DE8804322U1 - LED-Fassung - Google Patents
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- H10—SEMICONDUCTOR DEVICES; ELECTRIC SOLID-STATE DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H10H—INORGANIC LIGHT-EMITTING SEMICONDUCTOR DEVICES HAVING POTENTIAL BARRIERS
- H10H20/00—Individual inorganic light-emitting semiconductor devices having potential barriers, e.g. light-emitting diodes [LED]
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- H10H20/85—Packages
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Description
3
LED-Fassung
LED-Fassung
Die Erfindung betrifft eine einteilige Fassung für eine lichtemittierende Diode,
mit einem die Seltenfläche der lichtemittierenden Diode kraftschlüssig um-B
gebenden Mantel mit einer zentralen Durchgangsöffnung, einem auf det Stirnseite die Stirnfläche des Randes der die Fassung aufnehmenden öffnung
abdeckenden umlaufenden, den Strahlengang der llchtemittlerenden Diode beeinflussenden Flansch, sowie einem die Fassung In der öffnung mechanisch
befestigenden Element.
Die für lichtemittierende Dioden verwendeten Fassungen können In zwei Gruppen
unterteilt werden und zwar in In professionellen und semi-professionellen
Apparaten verwendete Fassungen und In In kommerziellen Apparaten angewendete Fassungen.
Die Fassungen der In professionellen Apparaten verwendeten llchtemittlerenden
Dioden sind im allgemeinen durch komplizierte Bearbeitung erzeugte, mehrteilige
Fassungen, häufig mit einem Flächenüberzug versehen oder flächenbehandelt;
dementsprechend Ist die Massenproduktion keinesfalls befriedigend gelöst; auch
die Produktionskosten sind hoch.
Die Fassungen der In kommerziellen Apparaten verwendeten Dioden können
dadurch gekennzeichnet werden, daß sie in der Mehrzahl der Fälle aus irgendeinem Kunststoff gefertigt sind; die Fassungen werden ohne Flächenbehandlung oder mit einem aufgedampften Metallüberzug hergestellt.
Eine bekannte Ausführungsform der erwähnten Fassungen besteht aus zwei
Teilen: aus dem in die entsprechende Öffnung des jeweiligen elektrischen Apparates einsetzbaren und die lichtemittierende Diode aufnehmenden Körper sowie aus dem den Körper in der Öffnung mechanisch befestigenden Befestigungselement. Am inneren Ende der im allgemeinen zylindrischen Fassung ist
eine Ringrippe mit schrägem Sägezahnquerschnitt ausgestaltet, die mit inneren Einschnitten des als Befestigunselement angewendeten Kunststoffringes zusammenwirkt. Bei dieser Lösung ist es als nachteilig zu betrachten, daß nach
Aufsetren des Rings die lichtemittierende Diode nur mit Schwierigkeiten in die
Fassung hineingesteckt werden kann, hingegen der Sicherungsring über die im
voraus (slngelegte lichtemittierende Diode nicht auf die Fassung nachträglich auf*
gezogen werden kann, wodurch die Befestigung nicht ermöglicht wird.
fiel einer bekannten Ausführungsform der Fassungen von lichtemittierenden
B Dioden besteht die Fassung aus einer mit einem Stirnflansch versehenen, recht
kurzen Hülse, die einen In Haken endenden elastischen Vorsprung aufweist.
Dieser Vorsprung befestigt die In die Fassung eingesetzte lichtemittierende
Diode; hingegen Ist die mechanische Befestigung der Fassung In der öffnung des
Apparategehäuses überhaupt nicht gelöst.
Es Ist eine einteilige Fassung für lichtemittierende Dioden bekannt, bei der an
der Innenseite der die lichtemittierende Diode aufnehmenden zentralen Durchgangsöffnung, Im Bereich des Inneren Endes der Fassung, eine den Flansch der
lichtemittierende Diode aufnehmende Ringnut ausgestaltet Ist, während dieser
Teil der Fassung erweiterbar ausgestaltet ist. Die Fassung selbst wird In der sie
aufnehmenden öffnung mit der In die Fassung eingesetzten und eingeschnappten
llchtemlttlerenden Diode befestigt, und zwar in der Welse, daß nach dem
Einsetzen der Diode bis an die geeignete Stelle der hintere Teil der Fassung sich
verdickt, wobei der vergrößerte Durchmesser und der Flansch an der Stirnseite
die Aufgabe der Befestigung erfüllen.
Gleicherweise ist eine einteilige Fassung für die Befestigung von llchtemlttterenden Dioden bekannt, bei der auf dem Mantel der die Diode aufnehmenden zentralen Bohrung diametral zwei Zungen aus dem Werkstoff der Fassung ausgestaltet sind, die nach erfolgtem Einsetzen der Hchtemittlerenden Diode Infolge Ihrer Materialdicke von dem Mantel der Fassung abstehen und so die Fassung in der sie aufnehmenden Öffnung festhalten.
stellenden Fassungen für lichtemittierende Dioden zeigt sich darin, daß diese nur
in einem recht engen Bereich der Wanddicke des Apparategehäuses einwandfrei
angewendet werden können; falls hingegen die Wanddicke des Apparategehäuses
zu klein ist, wackeln die Fassungen in der sie aufnehmenden Öffnung, während
bei einer zu dicken Wand - obzwar die Fassungen in die Öffnung eingesetzt
werden könen - das Befestigungselement nicht dazu fähig ist, die Fassung auch
von der Rückseite der Wand her zu unterstützen, bzw. es häufig vorkommt, daß
wegen der in die Fassung, in die zentrale Durchgengsöffnung hineinragenden ße-
festlguhgselemente die lichtemittierende Diode nicht eingesetzt werden kann. In
dieser Welse Ist die wirtschaftliche Massenproduktion von universell verwendbaren einteiligen Fassungen für lichtemittierende Dioden bisher nicht gelöst.
Ein weiterer Nachteil besteht darin, daß In den meisten Fällen das Einsetzen der
Uchtemittterenden Diode das Halten der Fassung mit der Hand oder mit einem
Werkzeug erfordert, woduch das Einbauen, die Montage der lichtemittierenden
Dioden sich welter komplizieren.
f~\ iu "&egr;" !-"'iMuüMy wurde döi Ziel gesetzt, eine einteilige Fassung für lichtemittierende Dioden zu entwickeln, die bei gleichzeitiger Vermeidung der erwähnten
Mangelhaftlgkelten für die billige Serien- und Massenproduktion geeignet Ist und
in den elektronischen Apparat weder mit besonderer Geschicklichkeit, noch mit
Fachkenntnissen montierbar Ist. Vorzugsweise soll außerdem die Fassung In der
Apparatewand - unabhängig von deren Dicke - mit Sicherheit befestigt werden
können, entweder so, daß in die entsprechend positionierte Fassung die lichtemittierende Diode eingesetzt wird, oder so, daß die die lichtemittierende Diode
bereits enthaltende Fassung in die sie aufnehmende öffnung eingedrückt wird.
Die Erfindung beruht auf der Erkenntnis, daß die gestellten Forderungen am
besten mit einer aus Metall gefertigten Fassung für lichtemittierende Dioden befriedigt werden können, die infolge der Elastizität ihres Mantels die lichtemit
tierende Diode mit voller Sicherheit festhält, während ihre in der Apparatewand
eingenommene Stellung mit an dem Mantel in der Längsrichtung ausgestalteten
Befest/gunge/ementen gewährleistet wird.
Demnach wird die Aufgabe mit einer einteiligen Fassung für lichtemittierende
Dioden gelöst, die einen die Seitenfläche der lichtemittierenden Diode formschlüssig umschließenden Mantel mit einer die Diode aufnehmenden zentralen
Durcngangsöffnung, einem an der einen Stirnseite den Rand der die Fassung aufnehmenden Öffnung abdeckenden umlaufenden und den Strahlengang der lichtemittierenden Diode beeinflussenden Flansch und die Fassung in der Öffnung
mechanisch befestigende Befestigungselemente aufweist.
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Erfindungsgemäß wurde die oben erwähnte Fassung so weiterentwickelt, daß 6er
zylindrische Mantei ff!f elftem Durchmesser, der kleiner Ist als der Durchmesser
des äußeren umlaufenden Flansches, mit einem Schlitz oder höchstens jswgI s/eft
entlang wenigstens eines Teils der Mantellänge erstreckenden, einander gegenüber
ausgebildeten Schlitzen versehen Ist und die die Fassung In der öffnung befestigenden Befestigungseiemente durch auf dem Mantel In Längsrichtung aus
dem Werkstoff der Fassung ausgestaltete Rippen gebildet sind.
Bei einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung erweitern sich die Rippen
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Es wird ebenfalls als vorteilhaft betrachtet, wenn das Ende des Mantels der
Fassung an der Außenseite in Form eines Kegelstumpfes verjüngt ausgebildet ist.
Im Sinne der Erfindung ist es vorteilhaft, wenn in dem Flansch der Fassung ein
kegelstumpfförmigiir innerer oder äußerer Reflektor ausgestaltet ist. Gleicherweise ist es vorteilhaft, wenn der Flansch als ein die Strahlung der lichtemittierenden Diode orientiert reflektierender Reflektor ausgestaltet 1st.
Die erfindungsgemäße einteilige Fassung für lichtemittierende Dioden kann
aufgrund des Vorhandenseins der länglichen Einschnitte zwischen den Rippen mit einer einzigen Handbewegung in einer beliebig dicken Wand des elektrischen
Apparategehäuses befestigt werden, wobei die auf dem Mantel vorhandenen Schlitze die eingesetzten lichtemittierenden Dioden gegen Herausfallen sichern.
Die Fassung kann aus Metall mit oder ohne Flänhenbehandlung billig und in
großen Mengen hergestellt werden.
Die Erfindung wird anhand einiger vorteilhafter Ausführungsbeispiele mit Hilfe
der Zeichnung näher erläutert; es zeigen:
Figur 1 eine mögliche Ausfuhrungsform der erfindungsgemäßen, mit als äußerer
Reflektor ausgestaltetem Flansch versehenen Fassung für lichtemittierende Dioden.
Figur 2 die Seitenansicht der erfindungsgemäßen Fassung mit dem als innerer
Reflektor versehenen Flansch, teilweise im Schnitt dargestellt.
Wie aus Figur 1 ersichtlich, ist bei der hier als Beispiel dienenden erfindungsgemäßen Fassung einer lichtemittierenden Diode in der Stirnplatte 1 eines hier
nicht dargestellten elektronischen Apparates ein den Rand der Öffnung 2 abdeckender umlaufender Flansch 3 sowie ein die die lichtemittierende Diode 4-aufnehmende zentrale Durchgangsöffnung 5 begrenzender Mantel 6 vorgesehen.
Bei der Ausführungsform nach Figur 1 ist der Flansch als ein kegeistumpf
förmiger konvexer Reflektor 9, nach Figui- 2 als ein kegelstumpfförmiger
konkaver Reflektor 9 ausgestaltet. Das innere Ende des Mantels 6 ist außen kegelstumpfförmig verjüngt, wodurch das Einsetzen
der
Fassung in
die
Öffnung 2
erleichtert wird. Auf dem Mantel 6 sind in der Längsrichtung Einschnitte
(Kerben) ausgestaltet. Die dadurch zwischen den Kerben entstandenen Rippen
sorgen fur die Befestigung der Fassung In der Öffnung 2; bei unserem Beispiel
sind die Rippen 7 In Richtung zu dem Flansch 3 der Fassung sich gewissermaßen
keilförmig verbreiternd ausgestaltet. Als Erfolg dieser Maßnahme werden die
Rippen 7 während des Eindrückens der Fassung In die Öffnung 2 zuerst geringer,
später In der endgültigen Position der Fassung stärker In das Material der
Stirnplatte I eingepreßt. Das Einsetzen der llchtemlttlerenden Diode in
die
Fassung, deren Durchgangsbohrung 5 Im Durchmesser kleiner 1st als der hintere
Diodenflansch, wird durch die beiden, In voller Länger des Mantels 6 sich hinziehenden diametralen Schlitze 8 ermöglicht.
Vorzugsweise wird die Fassung
aus
Metall gefertigt; Im Bedarfsfall können die
als Reflektoren ausgestalteten Flansche 3 geläppt werdtn. Selbstverständlich
besteht die Möglichkeit, die Fassung für die lichtemittierende Diode aus Über
entsprechende Parameter verfügendem Kunststoff Im Spritzgußverfahren herzustellen.
Claims (1)
- PATENTANWÄLTEVIERING & JENTSCHURAzugelassen beim Europäischen Patentamt European Patent Attorneys — Mandataires en Brevets EuropeensDipl.-Ing. Hans-Martin Viering - Dipl.-Ing. Rolf Jentschura - Steinsdorfstraße 6 · D-6000 MünchenAnwaltsakte 6105Tibor CZECLEDYH-1112 Budapest,Törökbälinti ut 38/aLED-Fassung■ANSPRÜCHE1. Einteilige Fassung für eine lichtemittierende Diode, mit einem die Seitenflä-&lgr;&lgr; ehe der lichtemlttleieden Diode kraftschlüssig umschließenden Mantel mit einer die Diode aufnehmenden zentralen Durchgangsöffnung und einem umlaufenden, den Strahlengang der lichtemittierenden Diode beeinflussenden Flansch an dem einen Mantelende, dadurch gekennzeichnet, daß der Mantel (6) zylindrisch 1st und mit einem oder höchstens zwei diametralen, sich 2g entlang wenigstens eines Teils der Länge des Mantels (6) erstreckenden Längsschlitzen (8) versehen 1st, und daß an dem Umfang des Mantels (6) in dessen Längsrichtung verlaufende, aus dem Werkstoff der Fassung ausgestaltete Rippen (7) gebildet sind.QQ 2. Fassung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rippen (7) sich In der Richtung des Flansches (3) der Fassung keilförmig verbreitern.3. Fassung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Mantel (6) sich an dem dem Flansch (3) abgewandten Ende auf der Außenfläche kegel-3g stumpfartig verjüngt.öfl (0 &bgr;&thgr;) 2&THgr; 34 13 und 29 34 14 · Telefax (0 &THgr;&THgr;) 22 83Ö 20 · Telex 17 898 454+ · Telegramm Stelnpat Münchenj 4. Fassung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein hohlkegelstumpfförmiger Reflektor (9) in dem Flansch (3) ausgestaltet ist.5. Fassung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß an 5 dem Flansch (3) ein kegelstumpffö'rmiger äußerer Reflektor (9) ausgestaltet ist.6. Fassung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Flansch (3) als ein die Strahlung der in die Fassung eingesetzten lichtemittie-l0 renden Diode orientiert reflektierender Reflektor (9) ausgestaltet ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| HU873739A HU200036B (en) | 1987-08-24 | 1987-08-24 | One-section socket to light emitting diode |
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| Publication Number | Publication Date |
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| DE8804322U1 true DE8804322U1 (de) | 1988-08-11 |
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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Country Status (2)
| Country | Link |
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| HU (1) | HU200036B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE20201132U1 (de) | 2002-01-26 | 2002-05-23 | Sick AG, 79183 Waldkirch | Optoelektronische Vorrichtung |
-
1987
- 1987-08-24 HU HU873739A patent/HU200036B/hu not_active IP Right Cessation
-
1988
- 1988-03-30 DE DE8804322U patent/DE8804322U1/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE20201132U1 (de) | 2002-01-26 | 2002-05-23 | Sick AG, 79183 Waldkirch | Optoelektronische Vorrichtung |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| HUT49011A (en) | 1989-07-28 |
| HU200036B (en) | 1990-03-28 |
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