DE8803166U1 - Bausatz für einen feuchtigkeitsunempfindlichen Kamin - Google Patents

Bausatz für einen feuchtigkeitsunempfindlichen Kamin

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23JREMOVAL OR TREATMENT OF COMBUSTION PRODUCTS OR COMBUSTION RESIDUES; FLUES 
    • F23J13/00Fittings for chimneys or flues 
    • F23J13/02Linings; Jackets; Casings

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Description

Grafentraubach, den 1.3-1988 Beschreibung 01 Siegfried Zellner, Alois Reiter BESCHREIBUNG Bausatz für einen feuchtigkeitsunempfindlichen Kamin
Die Erfindung bezieht sich auf einan Bausatz für einen feuchtigkeitsunempfindlichen Kamin.
Durch den technischen Fortschritt und die Weiterentwicklung von energiesparenden Heizungsanlagen ist es notwendig, die bestehenden Kaminsysteme den neuen Anforderungen anzugleichen. Die immer niedrigeren Abgasteuperaturen führen in den vorhandenen Kaminen mit meist zu großen Querschnitten zu vermehrter Kondensatbildung. Diese Verbindung aus Wasserdampf, Schwefelsäure und anderen Abagsbelastungen führen zu erheblichen Schäden am vorhandenen Kaminmauerwerk. Das bestehende Kaminmauerwerk wird durchfeuchtet; es kommt zur Versottung des Kamines.
Der nachträgliche Einbau von Edelstahl- oder Schamotterohren erfordert bestimmte bauliche Einbauquerschnitte und :3t nur für begrenzte Heizsysteme zulässig. Da auch bei sorgfältiger Auslegung des Kaminquerschnittes eine Kondensatbildung im oberen Bereich der Kaminanlage wegen wechselnder Heizbeanspruchuns nicht auszuschließen ist, stellt sich die Forderung nach einem feuchtigkeitsunempfindlichen Kaminsystem immer mehr in den Vordergrund.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die vorstehend genannten Nachteile der bestehenden Kaminanlagen durch eine nwshVügliehe Sanierungsmaßnahme zu beheben und für den Neubaubereich dementsprechende Kaminsysteme einzusetzen.
Erreicht ist dieses Ziel dadurch, daß der Kamin als ft.uchtigkeitsunempflndllcher Bausatz aufgebaut wird.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel im waagerechten ( Figur 2 ) und senkrechten Querschnitt ( Figur 1 ) dargestellt.
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!!&bull;!fried Zellrwis Alele Reiter . Beeohreibung
Der feuchtigkeitsunempfindliche Kaminbaueatz besteht aus einer Außensöhale (U), die aus Ziegelmauerwerk oder Leichtbeton besteht, einer Wärmedämmschicht (3) aus Granulat oder Bims, einer Kondensatsperre (2) aus einer flexiblen Bitumen-Kunstharz-Schicht und einer Innenschale (1) aus feuchtigkeitsunempfindlicher Leichtbetonmischung.
Die Anordnung der einzelnen Sohalpn oder -Schichten erfolgt zentriscfc zur Außenschale. Der Einbau des Kaminbausatzes erfolgt in der Reihenfolge: Außenschale, Wärmedämmschicht mit kreisförmigen Innenquerschnitt, Kondensatsperrschicht auf die Innenfläche der Wärmedämmschicht, Innenschale mit kreisringförmigem Querschnitt an die Kondensatsperrschicht. Kaminanschlußöffnungen sind bei den Einbaumaßnahmen mit einzubeziehen. Die dargestellte und beschriebene Ausführung ist nur ein Beispiel zur Verwirklichung der Erfindung.
Ein erfindungsgemäßer Kaminbausatz bereitet in der Herstellung keine besonderen Schwierigkeiten. Der Kostenaufwand ist relativ gering im Verhältnis zum Abbruch mit nachträglichem Neueinbau eines Kamines. Mit dem aufgezeigten Bausatz wird den neuesten Anforderungen der Heiztechnik entsprochen und eine Lösung für sämtliche Brennstoffarten erreicht. Die schädigenden Einflüsse der Abgase in Verbindung mit Kondensation im Kamin werden bereits innen abgeleitet oder bis zu Ihrer Austrockung zurückgehalten. Eine Versottung des Kaminmauerwerks oder der Außenschale ist nicht mehr möglich. Die Lebensdauer der Kaminanlage wird wesentlich erhöht. Bisher notwendige Reparaturkosten werden erheblich vermindert. Der Einbau des feuchtigkeitsunempfindlichen Kaminbausatzes ist sowohl im Altbau ( Sanierungsinaftnahme ) als auch im Neubau möglich.

Claims (1)

  1. Siegfried Zellner, Alois Reiter . Ansprüche 01
    ANSPRÜCHE
    1. Bausatz für einen feuchtigkeitsunempfindlichen Kamin, dadurch gekennzeichnet,
    daß der Bausatz aus einer Außenschale (4) mit innenliegender Wärmedämmschicni (3) und einer Innenschale (1) mit zwischenliegender Kondensatsperrschicht (2) besteht.
    2. Bausatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
    daß die Außenschale (4),bestehend aus Ziegel- oder Leichtbetonmaterial, im waagerechten Querschnitt eine rechteckige Mantelfläche mit rechteckförmigen Innenausschnitt darstellt und die Seitenlinien parallel verlaufen-
    3-Bausatz nach Anspruch 1-2, dadurch gekennzeichnet,
    daß die Innenschale (1), bestehend aus Leichtbeton mit Dichtungszusatz, im waagerechten Querschnitt eine Kreisringfläche darstellt und zentrisch innerhalb der Außenschale (4) angeordnet ist.
    4. Bausatz nach Anspruch 1-3, dadurch gekennzeichnet,
    daß um die Außenfläche der Innenschale (1) eine Kondensatsperrschicht (2), bestehend aus einer Bitumen-Kunstharz-Schicht, aufgetragen ist.
    5. Bausatz nach Anspruch 1-4, dadurch gekennzeichnet,
    daß der Hohlraum zwischen der Innenseite der Außensehale (4) und der Kondensatsperrschicht (2) an der Außenseite der Innensehale (1) aus einer Wärmedämmsehieht (3), <· '. aus Granulat oder BimssohUttung besteht und im waagerechten Querschnitt eine Rechteokfläehe mit zentrischem Kreisausschnitt darstellt.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1895072A2 (de) 2006-08-30 2008-03-05 Schlagmann Baustoffwerke GmbH & Co. KG Kaminbaustein

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1895072A2 (de) 2006-08-30 2008-03-05 Schlagmann Baustoffwerke GmbH & Co. KG Kaminbaustein
EP1895072A3 (de) * 2006-08-30 2008-06-04 Schlagmann Baustoffwerke GmbH & Co. KG Kaminbaustein

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