DE8803656U1 - Werkzeug zum Anschlagen, insbesondere Ancrimpen von Kontaktteilen - Google Patents

Werkzeug zum Anschlagen, insbesondere Ancrimpen von Kontaktteilen

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DE8803656U1
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R43/00Apparatus or processes specially adapted for manufacturing, assembling, maintaining, or repairing of line connectors or current collectors or for joining electric conductors
    • H01R43/04Apparatus or processes specially adapted for manufacturing, assembling, maintaining, or repairing of line connectors or current collectors or for joining electric conductors for forming connections by deformation, e.g. crimping tool
    • H01R43/048Crimping apparatus or processes
    • H01R43/0488Crimping apparatus or processes with crimp height adjusting means

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Manufacturing Of Electrical Connectors (AREA)

Description

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3
Beschreibung
Werkzeug zum Anschlagen, insbesondere Ancrimpen von Kontaktteilen
Die Erfindung bezieht sich auf ein Werkzeug zum Anschlagen, insbesondere Ancrimpen von Kontaktteilen an elektrische &Tgr;.&ogr;&idiagr;+&igr;&igr;&eegr;&sgr;&ogr;&eegr;. Hoc+oVionr! auc
einem Werkzeuggrundkörper mit Anschlagunterteil, einem Stößel mit Anschlagstempel,
- der Stößel weist einen Einspannzapfen auf, dessen flanschartiger Kopfteil in eine im Querschnitt T-förmige Nut des Pressenbärs einschiebbar ist,
- der Kopfteil des Einspannzapfens ist in seiner Höhe kleiner als die Höhe des Kopfteils der T-förmigen Nut,
- der Stößel ist an der Oberseite mit einer in der Höhe verstellbaren Auflage für den Pressenbär versehen.
Bei den bekannten Werkzeugen dieser Art ist um den aus der Kopfplatte herausragenden Bereich des Einspannzapfens unterhalb des Kopfteils ein verdrehbarer Ring gelegt, der mehrere in Richtung des Pressenbärs ragende, kreisförmig um den Einspannzapfen herumgelegte, unterschiedlich hohe Höcker aufweist. Einer dieser Höcker liegt unterhalb eines zur Kopfplatte des Stößels gerichteten Höckers des Pressenbärs. Durch Verdrehen des Ringes, so daß ein anderem Höcker des Ringes mit dem Höcker des Pressenbärs zusammenwirkt, kann die Größe des Spaltes zwischen der Kopfplatte des Stößels und dem Pressenbär eingestellt und damit die Eindringtiefe des Stößels in den Werkzeuggrundkörper verstellt werden. Ist beim Einrichten des Werkzeugs die Situation gegeben, daß kein Anschlagteil im Werkzeug liegt und beim Herunterfahren des Stößels der flanschartige Kopfteil des Einspannzapfens mit seiner unteren Ringfläche nicht auf dem Pressenbär aufliegt, so fährt der Stößel im Tiefstpunkt des Pressenbärs weiter in den Werkzeuggrundkörper hinein und kann dabei mit dem Anschlagstempel auf das Anschlagunterteil aufschlagen. Durch
diesen Konstruktionsmangel werden beim Einrichten des Werkzeugs häufig Anschlagstempel und/oder Anschlagunterteil zerstört.
Aufgabe der Erfindung ist es, den Einspannzapfen so in der Kopfplatte des Stößels zu befestigen, daß keine Änderung am Pressenbär vorgenommen werden muß und daß der Stößel im
d«ö Pi-cSSSiibäj. s nicht wsitsr in dsn Werkzeuggrundkörper hineinfährt. Dabei soll die Verstellbarkeit der Hublage des Stößels im Bezug auf den Pressenbär jedoch beibehalten werden. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß
der Einspannzapfen die Kopfplatte des Stößels verschiebbar durchdringt,
zwischen der Unterseite der Kopfplatte und dem Ende des Einspannzapfens eine Druckfeder unter Vorspannung eingesetzt ist und
die Vorspannkraft der Feder zumindest etwa der Trägheitskraft des herabfahrenden Stößels in seinem Tiefstpunkt entspricht. Es ist vorteilhaft, die Vorspannkraft größer zu wählen als die Trägheitskraft.
Es ist zweckmäßig, den Einspannzapfen zweimal abgesetzt auszubilden, so daß das die Kopfplatte durchdringende freie Ende des Stößels, welches auch die Druckfeder aufnimmt, im Durchmesser klein gehalten wird.
Um den Einspannzapfen beim Ein- oder Ausspannvorgang anheben zu können, damit sein Kopfteil drucklos in der T-Nut des Pressenbärs liegt, ist nach einem weiteren Vorteil der Erfindung von der Seite her in Höhe des untersten Absatzes des Einspannzapfens ein Bolzen in die Kopfplatte des Stößels eingesetzt, der mit einem exzentrischen Ansatz an seiner vorderen Stirnseite unter den untersten Absatz des Einspannzapfens greift. Bei™ Verdrehen des Bolzens hebt der exzentrische Ansatz den Binspannzapfen entgegen der Kraft der Druckfeder an. Dabei ist es vorteilhaft, den Bolzen als Schraube auszubilden, .so.daß.e.ixie^zusätzliche Sicherung
gegen ein Herausgleiten des Bolzens aus seiner Aufnahme entfällt.
Bei einer weiteren zweckmäßigen Ausgestaltung der Erfindung ist die höhenverstellbare Auflage an der Oberseite der Kopfplatte des Stößels als Schraubenbolzen ausgeführt, der in die Kopfplatte des Stößels eingeschraubt ist. Durch mehr oder weniger weites Einschrauben dieses Schraubenbolzen ist die Hublage des Stößels einstellbar. Damit der Schraubenbolzen auch im eingespannten Zustand des Werkzeugs betätigbar ist, ist der Schraubenbolzen durch eine in den Stößel eingesetzte und in einen Zahnkranz des unteren Endes des Schraubenbolzens eingreifende Schnecke verschraubbar.
Die Zeichnung veranschaulicht ein vorteilhaftes Ausführungsbeispiel der Erfindung, und zwar zeigen
Figur 1 einen vertikalen Mittelschnitt durch den Stößel und einen Teil des Werkzeuggrundkörpers und Figur 2 einen Schnitt nach der Linie A-A.
Das Werkzeug wird mit seinem Grundkörper (1) auf dem Pressentisch auf- und mit dem Einspannzapfen (3) seines Stößels (2) in dem Pressenbär (5) eingespannt. Auf der Bodenplatte (4) des Grundkörpers (1) ist eine Führungsplatte (24) befestigt, in der die in Bandform hintereinandergereihten und an Leitungsenden anzuschlagenden Kontaktteile geführt schrittweise zu einem Trennmesser (6) und Anschlagstempel (7) vorgeschoben werden. Das Gegenmesser (8) und das Anschlagunterteil (9) sind in der Bodenplatte (4) des Grundkörpers (1) befestigt.
Der Einspannzapfen (3) ist als zweifach abgesetzter Bolzen ausgeführt, der mit seinem Kopfteil (10) in eine im Querschnitt T-förmige Nut (11) des Pressenbärs (5) eingeschoben ist und mit seinem fingerartigen freien Ende (12) die Kopfplatte (13) des Stößels (2) durchdringt. Auf das die Kopfplatte (13)..durchdringende Ende (12) des
Einspannzapfens (3) ist eine Druckfeder (14) aufgesetzt und mit einem Spannring (15) vorgespannt. Diese Druckfeder (14) preßt den unteren Rand (16) des Kopfteils (10) des Einspannzapfens (3) gegen die untere Fläche (17) der T-förmigen Nut (11) im Pressenbär (5)·
Seitlich in den Stößel ist eine Schraube (18) eingesetzt, die ssit einen! an ihrem vorderen Ende exzentrisch angeordneten Bolzen (19) die zweite Stufe (20) des Einspannzapfens (3) untergreift und somit beim Verdrehen der Schraube (18) der Einspannzapfen (3) gegen die Kraft der Feder (14) angehoben werden kann. Damit ist ein leichtes Einsetzen des Einspannzapfens (3) in den Pressenbär (5) möglich.
Um die Hublage des Stößels (2) verändern zu können, z. B. um die Einfahrtiefe des Crimpstempels (7) zu verändern, ist in die Kopfplatte (13) des Stößels (2) ein Schraubbolzen (21) eingesetzt, der an seinem unteren Ende einen Zahnkranz (22) aufweist. In den Zahnkranz (22) greift eine Schnecke (23) ein, durch die der Schraubbolzen (21) verdreht und somit in seiner Höhe verstellt werden kann. Soll z. B. der Stößel (2) tiefer in den Grundkörper (1) einfahren, um den Anschlagstempel (7) tiefer fahren zu können, so wird der Schraubbolzen (21) nach oben aus dem Stößel (2) herausgeschraubt, so daß zwischen Stößel (2) und dem Pressenbär (5) ein Abstand entsteht. Die auf den Einspannzapfen (3) aufgesetzte und unter Vorspannung gehaltene Druckfeder (14) sorgt dafür, daß der Stößel (2) immer fest an dem Pressenbär (5) anliegt. Dieses ist insbesondere dann wichtig, wenn beim Einstellen des Werkzeug der Pressenbär (5) heruntergefahren wird, ohne daß ein Kontaktteil im Werkzeug liegt. Ohne die Druckfeder ( U-., würde der Anschlagstempel (7) hart auf das Anschlagunterteil (9) aufschlagen.

Claims (6)

Ansprüche
1. Werkzeug zum Anschlagen, insbesondere Ancrimpen von Kontaktteilen an elektrische Leitungen, bestehend aus einem Werkzeuggrundkörper mit Anschlagunterteil, einem Stößel mit Anschlagstempel,
- der Stößel weist einen Einspannzapfen auf, dessen flanschartiger Kopfxeil in eine im Querschnitt T-förmige Nut des Pressenbärs einschiebbar ist,
- der Kopfteil des Einspannzapfens ist in seiner Höhe kleiner als die Höhe des Kopfteils der T-förmigen Nut,
- der Stößel ist an der Oberseite mit einer in der Höhe verstellbaren Auflage für den Pressenbär versehen,
dadvrch gekennzeichnet, daß
der Einspannzapfen (3) die Kopfplatte (13) des Stößels (2) verschiebbar di-rchdringt,
zwischen der Unterseite der Kopfplatte (13) und dem Ende des Einspannzapfens (3) eine Druckfeder (14) unter Vorspannung eingesetzt ist und
die Vorspannkraft der Feder (14) zumindest etwa der Trägheitskraft des herabfahrenden Stößels (2) in seinem Tiefstpunkt entspricht.
2. Werkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Einspannzapfen (3) zweimal abgesetzt ist.
3. Werkzeug nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß von der Seite des Stößels (2) in der Höhe des untersten Absatzes (20) des Einspannzapfens (3) ein Bolzen (18) in die Kopfplatte (13) des Stößels (2) eingesetzt ist, der mit einem exzentrischen Ansatz (19) an seiner vorderen Stirnseite unter den untersten Absatz (20) des Einspannzapfens (3) greift.
4. Werkzeug nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Bolzen (18) als Schraube ausgeführt ist.
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5. Werkzeug nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die höhenverstellbare Auflage an der Oberseite der Kopfplatte (13) des Stößels (2) als Schraubbolzen (21) ausgeführt ist, der in die Kopfplatte (13) des Stößels (2) eingeschraubt ist.
6. Werkzeug nach Anspruch 5> dadurch gekennzeichnet, daß der Schraubbolzen (21) durch eine in den Stößel (2) eingesetzte und in einen Zahnkranz (22) des unteren Endes der Schraubbolzens (21) eingreifende Schnecke (23) von der Seite des Stößels (2) her verschraubbar ist.
DE8803656U 1988-03-17 1988-03-17 Werkzeug zum Anschlagen, insbesondere Ancrimpen von Kontaktteilen Expired DE8803656U1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0597248A1 (de) * 1992-11-09 1994-05-18 Grote & Hartmann GmbH & Co. KG Werkzeugkopf für eine Crimppresse

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NICHTS ERMITTELT *

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0597248A1 (de) * 1992-11-09 1994-05-18 Grote & Hartmann GmbH & Co. KG Werkzeugkopf für eine Crimppresse

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