DE8804401U1 - Motorrad mit Front- und Seitenverkleidung - Google Patents
Motorrad mit Front- und SeitenverkleidungInfo
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62J—CYCLE SADDLES OR SEATS; AUXILIARY DEVICES OR ACCESSORIES SPECIALLY ADAPTED TO CYCLES AND NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. ARTICLE CARRIERS OR CYCLE PROTECTORS
- B62J17/00—Weather guards for riders; Fairings or stream-lining parts not otherwise provided for
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Steering Devices For Bicycles And Motorcycles (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft ein Motorrad mit Front- und Seitenverkleidung
des Motors, gemäß dem Oberbegriff des Anspruches \.
Derartige Motorräder sind allgemein bekannt, wobei die Verkleidung
im wesentlichen nur den Zweck hat, den Motorradfahrer vor Wind und Regen, insbesondere auch Spritzwasser, zu
schützen sowie den c -Wert zu reduzieren.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgäbe zugrunde, ein
Motorrad der genannten Art hinsichtlich der Verkleidung derart weiterzubilden, daß unter Beibehaltung der Vorteile
der bekannten Ausführungsform durch die Verkleidung zusätzlich die passive Sicherheit für den Motorradfahrer erhöht
wird.
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Diese Aufgabe Wird erfindüngsgemäß durch die kennzeichnenden
Merkmale des Anspruches 1 gelöst. Dadurch, daß erfihdungsgemaß
d>e Verkleidung ausgehend Von dem sich um den vorderen Scheinwerfer herum erstreckenden Teil über die Lenkgabel des
^ Motorrads sowie gegebenenfalls den Tank desselben weg bis zur
Sitzbank fortgesetzt ist, ist bei einem Sturz des Motorradfahrers nach vorne über die Lenkgabel hinweg eine Verletzung
desselben an der Lenkgabel praktisch ausgeschlossen. Der Motorradfahrer gleitet über den Verkleidung schadlos hinweg,
wobei es dafür von BeSönuerefii Vorteil ist, wenn die Verkleidung
bis zur Sitzbank fortgesetzt ist. In letztgenanntem Fall läßt sich auch noch in einfacher Weise ein zusätzlicher Stauraum
über dem Tank ausbilden, der obenseitig durch die erfindungsgemäß vorgesehene Verkleidung begrenzt ist. Vorzugweise
ist dieser zusätzliche Stauraum gesondert abschließbar (s. Anspruch 7)·
Gleichzeitig erlaubt die erfindungsgemäße Weiterbildung eine
äußerst elegante und darüber hinaus zweckmäßige Linienführung; vorzugsweise besitzt der oberhalb des Motors liegende Teil
der Verkleidung etwa Eiform, insbesondere die Form eines langgestreckten Eis, welches lediglich im Bereich der Lenkgabel
seitliche Öffnungen für den Durchtritt der Lenkgabel bzw. deren Handgriffe besitzt.
Durch die erfindungsgemäßen Maßnahmen kann auch der Tank etwas
tiefer gelegt werden mit dem Vorteil, daß der gesamte Schwerpunkt des Motorrads tiefer liegt, wodurch die Straßenlage
verbessert wird. Aufgrund des zusätzlich geschaffenen Stauraums ist es auch nicht mehr erforderlich, auf dem Tank
selbst einen sogenannten Tankrucksack anzubringen bzw. mittels Bändern und Haken zu befestigen. Der Nachteil derartiger
Tankrucksäcke ist, daß sie sich nach längerer Fahrt von selbst lockern und daß sie auf dem Tank Lackschäden hinterlassen.
Darüber hinaus stellen die herkömmlichen Tankrucksäcke eine
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nicht unerhebliche Behinderung des Motorradfahrers dafi,
Konstruktive Details der Erfindung sind in den Üntgränsprücliön
beschrieben.
5
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Nachstehend wird ein erfindungsgemäß ausgebildetes Motorrad
im Vergleich zu einem herkömmlichen Motorrad anhand der beigefügten
Zeichnung näher beschrieben. Es zeigeni
IG Fig. 1 sin hsrksnunlichss Motorrad ir. Seitenansicht,
Fig. 2 ein erfinduncfsgemäß ausgebildetes Motorrad in Seitenansicht;
und
Fig. 3 das Motorrad gemäß Fig* 2 ebenfalls iri Seitenansicht,
jedoch mit nach vorne oben geklappter Lenkgabel- und Tankverkleidung sowie Windschutzscheibe.
In Fig. 1 ist ein herkömmliches Motorrad mit Front- und Seitenverkleidung
10 des Motors 11 in Seitenansicht dargestellt, wobei die Verkleidung 10 seitlich vom Motor 11 derart beabstandet
ist, daß zwischen ihr und diesem ein &Lgr;&iacgr;&eegr;&agr;- und spritzwassergeschützter
Aufnahmeraum für die Beine und Füße des Motorradfahrers geschaffen ist. Dieser Aufnahmeraum ist in
Fig. 1 durch die Seitenverkleidung abgedeckt. Die Verkleidung 10 ist ferner frontseitig um den vorderen, mit der Lenkgabel
13 des Motorratds 12 verbundenen Scheinwerfer 14 herum nach
oben unter Ausbilo-r.3 einer Windschutzscheibe 15 fortgesetzt.
Auf Höhe des Motors 11 sind frontseitig noch Lufteintritts-Öffnungen
in der Verkleidung 10 angeordnet, die in Fig. 1 nicht sichtbar sind. Auch seitliche Lufteintrittsöfxnungen
sind zusätzlich vorgesehen. Eine derartige seitliche Lufteisstrittsöffnung
ist in Fig. 1 mit der Bezugsziffer 16 gekennzeichnet.
Fig. 1 zeigt auch, wie in herkömmlicher Weise auf dem Tank des Motorrads mittels Riemen 18 ein Tank-Rucksack 19 befestigt
wird. Es ist augenscheinlich, daß ein derartiger Tank-Rucksack hinderlich für den Motorradfahrer ist. An den Tank
schließt sich unmittelbar eine Sitzbank 20 an, die sich nach hinten etwas schräg nach oben geneigt bis über das Hinterrad
21 erstreckt. Das Vorderrad des Motorrades 12 ist in Fig. 1
mit der Bezugsziffer 22 gekennzeichnet. Die Sitzbank 20 ist auf einer gesonderten, sich von Tank 17 bis zur Schlußleuchte
23 erstreckenden Ober- und Seitenverkleidung 24 montiert, die wiederum mit dem Rahmen 25 des Motorrads fest verbunden
ist.
Anhand der Fig. 2 und 3 soll nun die erfindungsgemäße Weiterbildung
des bekannten Motorrads entsprechend Fig. 1 näher beschrieben werden, wobei gleiche Teile mit denselben Bezugsziffern gekennzeichnet sind. Eine nochmalige Beschreibung
dieser Teile erübrigt sich daher.
Die Ausführungsform nach den Fig. 2 und 3 unterscheidet sich von derjenigen nach Fig. 1 also dadurch, daß die Front- und
Seitenverkleidung 10 ausgehend von dem sich um den vorderen Scheinwerfer 14 herum erstreckenden Teil 26 über die Lenkgabel
13 des Motorrads 12 sowie den Tank 17 desselben hinweg bis hin zur Sitzbank 20 fortgesetzt ist unter Freilassung
seitlicher Öffnungen 27, durch die sich die beiden Griffteile 28 der Lenkyabel 13 nach außen hindurch erstrecken
derart, daß die Lenkgabel 13 in herkömmlicher Weise zugänglich und betätigbar, nämlich lenkbar, ist. Wie Fig. 2 erkennen
läßt, ist die Verkleidung 10 über die Lenkgabel 13 und den
Tank 17 bis hin zur Sitzbank in ununterbrochener Linie fortgesetzt, wobei der über dem Motor 11 liegende Teil der Verkleidung
10 etwa Eiform besitzt, die aerodynamisch besonders wirkungsvoll und in ästhetischer Hinsicht ansprechend ist.
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Entsprechend Fig. 2 ist der sich über die Lenkgabel 13 und
den Tank 17 des Motors 12 hinwegerstreckende Teil 29 der Verkleidung 10 zusammen mit dem sich um den vorderen Scheinwerfer
14 herum erstreckenden Verkleidungsteil 26 um eine horizontale Querachse 30 nach vorne wegklappbar. Dadurch sind
der vordere Scheinwerfer 14, die Armaturen 31, wie Geschwindigkeits-
und Drehzahlmesser oder dgl-, sowie die Lenkgabel 13 ungehindert zugänglich. Des weiteren ist auch der durch
den Verkleidungsteil 29 zusätzlich über dem Tank 17 gescb^ffene
Stauraum 32 von unten her zugänglich, wobei dieser Stauraum 32 vorzugsweise durch einen tankseitig angeordneten,
in den Figuren nicht näher dargestellten Deckel gesondert abschließbar ist.
Entsprechend Fig. 3 liegt die Teilungsebene zwischen dem oberen Verkleidungsteil 29 und dem übrigen Teil der Verkleidung
10 im Bereich der seitlichen Öffnungen 27, so daß beim Hochklappen des oberen Verkleidungsteils 29 die Lenkgabel 13
sowie Armaturen 31 frei zugänglich werden. Das gleiche gilt für die nicht näher dargestellte Tanköffnung, die sich vorzugsweise
unterhalb des oberen Verkleidungsteils 29 befindet. Die Lage der Tanköffnung ist in Fig. 3 mit der Bezugsziffer
33 angedeutet.
Der sich über die Lenkgabel 13 und den Tank 17 des Motorrads
12 hinwegerstreckende Teil 29 der Verkleidung weist obenseitig im Bereich der Armaturen 31 eine Ausnehmung 34 auf, durch
die hindurch die Armaturen ablesbar sind. Vorzugsweise ist
diese Ausnehmung 34 durch eine nichtdargestellte transparente Scheibe abgeschlossen, so daß die Armaturen gegenüber Witterungseinflüssen
besser geschützt sind. Vorzugsweise ist die transparente Scheiben blendfrei ausgebildet. Die Ausnehmung
34 bildet also eine Art Sichtfenster.
Die Windschutzscheibe 15 ist Vorzugsweise abnehmbar, d, h.
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* mit dem übrigen Teil der Verkleidung 10 lösbar verbunden.
Aus Sicherheitsgründen ist die Windschutzscheibe 15 an der Verkleidung 10 mittels einer Rastverbindung angeschlossen,
so daß sich die Windschutzscheibe 15 bei einem Sturz des Mo torradfahrers
über den oberen Verkleidungsteil 29 hinweg nach vorne sofort löst.
Die Verkleidung 10 ist vorzugsweise aus einzelnen Verkleidungsteilen
zusammengesetzt, nämlich den bereits beschriebenen Teilen 26 und 29. Auch der übrige Teil ist vorzugsweise
in eirien Frontteil bzw. eine Frontschürze und zwei Seitenteilen
unterteilt, die am Motorrad bzw. am Rahmen desselben sowie miteinander befestigbar sind.
sämtliche in den Anmeldungsunterlagen offenbarten Merkmale
werden als erfindungswesentlich beansprucht, soweit sie einzeln oder in Kombination gegenüber dem Stand der Technik
neu sind.
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BezUgszeicihenliste :
10 Front- und SeiteriVerkleidUng
11 Motor
12 Motorrad
13 Lenkgabel
14 vorderer Scheinwerfer
15 Windschutzscheibe
16 seitliche LUfteintrittsÖffhUng
17 Tank
18 Befestigungsriemen
19 Tankrucksack
20 Sitzbank
21 Hinterrad
22 Vorderrad
23 Schlußleuchte
24 Ober- und Seitenverkleidung
25 Motorradrahmen
26 vorderer, dem Scheinwerfer 14 zugeordneter Verkleidüngsteil
27 seitliche Öffnung
28 Griffteil
29 oberer Verkleidungsteil
30 Schwenkachse |
31 Armaturen \
32 Stauraum I
33 Tanköffnung
34 Ausnehmung bzw. Sichtfenster
Claims (1)
- Ansprüche :Motorrad mit Front- und Seitenverkleidung (10) des Motors (11), wobei die Verkleidung (10) seitlich vom Motor (11) derart beabstandet ist, daß zwischen ihr und diesem ein wind- und spritzwassergeschützter Aufnahmeraum für die Beine und Füße des Motorradfahrers geschaffen ist., und wobei die Verkleidung (10) frcntseitig um den vorderen, mit der Lenkgabel (13) des Motorrads (12) verbundenen Scheinwerfer (14) herum nach oben, gegebenenfalls unter Ausbildung einer Windschutzscheibe (15) fortgesetzt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Verkleidung (10) ausgehend von dem sieh um den vorderen Scheinwerfer (14) herum erstreckenden Teil (26) über die Lenkgabel (13) des Motorrads (12) sowie gegebenen-> i i I I Ifalls den Tank (17) desselben hinweg bis hin zur Sitzbank (20) fortgesetzt ist unter Freilassung seitlicher Öffnungen (27), durch die sich die beiden Griffteile (28) der Lenkgabel (13) nach außen hindurcherstrecken derart, daß die Lenkgabel (13) in herkömmlicher Weise zugänglich und betätigbar, d. h. lenkbar ist.2. Motorrad nach Anspruch 1,dadurch gekennzeichnet, daß der sich über die Lenkgabel (13) und gegebenenfalls den Tank (17J des Motorrads (12) hinwegerstreckende Teil (29) der Verkleidung (10) abnehmbar, insbesondere zusammen mit der. sich um den vorderen Scheinwerfer (14) herum erstreckenden Verkleidungsteil (26) um eine horizontale Querachse (30) nach vorne wegklappbar ist (Fig. 3).3. Motorrad nach Anspruch 1 oder 2,dadurch gekennzeichnet, daß der sich über die Lenkgabel (13) und den Tank (17) des Motorrads (12) hinweg erstreckende Teil (29) der Verkleidung einen über dem Tank (17) angeordneten Stauraum (32) begrenzt.4. Motorrad nach einem der Ansprüche 1 bis 3,dadurch gekonnzeichnet, daß der sich über die Lenkgabel (13) und gegebenenfalls den Tank (17) des Motorrads (12) hinwegerstreckende Teil (29) der Verkleidung obenseitig im Bereich der Armaturen, wie Geschwindigkeits- und Drehzahlmesser, eine Ausnehmung (34) aufweist, durch die hindurch die Armaturen (31) ablesbar OQ sind und die vorzugsweise durch eine transparente Scheibe abgeschlossen ist.5. Motorrad nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der oberhalb des Motors (11) liegende Teil der Verkleidung (10) etwa Eiform besitzt.ti KII «« · >rl &igr; < · 4 &igr;Il * << tiit i« * * A*1 6» Motorrad nach einem öder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Windschutzscheibe (15) abnehmbar, d* h* mit dem übrigen Teil der Verkleidung lösbar Verbunden, insbesondere tfastverbüfiden5 ist.7. Motorrad nach einem öder mehreren der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der durch den sich über den Tank (17) des Motorrads (12) hinweg erstreckenden 10 Teil (29) det Verkleidung definierte Stauraum (32) durch einen tankseitig angeordneten Deckel gesondert abschließbar ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8804401U DE8804401U1 (de) | 1988-03-31 | 1988-03-31 | Motorrad mit Front- und Seitenverkleidung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8804401U DE8804401U1 (de) | 1988-03-31 | 1988-03-31 | Motorrad mit Front- und Seitenverkleidung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8804401U1 true DE8804401U1 (de) | 1988-06-23 |
Family
ID=6822558
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8804401U Expired DE8804401U1 (de) | 1988-03-31 | 1988-03-31 | Motorrad mit Front- und Seitenverkleidung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8804401U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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-
1988
- 1988-03-31 DE DE8804401U patent/DE8804401U1/de not_active Expired
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