DE8803065U1 - Spiel mit Kugeln und Magneten - Google Patents

Spiel mit Kugeln und Magneten

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Description

FaIk K e u
e &eegr;
Dresdner Str
5300 Bonn 1
Tel.: 0228/676691
SPIEL mit KUGELN· unä MAGNETEN
Die Neuerung betrifft ein Lern-, Experimentier- und Aufbau-Spiel, bestehend aus mehreren Permanent-Stabmagneten, Stahl- oder Eisenkugeln, einer nicht magnetisch induzierbaren U-Schlene und einem geraden und oder wellig geformten Plexiglasrohr, die vorteilhaft in einer Grundplatte aus Holz oder Kunststoff mit entsprechenden Ausnehmungen oberflächengleich eingelagert sind. Zu·-zitzlich sind in den vier Ecken der ^rundplatte je eine Vertiefung vorgesehen, in die je ein Permanent-Magnet passend,vertikal eingesetzt ist, während die vorgenannten Funktionsteile vorteilhaft horizontal eingelagert^sind. Eine vorteilhaft oxydationsgeschützte, dünne Stahlblechplatte in der Größe der Grundplatte, die von den 4 in den Ecken der Grundplatte vertikal, vorteilhaft festsitzenden Permanent-Stabmagneten bei Auflage als Abdeckplatte festgehalten wird,dient gleichzeitig als Spielplatte für darauf aufzubauende, verschiedene, mit den Stabmagneten auch in Verbindung mit den Kugeln zu bildende Form-Figuren wie z.B. Bogen, Pyramiden u.a.m.
Es sind eine Vielfalt von Magnet-Spielen und Spielzeugen bekannt, bei denen durch Bewegen eines Magneten unter einer Spielfläche auf dieser Figuren bewegt oder fortbewegt werden, ebenso solche, Magnetspiele, bei denen bei Annäherung eines Magneten Figurenfunktionen ausgelöst werden. Die Lehre von den verschiedenen magnetischen Erscheinungen sind bei diesen Magnetepielen für das spielende Kind kaum oder nur einseitig erkennbar und fehlt damit der Lern- und Experimentieranreiz, sowie die Möglichkeit durch Seibetaufbau verschiedener Figuren aus Magneten auch in Verbindung mit Kugeln, oder Durchführung von verschiedenen Spieleffekten mit Nutzung der Anziehungs- oder Abstoßwirkung der Magnetpole.
Diese Nachtelle vermeldet das Spiel mit Magneten und Kugeln nach der Neuerung und ermöglicht neben den bereite vorbeechrlebinen Spielmöglichkeiten und mit dem Nutzen zum Erlernen der magnetischen Erscheinungen, für1 das spielende Kind die nachfolgenden, als AusftJhrungsbeispiele beschriebenen, weiteren Spielmöglichkeiten.
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Das Spiel mit Kugeln und Magneten kann in verschiedenen Größen mit verschiedenem Inhalt (Anzahl Permanent-Stabmagnete, Kugeln, U-Schienen, Plexiglasrohren) angeboten werden. Die vorbeschriebene Grundplatte aus Holz oder Kunststoff mit dem eingelagerten Inhalt jj und der Abdeckplatte, wird vorteilhaft in einem Karton mit aufge- ] druGkter Bilddarstellung von Spielmöglichkeiten, untergebracht.
Ein AuefUhrungsbeispiel des Spieles mit Kugeln und Magneten, sowie Ausfuhrungsbeispiele der damit durchfuhrbaren Spielmöglichkeiten, werden in der Zeichnung wie folgt dargestellt:
und Seitenansicht^
Abb.l zeigt eine Draufsicht f der Grundplatte (1) mit den in den entsprechenden Ausnehmungen eingelagerten, aneinander haftenden Permanent-Stabmagneten (2), der antimagnetischen U-Schiehe (3), den Kugeln (4), dem Plexiglasrohr (5) sowie den in den Ecken der Grundplatte vertikal eingesetzten Stabmagnete (6), die zur Halterung der in Abb.4 dargestellten, entsprechend der Grundplatte großen Abdeckplatte (9) aus Stahlblech, dienen. Beim Abnehmen der Abdeckplatte empfiehlt es sich, diese seitlich von der Grundplatte (1) abzuziehen, da sonst beim Hochheben der Abdeckplatte (9) die Permanent-Stabmagneten (2 und 6) an dieser haftend, der Grundplatte (1) ungewollt mit entnommen werden. Vorteilhaft in der Mitte der Grundplatte (1) ist eine Ausnehmung (7) entsprechend dem Außendurchmesser des Plexiglasrohres(5) zur vertikalen Halterung dieses vorgesehen, wie ebenso vorteilhaft EingriffVertiefungen (8) in der Grundplatte (1) zur leichteren Entnahme des Inhaltes vorgesehen sind.
Abb.2 zeigt ein Ausfuhrungsbeispiel einer Spielmöglichkeit mit schwebenden Permanent-Stabmagneten (2) in dem vertikal in der Ausnehmung (7) der Grundplatte (1) eingesteckten Plexiglasrohr (5). Führt man an der Außenseite des Plexiglasröhres (5) einen Magneten abwärts oder auf- und abwärts, springen die Permanent-Stabmagnete (2) in den Plexiglasrohr auf und niader.
Abb.3 zeigt eine an jeder Stelle zu öffnende Ring-Kette (1O)1 die mit den vorhandenen Permanent-Stabmagneten (2 u.6) und den dazwischen haftenden Kugeln (4) gebildet wird. Es können auch kleinere, in einander hängende Ring-Ketten (10) gestaltet werden.
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Abb. 4 zeigt Ausfuhrungsbeispiele für das Bauen mit Permanent-Stabmagneten (2) und Kugeln (4) auf der Abdeckplatte (9), auf der die daraufgestellten Permanent-Stabmagnete (2) fest anhaften und in Verbindung mit den Kugeln (4) als Gelenk zwischen den zum Aufbau verwendeten Magneten (2), so 2.B. Bogen mit 3 Kugeln (4) und 4 Magneten (2), (H)1 Bogen mit 4 Kugeln (4) und 5 Magneten (2), (12), oder Bogen mit 5 Kugeln (4) und 6 Magneten (2), (13) sowie auch höhere Bögen (14) als 3-Rippen-Gewölbe und noch höhere Bögen mithilfe einer selbstgefertigten Schablone, die nach dem Bogenbau dann vorsichtig zu entfernen ist, gebaut werden können.
Abb.5 zeigt als Aueführungsbeicpiel ein Geschicklichkeitsspiel,
das vorteilhaft auf der Abdeckplatte (9), die auf der entleerten Grundplatte (1) aufliegt und von den 4 Stabmagneten (6) festgehalten wird, individuell vom Spieler selbst gestaltet wird. Eine Anzahl Stabmagnete (2) wird paarweise oder versetzt sich gegenüberstehend auf der Abdeckplatte so plaziert, daß eine Gasse (gerade oder in Schlangenlinie) gebildet wird, durch die der Spieler eine Kugel (4) hindurch rollen lassen soll, ohne daß diese dabei an einem der aufgestellten Magneten (2) der Gasse haften bleibt. Durch verschiedenen Abstand der Magnete (2) von einander und individuelle Gestaltung der Kurvenform der Gasse kann der Schwierigkeitsgrad dieses selbst zu bauenden Geschicklichkeitsspieles selbst bestimmt werden. Der Schwierigkeitsgrad kann durch Auflegen von Kugeln (4) zwischen die Abdeckplatte (9) und die 4 Stabmagnete (6) in den Ecken der Grundplatte (l),den damit möglichen Schwabbeleffekt der Abdeckplatte (9), erhöht werden.
Abb.6 zeigt ein Lem-Beispiel für die Abstoßwirkung der Magnetpole (15). In der U-Schiene (3) werden z.B. 3 Stabmagnete (2) mit je 2 Kugeln (4) horizontal . mit den abstoßenden oder anziehenden Magnetpolen zueinander in dem sich dadurch selbst bestimmenden Abständen voneinander, eingelegt. Bei Annäherung einer Kugel (4) an die Gegenpolseite des ersten Magneten(2) mit seinen an der anderen Polseite anhaftenden 2 Kugeln (4) schießen die erste auf den zweiten und die zweite auf den dritten Magneten (2) in der Art einer Kettenreaktion zu,wobei die letzte der 2 Kugeln (4) vor dem vor-
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dersten Magnet (2) explosionsartig weggeschossen wird und aufgrund der vorher ungleichen Magnetpolbelastung jetzt eine neue Struktur mit ausgeglichener Magnetpolbelastung(15) •je Magnet (2) mit je einer Kugel (4) an seinen beiden Magnetpolen « Die vorderste Kugel (4), die bei diesem Lern-Experiment weggeschossen wird (16),kann z.B. auch nicht erkennbar im Boden einer hohlen, leichten Nachbildung einer Rakete oder dgl. aus Kunststoff montiert sein und so ein Spiel-Raketenstart simuliert werden. Das gleiche Experiment kann auch mit dem Plexiglasrohr (5) durchgeführt werden.
zeigt als weiteres Lern-Beispiel für die Magnet,jabstoß- und -umpolwirkung im Schnitt eine Stelle der Grundplatte(1) mit einer Ausnehmung (la) oben und (Ib) unten, in der Größe des Durchmessers der Stabmagneten (2), wobei die obere Ausnehmung (la) nur geringste Tiefe und der Boden (Ic) zwischen beiden Ausnehmungen (la und Ib) geringste Stärke aufweisen sollte. Stellt man in die obere Ausnehmung (la) ein oder zwei aneinander haftende Stabmagnete (2) vertikal auf und schiebt schnell von unten, in die Ausnehmung (Ib) der Grundplatte (1) einen Stabmagneten (2) mit dem Gegenpol zu den oberen Stabmagneten (2) hinein, springt der oben auf der Grundplatte (1) stehende Magnet (2) auch als Magnetturm hoch.echlägt einen Salto und landet präzise mit dem Gegenpol wieder in der Ausnehmung (la).Mit dem Umdrehen (Magnetpolwechsel) und Wiedereinstoßen des Stabmagneten (2) in die untere Ausnehmung (Ib) der Grundplatte (1), kann jedesmal der Saltoeffekt wiederholt werden, wobei eine farbliche Kennzeichnung der saltoschlagenden Stabmagnete (2) den sehr schnell erfolgenden Umschlag verdeutlichen.

Claims (4)

·&igr;&igr;· SchutzansprOche
1. Spiel mit Kugeln und Magneten, dadurch gekennzeichnet, daß es aus einer Grundplatte (1) mit in entsprechenden Ausnehmungen oberflachengleich eingelagerten, aneinanderheftenden Anzahl von Permanent-Stabmagneten (2), einer Anzahl von Stahl- oder Eisenkugeln (4)., einer nicht magnetisch induzierbaren U-Schiene (3), einem Plexiglasrohr (5) mit dem Innendurchmesser, der darin das Gleiten der Magnete (2) und Kugeln (4) zulaßt, 4 in den Ecken der Grundplatte CD in entsprechende Ausnehmungen vertikal eingesetzte Stabmagnete (6),, sowie einer daran hartenden, die Grundplatte (1) abdeckenden Abdeckplatte (9) aus vorteilhaft oxydationsgeschütztem, dünnen Elsenblech, besteht.
2. Spiel mit Kugeln und Magneten nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Abdeckplatte (9) als Spielplatte für darauf aufzubauende, verschiedene, mit den Stabmagneten (2 u.6) auch in Verbindung *nit -*en Kugeln (4) zu bildende Form-Figuren wie z.B. Türme, uf<ge»?, Tore, Pyramiden usw., ebenso für selbst aufzubauende Geschicklichkeitsspiele (Abb.5) mit einer Gasse, gebildet von individuell aufgestellten Stabmagneten (2), durch die eine Kugel (4) durch Bewegen der Abdeckplatte (9) hindurch manövriert werden soll.
3. Spiel mit Kugeln und Magneten nach den Ansprüchen 1 und 2, gekennzeichnet durch Magnetpole zum Abstoßen der in der U-Schiene (3) horizontal, gleitend gelagerten Stabmagnete (2) in Verbindung mit Kugeln (4) oder in vertikaler Stellung Innerhalb des Plexirohres (5).
4. Spiel mit Kugeln und Magneten nach den Ansprüchen 1, 2 und 3. dadurch gekennzeichnet, daß zur Nutzung der Magnetabstoß- und umpolwirkung (Abb.7) auf der Grundplatte (1) vertikal 8tehende Stabmagnete (2) und von unten in eine entsprechende Ausnehmung (Ib) einzurührende Stabmagnete (2), jeweils mit dem abstoßenden Magnetpol nach oben gerichtet, vorgesehen sind.
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