DE8803404U1 - Sichtscheibe für Fahrzeuge - Google Patents
Sichtscheibe für FahrzeugeInfo
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-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01Q—ANTENNAS, i.e. RADIO AERIALS
- H01Q1/00—Details of, or arrangements associated with, antennas
- H01Q1/12—Supports; Mounting means
- H01Q1/1271—Supports; Mounting means for mounting on windscreens
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60J—WINDOWS, WINDSCREENS, NON-FIXED ROOFS, DOORS, OR SIMILAR DEVICES FOR VEHICLES; REMOVABLE EXTERNAL PROTECTIVE COVERINGS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES
- B60J1/00—Windows; Windscreens; Accessories therefor
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Details Of Aerials (AREA)
Description
R.Nr.
Die Erfindung gehört zum Bereich der heizbaren Sichtscheiben für Fahrzeuge, die zugleich Antennen für den mobilen Funkempfang tragen.
, 5 Die Erfindung gehört damit auch zum Gebiet der Scheibenantennen.
Heizbare Sichtscheiben mit Antennen sind z. B. aus der DEAS 23 60 bekannt. Auf diesen bekannten Sichtscheiben für Kraftfahrzeuge ist
ein Leitersyetem angeordnet, das zugleich Heizfunktionen und Antennenfunktionen
übernimmt. Bei dieser Sichtscheibe sind elektrische Widerstandselemente zwischen stromführenden Sammelschienen angeordnet,
von denen eine in der Nähe des oberen, die andere in der Nähe des
unteren Scheibenrandes angebracht sind, während die Heizdrähte vertikal zwischen den Sammelschienen verlaufen. Die eine der beiden Sammelschienen
ist in zwei Teile geteilt und die beiden Teile sind an ihren benachbarten Enden Ober Zuleitungen kapazitiv an einen Empfänger gekoppelt.
Die beiden Teile der Sammelschiene und daran gegebenenfalls angebrachte Verlängerungen bilden eine ÜKW-Antenne. Die Abstimmung
( der DKW-Antenne erfolgt durch theoretische Berechnung der Länge der
Messungen.
Seit einiger Zeit sind Sichtscheiben für Fahrzeuge im Gespräch, die
Ober die ganze Fläche mit Gold oder einem anderen leicf änigea Metall
bedampft sind. Dieser Metallbelag soll auch zur Scheibenhelzmig herangezogen
«erden. Dazu «erden z. B. an zwei gegenüberliegenden Scheibenrändern Samaelschienen fax die Heizsustromzufuhr angeordnet.
Keine der Sammelschiene!! eignet sich wegen des sich anschlieSenden
Metallbelages als UKW-Antenne.
R.Nr. 1992,
In bedampfte Sichtscheiben lassen sich jedoch Antennen integrieren,
die im OKM-Äereich empfindlich sind, wie auch solche für den AM-Rundfunkbereich,
wenn der Belag entsprechend den Merkmalen des Anspruchs 1 ausgebildet und an den Empfänger angeschlossen ist.
Anhand der Zeichnung werden drei AusfUhrungsbeispiele der erfinäungsgemäB
ausgebildeten Sichtscheibe näher erläutert.
Es zeigen:
Figur 1 eine Sichtscheibe mit einer J-/2 Schlitzantenne, die
Ober ein Koaxialkabel an den Empfänger angeschlossen ist,
- Figur 2 eine Sichtscheibe mit einer ^-/4 Schlitzantenne,
Figur 3 eine Sichtscheibe mit einer &lgr; Schlitzantenne
Figur 4 eine Sichtscheibe mit Anschluß der Schlitzantenne Ober einen Streifenleiter an ein Koaxialkabel,
In Figur 1 ist eine Sichtscheibe 1 für ein Fahrzeug dargestellt, die ihrem UmriS nach als Heck- oder Frontscheibe gedacht ist.
Diese Sichtscheibe ist in bekannter Weise mit einem gutleitenden Metallbelag bedampft, so daß der Metallbelag als niederohmig anzusehen
IsC.
Es 1st bekannt, diesen Metallbelag zur Scheibenheizung zn Verwenden.
Daneben behindern diese getonten Scheiben die Sonneneinstrahlung, aber auch den Einblick in das Fahrzeug. Diese Eigenschaften der bedampften
Sichtscheibe sind hler aber von untergeordneter Bedeutung.
BLAUPUNKT
i !&Igr;&Igr;!
^ Wfelto^feibn'"'
R.Nr. 199&Iacgr;
Bel der fledampfung der Sichtscheibe let ein Schlitz 2 auereichender
Länge und geringer Breite In einem Abstand a Von der «Inen Kante
der bedampften Fläche Im wesentlichen parallel zu dieser ausgespart.
Die Stromzuführung des Heizströme erfolgt über die Kanten 5» 6 der
bedampften Fläche, die den Schlitzenden 3, 4 gegenüberliegen. Die
Kanten des Metallbelages können dabei selbst Sammelschletien 7, 8 für
die Stromzufuhr bilden. Diese Satmelschienen können aber auch gesondert
ausgeführt sein. Die Schlitzenden 3, 4 halten ebenfalls einen Abstand a von der Sammelschiene ein.
Die Schlitzenden 3, 4 können auch gegenüber dem Zentralbereich 9
abgewinkelt und parallel zu den Sammelschienen 7, 8 geführt sein, um eine größere Schlitzlänge zu erreichen.
Befindet sich eine solche Sichtscheibe im elektromagnetischen Feld
eines UKW-Rundfunksenders, so bildet sich über dem Schiit?, ein elektrischae
Wechselfeld aus und der Schlitz wird von einem Ringwechselstrom umflossen. Die Länge des Schlitzes soll in etwa dem elektrischen
Wert A./2 im UKW-Bereich entsprechen. Die Länge hängt daher ab
von der dielektrizätskonstanten S des Glases der Sichtscheibe. Die
Breite des Schlitzes kann sehr klein gegenüber der halben Wellenlänge
*"/2 gehalten werden, während der Abstand a klein gegenüber der halben
Wellenlänge *-/2 gewählt ist.
Zweckmäeigerweise sollte der Wert der Konstanten £. so gewählt sein,
da&bgr; die Schlitzenden nicht abgewinkelt werden müssen, um die Schlitzantenne
auf den Wert in der Größenordnung von &lgr;/2 la OKW-Bereich abzustimmen.
Denn eine Abwinklung der Schlitzenden beeinträchtigt unter
Umständen den FIuB des Heizstromes, so daß sich zwischen den abgewinkelten
Enden eine angeheizte Zone ausbilden kann.
R.Nr. 1994
In Figur 1 ist die Mitte des oberen Bandes bei 10 des Schlitzes 2 mit dem Innenleiter 12 eines Koaxialkabels verbanden, während die
Mitte des unteren Bandes bei 11 über eine Kapazität 15, die für UKW
einen Knrzanschluß darstellt, an das Chassis angeschlossen ist, das die Sichtscheiben umgibt. Mit diesem Chassis ist auch der AuSenleiter
13 des Koaxialkabels verbunden.
Die Figur 2 zeigt eine Schlitzantenne, deren elektrische Länge
im UKW-Bereich ist. Der VuSpunkt 21 endet in einem umlaufenden Freiraum
22. Auch hier erstreckt sich der Schlitz 20 im wesentlichen in Flußrichtung des Heizstromes, der aas dem linken bzw. rechten Sichtscheibenrand
23, 24 zu- bzw. abgeführt wird. Die beiden Schlitzränder sind an dem Fußpunkt mittels eines Übertragers 25 verbunden, der
den Anschluß an den Innenleiter 26 eines Koaxialkabels bringt, dessen Außenleiter 27 wieder mit dem Chassis verbunden ist.
Da die bedampfte Fläche hler von einem umlaufenden Freiraum 22 umgeben
ist, überträgt der übertrager 25 über das Koaxialkabel auch
die Signale des AM-Runfunkbereiches.
In Figur 3 let zwischen der umlaufenden Kante 31 der Sichtscheibe
30 und der bedampften Flache ein umlaufender Freiraum 32 ausgespart,
dessen Länge den elektrischen Wert^X im UKW-Bereich hat. Ist an die
bedampfte Flache der Innenleiter 33 eines Koaxialkabele angeschlossen,
so läflt eich an diesem ein auereichendes Signal, sowohl für einen
UKW- ale auch einen AM-Empfanger abnehmen. Im UKW-Bereich wirkt der
Freiraum 32 ale Schlitzantenne, da der metallische Chaaeierend für
daa Fahrseugfenster, der bei 34 angedeutet ist, die Sichtachelbe 30
außen umschließt.
Im AM-Rundfunkberelch dagegen dient wie auch In Figur 2, die bedampfte
Fläche Insgesamt ale Leitet*.
R.Nr. 1991»
Figur 4 zeigt den Anschluß des oberen Randes 41 des Schlitzes 40 an ein Koaxialkabel fiber eine zwischengeschaltete Streifenleitung 42.
Zu diesem Zweck ist in der bedampften Fläche eine T-formige Struktur
ausgespart. Die Streifenleitung 42 ist zwischen den beiden Rändern 43, 44 des vertikalen T-Schenkels hindürchgefchrt und wie Figur 4a
deutlicher zeigt» am unteren Ende der Sichtscheibe mit dem Tnwcleiter
45 des Koaxialkabels 46 verbunden. Der vertikale Schlitz ist mit einer metallisierten Isolierschicht 47 abgedeckt, die zusammen mit
den Rändern 43, 44 eine kapazitive Kopplung für den Ringwechselstrom
um die Schlitzantenne bildet. Die nach auSen weisende Metallisierung
auf der Isolierschicht 47 ist bei 48 mit Chassis verbunden, an das auch der Außenleiter 49 des Koaxialkabels 46 angeschlossen ist.
Die Ränder 43, 44 können auch als Sammelschiene für die Zufuhr des
Heizstromes dienen. Tn die Zufuhrleitungen 50, 51 für den Heizstrom
sind dann jeweils im AM-Bereich wirksame Drosseln 52, 53 einzuschließen,
die zweckmäBigerweise auf einen gemeinsamen Ringkern 54
gewickelt sind.
Figur 5 zeigt eine verbesserte Ausführung der Schlitzantenne nach
Figur 1. Im Abstand h von dem aus Figur 1 bekannten Schlitz 55, befindet
sich ein zweiter Schlitz 56, der in Länge und Breite in etwa dem erster Schlitz 55 entspricht. Dadurch läßt sich ein Antennengawinn
In der Horizontalen erreichen. Die Länge des Schlitzes 56 und
der Abstand h von dem Schlitz 55 gehen in die GrSBe des Anvennengewinnes
und in die Rlehtwlrkung der Antenne ein und müssen entsprachend
den Gegebenheiten im einzelnen gewählt werden.
Claims (9)
1. Sichtscheibe für Fahrzeuge mit einem zwischen zwei der Stromzufuhr
dienenden Sammelschienen aufgedampften Metallbelag, dadurch gekennzeichnet,
daß die Sammelschienen (7, 8) an gegenüberliegenden Kanten (5, 6) des bedampften Bereiches der Sichtscheibe (1) angeordnet
sind und In dem niederohmig gewählten Metallbelag ein im wesentlichen senkrecht zu den Sammelschienen verlaufender
Schlitz (2) ausgespart ist, daß die Mitte des einen Randes (10) des Schlitzes mit dem Tnnenleiter (IZ), die Mitte des
gegenüberliegenden Randes (11) des Schlitzes mit dem Außenleiter
(13) eines Koaxialkabels verbunden sind und die Länge des Schlitzes in Abhängigkeit vom Wert der Dielektrizitätskonstanten
des Glases C so bemessen ist, daß die vom Schlitz gebildete Antenne einen elektrischen Wert in der GrSßenordnung
von &lgr;/2 im UKW-Bereich erreicht, während die Schlitzbreite
sehr klein gegenüber dem Wert &Lgr;/2 ist und daß die Schlitzenden (3. A) einen Abstand a von den Sammelachienen
nicht unterschreiten, der klein gegenüber der halben Wellenlänge &Lgr; /2 let.
2. Sichtscheibe nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Mitte des gegenüberliegenden Randes (11) des Schlitzes (2) kapazitiv an das Chassis angeeehloeeen 1st und der Außenleiter
(13) auf Chassispotentlal liegt.
3. Sichtechelbe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der eine Rand des Schlitzes einen Abstand a von der benachbarten
Kante des bedampften Bereiches der Sichtscheibe nicht unterschreitet, der klein gegenüberA/2 ist.
BLAUPUNKT-
PLT-Hi Eilers/Sc-1 - 2 - 11.3.1988
R.Nr. 199ft
4. Sichtscheibe nach Anspruch 1, 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Schlitzenden (3, 4) gegenüber dem Zentralbereich (9) abgewinkelt sind.
S 5. Sichtscheibe für Fahrzeuge mit einem zwischen zwei der Stromzufuhr
dienenden Sammelschienen, aufgedampft mit Teilbelag, dadurch gekennzeichnet,
daß der niederohmige Hetallbelag mit einem umlaufenden Freiraum
(32) an den Scheibenkanten aufgedampft ist, und der Metallbelag mit dem Timenleiter (33) eines Koaxialkabels verbunden
ist, während der Außenleiter (35) des Koaxialkabels auf Chassispotential liegt.
6. Sichtscheibe fur Fahrzeuge nach einem der vorhergehenden Ansprüche
,
dadurch gekennzeichnet,
daß in dem Metallbelag eine Im wesentlichen T-förmig ausgebildete
Schlitzstruktur (40, 62, 44) ausgespart ist, daß die
Mitte des einen Randes des Horizontalen T-Schenkels (40) mit
einem Streifenleiter (42) verbunden ist, der zwischen den Rändern (43, 44) des vertikalen T-Schenkels hindurchgefühlt
1st, daß der vertikale T-Schenkel von einer metallisierten isolierschicht (47) abgedeckt ist und daß der Tnnenleiter (45)
iiis Koaxialkabels mit dem Streifenleiter (42) verbunden let
und die Metallschicht auf der Isolierschicht aul Chassispotentlal
liegt.
7. Sichtscheibe for ein Fahrzeug nach Anspruch 1 oder 2 oder 6,
dadurch gekinnzelchnet,
daß Itn Abstand h von einen erste« Schlitz (55) ein zu diesen
parallel geführter zweiter Schlitz (56) auegespare 1st« dessen
Länge und Breite in wesentlichen der Länge und Breite des ersten Schlitzes (55) entspricht.
BLAUPUNKT-WERKE8OKiBIi ''"'
PW-Hi Ellere/8c-l - 3 - 11.3.1988
R.Nr. 199i|
8« Sichtscheibe für «in Fahrzeug mit einem zwischen zwei der
Stromzufuhr dienenden Sammelschienen aufgedampften Metallbelag,
dadurch gekennzeichnet,
dadurch gekennzeichnet,
daß in einem nlederohmigen Metallbelag ein im wesentlichen senkrecht zu den Sammelschiene« (23, 24) verlaufender Schlitz
(20) ausgespart ist, die beiden Schlitzränder am Fußpunkt (21) über einen übertrager (25) miteinander verbunden sind und der
Tnnenleiter (26) des Koaxialkabels an den übertrager angeschlossen
1st und der Außenleiter (27) des Koaxialkabels auf Chassispotential liegt.
9. Sichtscheibe für ein Fahrzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daB die Sammelechienen Teil des aufgedampften Metallbelages
sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8803404U DE8803404U1 (de) | 1988-03-12 | 1988-03-12 | Sichtscheibe für Fahrzeuge |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8803404U DE8803404U1 (de) | 1988-03-12 | 1988-03-12 | Sichtscheibe für Fahrzeuge |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8803404U1 true DE8803404U1 (de) | 1988-05-11 |
Family
ID=6821811
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8803404U Expired DE8803404U1 (de) | 1988-03-12 | 1988-03-12 | Sichtscheibe für Fahrzeuge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8803404U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0382901A3 (de) * | 1989-02-16 | 1990-10-31 | Robert Bosch Gmbh | Fahrzeugantenne in Form einer Schlitzantenne |
-
1988
- 1988-03-12 DE DE8803404U patent/DE8803404U1/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0382901A3 (de) * | 1989-02-16 | 1990-10-31 | Robert Bosch Gmbh | Fahrzeugantenne in Form einer Schlitzantenne |
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