DE880345C - Selbstschalter - Google Patents

Selbstschalter

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Publication number
DE880345C
DE880345C DES4826D DES0004826D DE880345C DE 880345 C DE880345 C DE 880345C DE S4826 D DES4826 D DE S4826D DE S0004826 D DES0004826 D DE S0004826D DE 880345 C DE880345 C DE 880345C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
switch
switching element
knee joint
pawl
switching
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES4826D
Other languages
English (en)
Inventor
Othmar Grober
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES4826D priority Critical patent/DE880345C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE880345C publication Critical patent/DE880345C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H71/00Details of the protective switches or relays covered by groups H01H73/00 - H01H83/00
    • H01H71/10Operating or release mechanisms
    • H01H71/50Manual reset mechanisms which may be also used for manual release
    • H01H71/58Manual reset mechanisms which may be also used for manual release actuated by push-button, pull-knob, or slide

Landscapes

  • Push-Button Switches (AREA)

Description

  • Selbstschalter Zusatz zum Patent &75 225 In dem Patent 875 2:25 ist ein Selbstschalter mit einem mit seiner Längsachse etwa in Bewegungsrichtung des Druckknopfes verschiebbaren Kniegelenk angegeben. An diesem Selbstschalter ist ein von dem Kniegelenk gesteuertes Glied vorgesehen, das nicht nur schlagartig das Schaltorgan aus der Einschaltstellung reißt, sondern auch eine die Rückgangssperrung des Kniegelenks bewirkende Verklinkung löst. Auf diese Weise ist eine Steigerung der Schaltleistung erzielt worden.
  • Die Erfindung betrifft eine Weiterbildung dieses Selbstschalters, mit dem Ziel, eine weitere Steigerung der Schaltleistung zu erreichen und die Kontaktsicherung des Schalters zu erhöhen. Erfindungsgemäß bildet die die Rückgangssperrung des Kniegelenks bewirkende Klinke einen Teil für sich gegenüber dem Schaltorgan und ist mit dein Schaltorgan unter Zwischenschaltung eines Totganges gekuppelt.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
  • Fig. r zeigt den Selbstschalter in der Ausschaltstellung, Fig. 2. in der Einschaltstellung und Fig.3 in einer Zwischenstellung beim Ausschalten. Mit -z i"st 'der Isoliersockel, mit 2 der Einschält-und mit 3 der Ausschaltdruckknopf bezeichnet. An dem Einschaltdruckknopf ist das eine Ende eines Kniegelenks 4, 5 angelenkt; - das mit seiner Längsachse etwa in Bewegungsrichtung des Druckknopfes 2 verschiebbar ist. Das andere Ende des Kniegelenks ist -an einem um die Achse 6 drehbaren kurbelförmigen Glied 7 angelenkt. Um die gleiche Achse ist das hebelförmige Schaltorgan 8 drehbar, das den Schaltkontakt g trägt. Der Schaltkontakt g. wirkt mit dem ortsfesten Schaltkontakt io zusammen. Zwischen dem Schaltorgan 8 und der Kurbel 7 wirkt die Kontaktdruckfeder i i. Die Kurbel? steht ferner unter Wirkung einer Ausschaltfeder 12, die sich an einem ortsfesten Teil 13 des Schalters abstützt. Eine um die Achse zwischen dem Kniegelenk q:, 5 und- der Kurbel 7 gewundene Feder 14 sucht das Kniegelenk im Uhrzeigersinn zu drehen.
  • Zur Rückgangssperrung ides Kniegelenks 4, 5 im eingeschalteten Zustand des Schalters dient eine Klinke 15: Diese Klinke bildet erfindungsgemäß einen Teil für sich gegenüber dem Schaltorgan 8 und ist mit dem Schaltorgan unter Zwischenschaltung eines Totganges gekuppelt. Es geschieht in der Weise; daß das Schaltorgan 8 mit einem Lappen 16 in eine Aussparung 17 der Klinke 15 greift, die gegenüber dem Lappen 16 vergrößert ist. Zweckmäßig ist die Klinke 15 an der gleichen Achse 6 gelagert, an der sich das - Schaltorgan $ und die Kurbel 7 befinden: Die Klinke wirkt mit einem Vorsprung 24 des Einschaltdruckknopfes zusammen.
  • Zum Auslösen des Kniegelenks dient ein Kraftspeicher. Der Kraftspeicher ist von einem doppelarmigen Hebel 18 gebildet, der ebenfalls an der Achse 6 gelagert ist. Der doppelarmige Hebel steht unter der Wirkung einer Feder i9, die sich an der Kurbel 7 abstützt. 2o ist eine Rolle an einem federnden Bügel 21. Diese Rolle 2o bildet eine Anlage für den unter Federwirkung stehenden doppelarmigen Hebel 18 des Kraftspeichers. Mit dem federnden Bügel wirkt eine an dem Ausschaltdruckknopf 3 befindliche Stange 22 zusammen. Die Rolle selbst steht unter Einwirkung eines Bimetällauslösers 23, der in dem Ausführungsbeispiel von einem an seinen beiden Enden eingespannten Bimetallstreifen gebildet ist.
  • Der Schalter gemäß der Erfindung hat folgende Wirkungsweise: Die Fig. i zeigt den Schalter in der Ausschaltstellung. Durch die Feder 14 ist das Kniegelenk 4, 5 etwas über die Totpunktlage durch- !, gedrückt. Wird der Einschaltdruckknopf 2 abwärts bewegt, so führt das Kniegelenk eine. etwa in Bewegungsrichtung des Druckknopfes liegende Verschiebung aus und dreht die Kurbel 7 im Gegenuhrzeigersinn, wobei die Ausschaltfeder 12 gespannt wird. Mit der Kurbel 7 bewegt sich zunächst das Schaltorgan B über die Kontaktdruckfeder i i mit, wobei sich die Kontaktdruckfeder praktisch nicht spannt. Stößt der Lappen 16 des Schaltorgans 8 gegen den rechten Rand der Aussparung 17 der Klinke 15, so wird die Klinke mitgenommen. Bevor der Einschaltdruckknopf 2 sein Tiefstellung erreicht, stößt die Klinke 15 gegen einen Vorsprung 24 des Druckknopfes 2. Dadurcl ist das Schaltorgan an der Weiterbewegung behindert. Da sich durch die weitere Abwärtsbewegung des Einschaltdruckknopfes die Kurbel? weiterbewegt, wird außer der Ausschaltfeder 12 die Kontaktdruckfeder zwischen dem Schaltorgan und dex Kurbel gespannt. Kurz bevor der Einschaltdruckknopf die Tiefstellung erreicht, gleitet die Klinke 15 hinter den Vorsprung 24 des Einschaltdruckknopfes 2. Dadurch kann sich das Schaltorgan unter teilweiser Entspannung der Kontaktdruckfeder sprunghaft in die Einschaltstellung bewegen. Während des Einschaltens ist auch der Kraftspeicher aufgezogen worden, indem durch die Kurbel 7 die auf den doppelarmigen Hebel 18 wirkende Feder ig gespannt ist. Der doppelarmige Hebel legt sich gegen die Rollego des federnden Bügels 21. Hiermit ist endgültig der Einschaltzustand erreicht (Fig. 2).
  • Um den Schalter von Hand auszuschalten, wird der Ausschaltdruckknopf 3 abwärts bewegt. Dadurch stößt die Stange 22 des Ausschaltdruckknopfes gegen den federnden Bügelei und führt die Rolle 2o aus dem Bereich des doppelarmigen Hebels i8 des Kraftspeichers. Spricht der Schalter auf Überstrom an, so bewegt der Bimetallauslöser 23 die Rolle 2o des federnden Bügels aus dem Bereich des doppelarmigen Hebels des Kraftspeichers. Durch Freigabe des Kraftspeichers schlägt der doppelarmige Hebel i8 gegen das Knie des Kniegelenks 4, 5 und drückt dieses über die Totpunktlage zurück. Unter Zusammendrücken des Kniegelenks entspannen sich die Ausschaltfeder 12 und die Kontaktdruckfeder i i, wobei zunächst das Schaltorgan 8 noch in der Einschaltstellung verbleibt. Die beiden Federn beschleunigen die Kurbel 7 und lassen sie mit Wucht gegen das Schaltorgan schlagen. Der Schlag gegen das Schaltorgan erfolgt an der Achse zwischen dem Kniegelenk .4, 5 und der Kurbel?. Dadurch wird das Schaltorgan schlagartig aus der Einschaltstellung gerissen. Dieses schlagartige Herausreißen aus der Einschaltstellung ist besonders vorteilhaft für den elektrischen Abschaltvorgang.
  • Während das Schaltorgan 8 die Ausschaltbewegung ausführt, wird zugleich die Verklinkung der Rückgangssperrung des Kniegelenks aufgehoben. Infolge des Totganges zwischen der Klinke 15 und dem Schaltorgan 8 geschieht dies nicht in dem Augenblick, in dem das Schaltorgan sich von dem ortsfesten Schaltkontakt g abhebt, sondern etwas später, nachdem das Schaltorgan bereits eine hohe Ausschaltgeschwindigkeit erreicht hat. Auf diese Weise ist eine Verzögerung der Anfangsgeschwindigkeit des Schaltorgans beim Ausschalten durch das Lösen der Verklinkung verhindert, wodurch sich die Schaltleistung des Schalters erhöht.
  • Dadurch, daß die die Rückgangssperrung des Kniegelenks bewirkende Klinke 15 gegenüber dem Schaltorgan 8 einen Teil für sich bildet und mit dem Schaltorgan über einen Totgang gekuppelt ist, wird zugleich eine hohe Kontaktsicherheit des Schalters erreicht. Treten an den Schaltkontakten Veränderungen auf, sei es durch Ansetzen von Schmelzperlen, sei es durch Wegbrennen von Kontaktmaterial, so kann das Schaltorgan unabhängig von der Verklinkung für die Rückgangssperrung des Kniegelenks sich mit hinreichendem Kontaktdruck gegen den ortsfesten Schaltkontakt legen und auch betriebssicher in der Einschaltstellung verbleiben.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Selbstschalter mit einem etwa in Bewegungsrichtung des Druckknopfes verschiebbaren Kniegelenk zur Steuerung eines Gliedes, das beim Ausschalten das Schaltorgan aus der Einschaltstellung reißt und zugleich eine die Rückgangssperrung des Kniegelenks bewirkende Verklinkung löst, nach Patent 875 225, dadurch gekennzeichnet, daß die die Rückgangssperrung des Kniegelenks bewirkende Klinke (i5) einen Teil für sich gegenüber dem Schaltorgan (8) bildet und unter Zwischenschaltung eines Totganges mit dem Schaltorgan gekuppelt ist.
  2. 2. Selbstschalter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Klinke (i5) für die Rückgangssperrung des Kniegelenks auf der gleichen Achse (6) wie das Schaltorgan (8) und das zwischen dem Schaltorgan (8) und dem Kniegelenk (q., 5) geschaltete Glied (7) gelagert ist.
DES4826D 1944-09-21 1944-09-21 Selbstschalter Expired DE880345C (de)

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