DE8804250U1 - Schuh - Google Patents

Schuh

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DE8804250U1
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DE
Germany
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shoe
pocket
pockets
shoe according
upper leather
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SUESSE LILI 6380 BAD HOMBURG DE
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SUESSE LILI 6380 BAD HOMBURG DE
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    • A43FOOTWEAR
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    • A43B1/00Footwear characterised by the material
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    • A43BCHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
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  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

Beschreibung
Die Neuerung betrifft einen Schuh mit wenigstens einer aufgesetzten Tasche, die in einem Teilbereich der Schuhoberfläche angeordnet ist.
Es sind eine Vielzahl von Schuhmodellen bekannt, insbesondere Sportschuhmodelle, die die unterschiedlichsten Arten von Elementen aufweisen, die dem Schuh eine gewisse ästhetische Wirkung und Ausstrahlungskraft verleihen sollen. Dazu werden am häufigsten entsprechende Ziernähte auf dem Oberleder des Schuhes angebracht oder beispielsweise von der Farbe des Oberleders abweichende Farbstreifen oder Ornamente. Bei anderen Schuhmodellen werden Motive, Nähte oder Ornamente in das Oberleder eingeprägt.
Eine andere Möglichkeit besteht darin, das Oberleder der Schuhe bereits in unterschiedlichen Farben einzufärben. Manche Schuhmodelle weisen als Oberhaut mit Motiven bedruckte farbige Stoffteile, insbesondere aus einem Leinengewebe, auf.
Alle diese Schuhmodelle haben den Nachteil, daß sie die auf ihrem Oberleder aufgebrachten Elemente in ihrer ästhetischen Wirkung nicht variieren können, da sie mit dem Oberleder des Schuhes fest verbunden sind.
Bei anderen bekannten BcKihmodellen ist in einem Teilbereich der Schuhoberfläche fine Tasche aua Leder oder Stoff zum Einstecken von kleinen Gegenständen vorgesehen. Diese Taschen dienen lediglich zur Aufnahme dieser Gegenstände und sind
wenig geeignet, eine positive ästhetische Wirkung hervorzurufen. Auch bei solchen Schuhelementen kann das äußere Aussehen des Schuhes nicht verändert werden.
Der Neuerung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, einen Schuh zu schaffen, dessen optischer und ästhetischer Effekt durch am Schuh anbringbare Elemente verbessert und variiert werden soll.
Neuerungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß das Material der Tasche aus einem flexiblen transparenten Kunststoffmaterial besteht und die Tasche zur Aufnahme wenigstens eines der Taschenkontur angepaßten Einsteckteils vorgesehen ist.
Dabei kann die Tasche sowohl auf dem Schuhvorderblattt, dem Schuhseitenteil oder dem Fersenteil vorgesehen sein. Es ist aber auch möglich, mehrere Taschen auf den genannten Schuhteilen vorzusehen.
In einer besonderen Ausführungsform ist die jeweils offene Seite der Tasche mit einem Verschließelement versehen.
In einer bevorzugten Ausführungsform sind eine Vielzahl von unterschiedlichen Einsteckteilen vorgesehen. Die verschlossenen Seiten der Taschen können mit den Kanten sich überlappender Oberlederteile verbunden sein.
Die in die Taschen eingesteckten Einsteckteile rufen durch ihre Auswechselbarkeit einen größeren und vor
allem abwechslungsreicheren optisch-ästhetischen Effekt hervor, den der Träger des Schuhes nach eigenem Ermessen und Geschmack zeitlich unabhängig und der Mode angepaßt verändern kann. Die Tasche aus transparentem Kunststoffmaterial schützt das Einsteckteil vor Beschädigungen und ein an der Tasche vorgesehener Verschluß schützt dieses vor Herausrutschen und Nässe.
Anhand eines Ausführungsbeispiels soll die Neuerung näher erläutert werden. Die beiliegenden Zeichnungen zeigen in
Figur 1 eine Seitenansicht eines Schuhmodelies und
Figur 2 eine Teilvorderansicht des Schuhmodelles gemäß Figur 1.
Figur 1 zeigt den neuerungsgemäßen Schuh, wobei in dieser Ausführung alle drei Ausführungen von auf dem Oberleder des Schuhes angebrachten Taschen gezeigt cind. In Figur 2 ist ein Teil des Schuhes gemäß Figur 1 dargestellt, der jedoch nur eine Tasche auf dem Schuhvorderblatt als bevorzugte Ausführungsform aufweist.
Der Schuh 1 besteht bekanntermaßen aus einem Sohlenteil 2 und einem Oberlederteil 3. Das Oberleder wiederum besteht im wesentlichen aus üem Schuhvorderblatt 4 und dem sich daran anschließenden Schnurabschnitt 5, sowie dein Schuhseitenteil 6 und dem Fersenteil 7. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel wird jedoch nur der Schuhseitenteil des Außenteils des Schuhes 1 beschrieben.
Auf dem Schuhvorderblatt 4 (s. Figur 2) und auf dem ichuhseitenteil 6 und dem Fersenteil 7 ist jeweils •ine Tasche 8 aus einem flexiblen transparenten Kunststoffmateriäl aufgebracht. Diese Taschen 8 können auf das Oberlederteil 3 aufgenäht, aufgeklebt tufvulkanisiert oder auf andere geeignete Weise Aufgebracht sein. Eine andere Möglichkeit des Juifbringens der Taschen 8 besteht darin, daß deren Verschlossene Seiten mit den Nähten sich Überlappender Oberlederteile 3 vernäht sind, wie in ·· · figur 2 deutlich zu erkennen ist. Die Nähte 9 sind fels strichlierte Linie dargestellt. In die Taschen können der Taschenkontur angepaßte Einsteckteile feingeführt sein. Diese Einsteckteile können aus !Papier, Karton, Pappe, Kunststoff oder anderen Materialien bestehen und beispielsweise auf die Unterschiedlichste denkbare Art und Weise farblich bedruckt mit Mustern, Motiven und dergl. ausgebildet kein.
t>ie Gestaltung der Einsteckteile 10 ist vom jeweiligen Träger des Schuhes abhängig und beeinflußbar. Es ist aber auch möglich, bereits entsprechende spezifische Einsteckteile 10 toerkseitig beim Verkauf des Schuhes mitzuliefern. Andererseits kann eine Schablone vorhanden sein, mit 0er der Träger des Schuhes die Einsteckteile 10 individuell nach seinem Geschmack ausbilden kann. Um flie Einsteckteile 10 vor Beschädigung und Feuchtigkeit zu schützen, sind die offenen Bereiche der Taschen 8 mit Verschlußelementen 11 versehen. Diese Verschlußelemente 11 können in bevorzugter Ausführungsform einen Klettverschluß darstellen, aber auch andere bekannte Verschlußelemente, wie Druckknöpfe, sind zum Verschließen der Taschen 8 geeignet.
Durch diese Neuerung ist es möglieh, den optischen und ästhetischen Effekt dee Schuhe individuell nach dem Geschmack des Trägers zu variieren und zu
verbessern, Dabei sind den Gestaltungernftglichkeiten der Hersteller und des Trägers selbst keine Grenzen gesetzt. *..»,·

Claims (7)

Schutzansprüche
1. Schuh mit wenigstens einer aufgesetzten Tasche, die in einem Teilbereich der Schuhoberflache angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Material der Tasche (8) aus einem flexiblen transparenten Kunststoffmaterial besteht und die Tasche (8) zur Aufnahme wenigstens eines der Taschenkontur angepaßten Einsteckteils (10) vorgesehen ist.
2. Schuh nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Tasche (8) auf dem Schuhvorderblatt (4) angeb r acht ist.
3. Schuh nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Tasche (8) auf dem Schuhseitenteil (6) angebracht ist.
4. Schuh nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Tasche (8) auf dem Fersenteil (7) angebracht ist.
5. Schuh nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß Verschließelemente (11) für die Taschen (8) vorgesehen sind.
6. Schuh nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß eine Vielzahl von unterschiedlichen Einsteckteilen (10) vorgesehen ist.
7. Schuh nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die verschlossenen Seiten der Taschen (8) mit den Nähten (9) sich überlappender Oberlederteile (3) verbunden sind.
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DE8804250U DE8804250U1 (de) 1988-03-29 1988-03-29 Schuh

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