rohlings gebracht wurde.. Dieses bekannte Verfahren, ist auch bereits so weit abgeändert worden, daß von. vornherein quadratische Furnierblätter aufeinandergeschichtet - Auch bei, diesem. Verfahren wurden; die einzelnen Furnierbdätter jeweils. um einen bestimmten Windgel versetzt geschichtet, so- daß ein sternrförmiger Aufbau entstand.
- Die Nachteile dieser bekannten, Verfahren sind beträ;chtli,ch.. Erstrens, sind in; allein Fällen eine groß-, Anzahl von Arbeitsg ;äbgen zur Herstellung der Rohlinge erforderlich. Zweitens, müssen verschiedene Arbeiten unbedingt vom Hand, und zwar von geschultem Arbeitskräften ausgeführt werden. Schließlich sind die Verluste durch Abfälle an Gewebe, Holz. und Kunstharzen beträchtlich.
- Besonders. aber muß, hervorgehoben werden., daß nach den; bekannten Verfahren nur Rohlinge hergestellt werden können, denen mechanische Feis:tigkeit so, gering ist, diaß für ihre Anwendung als Masch.inenbauedemente enge Grenzen- gesetzt sind.
- Durch . die Erfindung wird ein Verfahren geschiaffen, wedcheis die Nachtedle ider bekannten Verfahren auf vorteilhafte Weisser vermeidet.
- Das Verfahren zur Herstellung von, scheiben-oder zylinderförmigem Rundkörpern nach der Erfindung besteht im wesentlichen darin, daß im Radi,alschni.tt aus Rundstäben gewonnene Wendel mit härtbaren Kunstharzen imprägniert und gegebenenfalls; nach Trocknung unter Einwirkung von Hitze zusam:mengepreßt werden..
- Es ist zwar schone bekannt, aus- Rundstäben im Radi#ail#sichni.tt fik die Möbelh ersitellung sogenanute Raid:iadfurniere herzustellen. Im Gegensatz zu der Erfindung wurden, aber die hierbei anfallendem Spiralen, zu einzelnen, Fwruierblättern auseinandergeschnitten und diese lediglich aus- ästhetischen Erwägungen verwendet.
- Die Vorteile des Verfahrens nach der Erfindung eieigen auf der Hand.
- So treten, bei der Herstellung von Rundl@örpern überhaupt keine,MatieriiaJverluste auf, und eis gelingt, auls,Rundstäben von geringem Durchmesser Scheiben oder Zylinder von, großem Durchmessser zu erhalten. Darüber hinaus wird es sogar möglich,, ohne weiteres A,bifallhölzer, z.. B.. Schwarten oder Schäl- kerne, zu verwerten.
- Man hat es. auch vodls,bäirudig in der Hand, je nach der' Länge der Wendled schwache oder starke Schlgiiben bzw. kurze oder Lange Zylinder zu erhalten.
- Ferner sind für das, ganze Hers@tellungisverfahren nur wenige Arbeitsgänge erforderlich.
- Infolge der Eigenart des Verfahrens nach der Erfindung besitzren die schei.ben- oder zylinderfÖrmi.genRundkörper von, vornherein genau in ihrer Mittelachsedurchgehende e kreisrunde, Löcher, so d'aß es nicht nötig isst, besondere Bohrungen für die Lagerung oder die Einführung von Wellen, Buchsen od. dgl. herzustellen.
- Besonders ist aber hervorzuheben, daß es. durch das Verfahren nach dbr Erfindung gedingt, die tragende Sbirnnolzfaser mathematisch genau nach den Außenwandungen, und auch nach den Innenwandungen der Löcher zu richten, so daß die Ab- nutzungsfestigkeit der Rundkörper an den. Außenwandungen- und dem Innenwandungen- außergewöhnlich groß ist. Auch. die übrigen mechanischen Eigensch.aften, wie Schlagbiegefesitigkeit, Zerreißfestigkeit, Kerbzähigkeit ,der nach ,dem Verfahren. gemäß der Erfindung hergestellten Rundkörper sind L-sonders gimstüg.
- Die Rundkörper bmauchen lediglich auf den gewünschten Durchmesser abgedreht zu werden. und können auf vielseitige Weise, z. B. als Friktionsrä-der, Rohlinge für Zahnräder, Spulenkörper usw., Anwendung finden. Auch ist es möglich, die Rundkörper d ,iiagomal a.uifzu!sichneiden und die erhaltenen Hälften als Lagerschalen zu verwenden.
- Für Rundkörper, an deren. Festigkeit heesonders hohe Anforderungen gestellt werden:, können ohne weiteres Zwischenhagen aufs Drahtgeiweihe, z,. B. aus Bronze, eingefügt werden. Auch ist es möglich, zu dem gleichen Zweck Asbestplatten oder Metallplatten, die zweckmäßig. perforiert sind., mitzuverpressen,.
- Durch diese Maßnahmen. werden gleichzeitig bei Anwendung der Rundkörper etwa auftretende Wärmesbauunbgen abgeleitet.
- Durch EinfÜgen von, Graphit in das, zur Imprägnierung verwandte Kunstharz -werden, wenn erforderlich, selbstschmierende Rundkörper erhalten.
- Das, Verfahren nach der Erfindung wi,rd an. Hand der Zeichnung an einem Auisiführungsbeispiel näher erläutert, und zwar zeigt Fig. i schematisch die Herstellung einer Wendel, Fi,g. 2 ebenfalls. schematii:sch einen fertiggestellten Rundkörper.
- Von dem Stab i wird mittels des Messers 2 durch eine! rotierende Relativbewegung von Stab und Messer im Radialschnitt die Wendel 3 abgeschält. Die Wendel 3 wird dann. mit härbbaren Kurostharzen imprägniert und nach Trocknung zu einem Rundkörper verpreßt.
- Wie aus. Fig. 2 ersichtlich, gelingt es-, aufs einem Stab. von sehr geringem Querschnitt einen Körper mit großem Durchmesser zu erhalten. Besitzt z. B. der Stab i eiinems Querschnitt von, 30 mm, so wird ein Ru.ndikörper miteinem Durchmesser von Zoo mm gewonnen.
- Wie Fig. 2 ferner zeigt, befindet sich infolge der Eigenart des- Herstellungsverfahrens in dem fertigen Rundkörper ein. Loch 4, dessen Durchmessier dem Querschnitt des Stabies. i entspricht, genau in der Mittelachse liegt und auf einfachste Weisse für die Einführung von Wellen, Buchsem usw. oder unmittelbar zur Lagerung dienen: kann.
Claims (1)
- PATENTANSPIZÜCIIE: i. Verfahren zur Herstellung von scheiten-' oder zylinderförmigen Rundkörpern, dadurch gelcenmzeichnet, daß aus Rundstäiben mittels
eines Sclineid;w-erkzeuges (2), dessen. Srhneii:d- kante (5) mit der Achse des Rundstabes (i) in einer El)-e:ne: liegt und mit der Achsie einen spitzen Winkel (ß) bildet, gewonnene Wendeln mit härtbaren Kunstharzen versehen und, ge- gebe-nenfalls nach Trocknung, unter Einwirkung von Hitze zusammengepreßt werden. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch g I:ennzeichnet, daß zwischen Teile der Wndel Dra.libgewebe, z. B. aus Bronze, eingefügt wieTden. 3. Verfahren nach Anspruch i, dadurch ge- kennzeichnet, diaß zwischen Teile der Wendel zweckmäßig perforierte Asbest- oder Metall- platten einigefüigt werden. 4.. Verfahren nach. Anspruch i bis 3, dadurch ge;hennreicbnet, daß das zur Imprägnie-ru-n- ver- wandte Kun:st-harz mit Graphit versetzt wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER4867A DE880480C (de) | 1950-11-23 | 1950-11-23 | Verfahren zur Herstellung scheiben- oder zylinderfoermiger Rundkoerper |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
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| DE880480C true DE880480C (de) | 1953-06-22 |
Family
ID=7396708
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DER4867A Expired DE880480C (de) | 1950-11-23 | 1950-11-23 | Verfahren zur Herstellung scheiben- oder zylinderfoermiger Rundkoerper |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE880480C (de) |
-
1950
- 1950-11-23 DE DER4867A patent/DE880480C/de not_active Expired
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