DE8803656U1 - Werkzeug zum Anschlagen, insbesondere Ancrimpen von Kontaktteilen - Google Patents
Werkzeug zum Anschlagen, insbesondere Ancrimpen von KontaktteilenInfo
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Description
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3
Beschreibung
Beschreibung
Werkzeug zum Anschlagen, insbesondere Ancrimpen von Kontaktteilen
Die Erfindung bezieht sich auf ein Werkzeug zum Anschlagen, insbesondere Ancrimpen von Kontaktteilen an elektrische
&Tgr;.&ogr;&idiagr;+&igr;&igr;&eegr;&sgr;&ogr;&eegr;. Hoc+oVionr! auc
einem Werkzeuggrundkörper mit Anschlagunterteil, einem Stößel mit Anschlagstempel,
- der Stößel weist einen Einspannzapfen auf, dessen flanschartiger Kopfteil in eine im Querschnitt T-förmige
Nut des Pressenbärs einschiebbar ist,
- der Kopfteil des Einspannzapfens ist in seiner Höhe kleiner als die Höhe des Kopfteils der T-förmigen
Nut,
- der Stößel ist an der Oberseite mit einer in der Höhe verstellbaren Auflage für den Pressenbär versehen.
Bei den bekannten Werkzeugen dieser Art ist um den aus der Kopfplatte herausragenden Bereich des Einspannzapfens
unterhalb des Kopfteils ein verdrehbarer Ring gelegt, der mehrere in Richtung des Pressenbärs ragende, kreisförmig um
den Einspannzapfen herumgelegte, unterschiedlich hohe Höcker aufweist. Einer dieser Höcker liegt unterhalb eines zur
Kopfplatte des Stößels gerichteten Höckers des Pressenbärs. Durch Verdrehen des Ringes, so daß ein anderem Höcker des
Ringes mit dem Höcker des Pressenbärs zusammenwirkt, kann die
Größe des Spaltes zwischen der Kopfplatte des Stößels und dem Pressenbär eingestellt und damit die Eindringtiefe des Stößels
in den Werkzeuggrundkörper verstellt werden. Ist beim Einrichten des Werkzeugs die Situation gegeben, daß kein
Anschlagteil im Werkzeug liegt und beim Herunterfahren des Stößels der flanschartige Kopfteil des Einspannzapfens mit
seiner unteren Ringfläche nicht auf dem Pressenbär aufliegt, so fährt der Stößel im Tiefstpunkt des Pressenbärs weiter in
den Werkzeuggrundkörper hinein und kann dabei mit dem Anschlagstempel auf das Anschlagunterteil aufschlagen. Durch
diesen Konstruktionsmangel werden beim Einrichten des Werkzeugs häufig Anschlagstempel und/oder Anschlagunterteil
zerstört.
Aufgabe der Erfindung ist es, den Einspannzapfen so in der
Kopfplatte des Stößels zu befestigen, daß keine Änderung am Pressenbär vorgenommen werden muß und daß der Stößel im
d«ö Pi-cSSSiibäj. s nicht wsitsr in dsn
Werkzeuggrundkörper hineinfährt. Dabei soll die Verstellbarkeit der Hublage des Stößels im Bezug auf den Pressenbär jedoch
beibehalten werden. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß
der Einspannzapfen die Kopfplatte des Stößels verschiebbar durchdringt,
zwischen der Unterseite der Kopfplatte und dem Ende des Einspannzapfens eine Druckfeder unter Vorspannung eingesetzt
ist und
die Vorspannkraft der Feder zumindest etwa der Trägheitskraft des herabfahrenden Stößels in seinem Tiefstpunkt entspricht.
Es ist vorteilhaft, die Vorspannkraft größer zu wählen als die Trägheitskraft.
Es ist zweckmäßig, den Einspannzapfen zweimal abgesetzt auszubilden, so daß das die Kopfplatte durchdringende freie
Ende des Stößels, welches auch die Druckfeder aufnimmt, im Durchmesser klein gehalten wird.
Um den Einspannzapfen beim Ein- oder Ausspannvorgang anheben zu können, damit sein Kopfteil drucklos in der T-Nut des
Pressenbärs liegt, ist nach einem weiteren Vorteil der
Erfindung von der Seite her in Höhe des untersten Absatzes des Einspannzapfens ein Bolzen in die Kopfplatte des Stößels
eingesetzt, der mit einem exzentrischen Ansatz an seiner vorderen Stirnseite unter den untersten Absatz des
Einspannzapfens greift. Bei™ Verdrehen des Bolzens hebt der exzentrische Ansatz den Binspannzapfen entgegen der Kraft
der Druckfeder an. Dabei ist es vorteilhaft, den Bolzen als Schraube auszubilden, .so.daß.e.ixie^zusätzliche Sicherung
gegen ein Herausgleiten des Bolzens aus seiner Aufnahme entfällt.
Bei einer weiteren zweckmäßigen Ausgestaltung der Erfindung ist die höhenverstellbare Auflage an der Oberseite der
Kopfplatte des Stößels als Schraubenbolzen ausgeführt, der in die Kopfplatte des Stößels eingeschraubt ist. Durch mehr oder
weniger weites Einschrauben dieses Schraubenbolzen ist die Hublage des Stößels einstellbar. Damit der Schraubenbolzen
auch im eingespannten Zustand des Werkzeugs betätigbar ist, ist der Schraubenbolzen durch eine in den Stößel eingesetzte
und in einen Zahnkranz des unteren Endes des Schraubenbolzens eingreifende Schnecke verschraubbar.
Die Zeichnung veranschaulicht ein vorteilhaftes Ausführungsbeispiel der Erfindung, und zwar zeigen
Figur 1 einen vertikalen Mittelschnitt durch den Stößel und einen Teil des Werkzeuggrundkörpers und
Figur 2 einen Schnitt nach der Linie A-A.
Das Werkzeug wird mit seinem Grundkörper (1) auf dem Pressentisch auf- und mit dem Einspannzapfen (3) seines
Stößels (2) in dem Pressenbär (5) eingespannt. Auf der Bodenplatte (4) des Grundkörpers (1) ist eine Führungsplatte
(24) befestigt, in der die in Bandform hintereinandergereihten
und an Leitungsenden anzuschlagenden Kontaktteile geführt schrittweise zu einem Trennmesser (6) und Anschlagstempel (7)
vorgeschoben werden. Das Gegenmesser (8) und das Anschlagunterteil (9) sind in der Bodenplatte (4) des
Grundkörpers (1) befestigt.
Der Einspannzapfen (3) ist als zweifach abgesetzter Bolzen ausgeführt, der mit seinem Kopfteil (10) in eine im
Querschnitt T-förmige Nut (11) des Pressenbärs (5) eingeschoben ist und mit seinem fingerartigen freien Ende
(12) die Kopfplatte (13) des Stößels (2) durchdringt. Auf das die Kopfplatte (13)..durchdringende Ende (12) des
Einspannzapfens (3) ist eine Druckfeder (14) aufgesetzt und
mit einem Spannring (15) vorgespannt. Diese Druckfeder (14) preßt den unteren Rand (16) des Kopfteils (10) des
Einspannzapfens (3) gegen die untere Fläche (17) der T-förmigen
Nut (11) im Pressenbär (5)·
Seitlich in den Stößel ist eine Schraube (18) eingesetzt, die ssit einen! an ihrem vorderen Ende exzentrisch angeordneten
Bolzen (19) die zweite Stufe (20) des Einspannzapfens (3) untergreift und somit beim Verdrehen der Schraube (18) der
Einspannzapfen (3) gegen die Kraft der Feder (14) angehoben werden kann. Damit ist ein leichtes Einsetzen des
Einspannzapfens (3) in den Pressenbär (5) möglich.
Um die Hublage des Stößels (2) verändern zu können, z. B. um die Einfahrtiefe des Crimpstempels (7) zu verändern, ist in
die Kopfplatte (13) des Stößels (2) ein Schraubbolzen (21) eingesetzt, der an seinem unteren Ende einen Zahnkranz (22)
aufweist. In den Zahnkranz (22) greift eine Schnecke (23) ein, durch die der Schraubbolzen (21) verdreht und somit in
seiner Höhe verstellt werden kann. Soll z. B. der Stößel (2) tiefer in den Grundkörper (1) einfahren, um den
Anschlagstempel (7) tiefer fahren zu können, so wird der Schraubbolzen (21) nach oben aus dem Stößel (2)
herausgeschraubt, so daß zwischen Stößel (2) und dem Pressenbär (5) ein Abstand entsteht. Die auf den
Einspannzapfen (3) aufgesetzte und unter Vorspannung gehaltene Druckfeder (14) sorgt dafür, daß der Stößel (2)
immer fest an dem Pressenbär (5) anliegt. Dieses ist insbesondere dann wichtig, wenn beim Einstellen des Werkzeug
der Pressenbär (5) heruntergefahren wird, ohne daß ein Kontaktteil im Werkzeug liegt. Ohne die Druckfeder ( U-., würde
der Anschlagstempel (7) hart auf das Anschlagunterteil (9) aufschlagen.
Claims (6)
1. Werkzeug zum Anschlagen, insbesondere Ancrimpen von
Kontaktteilen an elektrische Leitungen, bestehend aus einem Werkzeuggrundkörper mit Anschlagunterteil,
einem Stößel mit Anschlagstempel,
- der Stößel weist einen Einspannzapfen auf, dessen flanschartiger Kopfxeil in eine im Querschnitt T-förmige
Nut des Pressenbärs einschiebbar ist,
- der Kopfteil des Einspannzapfens ist in seiner Höhe kleiner als die Höhe des Kopfteils der T-förmigen
Nut,
- der Stößel ist an der Oberseite mit einer in der Höhe verstellbaren Auflage für den Pressenbär versehen,
dadvrch gekennzeichnet, daß
der Einspannzapfen (3) die Kopfplatte (13) des Stößels (2) verschiebbar di-rchdringt,
zwischen der Unterseite der Kopfplatte (13) und dem Ende des Einspannzapfens (3) eine Druckfeder (14) unter
Vorspannung eingesetzt ist und
die Vorspannkraft der Feder (14) zumindest etwa der Trägheitskraft des herabfahrenden Stößels (2) in seinem
Tiefstpunkt entspricht.
2. Werkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Einspannzapfen (3) zweimal abgesetzt ist.
3. Werkzeug nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß von der Seite des Stößels (2) in der Höhe des untersten Absatzes
(20) des Einspannzapfens (3) ein Bolzen (18) in die Kopfplatte (13) des Stößels (2) eingesetzt ist, der mit
einem exzentrischen Ansatz (19) an seiner vorderen Stirnseite unter den untersten Absatz (20) des
Einspannzapfens (3) greift.
4. Werkzeug nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der
Bolzen (18) als Schraube ausgeführt ist.
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5. Werkzeug nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die höhenverstellbare Auflage an der
Oberseite der Kopfplatte (13) des Stößels (2) als Schraubbolzen (21) ausgeführt ist, der in die Kopfplatte
(13) des Stößels (2) eingeschraubt ist.
6. Werkzeug nach Anspruch 5> dadurch gekennzeichnet, daß der Schraubbolzen (21) durch eine in den Stößel (2) eingesetzte
und in einen Zahnkranz (22) des unteren Endes der Schraubbolzens
(21) eingreifende Schnecke (23) von der Seite des Stößels (2) her verschraubbar ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8803656U DE8803656U1 (de) | 1988-03-17 | 1988-03-17 | Werkzeug zum Anschlagen, insbesondere Ancrimpen von Kontaktteilen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8803656U DE8803656U1 (de) | 1988-03-17 | 1988-03-17 | Werkzeug zum Anschlagen, insbesondere Ancrimpen von Kontaktteilen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8803656U1 true DE8803656U1 (de) | 1988-05-11 |
Family
ID=6821999
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8803656U Expired DE8803656U1 (de) | 1988-03-17 | 1988-03-17 | Werkzeug zum Anschlagen, insbesondere Ancrimpen von Kontaktteilen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8803656U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0597248A1 (de) * | 1992-11-09 | 1994-05-18 | Grote & Hartmann GmbH & Co. KG | Werkzeugkopf für eine Crimppresse |
-
1988
- 1988-03-17 DE DE8803656U patent/DE8803656U1/de not_active Expired
Non-Patent Citations (1)
| Title |
|---|
| NICHTS ERMITTELT * |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0597248A1 (de) * | 1992-11-09 | 1994-05-18 | Grote & Hartmann GmbH & Co. KG | Werkzeugkopf für eine Crimppresse |
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