DE880480C - Verfahren zur Herstellung scheiben- oder zylinderfoermiger Rundkoerper - Google Patents

Verfahren zur Herstellung scheiben- oder zylinderfoermiger Rundkoerper

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DE880480C
DE880480C DER4867A DER0004867A DE880480C DE 880480 C DE880480 C DE 880480C DE R4867 A DER4867 A DE R4867A DE R0004867 A DER0004867 A DE R0004867A DE 880480 C DE880480 C DE 880480C
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DE
Germany
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round
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indicates
circular
parts
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Expired
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DER4867A
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English (en)
Inventor
Hermann Blaettner
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RHEINISCH WESTFAELISCHES KUNST
Original Assignee
RHEINISCH WESTFAELISCHES KUNST
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27LREMOVING BARK OR VESTIGES OF BRANCHES; SPLITTING WOOD; MANUFACTURE OF VENEER, WOODEN STICKS, WOOD SHAVINGS, WOOD FIBRES OR WOOD POWDER
    • B27L5/00Manufacture of veneer ; Preparatory processing therefor
    • B27L5/004Cutting strips from a conical surface

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Adornments (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung scheiben- oder zylinderförmiger Rundkörper Zur Herstellung von scheiten- oder zylinderförmigen Rundkärpern, wie z. B. von Rohilinge.n für Maschin enbauelementei, sind verschiedene Verfahren bekanntgeworden.
  • So, hat man Textülgwebeb@ahnen mit härbbaren Kunsth@arzläs,ung en imprägniert und nach Trocknung aus den Gewabqbahnen Stücke in. der erforderlichen. Größe ausgeischnitten. Diese Stücke wurden dann rechtwinklig zur Geweb@efaserrichtung geschichtet und unter Hitze und Druck zu Platten verpreßt, wobei die zur Imprägnierung verwandten Kunstharze in; ihren unlöslichen: Fudzuistand übergeführt wurden.
  • In ähnlicher Weisse wurden auch Rohlinge aus Buchenfurnieren hergestellt. Bei diesem Verfahren wurden. zunächst mit dier Schälmaschine die Furniere aus dem Buchenstamm geschält, zu einzelnen Furnierhlättern gleicher Größe zugeschnitten:, und
    Furnierblätter mit fehlerhaften. Stellen im Holz,
    wie Windrisse!, Äste, Fau#ischäden, ausgeschieden.
    Die so vorbereiteten einzelnen Fu.rnierb@lätbe:r
    wurden dann von Hand. geschichtet und, hierbei
    zwi@schein je zwei Blätter ein Kunstharzfilm eiln-
    geschossen. Das auf diese Weise erhaltene Paket
    wurde dann unter Hitze einem starken Druck ans-
    gesetzt und zu. einer Plante verpre:ßt. Aus dieser
    Platte mußten dann kreisrunde Rohlinge auis-
    gwstanz.t oder ausgeischnitten werden.
    Um die Festigkeit der Rohlinge zu erhöhen,
    wurden; die einzelnen Lagen der Furnierbilätte@r um
    jewei,lis 45° verisetzt geschichtet. Dadurch wurde
    erreicht, daß die. feste Stirnholzfaser tei.lwei!se an
    di.e- Außenfläche des Rohlings gebracht wurde..
    Dieses bekannte Verfahren, ist auch bereits so
    weit abgeändert worden, daß von. vornherein
    quadratische Furnierblätter aufeinandergeschichtet
    wurden, deren Kantenlängen dem Durchmesser des herzustellenden Rohlings. entsiprrachun. Auf diese Weise wurde das, Ausstanzen der @einzelnen Rohlinge au& einem Furnnerpaket vermieden. Dafür' mußten aber die hervorstehenden Ecken abgefräst werden.
  • Auch bei, diesem. Verfahren wurden; die einzelnen Furnierbdätter jeweils. um einen bestimmten Windgel versetzt geschichtet, so- daß ein sternrförmiger Aufbau entstand.
  • Die Nachteile dieser bekannten, Verfahren sind beträ;chtli,ch.. Erstrens, sind in; allein Fällen eine groß-, Anzahl von Arbeitsg ;äbgen zur Herstellung der Rohlinge erforderlich. Zweitens, müssen verschiedene Arbeiten unbedingt vom Hand, und zwar von geschultem Arbeitskräften ausgeführt werden. Schließlich sind die Verluste durch Abfälle an Gewebe, Holz. und Kunstharzen beträchtlich.
  • Besonders. aber muß, hervorgehoben werden., daß nach den; bekannten Verfahren nur Rohlinge hergestellt werden können, denen mechanische Feis:tigkeit so, gering ist, diaß für ihre Anwendung als Masch.inenbauedemente enge Grenzen- gesetzt sind.
  • Durch . die Erfindung wird ein Verfahren geschiaffen, wedcheis die Nachtedle ider bekannten Verfahren auf vorteilhafte Weisser vermeidet.
  • Das Verfahren zur Herstellung von, scheiben-oder zylinderförmigem Rundkörpern nach der Erfindung besteht im wesentlichen darin, daß im Radi,alschni.tt aus Rundstäben gewonnene Wendel mit härtbaren Kunstharzen imprägniert und gegebenenfalls; nach Trocknung unter Einwirkung von Hitze zusam:mengepreßt werden..
  • Es ist zwar schone bekannt, aus- Rundstäben im Radi#ail#sichni.tt fik die Möbelh ersitellung sogenanute Raid:iadfurniere herzustellen. Im Gegensatz zu der Erfindung wurden, aber die hierbei anfallendem Spiralen, zu einzelnen, Fwruierblättern auseinandergeschnitten und diese lediglich aus- ästhetischen Erwägungen verwendet.
  • Die Vorteile des Verfahrens nach der Erfindung eieigen auf der Hand.
  • So treten, bei der Herstellung von Rundl@örpern überhaupt keine,MatieriiaJverluste auf, und eis gelingt, auls,Rundstäben von geringem Durchmesser Scheiben oder Zylinder von, großem Durchmessser zu erhalten. Darüber hinaus wird es sogar möglich,, ohne weiteres A,bifallhölzer, z.. B.. Schwarten oder Schäl- kerne, zu verwerten.
  • Man hat es. auch vodls,bäirudig in der Hand, je nach der' Länge der Wendled schwache oder starke Schlgiiben bzw. kurze oder Lange Zylinder zu erhalten.
  • Ferner sind für das, ganze Hers@tellungisverfahren nur wenige Arbeitsgänge erforderlich.
  • Infolge der Eigenart des Verfahrens nach der Erfindung besitzren die schei.ben- oder zylinderfÖrmi.genRundkörper von, vornherein genau in ihrer Mittelachsedurchgehende e kreisrunde, Löcher, so d'aß es nicht nötig isst, besondere Bohrungen für die Lagerung oder die Einführung von Wellen, Buchsen od. dgl. herzustellen.
  • Besonders ist aber hervorzuheben, daß es. durch das Verfahren nach dbr Erfindung gedingt, die tragende Sbirnnolzfaser mathematisch genau nach den Außenwandungen, und auch nach den Innenwandungen der Löcher zu richten, so daß die Ab- nutzungsfestigkeit der Rundkörper an den. Außenwandungen- und dem Innenwandungen- außergewöhnlich groß ist. Auch. die übrigen mechanischen Eigensch.aften, wie Schlagbiegefesitigkeit, Zerreißfestigkeit, Kerbzähigkeit ,der nach ,dem Verfahren. gemäß der Erfindung hergestellten Rundkörper sind L-sonders gimstüg.
  • Die Rundkörper bmauchen lediglich auf den gewünschten Durchmesser abgedreht zu werden. und können auf vielseitige Weise, z. B. als Friktionsrä-der, Rohlinge für Zahnräder, Spulenkörper usw., Anwendung finden. Auch ist es möglich, die Rundkörper d ,iiagomal a.uifzu!sichneiden und die erhaltenen Hälften als Lagerschalen zu verwenden.
  • Für Rundkörper, an deren. Festigkeit heesonders hohe Anforderungen gestellt werden:, können ohne weiteres Zwischenhagen aufs Drahtgeiweihe, z,. B. aus Bronze, eingefügt werden. Auch ist es möglich, zu dem gleichen Zweck Asbestplatten oder Metallplatten, die zweckmäßig. perforiert sind., mitzuverpressen,.
  • Durch diese Maßnahmen. werden gleichzeitig bei Anwendung der Rundkörper etwa auftretende Wärmesbauunbgen abgeleitet.
  • Durch EinfÜgen von, Graphit in das, zur Imprägnierung verwandte Kunstharz -werden, wenn erforderlich, selbstschmierende Rundkörper erhalten.
  • Das, Verfahren nach der Erfindung wi,rd an. Hand der Zeichnung an einem Auisiführungsbeispiel näher erläutert, und zwar zeigt Fig. i schematisch die Herstellung einer Wendel, Fi,g. 2 ebenfalls. schematii:sch einen fertiggestellten Rundkörper.
  • Von dem Stab i wird mittels des Messers 2 durch eine! rotierende Relativbewegung von Stab und Messer im Radialschnitt die Wendel 3 abgeschält. Die Wendel 3 wird dann. mit härbbaren Kurostharzen imprägniert und nach Trocknung zu einem Rundkörper verpreßt.
  • Wie aus. Fig. 2 ersichtlich, gelingt es-, aufs einem Stab. von sehr geringem Querschnitt einen Körper mit großem Durchmesser zu erhalten. Besitzt z. B. der Stab i eiinems Querschnitt von, 30 mm, so wird ein Ru.ndikörper miteinem Durchmesser von Zoo mm gewonnen.
  • Wie Fig. 2 ferner zeigt, befindet sich infolge der Eigenart des- Herstellungsverfahrens in dem fertigen Rundkörper ein. Loch 4, dessen Durchmessier dem Querschnitt des Stabies. i entspricht, genau in der Mittelachse liegt und auf einfachste Weisse für die Einführung von Wellen, Buchsem usw. oder unmittelbar zur Lagerung dienen: kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPIZÜCIIE: i. Verfahren zur Herstellung von scheiten-' oder zylinderförmigen Rundkörpern, dadurch gelcenmzeichnet, daß aus Rundstäiben mittels eines Sclineid;w-erkzeuges (2), dessen. Srhneii:d- kante (5) mit der Achse des Rundstabes (i) in einer El)-e:ne: liegt und mit der Achsie einen spitzen Winkel (ß) bildet, gewonnene Wendeln mit härtbaren Kunstharzen versehen und, ge- gebe-nenfalls nach Trocknung, unter Einwirkung von Hitze zusammengepreßt werden. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch g I:ennzeichnet, daß zwischen Teile der Wndel
    Dra.libgewebe, z. B. aus Bronze, eingefügt wieTden. 3. Verfahren nach Anspruch i, dadurch ge- kennzeichnet, diaß zwischen Teile der Wendel zweckmäßig perforierte Asbest- oder Metall- platten einigefüigt werden. 4.. Verfahren nach. Anspruch i bis 3, dadurch ge;hennreicbnet, daß das zur Imprägnie-ru-n- ver- wandte Kun:st-harz mit Graphit versetzt wird.
DER4867A 1950-11-23 1950-11-23 Verfahren zur Herstellung scheiben- oder zylinderfoermiger Rundkoerper Expired DE880480C (de)

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