DE8804624U1 - Matrizen-Schnellspanner für Dentalzwecke - Google Patents

Matrizen-Schnellspanner für Dentalzwecke

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DE8804624U1
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    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61CDENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
    • A61C5/00Filling or capping teeth
    • A61C5/80Dental aids fixed to teeth during treatment, e.g. tooth clamps
    • A61C5/85Filling bands, e.g. matrix bands; Manipulating tools therefor

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Description

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7. April 1988 ."..". .".: ."..". 0I k
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Be Schreibung :
Die Erfindung betrifft einen Matrizenspanner |
für Dentalzwecke mit einer an einem Rahmen &iacgr;
schraubverschieblichen Gewindestange, die mit |
ihrem vorderen Ende einen die Enden durch i Führungsschlitze zu einer in ihrer Weite
verstellbaren Schlaufe hindurchgreifenden
Matrizenbandes lösbar halternden Kulissenstein ;
entlang dem Rahmen gleitend verschiebt und die mit j
ihrem hinteren, mit einem Außengewinde versehenen \
Ende durch eine Öffnung mit entsprechendem I
Innengewinde eines am Rahmen gehaltenen I
Schraubelementes hindurchgeführt und dahinter mit \ einem Rändelgriff versehen ist.
Bei einem durch offenkundige Vorbenutzung
bekannten Matrizenspanner dieser Art ist der
Führungsschlitz zum Durchgriff des zu einer
Schlaufe in ihrer Weite verstellbaren
Matrizenbandes am vorderen Ende des Rahmens
angeordnet, während zwischem dem vorderen Ende der
Gewindestange und dem Kulissenstein die Enden des
Matrizenbandes geklemmt werden. Der Kulissenstein
Weist eine im wesentlichen M-fnrmige
Ouerachni ttöfonii auf und wird mittels eines Nietes
in einem Länglöch des Rahmens gefUhrt. Das hintere 1
Ende des Rahmens ist Ü-förmig gebogen und wird Von |
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der Gewindestange in einer Öffnung durchgriffen, wobei das freie, gabelförmig ausgebildete Ende des Rahmens eine Außennut einer Rändelmutter als Schraubelement formschlüssig halternd umgreift. Das hintere Ende der Gewindestange ist mit einem Rändelgriff versehen, über diesen Rändelgriff kann die Verklemmung und Lösung der freien Enden des Matrizenbandes zwischen dem vorderen Ende der Gewindestange und dem Kulissenstein vorgenommen werden. Mittels der Rändelmutter kann die Gewindestange, damit der Kulissenstein und damit die freien Enden des Matrizenbandes in beide Längsrichtungen des Rahmens verschoben werden. Dabei hält der Zahnarzt mit dem Finger bzw. dem Daumen einer Hand das um einen Zahn gelegte Matrizenband nieder, während er mit der anderen Hand in zeitraubender Schraubarbeit die passende Verengung der Schlaufe des Matrizenbandes herbeiführen muß. Diese Schraubarbeit kann auch nicht dadurch behoben werden, daß das Gewinde der Gewindestange, welches stets als Peingewinde ausgebildet ist, durch ein Gewinde größerer Steigung ersetzt wird, da zum letzten feinen Festziehen des Matrizenbandes um die Konfiguration des zu behandelnden Zahnes in jedem Fall eine Feineinstellung in Form eines Feingewindes erforderlich ist.
Bei einem weiteren bekannten Matrizenspanner der eingangs genannten Art nach Toffelmire besteht der Kulissenstein aus einem quaderförmigen Körper mit einem schrägverlaufenden Schlitz, in welchem die Enden des Matrizenbandes vom vorderen Ende der darin eingreifenden Gewindestange geklemmt werden.
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Bei diesem Matrizenspanner ist der Kulissenstein mit einer schwalbenschwanzähnlichen Führung an der mit einem entsprechenden Querschnitt ausgebildeten Rahmenstange gleitverschieblich angeordnet. Das vordere Ende des Rahmens ist abgewinkelt und mit insgesamt drei unterschiedlich U-formigen Führungsschlitzen zum Hindurchführen des Matrizenbandes versehen, welches vor diesen Schlitzen zu einer in ihrer Weite verstellbaren, der konischen Zahnkonfiguration angepaßten konischen Schlaufe geformt ist. In diesem Fall besteht das Matrizenband nicht aus einer Bandware, sondern iat in Einzelfertigung zu einem speziellen Matrizenband ausgebildet, welches aufgrund ihres Zuschnittes bei ihrer Windung zu einer Schlaufe eine konische Form einnimmt. Bei diesem Matrizenspanner ist ein Führungsschlitz sowohl an der Stirnseite als auch an der linken und rechten Seite des vorderen Rahmenendes vorgesehen. Auch dieser Matrizenspanner ist mit dem Nachteil einer zeitraubenden Schraubarbeit zum Verengen und zum Aufweiten des um den zu behandelnden Zahn gelegten Matrizenbandes verbunden.
Der letztbeschriebene Matrizenspanner ist darüberhinaus mit dem Nachteil behaftet, daß zum Umsetzen des Matrizenbandes von der linken auf die rechte Position die Verklemmung zwischen dem Ende der Gewindestange und dem jeweiligen Kulissenstein gelöst, sodann das Band umgesetzt und erneut die Verklemmung hergestellt werden muß. Da hierbei zwangsläufig die Verklenimung zu lösen ist, können beim umsetzen die geklemmten Enden des Matrizenbandes zwischen den klemmertden Teilen
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herausgleiten und müssen sodann in zeitraubender i| Arbeit wieder eingefädelt werden. Dabei sind
oftmals Beschädigungen des Matrizenbandes
,: unvermeidlich. Das gleiche gilt selbstverständlich
B auch beim Einsetzen und Auswechseln des
|j Matrizenbandes. Ferner müssen bei beiden
Matrizenspannern zunächst die Kulissensteine in die vordere, die Schlaufe des Matrizenbandes
aufweitende Position vorgeschraubt werden. >*achdem
&iacgr; das Matrizenbsnd um den zu behandelnden Zahn
gelegt worden ist, muß sodann in ebenso
; zeitraubender Schraubarbeit der betreffende
r Kulissenstein zur Verengung der Schlaufe des
Matrizenbandes zurückgeschraubt werden.
Beides ist nur unter ergonomisch ungünstigen Bedingungen in oder in unmittelbarer Nähe der Mundhöhle des Patienten durchzuführen, da der betreffende Zahnarzt mit den Fingern der einen Hand den Matrizenspanner halten und zugleich das Matrizenband am Zahn niederhalten muß, während er mit dem Zeigefinger und dem Daumen der anderen Hand die Schraubarbeit zum Verengen und Aufweiten der Schlaufe des Matrizenbandes durchführt.
Von diesem stand der Technik ausgehend liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen Matrizenspanner der eingangs genannten Art zu schaffen, der bei ergonomisch günstigerer Handhabung die Verengung und Aufweitung der um den zu behandelnden Zahn gelegten ScLlaufe des Matrizenbandes im Bruchteil des Zeitraumes der bekannten Matrizenspänner gewährleistet.
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Diese Aufgabe wird in Verbindung mit dem eingangs genannten Gattungsbegriff erfindüngsgemäß dadurch gelöst, daß das Schraubelement als eine zur Längsachse der Gewindestange kippbare Schnellspannmutter ausgebildet ist, die unter Wirkung einer sie in Klemmlage mit der Gewindestange haltenden Klemmfeder steht» Durch diese Ausbildung entfällt die zeitraubende Schraubarbeit zum Aufweiten bzw. Verengen der Schlaufe des Matrizenbandes, da nunmehr mit einer Bewegung die Schnellspannmutter gekippt und zugleich die Gewindestange durch deren j
Gewindeöffnung bis zur gewünschten Schlaufenweite durchgeschoben, sodann losgelassen, wodurch die Schnellspannmutter unter Wirkung der Klemmfeder in ihre Kletnmlage zurückgekippt wird, während im unmittelbaren Anschluß daran der Zahnarzt am Rändelgriff der Gewindestange durch einen kurzen abschließenden Drehwinkel das Festziehen der Gewindeschlaufe des Matrizenbandes sicherstellt. Dieser gesamte Vorgang dauert lediglich ein bis zwei Sekunden und ist auch deshalb ergonomisch günstiger durchzuführen, weil das Kippen der Gewindemutter und das Durchschieben der i
Gewindestange in einem Arbeitsvorgang von einer Hand nach dem Handhabungsprinzip einer Injektionsspritze, beispielweise mit dem Zeigefinger, dem Mittelfinger und dem Daumen einer Hand durchgeführt werden können.
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umgreifenden Schnellspänrimutter und mit ihrem anderen Ende an einem ortsfesten Vorsprung des Rahmens ab, sie kann entweder als die Gewindestange konzentrisch umgreifende Schrauben- oder Kegelfeder oder auch als Teller- oder Blattfeder ausgebildet sein.
Nach einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist die Schnellspannmutter mit einem •rgonomisch günstigen, über die Außenkontur des Rahmens hinausragenden Vorsprung versehen. Der Rahmen weist darüber hinaus in Höhe des Vorsprunges der Schnellspannmutter ein ergonomisch günstig vorspringendes und mit dem vorgenannten Vorsprung der Schnellspannmutter auf eine griffgünstige Lage abgestimmtes, vorspringendes Halteelement auf. Das Halteelement und der Vorsprung der schneilspannmutter weisen einen Abgerundeten Kantenbereich auf und sind in Verbindung mit dem Rändelgriff am hinteren Ende der Gewindestange nach der Art einer Injektionsspritze ausgebildet.
im Gegensatz zum Stand der Technik sind nunmehr die Führungsschlitze für die in ihrer Keite verstellbare Schlaufe des Matrizenbandes am freien Ende des Kulissensteines - und nicht mehr Am Rahmen - angeordnet. Dadurch wird beim Vorschieben der Gewindestange auch der Kulissenstein vorgeschoben und dementsprechend die Schlaufe des aus dem Führungsschlitz herausragenden Matrizenbandes verengt und bei einem Zurückziehen der Gewindestange und damit des Kulissensteines entsprechend aufgeweitet.
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Der Einsatzbereich des heuen Mätrizenspanners und seine Ergonomie werden dadurch verbessert t daß die Führüngsschlitze eine konische, keilförmige Oder zylindrische Form aufweisen und an der ober- und/oder der Unterseite des Kulissensteines mit feinem engeren Einsatzschlitz versehen sind. Da das Mätrizenband aufgrund seiner Eigenelastizität nach Seinem Einsatz in den Führungsschlitz das Bestreben hat, sich zu einer Schlaufe aufzuweiten, legen sich die Seitenflächen dieser Schlaufe sehr eng an die Seitenwände der Führungsschlitze an und können demzufolge nicht mehr aus dem erheblich engeren Einsatzschlitz des Kulissensteines herausgleiten *
Nach einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist der Kulissenstein einteilig oder mehrteilig ausgebildet und weist in jedem Fall feinen axialsymmetrischen, etwa in axialer Richtung der Längsachse der Gewindestsnge verlaufenden Längsschlitz zum Einsatz des an dieser stelle lösbar gehalterten Matrizenbandes auf. Die Enden des Matrizenbandes sind an einem durch sie hindurchgreifenden sowie am Rahmen arretierbaren Dorn in dem Längsschlitz schwenkbar gehaltert bzw. gelagert. Der Dorn ist an einer Seitenwange einer «.n der Unterseite des Rahmens schwenkbar gelagerten Bodenplatte befestigt, die über eine Rastnase am Rahmen vorübergehend arretierbar ist. Durch diese vorteilhafte Ausbildung kann in ergonomisch einfacher Weise, z.B. eine Zahnarzthelferin, die zusammengelegten Enden eines Matrizenbandes durch den axxalsymmetrischen
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Längföschixtü des Külissehsteines bis zum Anschlag mit der Bodenplatte einführen, södarin die Bodenplatte mit ihrer Seitenwange in Arretierungsstellung einschwenken, wodurch »ugleich der Dorn durch beide Enden des llatrizenbandes formschlüssig hindurchgreift und tugleich ein Schwenkgelenk für das Matrizenband turn umsetzen von einem Führungsschlitz in einen Anderen bildet. Denn durch diese Ausbildung kraucht im Gegensatz zum Stand der Technik nicht ■lehr eine Verklemmung gelöst werden, vielmehr braucht lediglich die Schlaufe zum Herausführen Aus den Einsatzschlitzen verengt und sodann an dem •ils Schwenkgelenk fungierenden Dorn aus dem Führungsschlitz herausgeschwenkt und in den Einsatzschlitz eines anderen Führungsschlitzes feingeführt werden. Dieser Vorgang ist in seiner feinfachen Handhabung und Schnelligkeit nicht mehr liit dem zeitraubenden "Puzzlespiel" und den dadurch bedingten Beschädigungen des Hatrizenspanners beim Stand der Technik Vergleichbar.
In vorteillhafter Ausgestaltung der Erfindung Weist die Bodenplatte in einem Abstand von der
i; Schwenkachse einen radialen schlitz auf, durch
Welchen ein am Rahmen befestigter Niet- oder ßchraubbolzen als Schwenkbegrenzung hindurchgreift. Der Kulissenstein weist für den Durchgriff des Domes ein parallel zur Längsachse Öer Gewindestange verlaufendes Langloch auf und ist an seinem dar Gewindestange zugekehrten mit dieser über eine Kugel formschlüssig Verschieblich gekoppelt.
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Zum leichten Lösen der Arretierung der Bodenplatte und damit des Domes sowie als Anschlagbegrenzung für die in den Längsschlitz des Kulissensteines einzuführenden Enden des Matrizenbandes weist die Bodenplatte an der den Dorn haltenden Seitenwange gegenüberliegenden Seite eine über das freie, spitze Ende des Domes vorspringende und damit den Schlitz an dieser Stelle untergreifende Seitenkante auf, die in arretierter Lage der Bodenplatte die zugeordnete Seitenwand des Rahmens überragt.
Der Kulissenstein ist vorteilhaft zweiteilig
ausgebildet und in einem im Querschnitt i
rohrförmigen Rahmen verschieblich. Zur leichteren Sterilxsierbarkeit sowie Handhabbarkeit beim Zusammensetzen besteht der Kulissenstein aus zwei quaderförmigen Teil-Kulissensteinen, die an einem Rahmen mit rechteckigem oder quadratischem Querschnitt geführt sind. Es ist jedoch auch möglich, den Rahmen mit einem Kreisquerschnitt und den Kulissenstein jeweils mit einer halbkreisförmigen Außenkonfxguration zu versehen.
Um die Schlaufe des Matrizenbandes nach beendeter Zahnbehandlung rasch und in ergonomisch einfacher Weise lösen zu können, ist der Kulissenstein entgegen der Kraft einer Spannfeder in eine vordere, die Schlaufe des Matrizenbandes verengende Position vorschiebbnr. Diese Spannfeder besteht vorteilhaft aus einer die Gewindestange konzentrisch umgreifenden t zylindrischen Schraubenfeder, die sieh mit ihrem einen Ende
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gegen eine drehfest mit der Gewindestange verbundene Scheibe und mit ihrem anderen Ende gegen einen Vorsprung des Rahmens in dessen Innenraum abstützt. Dadurch kann nach Lösen des Festsitzes des Matrizenbandes durch eine kurze Winkeldrehung am Rändelgriff die Schnellspannmutter gekippt werden, wodurch die Gewindestange unter Wirkung der vorgespannten Spannfeder in seine die Weite der Schlaufe vergrößernde Ausgangsposition unter Mitnahme des Kulissensteines zurückgleitefc.
Ein Ausführungsbeispxel der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt. Dabei zeigen:
Fig. 1 den Längsschnitt durch den neuen Matrizenspanner,
Fig. 2 die Schnittansicht entlang der Linie II-II von Fig. 1,
Fig. 3 die Teil-Draufsicht auf das vordere Ende des Kulissensteines von Fig. 1,
Fig. 4 eine vergrößerte Ansicht des
Teilausschnittes IV von Fig. 1 in Klemmlage der Schnellspannmutter,
Fig. 5 die Ansicht von Fig. 4 in gekippter und damit gelöster Lage der Sehne11spannmutter,
Fig. 6 die Schnittansicht in Richtung der Linie VI-VI von Fig. 2 bei
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arretierter Bodenplatte,
Fig. 7 die Ansicht von Fig. 6 bei
entriegelter und ausgeschwenkter Bodenplatte,
Fig. 8 die Seitenansicht der Bodenplatte in Richtung des Pfeiles VIII von Fig. 7,
Fig. 9 die Seitenansicht von Fig. 8 in
Richtung des Pfeiles IX von Fig. 8,
Figc 10 die Draufsicht von Fig. 8 und
Fig. 11 bis 14
unterschiedliche Formen des Führungsschlitzes des Kulissensteines mit engerem Einsatzschlitz.
Der Matrizenspanner (1) gemäß den Figure^, I und 2 besteht im wesentlichen aus einem rohrförmigen Rahmen (2) mit rechteckigem Querschnitt, einer darin schraubverschieblichen Gewindestange (3), die mit ihrem vorderen Ende (4) einen zweiteiligen Kulissenstein (5) entlang dem Rahmen (2) verschiebt. Die beiden Hälften (6, 7) des Kulissensteines (5) sind aus Fig. 2 ersichtlich. Die Gewindestange (3) weist an ihrem vorderen Ende (4) eine Kugel (8) auf, die an zwei diametral gegenüberliegenden Seiten von zwei Ausnehmungen (9) je eines Kulissensteines (6, 7) umgriffen ist. Da der Kulissenstein (5) mit seinen beiden Hälften (6, 7) bis etwa zur Vorderkante (10) des rohrförmigen Rahmens (2)
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allseitig umgriffen ist, sind die Teil-Kulissensteine (6, 7) mit der Kugel (8) formschlüssig versehieblich gekoppelt. Die Kugel (8) bildet mit den Ausnehmungen (9) der Teil-Kulissensteine (6, 7) ein Kugelgelenk.
An ihren freien Enden (11, 12) sind die Teil-Kulissensteine (6, 7) mit je einem schrägen, relativ engen Einsatzschlitz {13, 14) und m?-*. einem unmittelbar darunterliegenden, größeren Führungsschlitz; (15, 16) für die strichpunktiert angedeutete und in ihrer Weite verstellbaren Schlaufe (17) des Matrizenbandes (18) versehen.
Die Unterseite des Rahmens (2) wird im Bereich des Kulissentteines (5) von einer Bodenplatte (19) untergriffen, die über den Schwenkbolzen (20) schwenkbeweglich am Rahmen (2) befestigt ist. Diese Bodenplatte (19) wird noch an anderer Stelle ausführlich beschrieben.
Mit ihrem hinteren Ende (21) greift die Gewindestange (3) mit einem Außengewinde (22) durch die Öffnung (24) einer Sehne11spannmutter (23), die mit einem entsprechenden Innengewinde (25) versehen ist. Diese Schnellspannnsutter (23) stehf. unter der Wirkung einer sie in der in Pig. I dargestellten Klemmlage mit der Gewincestange (3) haltenden Klemmfeder (26).
Die Klemmfeder (26) stützt sich mit ihrem einen Ende gegen eine Stirnfläche (27) der die Gewindestange (3) konzentrisch umgreifenden
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Schnellspannmutteii' (23) und mit ihrem anderen Ende an einem ortsfesten/ bügeiförmigeri Vorsprung (28) ab, der öftsfest am Rahmen (2) befestigt ist.
Im dargestellten Fäll ist die Klemmfeder (26) als die Gewindestange (3) konzentrisch umgreifende Schraubenfeder ausgebildet. Es ist jedoch auch möglich, diese Klemmfeder (26) als Kegel-* Telleröder als Blattfeder auszubilden.
Die Schneiispannmutter (23) ist mit einem ergonomisch günstigen, über die Außenkontur des Rahmens (2) hinausragenden Vorsprung (29) vesehen. In der gleichen Höhe des Vorsprunges (29) der Schnellspannmütter (23) weist der Rahmen (2) ein ähnlich ergonomisch günstig gestaltetes, vorspringendes Halteelement (30) auf. Das Halteelement (30) und der Vorsprung (29) der Schnellspannmutter (23) weisen abgerundete Kantenbereiche (31, 32) auf, die in Verbindung mit |
dem am hinteren Ende angeordneten Rändelgriff (33) der Gewindestange (3) nach der Art einer |
Injektionsspritze ausgebildet sind. An der von der |
Klemmfeder (26) abgewandten Seite befindet sich hinter deren ortsfesten Vorsprung (28) für ihre Abstützung eine drehfest mit der Gewindestange (3) verbundene Scheibe (34), gegen welche sich eine als zylindrische Schraubenfeder ausgebildete und die Gewindestange (3) konzentrisch umgreifende Schraubenfeder abstützt, die mit ihrem anderen Ende von einem bügeiförmigen Vorsprung (36) gehalten ist, der ortsfest mit dem Rahmen (2) verbunden ist.
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Die Funktion der Schnellspannmütter (23) in Verbindung mit der Gewindestange (3) ist in den Figuren 4 und 5 dargestellt. In der stellung der rig. 4 greift das Außengewinde (22) der Gewindestange (3) in das Innengewinde (25) der echnellspannmutter (23) ein. In dieser Stellung kann über den Rändelgriff (33) die Gewindestange (3) gedreht und damit innerhalb der echnellspannmutter (23) über die Gewinde (22, 25) echraubverschxeblich bewegt werden.
Wird gemäß Fig. 5 die Sehnellspannmutter (23) Über den ergonomisch günstigen Vorsprung (29) in. Richtung des Pfeiles (37) gekippt, gelangt das Innengewinde (25) der Schnellspannmütter (23) fcußer Eingriff mit dem Außengewinde (22) der Gewindestange (3). Dann liegt das Außengewinde (22) der Gewindestange (3) an gewindelosen Flächen (38) der
Schneilspannmutter (23) an, wodurch die Gewindestange (3) rasch in beiden Richtungen des Doppelpfeiles (39) verschoben werden kann. Sobald die Bedienungsperson die Schnellspannmutter (23) losläßt, wird sie unter der Wirkung der Klemmfeder (26) in die in Fig. 4 dargestellte Klemmlage gekippt, wodurch erneut ihr Innengewinde (25) mit dem entsprechenden Außengewinde (22) der Gewindestange (3) in Eingriff gelangt. Hiernach kann die Gewindestange (3) nur noch schraubverschieblich durch Drehung des Rändelgriffes (33) in beiden Richtungen des Doppelpfeiles (39) bewegt werden.
Dabei folgt die Kippbewegüng der
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Schnellspannmutter (23) stets zur Längsachse (4o) der Gewindestärige (3).
In den Figuren 8 bis 10 ist die aus den Figuren 1 und 2 ersichtliche Bodenplatte (19) in drei Ansichten dargestellt, sie weist in einem Abstand von der Durchgrxfföffnung (41) für die ■chwenkachse (20) einen radialen Schlitz (42) auf* durch welchen ein am Rahmen (2) befestigter Niet-Oder Schraubbolzen (43) als Schwenkbegrenzung hindurchgreiftj so wie es aus Fig. 1 entnommen werden kann.
An ihrer Seitenkante (44) ist die lodenplatte (19) mit einer etwa senkrecht hochstehenden Seitenwange (45) versehen, in etwa deren Mitte ein Dorn (46) ortsfest angeordnet ist. Die Seitenwange (45) weist eine Rastnase (47) auf, welche gemäß Fig. 2 eine entsprechend ausgebildete Rastfläche (48) an der ihr zugeordneten Seite des Rahmens (2) arretierend übergreift» Dadurch wird die Bodenplatte (19) in der in Fig. 2 dargestellten Lage arretiert und kann nach Lösen dieser Arretierung (47, 48) in die in Fig. 2 gestrichelt eingezeichnete Lage ausgeschwenkt werden, soweit es die Schwenkbegrenzung (42, 43) Euläßt.
Wie aus Fig. 10 entnehmbar ist, weist die Bodenplatte in Höhe des Domes (46) einen Schlitz (49) sowie eine über das freie, spitze Ende (50) des Domes (46) vorspringende Seitenkante (51) auf, die in arretierter Lage der Bodenplatte (19) die zugeordnete Seitenwand (52)
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des Rähmöns (2) Überragt, wie es in Pig* 2 dargestelt ist. Diese Vorspringende Seitenkante (51) der Bodenplatte (19) hat Funktionen. Zum einen kann mit ihr in einfacher Weise die Arretierung (47, 48) der
fteitenwange (45) durch Ausübung eines Druckes in Richtung auf die ihr zugeordnete Seitenwand (52) Äes Rahmens (2) gelöst werden; zum anderen «ntergreift diese vorspringende Seitenkante (51) einen Längsschlitz (55) zwischen den beiden Teil-Kulissensteinen (6, 7)&ldquor; wenn die Bodenplatte (19) gemäß Fig. 2 in ihre gestrichelt fcingßzeichnete, durch die
ichwenkbegrenzung (42, 43) festgelegte Lage Ausgeschwenkt wird. In dieser stellung ist Spitze (50) des Dornes (46) aus dem Längsschlitz (55) zwischen den Teil-Kulissensteinen (6, 7) zurückgezogen, so daß *ie Enden (53, 54) des Matrizenbandes (18) von Oben her (s. Fig. 7) in den Schlitz (55) bis zum
Anschlag mit der vorspringenden Seitenkante (51) Aer Bodenplatte (19) eingesetzt und sodann die
Bodenplatte (19) aus der in Fig. 2 gestrichelt
dargestellten Lage in die durchgezeichnete Lage in Richtung des Pfeiles (56) gedruckt werden kann, V bis die Endposition gemäß Fig. 6 erreicht ist.
Dabei perforiert das spitze Erde (50) des Domes (46) die beiden Enden (53, 54) des tüatrizenbandes (18) und bildet für diese ein Schwenkgelenk, so daß nach Belieben die Schlaufe (17) des Matrizenbandes (18) durch den engen Einsatzschlitz (13) des Teil-Kulissensteines (6) in den Einsatzschlitz (14) des Teil-Kulissensteines (7)
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in den Führungsschlitz (16) eingesetzt werden kann. Zu diesem Umsetzen des Matrizenbandes (18) braucht somit nicht mehr wie beim Stand der Technik eine Verkleidung gelöst werden, da nunmehr
der Dorn (46) als Schwenkgelenk des |
Matrizenbandes (18) fungiert. Damit werden auch S
die bisherigen Beschädigungen des f
Matrizenbandes (18) beim Umsetzen unterbunden. f
Das vorbeschriebene Ein- und Ausschwenken der |
Bodenplatte (19) wxrd nachfolgend noch einmal an I
Hand der Schnittzeichnungen der Figuren 6 und 7 |
beschrieben, worin mit den Figuren 1 und 2 sowie 8 (
bis 10 übereinstimmende Bezeichnungen mit gleichen !
Bezugsziffern bezeichnet sind. Man sieht aus &psgr;
Fig. 6 deutlich, daß in eingeschwenkter und ^ arretierter Lage der Bodenplatte (19) der Dorn (46) die Enden (53, 54) des
Matrizenbandes (18) im Schlitz (55) zwischen den j
beiden Teil-Kulissensteinen (6, 7) j
schwenkbeweglich hält. i
Aus Fig. 7 ist ersichtlich, daß die Enden (53, 54) beim Einführen in den Schlitz (55) gegen die als Anschlag fungierende
Seitenkante (51) stoßen, die den Schlitz (55) an j
dieser Stelle abdeckend untergreift. An Hand beider Figuren 6 und 7 ist außerdem erkennbar, daß der Schlitz (49) der Bodenplatte (19) in deren Schließlage gemäß Fig. 6 sich fluchtend unterhalb des Schlitzes (55) zwischen den
Teil-Kultssensteinen (6, 7) befindet. '
ßamit, die Teil-Kuüssensteine (6, 7) trotz |
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des ihre Verschiebebahn kreuzenden Domes (46) von der Gewindestange (3) in beiden Richtungen des Doppelpfeiles (57) von Fig. 1 verschoben werden können, sind sie jeweils mit einem parallel zur Längsachse (40) der Gewindestange (3) verlaufenden Langloch (58) versehen.
Der neue Matrizenspanner (1) wird wie folgt gehandhabt:
In der aus den Figuren 1, 2 und 7 ersichtlichen Lage werden bei ausgeschwenkter Bodenplatte (19) die Enden (5 3, 54) des Matrizenbandes (18) von oben her in den Schlitz (55), in der aus Fig. 7 ersichtlichen Schnittansicht, so weit eingeschoben, bis sie gegen die als Anschlag fungierende Seitenkante (51) der Bodenplatte (19) stoßen. Hiernach wird die Bodenplatte (19) durch Ausübung eines Druckes gegen die Seitenwange (45) in Richtung des Pfeiles (56) von Fig. 2 in ihre arretierte Lage verschoben. Dadurch schwenkt der kreisbogenförmig konfigurierte Dorn (46) unter Perforation der Enden (53, 54) des Matrizenbandes (18) in seine durchgezeichnete Lage der Fig. 2 ein, die in vergrößerter Schnittansicht aus Fig. 6 entnommen werden kann. Hiernach wird die Schlaufe (17) des Matrizenbandes (18) zwischen zwei Fingern einer Hand, vorzugsweise zwischen Zeigefinger und Daumen, an ihrem Schlaufenende ein wenig zusammengedrückt und wahlweise durch den Einsatzschlitz (13) des Teil-Kulissensteines (6) oder durch den Einsatzschlitz (14) des Teil-Kulissensteines (7) in den darunterliegenden
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Führungsschlitz (15, 16) geschoben, in welchem sich die Schlaufe (17) nach ihrem Loslassen unter ihrer Eigenelastizität in die aus Fig. 2 ersichtliche Lage aufweitet und damit nicht mehr aus den engen Einsatzschlitzen (13, 14) herausgleiten kann. Bei diesem Vorgang wirkt der Dorn (46) als Schwenkgelenk. In dieser Lage nehmen der Kulissenstein (5) bzw. die Teil-Kulissensteine (6, 7) die aus den Figuren 1 und 2 ersichtlichen Lagen ein.
Nunmehr wird das in dieser Stellung ihre größte Schlaufenweite aufweisende Matrizenband über den zu behandelnden, nicht dargestellten Zahn geschoben. Zur Verengung der Weite der Schlaufe (17) des Matrizenbandes (IS) wird sodann gemäß den Figuren 1 und 5 die Schnellspannmutter (23) in der bereits beschriebenen Weise gekippt und in dieser entriegelten Stellung die Gewindestange (3) blitzartig, z.B. mit dem Daumen einer Hand, durchgeschoben, wodurch die
Teil-Kulissensteine (&, 7) mit ihren Langlöchern (58) an dem festestehenden Dorn (46) entlanggleiten und dadurch die Weite der Schlaufe (17) des Matrizenbandes (18) blitzartig verengt wird. Sobald spürbarer Widerstand vorhanden ist, wird der Vorsprung (29) der ßchnellspannmutter (23) losgelassen, wodurch diese unter Wirkung der Klemmfeder (26) ihre in Fig, 4 dargestellte arretierte Lage einnimmt. Sogleich wird rhirrh Droliunr) doii &Igr;&iacgr;.'&iacgr;&igr;&kgr;&Igr;.· 1 .ji i &Ggr; &Ggr;<·&mgr; ( 1 I) (Unit einen relativ geringen Drehwinkel die Fein- lindu to llung <ltir Schlaufe (JV) um den be Lr et' Senden
7. April 19S8
Zahn eingestellt. Dieser gesamte Vorgang dauert nicht langer als ein bis zwei Sekunden. Beim Stand '· der Technik waren hierzu, selbst bei äußerst
\ geschickter Handhabung, mindestens sieben bis zehn
|; Sekunden erforderlich.
Dieses Spannen der Schlaufe (17) des
&Idigr; Matrizenbandes (18) erfolgt unter Vorspannen der
Spannfeder (35).
Um das Matrizenband (18) nach der erfolgten Zahnbehandlung lösen zu können, muß die Schlaufe (17) wieder aufgeweitet werden. Dies geschieht blitzartig dadurch, daß erneut die Schnellspannmutter (23) in der aus den Figuren 1 und 5 ersichtlichen Weise gekippt wird. Dadurch &bull;chnellt unter Wirkung der Spannfeder (35) die Gewindestange (3) mit dem Kulissenstein (5) in die aus Fig. 1 ersichtliche Lage zurück, wodurch die Schlaufe (17) zwangsläufig aufgeweitet und von dem behandelten Zahn abgehoben werden kann. Das Auswechsei und das Umsetzen des
Matrizenbandes (18) erfolgt jeweils nach Lösen der Arretierung (47, 48) der Bodenplatte (19) in der bereits zu den Figuren 2, 6 und 7 beschriebenen Weise.
In den Figuren 11 bis 14 sind unterschiedliche Formen d^s
FührungsSchlitzes (15, 16) in der Nähe der freien Enden (11, 12) der Teil-Kulissensteine (6, 7) dargestellt.
In Fig. 11 weist deif Führüngsschlitz (l5) öle
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aus den Figuren 1 und 3 er sichtliche Rechteck form auf4 Dadurch entsteht eine im Wesentlichen zylindrische Schlaufe (17) des Matrizenbandes (18)»
In Fig. 12 ist der Führungsschlitz (59) mit einer konischen Form versehen* Aufgrund der Eigenelastizität des Matrizeribandes (18) entsteht dadurch zwangsläufig auch eine konische Form der Schlaufe (17).
In den Figuren 13 Und 14 sind jeweils zu verschiedenen Seiten hin keilförmige FUhrungsschlitze (60/ 61) dargestellt. Durch diese Ausbildung entsteht gleichfalls eine konische Teilform der Schlaufe (17)* An der Oberseite (62) der Teil-Kulissensteine (6, 7) ist jeweils ein schrägveriaufender und erheblich enger gestalteter Einsatzschiitz (13) uzw. (14) angeordnet. Dieser Einsatzschlitz (13) bzw. (14) kann jedoch - mit Ausnahme der Ausführung der Fig. 12 - auch an der Unterseite (63) der Teil-Kulissensteine (6, 7) angeordnet werden.
Apiiii 1988 &ldquor;. if t( , ,, ti
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14 it t ·· «·
BezUgszeicheniiötes
Matrizenspänrier
föhrförmiger Rahmen
Gewindestange
Vorderes Ende der
CSewindestänge 3
»weiteiliger Kulissenstein feil-Kulissensteine
les Kulissensteines 5 6,
Kugel 8
Ausnehmungen 9
Vorderkante des Rahmens 2 10 Enden der
Teil-Kulissensteine 6t 7 11*
Einsatzschlitze 13,
Führungsschlitze 15,
verstellbare Schlaufe 17
Matrizenband 18
Bodenplatte 19
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SGhwenkbolzen 20
hinteres Ende der
Gewindestange 3 21
Außengewinde 22
Schnellspännmutter 23
Öffnung der
Schnellspannmutter 23 24
Innengewinde 25
Klemmfeder 26
Stirnfläche der
Schnellspantimutter 23 27
bügeiförmiger Vorsprung j»8
Vorsprung an der
Schhellspannmutter 23 29
Halteelement 30
Kantenbereiche 31 f
Randeigriff 33
Scheibe 34
Pfeile 37,
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&iacgr; 24 *!,' : ?&iacgr;. ·«."..' Hi 930a/88 ,y
&diams; 41 III «11·«·· «4 · JiL-J
&bull; ·&igr; &ogr;
&bull; · t 3
gewindelose flachen 38 if
s
Doppelpfeile 39f
!Längsachse der Gewindestange 3 40
durchgrifföffnung 41
!radialer Schlitz 42
jlchraubbolzen 43 Iteitenkante der Bodenplatte 19 44
leitenwange der Bodenplatte 19 45
feorn 46
&bull;astnase 47
fcastfläche 48
&bull;chlitz der Bodenplatte 19 49
freies, spitzes Ende 50
Seitenkante der Bodenplatte 19 51
* Seitenwand 52
Inden des Matrizenbandes 18 53,
ji Längs s chi it &zgr; zwischen den
Teil-Kulissensteinen 6, 7 55
7. April 1988 >..< ., t..f. .·*.&ldquor;·'. H·
'&bull;Jt &igr; &igr; ti tie··· &igr; ■ &igr; i · ( ·
Langlöcher in den
Teil-Kulissensteinen 6, 7 58
Führungsschlitze an
den Enden 11, 12 59, 60,
Oberseite der
Teil-Kulissensteine 6, 7 62
Unterseite der
Teil-Kulissensteine 6, 7 63

Claims (20)

Schutzansprüche :
1. Matrizenspanner für Dentalzwecke mit einer an einem Rahmen schraubverschieblichen
Gewindestange, die mit ihrem vorderen Ende einen
die Enden des durch einen Führungsschlitz zu einer in ihrer Weite verstellbaren Schlaufe
hindurchgreifenden Matrizenbandes lösbar
halternden Kulissenstein entlang dem Rahmen
gleitend verschiebt und die mit ihrem hinteren,
mit einem Außengewinde versehenen Ende durch eine
Öffnung mit entsprechendem innengewinde eines am
Rahmen gehaltenen Schraubelementes hindurchgeführt und dahinter mit einem Rändelgriff versehen ist,
dadurch gekennzeichnet, daß das Schraubelement als eine zur Längsachse (40)
der Gewindestange (3) kippbare
Schnellspannmutter (23) ausgebildet ist, die unter Wirkung einer sie in Klemmlage mit der
Gewindestange (3) haltenden Klemmfeder (26) steht.
2. Matrizenspanner nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß sich die Klemmfeder (26) mit ihrem einen Ende
gegen eine Stirnfläche (27) der die
Gewindestange (3) konzentrisch umgreifenden
Schnell spannmutter (23) und mit ihrem anderen linde üii einem orLbluaLun Vorapruny (2U) des Rahmens (2) abstützt.
Hi 930a/88 7» April 1988 ·· .··. /
3. Matrizenspanner nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmfeder (26) als die Gewindestange (3) konzentrisch umgreifende Schrauben- oder Kegelfeder ausgebildet ist.
4. Matrizenspanner nach Anspruch 1 oder 2,
* dadurchgekennzeichnet daß
die Klemmfeder (25) als Teller- oder Blattfeder
ausgebildet ist.
5. Matrizenspanner nach einem der Ansprüche 1
bis 4, dadurch
gekennzeichnet , da/3 die Sohnellspannmutter (23) mit einem ergonomisch günstigen, über die Außenkontur des Rahmens (2) hinausragenden Vorsprung (29) versehen ist.
6. Matrizenspanner nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet , daß der Rahmen (2) in Höhe des Vorsprunges (29) der
Schneilspannmutter (23) ein ergonomisch günstig vorspringendes Halteelement (30) aufweist.
7. Matrizenspanner nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch
gekennzeichnet , daß das Halteelement (30) und der Vorsprung (29) der Schnellspannmutter (23) einen abgerundeten Kantenbereich (32, 31) aufweisen und in Verbindung mit dem Rändelgriff (33) nach der Art einer Injektionsspritze ausgebildet sind.
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8. Matrizenspänner tiach einem der Ansprüche 1 biö &Iacgr; t dadurch
gekennzeichnet / daß die Führungsschlitze (15, 16) für die in ihrer Weite verstellbare Schlaufe (17) des Mätrizeribandes (18) am freien Ende (11, 12) des KUÜssensteines (5) angeordnet sind»
9. Matrizenspanner nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch
gekennzeichnet , daß die Führungsschlitze eine konische (59), keilförmige (60, 61) öder zylindrische (14, 15) Form aufweisen und an der Ober- (62) und/oder der Unterseite (63) des Kulissensteines (5) mit einem engeren Einsätzschlitz (13, i4) versehen sind.
10. Matrizenspanner nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet , daß der Kulissenstein (5) einteilig oder mehrteilig (6* 7) ausgebildet ist und in jedem Fall einen axialsymmetrischen, etwa in axialer Richtung der Längsachse (40) der Gewindestange (3) verlaufenden Längsschlitz (55) zum Einsatz des lösbar gehalterten Matrizenbandes (18) aufweist.
11. Matrizenspänner nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet , daß die Enden (53, 54) des Matrizenbandes (18) durch einen durch sie hindurchgreifenden sowie am Rahmen (2) arretierbaren Dorn (46) in dem Längsschlitz (55) schwenkbar zu haltern sind.
Hi 93Öä/88
7, April 1988 tt tt /
12. Matrizenspanner nach einem der Ansprüche 1 bis 11* dadurch gekennzeichnet , daß der Dorn (46) An einer Seitenwänge (45) einer an der Unterseite des Rahmens (2) schwenkbar gelagerten Bodenplatte (19) befestigt ist, die über eine Kastnase (47) an einer entsprechenden Rastfläche (48) am Rahmen (2) vorübergehend *rretierbar ist.
13» Matifizehspänner nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet , daß die Bodenplatte (19) in einem Abstand von der !Schwenkachse (20) einen radialen Schlitz (42) Aufweist, durch welchen ein am Rahmen (2) befestigter Niet- oder Schraubenbolzen (43) als Cchwenkbegrenzung hindurchgreift.
14* Matrizenspanner nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet , daß der Kulissenstein (5) für den Durchgriff des Dornes (46) ein parallel zur Längsachse (40) der Gewindestange (3) verlaufendes Langloch (58) Aufweist und an seinem der Gewindestange (3) tugekehrten Ende mit dieser über eine Kugel (8) formschlüssig verschieblich gekoppelt ist■.
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Hi 93(W88 7. April 1988
15. Matrizensparirier nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet , daß die Bodenplatte (19) an der den Dorn (46) haltenden ßeitenwange (45) gegenüberliegenden Seite eine Über das freie, spitze Ende (50) des Domes (46) Vorspringende Seitenkante (51) aufweist, die in hrretierter Lage der Bodenplatte (19) die zugeordnete Seitenwand (52) des Rahmens (2) Überragt.
16. Matrizenspanner nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet , daß der Kulissenstein (5) zweiteilig ausgebildet ist und in einem im Querschnitt rohrförmigen Rahmen (2) verschieblich ist.
17. Matrizenspanner nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet , daß der Kulässenstein (5) aus zwei quaderförmigen Teil-Kulissensteinen (6, 7) besteht, die in einem Rahmen (2) mit rechteckigem oder quadratischem Querschnitt geführt sind.
18. Matrizenspanner nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet , daß der Kulissenstein (5) entgegen der Kraft einer Spannfeder (35) in eine vordere, die Schlaufe (17) des Matrizenbandes (18) verengende Position vorschiebbar ist.
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19. Mätrizenspanrlör nach äiriem der Ansprüche 1 bis 18/ dadurch gekennzeichnet , daß die ßpannfeder (35) aus einer die Gewihdestahge (3) konzentrisch umgreifenden, zylindrischen Schraubenfeder besteht, die sich mit ihrem einen Ende gegen eine drehfesü mit der Gewindestange (3j verbundene Scheibe (34) und mit ihrem anderen Ende flegen einen ortsfesten Vorsprung (36) des Rahmens (2) abstützt.
20. Matrizehspanher nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet , daß das Matrizenbahd (18) aus korrosionsfestem Metall oder Künststoff besteht und entweder als Einzelstück ©der als Bandware ausgebildet ist.
DE8804624U 1988-04-08 1988-04-08 Matrizen-Schnellspanner für Dentalzwecke Expired DE8804624U1 (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3907338C1 (en) * 1989-03-08 1990-02-01 Ruediger Dr.Med.Dent. 5810 Witten De Hirdes Matrix fixator for dental purposes
US5327614A (en) * 1989-03-11 1994-07-12 Egner Walter Bruno Windshield cleaning system with pipe and conductor in wiper shaft

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE3907338C1 (en) * 1989-03-08 1990-02-01 Ruediger Dr.Med.Dent. 5810 Witten De Hirdes Matrix fixator for dental purposes
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