DE8804547U1 - Schraubwerkzeuge für Schraubendreher-Bits - Google Patents

Schraubwerkzeuge für Schraubendreher-Bits

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DE8804547U1
DE8804547U1 DE8804547U DE8804547U DE8804547U1 DE 8804547 U1 DE8804547 U1 DE 8804547U1 DE 8804547 U DE8804547 U DE 8804547U DE 8804547 U DE8804547 U DE 8804547U DE 8804547 U1 DE8804547 U1 DE 8804547U1
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    • B25B13/461Spanners; Wrenches of the ratchet type, for providing a free return stroke of the handle with concentric driving and driven member
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Description

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4286/88
Anmelder: Hans Mesenhöller 5630 Remscheid
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Die Erfindung betrifft sin Schraubwerkzeug mit einer Sechskant-Aufnahmeöffnung für zugeordnete Schraübendreher-Bi ts.
Es sind Schraubwerkzeuge in Form von Schraubenschlüsseln, Steckschlüsseln,Knarren und dgl. bekannt, in deren Aufnahmeöffnungen das jewsils benötigte Bit, z.B. ein Schraubenklingen-Bit, ein Kreuzschlitz-Bit oder sonstige spezielle Bits eingesteckt werden können. Diese Bits weisen einen Sechskant stift von im allgemeinen 1/A Zoll, oder 5/16 Zoll auf* Die mit solchen Schraubwerkzeugen aufbringbaren Drehmomente sind im allgemeinen durch die Stabilität der Bitklinge bzw. Bitspitze begrenzt, bei der es sich im allgemeinen um die schwächste Stelle auf dem Pfad der Drehmomentübertragung handelt. Es sind weiterhin Schraubwerkzeuge für Schräubendrehernüsse bekannt, die einen Vierkantstift aufweisen, auf den das mit einem Innenvierkant versehene AbtHebsende der Schraubendrehernuß aufgesteckt wird. Diese Schräübwerfczeuge sind aber nicht für einen Einsatz von üblichen Schraubendreher-Bits geeignet.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugfUnde, ein für den Einsatz Von Schraubendreher-Bits bestimmtes Schraubwerkzeug dahingehend umzugestalten, daß es auch für den Einsatz von zugeordneten Schraubendreher nüssen geeignet ist> wobei zugleich die Bauhöhe begrenzt und höhe Drehmomente übertragbar sein sollen.
Ausgehend von einem Schraubwerkzeug der gattungsflemäßen Art, ist die Lösung der Erfindung gekennleichnet durch zugeordnete Schraubendrehernusse, deren Antriebsenden jeweils einen in die Sechsksnt-Aufnahmebohrung einsteckbaren Sechskantstift aufweisen und deren einen Innenmehrkant aufweisende Abtriebsenden • inen größeren Äußendur chmes.se r als die Sechskantstifte besitzen, wobei zwischen dem Boden der kappenförmigen Abtriebsenden und den Schäftwänden des Sechskantstiftes mehrere Eckstreben angeformt sind, denen Erweiterungsschlitze an der Sechskant-Aufnahmeöffnung des Schraubwerkzeuges zugeordnet sind.
Durch die Erfindung ist ein Schraubwerkzeug erreicht, das einerseits in gewohnter Weise mit üblichen Schraubendreher-Bits bestückt werden kann, da seine Sechskant-Aufnahmeöffnung in der Grundform trotz der Erweiterungsschlitze beibehalten ist. Zugleich kann das Schraubwerkzeug aber auch für die speziellen Schraubendrehernöss? verwendet werden, wobei durch die Eckstreben der für die Drehmomentübertragung kritische Bereich der Schraubendrehernusse nunmehr verstärkt ist und die Drehmomentübertragung von Nuß auf Schraubwerkzeug nunraehr mit einem wesentlich größeren Drehmomentradius übertragen wird als bei einer übertragung durch nur einen beispielweise 1/4 oder 5/16
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ZoLl-Sechskantstift. Ein solcher schlanker Sechskäntstift reicht zur übertragung des mit Ich raubendreher-Bi t s aufbringbaren Drehmomentes zwar in aller Regel aus, aber beim Einsatz von Schraubendrehernüssen mit einem Abtriebs-innensechskant von keispie Isweise 12 bis 20 Millimetern können zum Lösen finer stramm sitzender; Mutter sq hohe Drehmomente &bull;rforderlich sein> daß eine Schraubendrehernuß an Ihrer Übergangsstelle zwischen Abtriebsende und Antriebsende abgeschert wird*
tn Weiterbildung der Erfindung kann vorgesehen werden, daß die Eckstreben aus im Querschnitt V-förmigen Rippen bestehen, so daß beispielsweise der Übergangsbereich nach Art eines Kegelzahnrades ausgebildet ist.
Gemäß einer alternativen Ausführungsform kann vorgesehen werden, daß die. Eckstreben aus radial gerichteten, jeweils zwei parallele Hauptseiten aufweisenden Flügeln bestehen. Bei dieser Ausführungsform ist in besonderer Weise sichergestellt, daß sich die Schraubendrehernuß nicht aus dem Schraubwerkzeug heraushebt.
Der Erfindung zufolge kann jede Nuß mit zwei, drei, vier oder sechs Eckstreben und jede Aufnahmeöffnung mit einer entsprechenden Anzahl von Erweiterungsschlitzen versehen sein;
Ein Schraubwerkzeug, dessen Sechskant-Aufnahmeöffnung mit sechs Erweiterungsschlitzen versehen ist, kann für alle Nüsse, unabhängig von der Anzahl der dort vorgesehenen Eckstreben, Verwendung finden. Zur Erhöhung
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der inneren Stabilität kann es aber zweckmäßig sein, beim Schraubwerkzeug wie auch bei der Nuß jeweils nur «wei oder drei Erweiterungsschlitze bzw. Eckstreben Vorzusehen.
ei<? Eckstreben sind vorte Uhäf * e rwei se jeweils mittig &bgr;&eegr; den Seiten des Sechskant stiftes angeordnet, wobei Ihre Fußbreite etwa gleich der halben Breite einer lechskantseite ist, so daß die Eckbereiche des Sechskants sowohl bei den Eckstreben sls auch bei der Iteckaufnahme erhalten bleiben. Die Eckstreben trstrecken sich vorteilhafterweise etwa über ein »rittel bis die halbe Länge eines Sechskant stiftes, so daß der Sechskantstift noch auf einem Teil seiner Länge allseitig vollflächig in der Steckaufnähme Abgestützt wird.
Die Eckstreben können eine konische bzw. pyramiden-■ fÖrmige Umhüllungsfläche aufspannen. Die Außenkontur der Eckstrebe kann auch konkav gekrümmt sein, so daß im Aufnahmeteil des Schraubwerkzeuges entsprechend niedrigere Schlitze vorgesehen werden müssen, so dät nur eine geringere Schwächung bewirkt wird. Alternativ kann auch die Außenkontur der Eckstreben konvex gekrümmt s?^. Dies führt zwar grundsätzlich zu tieferen Erweiterungssch I itzer, weshalb das Schraubwerkzeug entsprechend kräftiger dimensioniert werden (hußi Es ergibt sich dabei aber eine für eine Drehmomentübertragung besonders hoch belastbare Nuß.
Vorzugsweise handelt es sich bei dem Sehraubucrfcze g nach der Erfindung um eine Knarre mit abwinkelbarem Arbeitskopf, wie diese beispielsweise in der EP-PS 84794 beschrieben ist.
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Der Gegenstand der Erfindung wird im folgenden anhand der Zeichnung näher erläutert. In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 ein Schraubwerkzeug in Form einer Knarre in Draufsicht,
Fig. 2 eine Seitenansicht gemäß der Blickrichtung II in Fig. 1 auf den Arbeitskopf der Knarre,
Fig. 3 einen zugeordneten Schraubendreher-Bit,
Fig. A in einer perspektivischen Ansicht eine zugeordnete Schraubendrehernuß,
Fig. 5 in Seitenansicht eine weitere Ausführungsform einer zugeordneten Schraubendrehernuß und
Fig. 6 bis 13 jeweils links eine Draufsicht auf
eine Schraubendrehernuß und rechts daneben den Aufnahmeteil eines zugeordneten Schraubwerkzeuges.
Die in den Fig. 1 und 2 gezeigte Knarre besteht aus einem Arbeitskopf 1 und einem Hebelarm 2, die um eine Achse 3 abwinkelbar aneinander angelenkt sind, wobei ein im handgriffseitigen Teil des Hebelarmes gelagertes Sperrglied U als Arretierung in das mit einer Verzahnung 5 versehene rückwärtige Ende des ArbeitskoDfes 1 eingreift. Der Arbeitskopf besteht aus einem Gehäuse 6 mit Decket 7. Im Gehäuse ist ein Sperrad 8 drehbar gelagert/ in weUhes ei nie DoppelkI&iacgr;nke 9 <Hn-
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greift, die mittels eines Handhebels 10 zur Wahl der Sperr- bzw. Drehrichtung umschwenkbar ist. Das Sperrrad 8 ist an einer Seite mit einem Lagerzapfen 11 versehen, der im Gehäuse 6 drehbar gelagert ist, und weist an der gegenüberliegenden Seite eine aus dem Gehäuse 6 herausragende Hülse 12 auf, die in einer öffnung des Deckels 7 drehbar gelagert ist. Das Sperrrad 8 und die Hülse 12 sind mit einer sack Lochartigen Sechskant-Aufnahmeöffnung 13 versehen, die entsprechend den Abmessungen des Antriebs-Sechskantschaftes 14 von Schraubendreher-Bits 15, vgl. Fig.3, bemessen ist.
Die abragende Hülse 12 ist mit einer Umfangsnut versehen, in die ein Federring 16 eingelegt ist, der in Fig. 2 nur im Schnitt gezeigt ist. Ferner ist die Hülse 12 im Bereich der Umfangsnut mit einer radialen, in den Sechskant-Innenraum mündenden Bohrung versehen, in der ein Raststift 17 angeordnet ist, der mit seiner kugeligen Spitze in den Hü Iseninnenraum hineinragt und durch den Federring 16 radial einwärts belastet ist. In Fig. 2 ist eine Schraubendrehernuß 18, welche in Fig. 4 perspektivisch dargestellt ist, in die Sechskant-Aufnahmeöffnung 13 des Schraubwerkzeuges eingesteckt.
Die Schraubendrehernuß 18 besitzt ais Antriebsende einen Sechskantstift 19 mit den gleichen Querschnittsabmessungen wie der Schaft 14 des Schraubendreher-Bits 15. Das Abtriebsende 20 ist etwa kappenförmig ausgebildet und weist einen innenmehrkänt 21 auf, dessen auerschnittsäbmessung beträchtlich größer als die Quefschnittsabmessung des Stiftes 19 ist. Entsprechend weist auch der1 Kappenboden 22 einen beträchtlich größeren Durchmesser* als der Stift 19 auf.
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Zur Erhöhung der DrehmomentbeLastbarkeit an der über gangssteLLe zwischen Sechskant stift 19 und kappenförmigem Abtriebsende 20 sind mehrere Eckstreben 23 an die Schaftwände des Stiftes 19 und an den Boden 22 angeformt, denen entsprechsnde ErweiterungsschLitze 24 an der Sechskant-Aufnahmeöffnung 13 des Schraubuerkzeuges zugeordnet sind. Beim AusführungsbeispieL üach Fig. 4 sind sechs Eckstreben 23 vorgesehen, die jeweils mittig an den Seiten des Sechskant stiftes 19 angeordnet sind und deren Fußbreite etwa gLeich der fcalben Breite einer Sechskantseite ist, so daß die Eckbereiche des Sechskantstiftes 19 urd entsprechend die Eckbereiche der Steckaufnahme 13 erhalten bleiben. Die Eckstreben 23 erstrecken sich etwa über die halbe Länge des Sechskant stiftes 19, so daß der untere Teil des Stiftes 19 ein reiner Sechskant stift wie bei einem Bit 15 bleibt und entsprechend die Sechskant-Aufnahmeöffnung 13 in ihrem innenliegenden Bereich als solche beibehalten ist. Die Eckstreben 23 bestehen aus radialgerichteten, jeweils zwei parallele Hauptseiten 25, 26 aufweisenden Flügeln. Die Außenkontur der Eckstreben 23 ist beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 4 konkav gekrümmt.
Bei der in Fig. 5 gezeigten Sch rauber.dr ehernuß 27 sind die Außenkonturen der Eckstreben 28 geradlinig, so daß die dort vorgesehenen sechs Eckstreben eine konische bzw. pyramidenförmige Umhüllungsfläche aufspannen.
Fig. 6 zeigt eine Schraubendrehernuß mit nur zwei sich diametral gegenüberliegenden Eckstreben 23, und in Fig. 7 ist der zugeordnete Aufnahmebereich am Schraubwerkzeug veranschaulicht.
Die Fig. 8 und 9 zeigen ein AusführungsbeispieL mit drei in regelmäßigen OrehwinkeLabständen angeordneten Eckstreben 23 und Erweiterungsschlitzen 24.
Beim Ausführungsbeispie L nach den Fig. 10 und 11 sind vier, sich jeweils paarweise diametral gegenüberliegende Eckstreben 23 und eine entsprechende Anordnung von Erweiterungsschlitzen 24 vorgesehen.
Schließlich veranschaulichen die Fig. 12 und 13 ein Ausführungsbeispiel, bei dem die Eckstreben 29 im Querschnitt V-förmige Rippen sind, denen am Aufnahmeteil des Schraubwerkzeuges entsprechende V-förmige Erweiterungsschlitze 30 zugeordnet sind. Statt der dort gezeigten nur jeweils zwei Eckstreben 29 können auch bei diesem Ausführungsbeispiel bis zu sechs Eckstreben vorgesehen werden.

Claims (10)

GH 4786/88 Schutzansprüche
1. Schraubwerkzeug mit einer Sechskantaufnahmeoffnung für zugeordnete Schraubendreher-8its, gekennzeichnet durch zugeordnete Schraubendrehernüsse (18), deren Antriebsenden jeweils einen in die Sechskantaufnahmeoffnung (13) einsteckbaren Sechskantstift (19) aufweisen und deren einen Innenmehrkant (21) aufweisende Abtriebsenden (20) einen größeren Außendurchmesser als die Sechskantstifte (19) besitzen, wobei zwischen dem Boden (22) der kappenförmigen Abtriebsenden (20) und den Schaftwänden des Sechskantstiftes (19) mehrere Eckstreben (23) angeformt sind, denen Erweiterungsschlitze (2A) an der Sechskantaufnahmeoffnung (13) des Schraubwerkzeuges zugeordnet sind.
2. Schraubwerkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Eckstreben (29) aus im Querschnitt V-förmigen Rippen bestehen.
3. Schraubwerkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Eckstreben (23) aus radial gerichteten, jeweils zwei parallele Hauptseiten (25, 26) aufweisenden Flügeln bestehen.
4. Schraubwerkzeug nach den Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß jede Nuß mit zwei, drei, vier oder sechs Eckstreben (23) und jede Sechskantaufnahmeoffnung (13) mit einer entsprechenden Anzahl von Erweiterungsschlitzen (24) versehen ist.
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5. Schraubwerkzeug nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Eckstreben jeweils mittig an den Seiten des Sechskant stiftes (19) angeordnet sind und daß ihre Fußbreite etwa gleich der halben Breite einer Sechskant sei te ist.
6. Schraubwerkzeug nach den Ansprüchen 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Eckstreben (23) sich etwa über ein Drittel bis die Hälfte der Länge des Sechskant stiftes (19) erstrecken.
7. Schraubwerkzeug nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Eckstreben (28) eine konische bzw. pyramidenförmige Umhüllungsfläche auf-pannen.
8. Schraubwerkzeug nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenkontur der Eckstreben (23) konkav gekrümmt ist.
9. Schraubwerkzeug nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Auß-:nkontur der Eckstreben konvex gekrümmt ist.
10. Schrauüwerkzeug nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß es als Knarre mit abwinkelbarem Arbeifskopf (1) ausgebildet ist.
DE8804547U 1988-04-06 1988-04-06 Schraubwerkzeuge für Schraubendreher-Bits Expired DE8804547U1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6354175B1 (en) 1999-02-08 2002-03-12 Black & Decker Inc. Nutsetter

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US6354175B1 (en) 1999-02-08 2002-03-12 Black & Decker Inc. Nutsetter

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