DE8803034U1 - Etikettiervorrichtung - Google Patents

Etikettiervorrichtung

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    • B65C1/021Affixing labels to one flat surface of articles, e.g. of packages, of flat bands the label being applied by movement of the labelling head towards the article
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Description

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- 3 -ETIKETTIERVQRRlGHTüNg
Die Erfindung betrifft 9ine Vorrichtung zum fortlaufenden Etikettieren von kontinuierlich zugeführten Gegenständen unterschiedlicher Höhe, insbesondere Zeitschriften-Kommissionen im Zeitschriften-Großhandel/ mit einem Förderer zum Zusammenstellen der Kommissionen, einem an den FücciecBi äfiäOulie&ogr;&bgr;&iacgr;&idigr;&agr;&bgr;&udiagr; Wää^önbäiid, einSäi SH dSS Waagenband anschließenden Auslaufband und einem über dem Auslaufband angeordneten, ggfs. mit einem Drucker gekoppelten Etikettierer.
Bei den bisher bekannten Vorrichtungen dieser Art ist der Etikettierer fest oberhalb der Förderstrecke ange ordnet. Sobald ein zu etikettierender Gegenstand ein getroffen ist, wird ein Etikett gespendet, ggfs. zuvor bedruckt, an einen Ubertragungsmechanismus abgegeben und von diesem auf den Gegenstand aufgebracht. Bekannte Ubertragungsmechanismen dieser Art sind als Stempel oder Schwenkplatte ausgebildet. Diese werden in ihrer vorgegebenen Bahn bewegt, bis sie den Gegenstand erreichen. Da die einzelnen Gegenstände kontinuierlich und mit gleichbleibender Geschwindigkeit weiterlaufen und das Absenken des Ubertragungsmechanismus eine von der Höhe abhängende Zeit in Anspruch nimmt, gelangen die Etiketten bei niedrigeren Gegenständen auf eine weiter zurückliegende Position der Oberfläche als bei höheren Gegenständen. Aus dem selben Grund sind des Fördergeschwindigkeit Grenzen gesetzt, däfflit jeweils ausreichend Zeit zum Spenden des Etiketts und zum Obertragen auf den Gegenstand zur Verfugung steht.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der gattungsgemäßen Art zu schaffen, die ein rasches und positionsgenaues Etikettieren von kontinuierlich zugeführten Gegenständen mit unterschiedlicher Höhe gestattet.
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Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß bei einer Vorrichtung der obigen Art dadurch gelöst, daß der Etikettlerer mit Hilfe eines Antriebs höhenverstellbar 1st und daß ein dem Etikettlerer vorgelagerter Fühler vorgesehen ist/ der mit dem Antrieb derart gekoppelt ist, daß der Etikettierer mit einer der Bewegungsgeschwindigkeit der Gegenstände entsprechenden Verzögerung auf deren Höhe einstellbar ist.
Da die Höhe der einlaufenden Gegenstände bereits auf dem
Waagenband ermittelt wird, kann der Etikettierer entsprechend eingestellt werden, während sich der Gegenstand von dem Waagenband auf das Auslaufband bewegt. Auf dem Waagenband wird das Gewicht der einzelnen Gegenstände ermittelt. Dies kann zu postalischen Zwecken, vielfach aber auch zur Inhaitskontrolle, beispielsweise von Zeitschriften-Kommissionen erforderlich sein. Über einen Rechner, in den die Einzelgewichte der einzelnen Zeitschriften eingespeichert sind, kann ermittelt werden, ob eine Sendung richtig und vollständig zusammengestellt ist.
Vielfach wird das durch den Etikettierer aufgebrachte Etikett unmittelbar durch einen dem Etikettierer zugeordneten Drucker gedruckt. Das Etikett kann daher jeweils neben dem Adressaten und sonstigen Daten der einzelnen Sendung auch Angaben darüber enthalten, ob die Sendung richtig oder falsch zusammengestellt worden ist. Diese Einzelheiten sind für sich bekannt und werden hier nur zum besseren Verständnis der Erfindung erwähnt.
Etikettierer umfassen üblicherweise einen Antriebsmechanismus für ein endloses Trägerband, der dieses um eine Spenderkante herumzieht, an der die einzelnen Etiketten abgeschält werden. Diese Etiketten werden vorübergehend zumeist durch eine Saugplatte gehalten, von der aus die Etiketten mechanisch oder durch einen Luftstoß auf die Gegenstände aufgedrückt Werden. Sofern der Etikettierer mir einem Drucker versehen ist, muß dieser unmittelbar der Position des jeweils letzten Etiketts auf dem Trägerband zugeordnet.
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also in unmittelbarer Nähe der Spenderkante angebracht sein. Andererseits darf der Drucker nicht in die Bahn der unter dem Etikettierer hindurchlaufenden Gegenstände hineinragen. Die Erfüllung dieser Randbedingungen bereitet naturgemäß konstruktive Schwierigkeiten.
Erfindungsgemäß befindet sich die Spenderkante daher nicht in Höhe des unteren Endes des Etikettierers, sondern in einer höher gelegenen Position/ so daß der erforderliche Platz für den Drucker verfügbar ist. Ein Saugkasten weist eine Lochplatte zur vorübergehenden Aufnahme der Etiketten auf/ die zwischen der Höhe der Spenderkante und der Höhe des unteren Bereichs des Etikettierers höhenverstellbar ist. Dies wird dadurch erreicht/ daß die Saugplatte Teil eines in bezug auf den Saugkasten verschiebbaren Einsatzes bildet/ der weitgehend luftdicht in dem Saugkasten geführt ist. Dieser Lösungsgedanke ist von selbständiger Bedeutung und auch im Zusammenhang mit anderen Etikettierern anwendbar.
Im folgenden werden Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der beigefügten Zeichnung näher erläutert.
Fig. 1 ist eine schematische Teildraufsicht auf eine Anlage zum Kommissionieren von
Zeitschriften, in die eine erfindungsgemäße Vorrichtung..integriert ist;
Fig. 2 ist eiae schematisehe Vorderansicht einer erfindungsgemäßen Vorrichtung;
Fig. 3 ist eine scheamtische Ansieht der Vorrichtung, von rechts in Fig. 2 gesehen.
Fig. 1 zeigt zunächst das Auslaufende eines Förderers 10,
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etwa eines endlosen Förderbandes, auf den im «dargestellten Beispiel Zeitschriften-Kommiesionen für einzeln« Zeitschriften-Händler bei einem Großhändler zusammengestellt werden. Die nicht gezeigten Zeitschriften werden auf ein Einlaufband 12 überführt, das beispielsweise dazu dient, die Zeitschriften-Stapel in vorgegebene Abstände zu bringen und zu vorgegebener Zeit weiterzuführen. Anschließend ist ein M**genb*n4 14 vorgesehen, auf dem die einzelnen Zeitschriften-Stapel gewogen werden. Ein Rechner ermittelt das Sollgewicht einer Kommission, nachdem zuvor die einzelnen Kommissionen und das Einzelgewicht der einzelnen Zeitschriften eingegeben worden sind. Von dawn Waagenband werden die Zeitschriften-Stapel auf ein Auslaufband 16 überführt. Wie auch in Fig. 2 gezeigt ist, befinden sich das Einlaufband 12, das Waagenband 14 und das Auslaufband 16 auf einem gemeinsamen Gestell 13. Wie Fig. 2 im übrigen erkennen läßt, tragen die einzelnen Bänder Zeitschriften-Kommissionen 20,22,24 erheblich unterschiedlicher Höhe aufgrund der unterschiedlichen Bestellungen einzelner Händler.
Wie anschließend näher erläutert werden soll, ist dem Auslaufband 16 eine Etikettier-Vorrichtung 26 zugeordnet, die mit einem in Fig. 1 und 2 nicht gezeigten Drucker verbun den ist. Die hier auf die einzelnen Kommissionen aufge brachten Eti-^tten erhalten Angaben über den Adressaten, den Inhalt einer Sendung oder dergleichen und lassen im übrigen erkennen, oh die jeweilige Kommission das Sollgewicht erreicht oder nicht. Eine Abweichung vem Söilgewicnt läßt auf eine fehlerhafte Sortierung schließen. Zeitsc%-iften-»Stapel dieser Art werden später auf einem seitlich abzweigenden Förderer 28 aussortiert.
An das Aaslaufband schließt sich eine ümreifungsvorrichtung 30 an, die die einzelnen Kommissionen quer zur Fördervorrichtung umreift. Ober eine Rollenbahn 32 folgt
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ein weiterer Förderer 34, von dem aus die einzelnen Kommissionen auf einen in Querrichtung abzweigenden Förderer 36 überführt werden, der die Kommissionen in eine weitere Umreifungs-Vorrichtung 38 einlaufen läßt, in der sie noch einmal in um 90° versetzter Richtung umreift werden.
Nunmehr sollen nähere Einzelheiten der erfindungsgemäfien Ecikettier-Vorrichtung 26 anhand von Fig. 3 erläutert werden. In Fig. 3 ist ein teilweiser Querschnitt durch das \ Auslaufband 16 mit dem Gestell 18 angedeutet. Neben dem j
Gestell 18 befindet sich eine Säule 40, an der die Vor- ] richtung 26 in nicht gezeigter Weise aufwärts und abwärts verfahrbar ist. An der Vorrichtung 26 ist im übrigen, wie aus Fig. 2 hervorgeht, ein sich waagerecht erstreckender ■ Ausleger 42 befestigt, der bis über das Waagenband 14 ver- ] läuft. Am Ende des Auslegers 42 befinden sich zwei übereinanderliegende Fotozellen 44,46. Die Lichtschranken 44, 46 beeinflussen eine nicht gezeigte Hubvorrichtung der
Etikettier-Vorrichtung 26, derart, daß die Vorrichtung 26 in eine Höhe eingestellt wird, bei der die obere Lichtschranke 44 über die jeweilige Kommission hinweg verläuft und die untere Lichtschranke 46 auf die Kommis- j «ion auf trifft. Der Vorgang der Höheneinstellung wird jj eingeleitet, sobald eine in Fig. 2 mit 24 bezeichnete ' Kommission das Auslaufband 16 verlassen hat. Der Zeitraum, den die nächste Kommission 22 für den Weg vom Waagenband 14 bis zum Auslaufband 16 benötigt/ steht daher für die Höhenverstellung zur Verfügung, ohne daß übermäßige Besohleunigungskrftfte in Kauf genommen werden müssen, die bei einer sehr raschen Bewegung der verhältnismäßig schweren Etikettler-Vorrichtung auftreten würden.
Die Vorrichtung 26 umfaßt «inen Etikettlerer 48 und einen Drucker 50, die zu einer Einheit verbunden sind und räumlieh ineinandergreifen.
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Alle Teile des Etikettierers und des Druckers sind auf einem gemeinsamen, nicht im einzelnen erläuterten Rahmen befestigt.
Eine Vorratsrolle 52 enthält ein Trägerband 54 mit einer endlosen Reihe von nicht oder zumindest nicht vollständig bedruckten Etiketten 56. Das Trägerband 54 wird um Führungsrollen 58 und 60 und sodann um eine übliche Spenderkante 62 herumgezogen. An der Spenderkante werden die Etiketten 56 abgeschält/ während das leere Trägerband unterhalb der Spenderkante um eine Führungsrolle 64, eine Antriebsrolle 66 und eine weitere Führungsrolle 68 auf eine Sammelrolle 70 aufläuft.
Der Drucker 50 ist oberhalb der Spenderkante 62 angedeutet.
Im linken oberen Bereich in Fig. 3 befindet sich ein Saugkasten 72, dessen vordere Wand zur Verdeutlichung fortgelassen ist. In dem Saugkasten 72 wird durch einen Venti- lator 74 ein leichter Unterdruck erzeugt. Etwa im Bereich der links in Fig. 3 gezeigten Hälfte wird der Saugkasten 72 nach unten durch eine waagerechte Trennwand 76 abgeschlossen. Unterhalb des freien Randes der Trennwand 76 sind Führungen 78 vorgesehen, die senkrechte Führungs stangen 80 längeverschiebbar aufnehmen.
Die Führungsstangen 80 sind an ihren unteren Enden mit einer Lochplatte 82 verbunden. Di* Lochplatte 82 ist an ihrem rechts in Fig. 3 liegenden Rand mit einer senkrecht aufragenden Platte 84 verbunden, die sich entlang der inneren Oberfläche einer mit 86 bezeichneten, rechten Wand des Saugkastene 72 erstreckt. In der linken unteren Ecke dee Saugkaetens, jeweils bezogen auf Fig. 3, befindet eich ein Kasten 88 zur Aufnahme von Steuerungeteilen oder dergleichen.
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Wenn die Lochplatte 82 nunmehr zusammen mit den Führungsstangen 80 durch einen nicht gezeigten Antrieb aufwärts und abwärts verschoben wird, gleitet die Platte 84 über die Innenfläche der Wand 86 und der linke Rand der Lochplatte 82 über die rechte Wand des Kastens 88, ohne daß ein nennenswerter Lufteiubruch in den Saugkasten 72 ermöglicht wird. Der Unterdruck bleibt also im wesentlichen aufrechterhalten. Diese Konstruktion bietet die Möglichkeit, die Lochplatte 82 jeweils zur Aufnahme eines Etiketts 56 von der Spenderkante 62 anzuheben und sodann für den anschließenden Etikettiervorgang wieder bis zur Höhe der unteren Oberfläche der Vorrichtung abzusenken.
Zwar wäre es auch möglich, die Lochplatte 82 starr mit dem Saugkasten zu verbinden, jedoch müßte in diesem Falle die Spenderkante nach unten in Höhe der Lochplatte 82 verlegt wtrden. Dies würde zu erheblichen Schwierigkeiten bei der Unterbringung des Druckers und der Antriebs- und Förderelemente des Trägerbandes 54 führen, da diese Teile ausnahmslos oberhalb der Spenderkante angeordnet werden müßten, sofern nicht in Kauf genommen werden sollte, daß sie unter Umständen nach unten in die Bahn der zu etikettierenden Gegenstände hineinragen. Demgegenüber ist die geschilderte Hubvorrichtung für Etiketten wesentlieh einfacher.
In einigen der Löcher der Lochplatte 82 münden nicht bezeichnete Düsen, die mit bruckluftsehläuchen 90 verbunden sind, die über einen Verteiler 92 mit einem Luftschlauch 94 in Verbindung stehen. Die Etiketten können daher in bekannter Weise durch Abgabe eines Luftstoßes von der Lochplatte 32 gelöst und auf einen zu etikettierenden Gegenstand Überführt werden.

Claims (1)

  1. TER MEER-MÜLLER-STEINMEISTER
    PATENTANWÄLTE &mdash; EUROPEtAN PATENT ATTORNEYS
    Dipl.-Chem. Or. N. ter Meer Dipl.-Ing. H. Steinmeister .^^ä^g^ 45 Artur-Ladebeck-Str.sse « D-SOOO MÖNCHEN 80 D-48OO BIELEFELD 1
    Sfc/ri/fe
    MAX E. KLINGER Obere Ringstraße 54 4901 Hiddenhausen
    ETIKETTIERVORRZCHTUNG
    SCHUTZANSPRÜCHE
    1. Vorrichtung zum fortlaufenden Etikettieren von kontinuierlich zugeführten Gegenständen unterschiedlicher Höhe/ S insbesondere Zeitschriften-Kommissionen im Zeitschriften-Großhandel, mit einem Förderer zum Zusammenstellen der Kommissionen, einem an den Förderer anschließenden Waagenband und einem an das Waagenband anschließenden Auslaufband sowie einem über dem Auslaufband angeordneten, ggfs. mit einem Drucker gekoppelten Etikettierer, dadurch
    TER MEER - MÖLLER - StElElM1EiSTERJA ^fe*!**?1?" j Klinger
    gekennzeichnet , daß der Etikettierer (26,48) mit Hilfe eines Antriebs höhenverstellbar ist und daß ein dem Etikettierer vorgelagerter Fühler (42, 44,46) vorgesehen ist, der mit dem Antrieb derart gekoppelt ist, daß der Etikettierer mit einer der Bewegungsgeschwindigkeit der Gegenstände entsprechenden Verzögerung auf deren Höhe einstellbar ist.
    2&diams; Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch g e fc e &eegr; &eegr; zeichnet, daß der Fühler (42,44,46) aus zwei übereinanderliegenden Lichtschranken (44,46) besteht, die über einen Ausleger (42) starr mit dem Etikettierer verbunden sind, und daß die Lichtschranken den Antrieb zur Höhenverstellung des Etikettierers derart steuern, daß die obere Lichtschranke (44) über dem Gegenstand liegt und die untere diesen im oberen Bereich schneidet.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, mit einen» dem Etikettierer zugeordneten Drucker (50), einer Spepderkante (62) zum Abziehen von Etiketten (56) von einem endlosen Trägerband (54) und einer einen Saugkasten (72) begrenzenden Lochplatte (82) zur vorübergehenden Aufnahme der von dem Trägerband abgeschälten Etiketten, dadurch gekennzeichnet , daß die
    Trägerplatte (82) in bezug auf den Saugkasten (72)
    untex Beibehaltung des im Saugkasten herrschenden Unterdruck? höhenverstellbar ist.
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