DE8804739U1 - Abstandhalter für zwei Bewehrungsmatten-Lagen - Google Patents
Abstandhalter für zwei Bewehrungsmatten-LagenInfo
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04C—STRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
- E04C5/00—Reinforcing elements, e.g. for concrete; Auxiliary elements therefor
- E04C5/16—Auxiliary parts for reinforcements, e.g. connectors, spacers, stirrups
- E04C5/18—Spacers of metal or substantially of metal
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Description
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se \$ ;j stym 08*04.1988
CH-3454 Sumiswaiil' *" " * ·' 'Pu/rei - P 1638/88
CH-3454 Sumiswaiil' *" " * ·' 'Pu/rei - P 1638/88
Die vorliegende Neuerung bezieht sich auf einen Abstandhalter
für untere, bzw* äussere Und obere/ bzw» innere Bewehrungsmatten in Betondecken/ bzw* Wanden/ mit
mehreren im wesentlichen in einer Ebene angeordneten Trägbeinen und mit der gleichen Anzahl im wesentlichen
in einer die erste Ebene schneidenden zweiten Ebene angeordneten Stützbeinen sowie eitlem auf den Trag- und
Stützbeinen befestigten Steg zum Tragen der oberen, bzw. inneren Bewehrungsmatte und mit in der Ebene der
Stützbeine angeordneten Tragschenkeln mit fusseitigen Haken für die Aufnahme der unteren/ bzw. äusseren
Bewehrungsmatte wobei die Tragbeine etwa senkrecht auf die durch die Fussenden der Trag- und Stützbeine definierten
Ebene stehen.
Ein solcher Abstandhalter ist aus der EP-B-O 036 125 bekannt. Bei diesem Abstandhalter sind die Tragbeine und
die randständigen Trag- und Stützbeine mittels einer umlaufenden Strebe miteinander verbunden. Die Haken für
die untere Bewehrungsmatte sind ausschliessÜch an den Stützbeinen angeordnet, und die Scheitel der Haken
liegen in der Draufsicht gesehen innerhalb der durch die Fussstücke festgelegten Standflächen.
Dieö'er Abstandhalter brachte insofern eine Verbesserung
gegenüber dem damals bekannten Stand der Technik/ indem er es ermöglichte, von oben die untere Bewehrungsmatte
mittels der Haken zu erfassen Und durch Umkippen des
Abstandhalters die Matte hochzuheben und in den Haken zu halten, selbst wenn die bedienende Person auf der
Bewehrungsmatte steht, wodurch eine Arbeitsersparnis erzielt wird.
Es ist davon ausgehend Aufgabe der vorliegenden Erfindung,
die Standfestigkeit und die Tragfähigkeit solcher
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Haltet zu erhöhen, ohne die Dicke de* Drähte für deren
Herstellung zu erhöhen. ÄUsserdem soll in einer weiteren
Aufgabe die Stapelbärkeit söicaer? Halter erhöht Und in
einer weiteren Aufgabe das Verlegen der oberen Bewehrungsmatte erleichtert werden. Diese Aufgaben werden mit
einem in den Patentansprüchen definierten Abstandhalter gelöst.
Die Erfindung wird im folgenden anhand einer Zeichnung eines Ausführungsbeispiels näher erläutert.
Pig. 1 zeigt in perspektivischer Sicht den erfindungsgemässen Abstandhalter, und
Pigo 2 zeigt eine Ausschnittsvergrösserung von Figur 1.
In der Zeichnung erkennt man die Tragbeine 1 mit ihren Püssen 2, in der Regel aus Kunststoff, die Stützbeine 3
mit den Füssen 4 und den an der Verbindungsstelle zwischen den Trag- und Stützbeinen befestigten Steg 5/
auf dem die obere Bewehrungsmatte zu liegen kommt. Aus Figur 2 geht deutlich hervor, dass die etwa in einer
Ebene angeordneten Tragbeine 1 senkrecht zur Ebene stehen, die durch die Fussenden gebildet wird. In
vorliegendem Fall ist der Oeffnungswinkel zwischen den Trag- und Stützbeinen etwa 50°, doch ist es selbstverständlich,
dass dieser Winkel von den Abmessungen des Halters abhängt, d.h. von den verschiedenen, in der
Regel normierten Abständen zwischen den unteren und oberen Bewehrungsmatten und in einem Bereich von 40 60°
liegen kann.
In der gleichen Ebene wie die Stützbeine sind Tragschenkel 6 angeordnet, die in je einen Haken 7 für die
untere Bewehrungsmatte münden, wobei der Abstand zwischen dem Scheitel 8 des Hakens und dem Boden ebenfalls
normiert ist und in vorliegendem Beispiel zwei oder drei
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Eentimeter beträgt* AUf der Seite der Tragbeine kann der
Schenkel 12 entweder bis ganz auf den Böden gezogön sein
Und Fusse 13 aufweisen, wie in Figur 1 strichpunktiert
um ersten Tragschenkel links angedeutet worden ist/ oder
•ich nur ein kleines Stück längs der Trägbeinebene
Erstrecken* Die Stützbeine sowie die Tragschenkel sind
durch eine Strebe 9 miteinander verbunden, wobei diese Verbindung zwischen den Stützbeinen und den Tragschenkeln
vorallem den Tragschenkeln eine grosse Festigkeit Verleiht*
fcwecks Erhöhung der Standfestigkeit, d.h. um einen
fcrösstmöglichsten Schutz gegenüber Kippen des Abstandhalters zu gewährleisten, sind die Stützbeine in ihrem
Unteren Teil gegenüber der von den Stützbeinen gebildeten Ebene nach einwärts, d.h. in Richtung der Tragbeine
geknickt, wobei die Knickstelle 10 etwas oberhalb des Scheitels 8 des Hakens 7 angeordnet ist. Aus Figur 2
insbesondere geht hervor, dass ein Druck auf den Haken, d.h. auf dessen Scheitel 8 und Knickstelle 10 bewirkt,
dass der Abstandhalter in Richtung der Tragbeine an den Boden gepresst wird, so dass ein Umkippen dadurch nicht
möglich ist. Die Längsachse des Fusses schliesst mit der Senkrechten S zur Ebene, die durch die Fussenden gebildet
wird, in vorliegendem Beispiel einen WinkelcCvon ungefähr 30° ein, doch kann dieser Winkel zwischen 25
und 35° liegen.
Die Verbindungsstrebe 9 muss nicht derart nahe beim Scheitel respektive beim Haken liegen, sondern kann auch
weiter oben, 9a, angeordnet sein, was insbesondere dann Vorteile bringt, falls Kabel, Rohre und dergleichen vor
dem Stellen des Abstandhalters auf der unteren Bewehrungsmatte angeordnet werden müssen. Dadurch, dass keine
unteren Streben von den Trag- zu den Stützbeinen angeordnet sind, kann die Stapelbarkeit solcher Abstandhalter
wesentlich erhöht werden. Ausserdem kann dadurch
die V>ii>'vieiid->«g von Mörmgrössen in Rastern wesentlich
besäer durchgeführt werden und es kann sichergestellt
werden, dass Vor allem die unteren Bewehrüfigsmätten
zwangsläufig in liegelmässigen Abständen gehalten
werden.
Aus Figur 1 geht hervor, dass der Steg 5 zuoberst Ungeordnet ist, und dass es keine Teile gibt, die über
öen Steg hinausragen. Im Gegenteil sind dis Enden 11 des
Steges leicht nach unten gebogen, um das Verlegen der oberen Matten zu erleichtern und zu verhindern, dass sie
Von diesen Stegenden äufgespiesst werden.
Die Fussenden der Tragschenkel 6 können zwecks Verbeseerung dec Standfestigkeit ebenfalls in Richtung der
Tragbeine 1 geknickt sein (Knickstelle 10a), wobei der Knickwinkel 35° bezogen auf oben definierte Senkrechte
B und einem Betrag liegt, bei dem das Fussende in der Verlängerung des Tragschenkels liegt.
Bei grösseren, d.h. höheren Abstandhaltern können die Tragbeine leicht geöffnet werden, das heisst gegenüber
der Senkrechten S eine Neigung von bis zu 8° im Sr>ne einer Vergrösserung des Oeffnungswinkels aufweisen.
Beim Auslegen der Dimensionen des Rastermasses der Stütz- und Tragbeine und der Tragschenkel sowie deren
Winkel muss Sorge getragen werden, dass diese Masse nicht mit denjenigen der Bewehrungsmatten zusammenfallen,
um ein ungehindertes Verlegen derselben zu gewährleisten, andererseits ein ungewolltes Verschiebe:,
seitwärts zu vermeiden. Selbstverständlich V-ann iie
Anzahl der Stütz- und Tragbeine und der Tragschenkel pro Längeneinheit je nach Verwendungszweck variieren.
Das obige Beispiel wurde für horizontal verlegbare Bewehrungsmatten angegeben, doch kann es sich bei den
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Abstandhaltern auch um solche für Wandantiierungen handeln,
wobei die Begriffe "unten" und "oben" durch "aussen" und "innen" zu ersetzen sind, sowie "Boden" durch
"Auflagefläche".
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Claims (7)
1. Abstandhalter für untere, bzw. äussere und obere, bzw. innere Bewehrungsmatten in Betondecken, bzw.
Wänden, mit mehreren im wesentlichen in einer Ebene angeordneten Tragbeinen (1} und mit der gleichen
Anzahl von im wesentlichen in einer die erste schneidenden zweiten Ebene angeordneten Stützbeinen (3) sowie
einem auf den Trag- und Stützbeinen befestigten Steg (5) zum Tragen der oberen, bzw. inneren Bewehrungsmatte und
mit in der Ebene der Stützbeine angeordneten Tragschenkeln (6) mit fusseitigen Haken (7) für die Aufnahme der
unteren, bz-.i. äusseren Bewehrungsmatte, wobei die Tragbeine (1) etwa senkrecht auf die durch die Fussenden
(2; 4) der Trag- und Stützbeine definierten Ebene stehen, dadurch gekennzeichnet, dass die Enden der
Stützbeine (3) in Richtung der Tragbeine (1) nach einwärts geknickt sind, wobei sich die Knickstellen (10)
etwas oberhalb der Scheitel (8) der Haken (7) befinden, und die Stützbeine (3) sowie die Tragschenkel (6) durch
eine Strebe (9) miteinander verbunden sind.
2. Abstandhalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Winkel (oC) zwischen der Senkrechten (S) zur
durch die Pussenden der Trag- und Stützbeine definierten Ebene und der abgeknickten Enden der Stützbeine (3) in
einem Bereich von 25 - 35°, vorzugsweise 30°, liegt.
3. Abstandhalter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Enden der Tragschenkel (6) ebenfalls
in Richtung der Tragbeine (1) nach einwärts geknickt sind, wobei sich die Knickstelle (10a) etwas oberhalb
der Scheitel (S) der Haken (7) befindet und der Winkel zwischen der Senkrechten (S) zur durch die Fussenden der
Trag« und Stützbeine definierten Ebene und den abgeknickten Enden der Tragschenkel (6) mindestens 35°
beträgt.
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4. Abstandhalter nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, dass der Oeffnungswinkel zwischen den Tragbeinen (1) einerseits und den Stützbeinen
(3) und Tragschenkel (6) andererseits 40 - 60°,
&idigr; vorzugsweise 50°, beträgt.
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5. Abstandhalter nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
\ dadurch gekennzeichnet, dass die· Tragbeine (1) gegenüber
'< der Senkrechten (S) eine im Sinne der Vergrösserung des
Oeffnungswinkels zwischen Trag- und Stützbeine wirkende
Neigung von bis zu 8° aufweisen.
6. Abstandhalter nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die ebenfalls mit dem Steg
(5) verbundenen Tragschenkel (6) einen zweiten Schenkel (12) aufweisen, der in der Ebene der Tragbeine (1) liegt
und wie die Trag- und Stützbeine (1, 3) mit Kunststoffüssen (2, 4, 13) versehen ist.
7. Abstandhalter nach einem der Ansprüche 1 tis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Enden (11) des Stegs
(5) zum Fussende hin gekrümmt sind.
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