DE8803602U1 - Bauelement für die Erstellung von chemisch resistenten Böden, Wänden, Auffang- und Abstützflächen usw. - Google Patents

Bauelement für die Erstellung von chemisch resistenten Böden, Wänden, Auffang- und Abstützflächen usw.

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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B26/00Compositions of mortars, concrete or artificial stone, containing only organic binders, e.g. polymer or resin concrete
    • C04B26/02Macromolecular compounds
    • C04B26/04Macromolecular compounds obtained by reactions only involving carbon-to-carbon unsaturated bonds
    • C04B26/06Acrylates

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Description

Bauelement für die Erstellung von chemisch
resjstenten Böden, Wunden, Auffang- und
AbstUtzfTächen usw.
Die Neuerung bezieht sich auf ein Bauelement für die Erstellung von chemisch resistenten Böden, Wänden, Auffang- und Abstützflächen und dergleichen nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
In vielen Industriezweigen arbeiten Maschinen, Vorrichtungen oder dergleichen alt flüssigen Substanzen» die bein unkontrollierten Abfließen zur Verunreinigung des Grundwassers führen. Besonders Grundwasser gefährdende Stoffe sind halogenierte Kohlenwasserstoffe» die chemisch äußerst aggressiv und diffusionsfreudig sind und zum
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um» Beispiel Übliche Baumaterialien angreifen» nach kurzer Zelt verspröden und schließlich durchdringen. Andere Gefährdungen des Grundwassers entstehen beispielsweise bei der Lagerung von flüssigen Produkten 1n Fässern, Tanks cder ähnlichen Behältern. Auch dabei kann ein unkontrolliertes Ausfließen auftreten, beispielsweise bei einer Beschädigung der Behälter oder der Bildung von Löchern durch Korrosion oder dergleichen.
Nach den neuesten gesetzlichen Bestimmungen darf mit grundwassergefährdenden Medien nur noch dort umgegangen werden, wo ein unkontrolliertes Abfließen In das Grundwasser ausgeschlossen 1st. Wie bereits erwähnt, 1st dies bei herkömmlichen Bauelementen, zumindest bei aggressive Substanzen nicht gewährleistet. Zum Beispiel 1n Reinigungsbetrieben verwendete halogenierte Kohlenwasserstoffe greifen nahezu alle Baumaterialien an. Herkömmliche Estrichböden oder dergleichen sind daher nicht geeignet, unkontrolliert ausfließende halogenierte Kohlenwasserstoffe wirksam aufzufangen.
Ein sicherer Auffangschutz läßt sich zum Beispiel durch Flachen oder Hannen aus korrosionsresistentera Metallblech, beispielsweise Edelstahl, erstellen. Ein derartiges Material ist jedoch aufwendig, aufwendig in der Verarbeitung
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und auch nicht für alle vorkommenden Anw«ndungizweck# geeignet. So können zum Beispiel Fußböden von Fabrikatfonsund Lagerräumen bzw. -hallen nicht ohne weiteres aus Edel« stahlblech hergestellt bzw. mit diesen verkleidet wer do.
Der Neuerung Hegt die Aufgabe zugrunde» ein Bauelement für die Erstellung von undurchlässigen und chemisch resistenten Buden, Wänden und AbstUtz- und AuffangflHchen zu schaffen» das auch gegen hochaggressive und diffusionsfreudige Medien, wie halogenierte Kohlenwasserstoffe, resistent 1st.
Otese Aufgabe wird neuerungsgemäß durch das Merkmal des Kennze1chnungste11s des Anspruchs 1 gelöst.
Das neuerungsgemäße Bauelement besteht aus PolymerEoton. Polymerbeton wird aus einem körnigen Füllstoff und einem Kunstharz als Bindemittel hergestellt. Es wird beispielsweise zur Herstellung von Entwäeserungsrinnen, Maschinenfundamenten, Fensterrahmen und dergleichen verwendet. Die normalerweise zum Einsatz kommenden Kunstharze sind Epoxid-, ungesättigte Polyester- und Methacryl harze. Beim neuerun9sgemäßen Bauelement wird hingegen Phenacrylharz &' ^
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mittel verwendet. Es hat sich überraschend herausgestellt, daß ein Polymerbeton mit Phenaerylharz als Bindemittel selbst gegenüber halogenierten Kohlenwasserstoffen, wie zum Beispiel folgende Chlorkohlenwasserstoffe: Trichlorathan, Trichlorethylen, Tetrachlorethylen, Dichlormethan oder Trichiormethan undurchlässig und resistent ist und auch nach längerer Zeit nicht durchdrungen bzw. angegriffen wird. Die zu verwendende Menge an Phenaerylharz liegt beim neuerungsgemäßen Bauelement zwischen 8 und 20%.
Das neuerungsgemäße Bauelement kann verschiedene Formen aufweisen. Es kann nach eioer Ausgestaltung der Neuerung plattenförmig sein. So können zum Beispiel plattenförmige Bauelemente zum Auskleiden von Fußböden, Wänden und Decken dienen. Alternativ können auch Sockel oder Fundamente von Haschinen aus dem neuerungsgemäßen Polymerbeton bestehen. Bei dem Verlegen von neuerungsgemäßen Platten versteht sich, daß die zwischen diesen entstehenden Fugen mit Hilfe tints geeigneten Dichtungsmittels, das ebenfalls chemisch weltgehend resistent 1st, abgedichtet werden.
In einer btsondtrs vorteilhaften Ausgestaltung der Neuerung sind schwtlUnförmige Leisten vorgesehen, die zwtcks Bildung einte Auffangvolumens an den Enden Stoßflichen fur
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das flächige Anstoßen an die benachbarten schwellenförmigen Leisten aufweisen. Die neuerungsgemäßen Leisten sind ebenfalls aus Polymerbeton mit Phenacrylharz als Bindemittel aufgebaut. Sie werden hintereinander und im Winkel zueinander verlegt, wobei sie an den Enden flächig gegeneinanderstoßen. Auf diese Weise läßt sich mit Hilfe der neuerungsgemäßen Leisten ein erhabener Rahmen bilden, der ein Auffangvoluiuen darstellt für eine Vorrichtung, ein Behältnis oder dergleichen, aus denen eine kritische FIQssigkeit unkontrolliert auslaufen kann. Das Volumen hängt naturgemäß von der umschlossenen Fläche sowie von der Höhe der schwellenförmigen Leiste ab. Vorzugswelse wird diese Höhe so gewählt, daß das gesetzlich vorgeschriebene Auffangvolumen erreicht wird. Andererseits sollen die Schwellen normalerweise nur so hoch gewählt werden, daß sie zum Beispiel von Ladefahrzeugen ohne weiteres Überfahren werden können. Es versteht sich, daß die Leisten dichtend auf dem Untergrund und dichtend gegeneinander verlegt werden müssen. Auf dem Untergrund werden sie beispielsweise mit Hilfe eines wirksamen Klebers angebracht. An den Stoßflächen können sie ebenfalls verklebt werden. Wahlwelse wird eine geeignete, vorzugsweise elastische Dichtung eingebracht.
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Zur Bildung von Stoßflächen sind die neuerungsgemäßen Schwellenleisten mindestens an einem Ende auf Gehrung oder anderweitig so geschnitten, daß zwei Leisten rechteckig zueinander, drei Leisten in T-Form und vier Leisten in Kreuzform verlegbar sind. Vorzugsweise werden gerade Leisten verwendet, da normalerweise nur rechteckige Auffangvolumen gefordert sind, die ggf. in einzelne Untervolumen unterteilt werden können. Es ist jedoch auch ohne weiteres denkbar, gekrümmte Stauschwellen zu formen, um beispielsweise kreisförmige Auffangvolumen zu bilden.
Hie bereits erwähnt, sollen die Stauschwellen nach Möglichkeit von Fahrzeugen überfahren werden können. Nach einer Ausgestaltung der Neuerung sind daher die Schwel l6;*l eisten Im Schnitt als flaches Dreieck ausgebildet, das 1m Scheitel gerundet 1st.
Mit Hilfe der neuerungsgemäßen Stauschwellen läßt sich auf einfache und schnelle Welse 1m Bereich von Behältern, Maschinen und Vorrichtungen ein -wirksames Auffangvolunten herstellen. Die Schwellenleisten sind sowohl Innen als
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auch außen einsetzbar, frostbeständig und wartungsfrei sowie einfach zu reinigen. Sie sind stabil, massiv und verschleißfest, so daß eine große Standzeit gewährleistet ist.
In zahlreichen Anwendungsfällen ist ein größeres Auffangvolumen erforderlich. Für Behälter mit grundwsssergefährdender Flüssigkeit reichen die oben beschriebenen Auffangvolumen nicht aus. Eine Ausgestaltung der Neuerung sieht daher vor, daß im Umriß rechteckige Wannenkörper vorgesehen sind. Die Hannenkörper können bei entsprechender Größe einzeln auf einem Untergrund aufgestellt bzw. in das Material des Untergrundes eingebaut werden. Der Behälter kann in den Wannenkörper hineingestellt, er kann jedoch auch auf ein Abdeckrost gestellt werden, das den Hannenkörper abdeckt. Zu diesem Zweck weist der Hannenkörper vorzugsweise im oberen Bereich Auflagerflachen für einen Abdeckrost, vorzugsweise In Form einer umlaufenden Schulter, auf. Es können jedoch alternativ auch mehrere Wannenkörper hintereinander- und nebeneinanderliegend eine größere AuffangflSehe bilden hzw. den gesamten Boden eines Raums, einer Halle oder dergleichen darstellen, it diesem Zusammenhang 1st es nach einer weiteren Ausgestaltung der Neuerung zweckmäßig, wenn die Seitenwand« der Wannenkörper
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abdichtbare Offnungen aufweisen, die bei einer Anordnung von mehreren Hinnenkörpern neben- oder hintereinander auf einer Achse Hegen. Auf diese Welse können hinter- bzw. nebeneinander angeordnete Wannenkörper miteinander verbunden werden und somit ein gemeinsames Auffangvolumen bilden. Für die Verbindung kenn ein durch die Löcher zweier benachbarter Wannenkörper abdichtend hindurchgefUhrtes RohrstUck dienen, das zum Beispiel mit Hilfe einer Gewindemutter oder dergleichen, die auf ein Außengewinde an den Enden des RohrstUcks aufgeschraubt wird, an den Wannenkörpern befestigt wird. Auf diese Welse lassen sich auch die Wannenkörper gegeneinander festlegen.
Auch bei einem eng Aneinanderilegen der Wannenkörper läßt sich eine abgedichtete Nut nicht erreichen. Die zwischen den Wannenkörpern verbleibende Nut wird daher vorzugsweise mittels einer geeigneten chemisch resistenten, vorzugsweise elastischen Dichtung ausgefüllt.
Ausführungsbeispiele der Neuerung werden nachfolgend anhand von Zeichnungen näher erläutert.
Fig. 1 zeigt perspektivisch ein mit neuerungsgemäßen Schwel lenleisten gebildetes Auffangvolumen.
Fig. 2 zeigt einen Schnitt durch die Darstellung nach F1g. 1 entlang der Linie 2-2.
Fig. 3 zeigt die Draufsicht auf verschiedene AusfUhrungsformen einer neuerungsgemäßen Schwellenleiste.
Fig. 4 zeigt die Ausbildung eines T mit drei neuerungsgem8ßen Schwellenleisten.
Fig. 5 zeigt perspektivisch einen neuerungsgemäßen Wannenkörper.
F1g. 6 zeigt zwei nebeneinanderliegende Wannenkörper nach Fig. 5 im Schnitt.
Bevor auf die in den Zeichnungen dargestellten Einzelheiten näher eingegangen wird, sei vorangestellt, daß jedes der beschriebenen Merkmale für sich oder in Verbindung mit Merkmalen der Ansprüche von neuerungswesentlicher Bedeutung ist.
In Fig. 1 wird ein Auffafigvöiunten 10 von vier geraden Schwellenleisten 11 gebildet, die zu einen rechteckigen Rahmen angeordnet sind. Der Rahmen umgibt im gezeigten
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AusfUhrungsbeisplei zwei Behälter 12, die zum BeUpIeI mit einer Flüssigkeit gefüllt sind» die, falls unkontrolliert auslaufend, eine Gefährdung des Grundwassers bewirken kann.
F1g. 2 zeigt einen Schnitt durch eine der Leisten 11. Man &bull;rkennt. daß sie eine ebene Unterseite 14 sowie 1m spitzen Winkel geneigte Oberselten 15, 16, die mit der Unterseite 14 1m Querschnitt ein flaches Dreieck aufspannen. Die Oberselten 15, 16 gehen mit einer Rundung J.7 Ineinander Über. Die Seltenkanten bilden Stufen 18, 19. Im gezeigten AusfUhrungsbeisplei beträgt die Höhe einer Leiste 11 60 mm, und der Radius beträgt 10 mm.Die Leisten, die vorzugsweise mit Hilfe eines Klebers oder eines Klebemörtels auf dem Untergrund befestigt werden, können daher ohne weiteres von Fahrzeugen Überfahren werden. Die Breite beträgt 290 mm. Die Länge kann unterschiedlich sein. Vorzugswelse wird ein Grundmaß von 1 m gewählt.
Je nach Ausbildung des Rahmens weisen die Schwelienieisten U eine unterschiedliche Ausbildung Ihrer Enden auf. Bei der Ausföhrungsfor« nach Fig. 1 sind die Sehwellenleisten 11 an beiden Enden auf Gehrung geformt. Um eine ausreichende Abdichtung zu erzielen, werden die Nuten aneinanderstoßender Leisten 11 mittels eines geeigneten Dichtungs-
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materials abgedichtet. In Hg. 3 sind verschieden» &Egr;&eegr;<&iacgr;-ausbtldüngen dargestellt. Öle obere Darstellung In F1g. 3 zeigt gerade abgeschnittene Enden. Die nächst darunterliegende zeigt ein gleichmäßig angespitztes Ende» während die nächst darunterliegende Darstellung bis zur Längsachse auf Gehrung geformt 1st. Die nachfolgende 1st spiegel symmetrisch auf Gehruny bis zur Achse geschnitten. Die beiden unteren Darstellungen zeigen einen Schnitt auf Gehrung jeweils spiegelbildlich. Bei der AusfUhrungsform nach Flg. 4 sind zwei aneinanderstoßende Leisten gemäß Flg. 3c und d mit einer Leiste der AusfUhrungsform nach F1g. 3b miteinande verbunden zur Bildung eines T, wenn beispielsweise zwei Auffangvolumina nebeneinander gebildet werden sollen. Mit den AusfUhrungsformen nach F1g. 3 können stumpf aneinanderstoßende, einen Winkel bildende, ein "* bzw. ein Kreuz bildende Schwßl1 en!eisten miteinander verbunden werden.
Das Material der Schwellenleisten 11 nach den Figuren 1 bis 4 1st ein sogenannter Polymerbeton. Im AusfUhrungsbeispiel wird ein Phenacrylharz al" Bindemittel fU*· einen geeigneten FUl!stoff verwendet, wobei die Härtung «1t geeigneten Reaktionsmitteln erfolgt (organische Peroxide» Beschleuniger, Inhibitoren). Als Füllstoff wird ein Gemenge aus natürlichen und/oder künstlichen Stoffs.: .* un-
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gebrochenem und/oder gebrochenem Zustand mit korniger und/ oder nicht körniger Form verwendet. Als Füllstoffe können mineralische Stoffe, zum Beispiel Quarze, Granite, Metalle, Glas und andere geeignete Stoffe eingesetzt werden, soweit eine Verträglichkeit zwischen dem Füllstoff und dem Bindemittel besteht. Der Anteil des Bindemittels beträgt mindestens 8% und maximal 202.
Ein rechteckiger Hannenkörper 20 nach den Figuren 5 und 6 besteht ebenfalls aus dem oben beschriebenen Material. Er besitzt einen auch an der Unterseite flachen Boden 21, vier 1m rechten Winkel zum Boden 21 und zueinander angeordnete wände 22 bis 25. Wie 1n F1g. 6 deutlicher zu erkennen, bilden die Winde oben Innen einen Absatz 26 als eine Auflagefläche für einen Rost 27. Aus F1g. 5 1st zu erkennen, daß der Wannenkörper 20 von drei Rosten 27 ab* gedeckt 1st.
Die Wunde 22 bis 25 sind relativ weit oben mit kreisrunden Offnungen 30 versehen, die jeweils auf der Lungs- bzw. Querachse angeordnet sind. Im Bereich der Offnungen 30 sind die Dicke der Wunde vergrößernde Abschnitte 30a vorgesehen. Beim Einsatz eines Auffangkörpers 20 allein,
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der zum Beispiel In einen Boden einer Halle oder dergleichen eingebettet 1st, sind die Löcher 30 zum Beispiel durch einen Stopfen, beispielsweise aus Polytetrafluorethylen (PTFE) abgedichtet. Herden mehrere Wannenkörper 20 zur Bildung einer größeren Auffangfläche nebeneinander angeordnet, wie beispielsweise In Fig. 6 dargestellt, werden die zueinander ausgerichteten Offnun-gen 30 freigemacht, und es wird ein RohrstUck 31 hindurchgeführt, das etwas länger 1st als der Abstand der Innenselten der benachbarten Hände 22 voneinander. Das Rohrstück 31 weist an den Enden ein Außengewinde 32 auf, auf das eine Ringmutter 33 geschraubt 1st zur Befestigung des Rohrstücks 31 zwischen den Wannenkörpern 20. Die Nuten zwischen den Händen 22 werden durch eine geeignete Dichtung 34 abgedichtet. Auch das RohrstUck 31 wird wirksam abgedichtet, da verhindert werden muß, daß Flüssigkeit von einem Wannenkörper 20 1n den Zwischenraum tritt.
Wie bereits erwähnt, können die Wannenkörper 1n einer Batterie aufgestellt bzw. eingebaut werden, wobei sie jeweils durch die bereits beschriebenen RohrstUcke miteinander verbindbar sind. Die Behälter, Maschinen oder dergleichen, die mehr oder weniger aggressive Medien enthalten, können entweder auf die Roste 27 oder auch 1n die Wannen
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hineingestellt werden. Die Walzenkörper können auch fest Im Untergrund eingebaut oder einfach auf den Untergrund gestellt werden.
Die Rohrstücke 31 dienen dem Oberlauf und zugleich dem Festlegen der Hannenkörper gegeneinander. Um einen gewissen Höhenausgleich zu bewirken, können die Rohrstücke von einer elastischen Dichtung umgeben sein. Zum

Claims (13)

- 15 - Ansprüche:
1. Bauelement für die Erstellung von chemisch resistenten und undurchlässigen Böden* Wänden, Auffang- und Abstutzflächen oder dergleichen unter Verwendung von aus einem Füllstoff und einem Kunstharz als !Bindemittel bestehenden Polymerbeton, dadurch gekennzeichnet, daß es als Bindemittel Phenacrylharz enthält.
2. Bauelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Anteil an Phenacrylharz zwischen 8 und 202 beträgt.
3. Bauelement &eegr; cn Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß es plattenförmig ist.
4. Bauelement nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch die Ausbildung als Sockel oder Fundament für eine Maschine oder dergleichen.
5. Bauelement nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch schwellenförmige Leisten (11), die zwecks Bildung eines Auffangvolumens (10) an den Enden Stoßflächen für das flächige Anstoßen an die benachbarten schwellenförmigen Leisten (11) aufweisen.
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6. Bauelement nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwellenleisten mindestens an einem Ende auf Gehrung oder anderweitig so geschnitte sind, daß zwei Leisten rechteckig zueinander, drei Leisten in T-Form oder vier Leisten in Kreuzform verlegbar sind.
7. Bauelement nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwellenleisten (11) im Schnitt ein flaches Dreieck bilden, dessen Scheitel (17) gerundet ist.
8. Bauelement nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch einen im Umriß rechteckigen Wannenkörper (20)
9. Bauelement nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Wannenkörper (20) 1m oberen Bereich Auflagerflachen (26) fUr ein Abdeckelement (27) aufweist.
10. Bauelement nach der Anspruch 8 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenwinde (22 bis 25) abdichtbare Offnungen (30) aufweisen, 4ie bei einer Anordnung von mehreren Wannenkörpern (20) neben, oder hintereinander auf einer Achse Hegen.
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11. Bauelement nach Anspruch 10, gekennzeichnet durch ein durch die Offnungen zweier benachbarter Wannenkörper (11) abgedichtet h1ndurchfUhrbares RohrstUck (31).
12. Bauelement nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet,
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13. Bauelement nach einem der Ansprüche 8 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterseite des Wannenkörpers (20) flach 1st.
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