DE8803422U1 - Vorrichtung zum Transportieren und Verlegen von Formsteinen und Formsteinplatten - Google Patents
Vorrichtung zum Transportieren und Verlegen von Formsteinen und FormsteinplattenInfo
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- E01C—CONSTRUCTION OF, OR SURFACES FOR, ROADS, SPORTS GROUNDS, OR THE LIKE; MACHINES OR AUXILIARY TOOLS FOR CONSTRUCTION OR REPAIR
- E01C19/00—Machines, tools or auxiliary devices for preparing or distributing paving materials, for working the placed materials, or for forming, consolidating, or finishing the paving
- E01C19/52—Apparatus for laying individual preformed surfacing elements, e.g. kerbstones
- E01C19/526—Apparatus for laying individual preformed surfacing elements, e.g. kerbstones hand operated
- E01C19/528—Apparatus for laying individual preformed surfacing elements, e.g. kerbstones hand operated with wheels
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Description
Vorrichtung zum Transport und Verlegen von röfmsteinen und Formsteinpiatten
Oie vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Transport von Formsteinen oder Formsteinplatten gemäß
dem Oberbegriff des •PatenMnspruches 1.
Zum Transport von größeren Forsisteinen oder auch Platten aus
formschlüsseig ineinandergreifenden Formsteinen feit vorgegebenen
Abmessungen sind Transportvorrichtungen nach Art eines Gabelstaplers bekannt geworden, die ein an einem Gestell höhenverstellbares
Greif- und Hebesystem, beispielsweise In Form einer Greifzange o. dgl. aufweisen, das an dem Gestell im
Zusammenwirken mit einem Gegengewicht oder einer Feder so geführt ist, daß dieses im Leerzustand von dem Gegengewicht
nach oben gezogen oder im Belastungszustand, also nach Ergreifen eines Formsteines oder einer Formsteinplatte nach unten gezogen
wird.
Dabei ist in dem Verbindungsweg zwischen Gegenkraft (Gewicht oder Fuder) und Greif- und Hebesystem ein von Hand lösbares
Bremssystem vorgesehen, mit dem beispielsweise über einen
Baudenzug das Hochfahren des Greif- und Hebesystems Im unbelasteten Zustand, aber auch das Absenken dieses Greif" und Hebesystems
im belasteten Zustand willkürlich ausgelost oder auch unterbrochen werden kann*
Mit einer derartigen vorrichtung arbeitet dann eine Bedienungsperson
in der Welse» das sie nach Ablegen einer Formsteinplatte
beim verlegen von zu befestigenden Bodenbereichen und nach automatischer Freigabe der Platte durch vorübergehende Freigabe
der Bremse das Greif- und Hebesystem durch die Gegenkraft nur in etwa soweit anheben läßt, daß die Höhe gegeben ist,
in welcher die nächste Formsteinplatte von einem Stapel aufgenommen und angehoben werden soll. Hierzu wird dann das Gestell
derart geneigt, daß sich das Greif- und Hebesystem über die
nächste Platte eines Stapels absenkt, dieses erfaßt und durch Wiederaufrichten des Gestells von dem Stapel abgehoben wird.
Bekannte Vorrichtungen dieser Art sind relativ aufwendig und insbesondere hinsichtlich der im Wege der Seil- (Ketten-)verbindung
angeordneten Bremse, im allgemeinen eine Scheibenbremse, störanfällig. Auch muß das Gerät zum Aufnehmen eines Formsteines
oder einer Platte aus Formsteinen gekippt und anschließend wieder aufgerichtet werden, was eine bedeutende Kraftanstrengung
bedeutet.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vorrichtung der genannten
Gattung anzugeben, die einfach aufgebaut ist, die ein Aufnehmen und Ablegen der Steine ohne besonderen Kraftaufwand ermöglicht,
leicht handhabbar ist und bei der eine hohe Betriebssicherheit garantiert ist.
e wird mit einer Vorrichtung mit den Merkmalen ruches 1 gelöst.
Bei der Vorrichtung nach der Erfindung wird also das Greif«
und Hebesystem, das in an sich bekannter weise beim Auflegen des Greifers auf eine Formsteinplatte diese nach Art eines
Greifbaggers ergreift und festhält mit Hilfe eines einkuppelbaren Motors angehoben und nach Offnen der Kupplung durch das
Eigengewicht wieder abgesenkt. Dabei wird die Abwärtsbewegung über eine mit einer Rolle und / oder der Abtriebsseite der
Kupplung verbundene Bremse entsprechend gesteuert.
Der Greifer ist auf Rollen geführt, wobei die Rollen längs zweier Führungsstangen zwangsgeführt sind, wodurch eine reibungsarme
und einwandfreie Führung selbst in rauhem Betrieb und bei ungünstigen Witterungsverhältnissen garantiert ist. Gemäß
einer vorteilhaften Weiterbildung des Erfindungsgedankens wird vorgeschlagen, pro Führung vier Rollen pro Führungsstange
vorzusehen, und zwar paarweise auf zwei gegenüberliegenden Seiten einer Führungsstange, obwohl an sich für eine Führung
nur zwei Rollen notwendig sind. Mit vier Rollen ist jegliches Verkanten, selbst bei Krafteinwirkungen entgegen der normalen
Beanspruchungsrichtung mit Sicherheit vermieden.
Als Antrieusmotore können sowohl Elektromotor als auch Verbrennungsmotor
(Rasenmähermotore) eingesetzt werden.
Die Verbindung zwischen Motor und Greif- und Hebesystem erfolgt gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung mittels
einer Kette, die über ein an der Oberseite des Gestells angeordnetes Kettenrad, das mit einer Backen- oder Scheibenbremse
gekoppelt ist, geführt wird. Die Bremse kann mit HiMe eines
Baudenzuges, den die Bedienungsperson bedient, eingelegt und gelüftet werden. Eine Betätigung der am Motor vorzusehenden
Kupplung erfolgt vorzugsweise ebenfalls Ober einen Baudenzug.
Einzelheiten einer vorrichtung nach der Erfindung werden Im
folgenden in Verbindung mit der anliegenden Zeiohnung erläutert,
! nach der Erfindung,
' Fig. 2 in Seitenansicht die Rollenführung des Greif-
und Hebesystems in vergrößertem Maßstab und
i Fig. 3 das Rollensystem in Draufsicht.
;- Das in Fig.1 gezeigte Greif- und Hebesysfc-m ist pauschal mit
1 bezeichnet. Es ist in einem an sich bekannten Grundausführung aufgebaut und arbeitet nach Art eines Schnappverschlusses
; mit Fühler derart, daß beim Absenken über einen Fühler zunächst
I der zangenartige Greifer geöffnet und beim Wiederanheben durch
fi den Zug nach oben geschlossen wird.
Das gesamte Greif- und Hebesystem 1 hängt an einer Quertraverse 2, die durch eine Stange 16 abgestützt ist, mit der
I ist.
< Dieses vertikale Führungssystem 3 gleitet an zwei parallel
angeordneten Führungsstangen 4 bzw. ^' mit Hilfe von Rollen,
wie im folgenden noch beschrieben wird. Das aus den Führungs-
I stangen 4 und einer Qüerstrebe 6 gebildete Gestell läuft auf
Rollen, z.B. Luftreifen 5, und wird mit Hilfe der Stützrolle
I 7 in vertikaler Lage gehalten.
Das Führungssystem 3 hangt an einer Kette 8, die über ein
Kettenrad 9, das mit einer nichtdargestellten Scheibenbremse verbunden ist, geführt ist. Die Kette 8 fuhrt zu einem Motor
15, der eine losbare - nicht dargestellte - Kupplung aufweist
und der so ausgelegt ist, daß er das Greif- und Hebesystem
1 zusammen mit einer erfaßten Steinplatte zu ziehen in der Lage ist.
Die in Verbindung mit dem Kettenrad 9 stehende Bremse kann Ober einen Baudenzug 10 abfcängig von einer Betätigung der
Bedienungsperson am Hebel 11 entgegen der Kraft einer Feder 14, die einseitig an einem Widerlager befestigt ist, Ober
einen im einzelnen nicht bezeichneten Bremshebel gelüftet werden. Die gesonnte Vorrichtung kam mit Hilfe des Gestänges
12 verschoben werden.
Das für das Greif- und Hebesystem vorgesehene Führungssystem
3 besteht aus einem Rahmen in Form von zwei Meilen 17 und 18 und einem Halteteil 19, an dem die Quertraverse 2 befestigt
1st. Auf Jeder Welle 17 und 16 sind je zwei Rollen 20, vorzugsweise
aus Kunststoff drehbar geführt, die diametral an den Führungsatangen 4 bzw. 4* anliegen. Dadurch wird ein· einwandfreie
Führung des gesamten Kältesystem 3 auf- und abwarte garantiert·
Die vorrichtung nach dar Erfindung wird so eingesetzt, defl
die Bedienungsperson zunlchat die getarnte Vorrichtung zu einem
Stapel von Formateinpeletten flhrt, dort das Halte- und Hebeeyatem
durch Liften der Brems· auf die oberste Palette absinken lXI0t, die Kupplung einrastet, wodurch die obere Platte gehbe
wird. Die Kupplung wird dem gelöst und die Bremse eingerastet.
Dam wird dl· getarnte vorrichtung zu dem Ablegeplatz (Verlegungt-•tell*)
gebracht.
Dort lost die Bedienungsperson Ober den Handgriff 11 die Bremse
für das Kettenrad 9 und aufgrund des Gewichtes des Greif-
und Hebesystems 1 zusammen mit der von diesem aufgenommenen Platte senkt sich das System mit der Platte bis auf den Verlegungsort abt und zwar mit einer Geschwindigkeit, die Ober
die Bremse steuerbar ist. Nunmehr IaBt die Bedienungsperson die Bremse gelöst, und legt die Kupplung ein, wodurch das
Greif- und Hebesystem in eine Höhe gelangt, die in etwa der Höhe der auf dem Stapel abgelegten nächsten Platte entspricht.
Die Bremse wird freigegeben und die Feder 14 läßt die Bremse einfallen und blokkiert das Kettenrad und damit die Bewegung
des Greif- und Hebesystems in der von der Bedienungsperson gewünschten Höhe.
Die Erfindung kann in einzelnen konstruktiven Details abgewandelt
werden. Insbesondere ist die Ausbildung der das Kettenrad 9 blockierenden Bremse in verschiedener Weise möglich, beispielsweise
als Scheibenbremse, als Backenbremse oder wie erwähnt als Trommelbremse, oder als kombinierte Kupplungsbremse.
Auch die für den Aufbau der Vorrichtung verwendeten Teile können aus den verschiedensten Stoffen, z.B. die Führungsstangen
aus Stahlrohr oder Stehlstange und die Führungerollen aus Kunststoff gefertigt werden.
Claims (4)
1. Vorrichtung zum Transport und Verlegen von Formsteinen oder Fonnsteinplatten, die einzeln von einem Stapel
abgnommn und zum Verlegungssort transportiert werden, mit einem an einem auf Rädern geführten Gestell höhenverstellbar
angebrachten Greif- und Hebesystem, das Ober ein Bremssystem höhenverstellbar geführt ist, dadurch
gekennzeichnet, daß zur Höhenverstellung des Greif- und Hebesyrtems (1) ein ein- und auskuppelbarer Antriebsmotor (15) vorgesehen ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, das das Greif- und Hebesystem (1) an zwei im Abstand
vertikal angeordneten das Gestell bildenden Führungsstangen (4,4*) rollengeführt 1st und daß das Bremssystem
zusammen mit einer Umlenkrolle (9) für eine Seil- oder Kettenverbindung zwischen Greif- und Haltesystem (1)
und Antrieb (15) an der Oberseite des Gestells vorgesehen ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das Bremssystem als Trommelbremse ausgebildet 1st.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremse mittels einer Feder (14) eingelegt und lösbar
ist.
ii««*«tt · * ·
Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß jede Rollenführung (3) fur eine Führungsstange (4) aus insgesamt vier in einem Rahmen frei drehbar geführten Rollen
(20) gebildet ist, die paarweise diametral auf der Führungsstange (4) gleiten.
Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, c*aß die
Umlenkrolle als Kettenrad ausgebildet ist.
Vorrichtung nach Pnspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als
Antriebsmotor ein Verbrennungsmotor vorgesehen ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8803422U DE8803422U1 (de) | 1987-05-10 | 1988-03-14 | Vorrichtung zum Transportieren und Verlegen von Formsteinen und Formsteinplatten |
Applications Claiming Priority (2)
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| DE8706721 | 1987-05-10 | ||
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Publications (1)
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|---|---|
| DE8803422U1 true DE8803422U1 (de) | 1988-08-25 |
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ID=25951749
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE8803422U Expired DE8803422U1 (de) | 1987-05-10 | 1988-03-14 | Vorrichtung zum Transportieren und Verlegen von Formsteinen und Formsteinplatten |
Country Status (1)
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|---|---|
| DE (1) | DE8803422U1 (de) |
-
1988
- 1988-03-14 DE DE8803422U patent/DE8803422U1/de not_active Expired
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