DE8803000U1 - Gußformteil für eine Vorrichtung zum Verbinden des Sekundärteils einer Teleskop- oder Konuskrone mit einer Basis - Google Patents
Gußformteil für eine Vorrichtung zum Verbinden des Sekundärteils einer Teleskop- oder Konuskrone mit einer BasisInfo
- Publication number
- DE8803000U1 DE8803000U1 DE8803000U DE8803000U DE8803000U1 DE 8803000 U1 DE8803000 U1 DE 8803000U1 DE 8803000 U DE8803000 U DE 8803000U DE 8803000 U DE8803000 U DE 8803000U DE 8803000 U1 DE8803000 U1 DE 8803000U1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- primary
- parts
- cast
- mold
- mold part
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 238000005266 casting Methods 0.000 title claims description 16
- 239000000463 material Substances 0.000 claims description 6
- 230000014759 maintenance of location Effects 0.000 claims description 4
- 239000000919 ceramic Substances 0.000 claims description 2
- 229920013754 low-melting plastic Polymers 0.000 claims 1
- 238000000465 moulding Methods 0.000 description 19
- 239000000853 adhesive Substances 0.000 description 5
- 230000001070 adhesive effect Effects 0.000 description 5
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 5
- 239000011505 plaster Substances 0.000 description 5
- 238000012937 correction Methods 0.000 description 4
- 210000003254 palate Anatomy 0.000 description 4
- 239000000956 alloy Substances 0.000 description 3
- 238000002844 melting Methods 0.000 description 3
- 229910000679 solder Inorganic materials 0.000 description 3
- 229910045601 alloy Inorganic materials 0.000 description 2
- 239000011324 bead Substances 0.000 description 2
- 239000000203 mixture Substances 0.000 description 2
- 229910000531 Co alloy Inorganic materials 0.000 description 1
- 238000004026 adhesive bonding Methods 0.000 description 1
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 1
- 239000003795 chemical substances by application Substances 0.000 description 1
- IUWCPXJTIPQGTE-UHFFFAOYSA-N chromium cobalt Chemical compound [Cr].[Co].[Co].[Co] IUWCPXJTIPQGTE-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 230000001427 coherent effect Effects 0.000 description 1
- 229910052906 cristobalite Inorganic materials 0.000 description 1
- 238000010586 diagram Methods 0.000 description 1
- 230000001771 impaired effect Effects 0.000 description 1
- 239000007788 liquid Substances 0.000 description 1
- 238000003754 machining Methods 0.000 description 1
- 239000000155 melt Substances 0.000 description 1
- 230000008018 melting Effects 0.000 description 1
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 1
- 229910052751 metal Inorganic materials 0.000 description 1
- 229910001092 metal group alloy Inorganic materials 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
- 238000003801 milling Methods 0.000 description 1
- 239000012778 molding material Substances 0.000 description 1
- 238000005488 sandblasting Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61C—DENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
- A61C13/00—Dental prostheses; Making same
- A61C13/225—Fastening prostheses in the mouth
- A61C13/273—Fastening prostheses in the mouth removably secured to residual teeth by using bolts or locks
Landscapes
- Health & Medical Sciences (AREA)
- Oral & Maxillofacial Surgery (AREA)
- Dentistry (AREA)
- Epidemiology (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Animal Behavior & Ethology (AREA)
- General Health & Medical Sciences (AREA)
- Public Health (AREA)
- Veterinary Medicine (AREA)
- Dental Prosthetics (AREA)
Description
Die Neuerung bezieht sich auf ein Gußformteil für eine Vorrichtung
zum Verbinden des Sekundärteils einer Teleskop·· oder Konaskrone
mit einer Basis zur Anbringung von Zahnprothesen nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Es ist bekannt, Zahnprothesen auf einer dem Gaumen angepaßten Platte aus einer körperverträglichen Legierung, beispielsweise
einer Chromkobaltlegierung, anzubringen und die Platte ihrerseits an einer oder mehreren Kronen zu befestigen. Die für diese Zwecke
verwendeten Kronen sind normalerweise sogenannte Teleskopkronen, die aus einem Primär- und einem Sekundärteil bestehen. Das Primärteil
ist eine an den abgeschliffenen Zahn im inneren angepaßte
Deutsche Bank AG Hamburg. Nr. 05/28497 [BlZ 200 700 00) · Postscheck Hamburg 28 42-206
Dresdner Bank AO Hainburg/Nr. 933 60-35 (BLZ 200 800 00)
...Il
Kappe, deren Außenform entweder zylindrisch oder konisch ist. Im letzteren Fall wird such von einer sogenannten
Konuskrone gesprochen. Der Kegelwinkel beträgt etwa 6°. Der Sekundärteil ist eine Kappe, die im Inneren mit der
Außenkontur des Primärteils übereinstimmt und deren Außenkontur einem natürlichen Zahn nachgebildet ist.
Die Metallplatte oder die Basis wird im Normalfall in der Weise hergestellt, daß von dem Gipsmodell des Gaumens und
der Zähne ein Duplikat aus einer geeigneten Formmischung hergestellt wird, zum Beispiel aus Quarz-Kristobalit und
mit Hilfe eines plastisch nachgebenden bei niedriger Temperatur schmelzenden Kunststoffmaterials die Basis auf dem
Duplikat modelliert wird. Die Außenkontur der Basis wird vom Zahntechniker von Hand gestaltet. Das Duplikat wird
zusammen mit dem modellierten Modell für die Basis in eine Gußform eingebracht, wobei auch die Außenkontur des Modells
mit der Formmischung bedeckt wird. Anschließend wird durch Zufuhr von Wärme das eine Positivform oder einen Kern darstellende
Modell ausgeschmolzen zur Herstellung der Negativform, in die dann schließlich die gießfähige Metalllegierung
eingegossen wird. Die Herstellung von Kronensekundär- und Kronenprimarteil erfolgt ähnlich; sie ist
jedoch einfacher. Mit Hilfe der niedrigschmelzenden Form-
if' - 3 -.
&pgr; masse wild e.. . Primärteil-6ußformteii an dee Gipsmodell
■ modelliert, während die Außenkontur (Zylinder oder Konus)
wird. Das positive Gußformteil für des Kronensekundärteil
wird durch Anrnodellieren an das Primärteil geformt, wobei
;■ die Außenkontur der Gestaltung des Zahntechnikers überles-
~t «en bleibt. Mit den so erhaltenen positiven Gußformteilen
für die Primär- und Sekundärteile der Krone können letztere
nunmehr in der oben beschriebenen Weise gegossen werden.
; Es ist b kannt, die Basis mit dem Sekundärteil zu verlöten.
, turzwecken nicht mehr lösbar ist. Möglicherweise vorhandene
Spannungen durch zu große Lötfugen können nicht beseitigt werden. Außerdem ist es schwierig, die gewünschte
Parallelität von zwei gegenüberliegenden Verbindungen zu erhalten (normalerweise wird eine Basis an zwei gegenöber-
! liegenden Punkten befestigt).
Es ist auch bekannt, eine besondere Verbindungsvorrichtung
vorzusehen, die aus einem mit dem Sekundärkronenteil ver-
f bindbraren Sekundärverbindungsteil und einem mit der Basis
verbindbaren Primärverbindungsteil besteht. Eine derartio^
i Vorrichtung kann zusi Beispiel eine Zapfenverbip^inr.
weisen mit Löchern in den Verbindungsteilen. Eine derartige *■■
Zapfenverbindung ist gießtechnisch schwer herzustellen, insbesondere die erforderlichen Löcher. Es ist auch bekannt,
das Sekundärverbindungsteil kanalförmig auszuführen und den Sekundärverbindungsteil so zu formen, daß er vom
Kanal des Sekundärteils aufgenommen wird. Die beiden Teile werden mit Hilfe eines geeigneten hochfesten Kunststoffklebers
miteinander verklebt. Bei dieser Ausführungsform sind mit dem Primärteil rechteckige Zapfen verbunden, die
durch entsprechend geformte Löcher im Steg des Spkündärverbindungsteils
hindurchragen. Eine derartige Verbindungsvorrichtung hat ebenfalls den Nachteil, daß sie zu Behandlungszwecken
nicht mehr lösbar ist. Ein weiterer Nachteil 1st die scharfkantige Ausbildung der beiden Verbindungsteile.
Dies fUhrt beim Gießen unter Umständen zu Einschlüssen,
Gußblasen, Gußperlen usw., wodurch die Stabilität und Paßgenau1gke1t beeinträchtigt werden kann.
Allen bekannten Verbindungsvorrichtungen 1st zudem der Nachteil zu eigen, daß sie verhältnismäßig groß bauen und
daher für die Anbringung einer Zahnprothese wenig Platz
belassen.
Der Neuerung Hegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Gußformte11
flir eine Vorrichtung zum Verbinden des Sekundärte11s
einer Teleskop- oder Konuskrone mit einer Basis so zu schaffen, daß die Vebindungsvorrichtung zu Korrekturzwecken
während der Behandlung beim Zahnarzt beliebig oft gelöst werden kann.
Diese Aufgabe wird durch das Merkmal des Kennzeichnungsteils des Anspruchs 1 gelöst.
Bei der Neuerung ist vorzugsweise mindestens ein Retensionsstift mit dem Primärverbindungsteil verbunden, der
über eine Öffnung im Sekundärverbindungsteil nach oben ragt. Wird nun mit Hilfe eines durch die Querbohrungen der
Verbindungsteile eingeführten annähernd paßgenauen Stiftes eine Verbindung zwischen den Verbindungsteilen hergestellt,
sind beide Teile lagegenau gegeneinander festgelegt. Der Zahnarzt kann daher durch Herausnehmen des Verbindungsstiftes während der Behandlung die Verbindung lösen und
entweder selbst oder 1m Zahnlabor eine nachträgliche Korrektur vornehmen. Eine derartige Korrektur kann beliebig
oft wiederholt werden. Ist die gewünschte Genauigkeit erreicht,
werden Primär- und Sekundärverbindungsteil etwa mit Hilfe eines Kunststoffklebers unlösbar miteinander
verbunden. Sekundär- und Primärverbindungsteil Hegen als Pos1t1vformte11e vor, so daß der Zahnarzt oder das Dentallabor
sie In einfacher Welse nach herkömmlichen Gießtech-
niken herstellen kann.
Der Verbindungsstift ist nach einer Ausgestaltung der
Neuerung vorzugsweise zylindrisch, so daß er von beiden Seiten bzw. von beiden Enden in die Querbohrungen eingeführt
oder wieder aus diesen entfernt werden kann.
Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung
sind Sekundärverbindungsformteil und Primärvorbindungsformteil
im Schnitt U- oder C-förmig, und die Schenkel des Sekundärverbindungsformteils gehen mindestens an der Innenseite
in einem Bogen in den vorzugsweise bogenförmigen Steg über. Di« Außenkontur des PrimärverbindungsformteiIs
entspricht der Innenkontur des SekundärverbindungsteiIs.
Vorzugsweise weist der Steg des Sekundärverbinvungsformteils
eine teiizylindrische Form auf. Eine derartige Ausgestaltung
der Verbindungsteile hat den erheblichen Vorteil, daß beim Gießen Einschlüsse,Gußblasen oder Gußperlen
nicht entstehen. Die erfindungsgemäßen Verbindungsformteile bieten daher Gewähr für eine ausreichende Stabilität und
eine hohe Paßgenauigkeit.
Nach einer weiteren Ausgestaltung der Neuerung 1st vorgesehen,
daß an dem Pr1märverb1ndungsformte1l zumindest auf einer Seite eine vorzugsweise durchgehende Nut geformt 1st,
in die die Querbohrung zumindest teilweise mündet. Die Nut fängt das beim Verkleben der Verbindungsteile dazwischen
ausgequetschte Klebemittel auf, das sich zumindest teilweise um den Verbindungsstift im Nutbereich legen kann, um
auch den Verbindungsstift unlösbar zu fixieren.
Es wurde eingangs erwähnt, daß bekannte Veruindungsvorrichtungen
den Nachteil haben, daß sie nach oben wenig Platz lassen zur Anbringung einer Prothese. Der Grund
liegt in der Null Grad-Anbringung der Verbindungsteile an der Krone. Bei der Neuerung ist hingegen gemäß einer Ausgestaltung
vorgesehen, daß das SekundärverbindungsformteiT und das Primärverbindungsformteil in Seitenansicht Trapezform
aufweisen und daß das die kleinste Höhe aufweisende Ende dem Kronensekundärtei1 zugekehrt ist. Auf diese Weise
können sich die geformten Verbindungsteile an der Unterseite dem Verlauf des Gaumenkamms anschließen. Dadurch
wird bei eir.er ausreichenden Stabilität der Verbindungsvorrichtung
eine platzsparende Anordnung erhalten, die ausreichend
Platz läßt für die Anbringung einer Zahnprothese auf dem Sekundärverbindungsteii. Nach einer Ausgestaltung
der Neuerung hat die Unterseite gegenüber der Oberseite
von Sekundär- bzw. Primärverbindungsformteil einen Winkel, vorzugsweise von annähernd 20°. Der Verbindungsstift wird
vorzugsweise in dem Bereich von Sekundär- und PHna>verb1n-
dungsformtei1 angeordnet, der eine größere Höhe aufweist,
damit die Stabilität durch die Querbohrungen nicht so sehr
beeinträchtigt wird.
Die mit Hilfe der Gußformteile hergestellten Primär- und
Söküfiua rVe'fui RuUHy Stei 1 e Werden vorzugsweise mit den zugeordneten
zu verbindenden prothetisehen Teilen verbunden, d.h. das Sekundärverbindungstei 1 mit dem Sekundärteil der
Zahnkrone und das Primärverbindungsteil mit der Basis. Die
positiven Gußformteile sind aus <?inem niedrigschmelzenden
Material, insbesondere einem geeigneten Kunststoffmaterial und stimmen in den Abmessungen und der Kontur mit Sekundär-
und Primärverbindungsteil überein. Vor dem Gießen des Sekundärteils wird in die Gußform für den Sekundärteil der
Krone das entsprechende Sekundärgußformteil für das Sekundärverbindungstei
1 mit eingebracht, so daß sich beim Abschmelzen der Gußformteile ein zusammenhängender Formhohlraum
ergibt. Entsprechendes gilt für das einteilige Formen von Basis und Primärverbindungsteil.
Für die Herstellung der Querbohrungen in den Verbindungsteilen kann nach einer weiteren Ausgestaltung der Neuerung
ein temperaturfester Stift vorgesehen werden, vorzugsweise aus Keramik, der beim Abschmelzen der Gußformteile als
Kern stehen bleibt. Er muß anschließend aus den Verbfn-
dungsteilen entfernt werden, was vorzugsweise durch Sandstrahlblasen
geschieht.
Die Neuerung wird nachfolgend anhand eines die Neuerung 1n
keiner Welse einschränkenden in Zeichnungen dargestellten
Fig. 1 zeigt die Draufsicht auf ein Gipsmodell eines Unterkiefers
mit einer Verbindungsvorrichtung nach der Neuerung.
Fig. 3 zeigt eine Seitenansicht des Gipsmodells nach Fig.l
in Richtung Pfeil 3.
Fig. 4 zeigt vergrößert den in Fig. 3 eingekreisten Abschnitt.
Fig. 5 zeigt die Seitenansicht von zwei Sekundärkronenteilen
mit einem Sekundärverbindungsformteil.
Fig. 6 zeigt die Seitenansicht von zwei Primärkronenteilen sowie eines Primärverbindungsteils und einer Basis.
.../10
- 10 -
Pig, 7 zeigt vergrößert das Sekund'drverb1ndungsformte1l für
das Sekundärverb1ndungste1l nach Fig. 5 in Seitenansicht.
Fig. 8 zeigt die Stirnansicht des Sekundärverbindungsformteils
nach Fig. 7 in Richtung Pfeil 8.
Fig. 9 zeigt vergrößert in Seitenansicht das Primärverbindungsformteil
für das Primärverbindungsteil nach Fig. 6.
Fig. 10 zeigt die Stirnansicht des Primärverbindungsformteils
nach Fig. 9 in Richtung Pfeil 10.
Bevor auf die in den Zeichnungen dargestellten Einzelheiten
näher eingegangen wird, sei vorangestellt, daß jeJes der beschriebenen Teile für sich oder in Verbindung mit Merkmalen
der Ansprüche von neuerungswesentlicher Bedeutung ist.
Fig. 1 zeigt ein Gipsmodell 10 eines Oberkiefers mit Zähnen 11 und einem Gaumen 12. Eine der Kontur des Gaumens
angepaßte plattenartige Basis 13 ist in noch zu beschreibender Art und Weise an jeweils zwei Kronen 14, 15 bzw.
16, 17 der jeweils hinteren Zähne befestigt. Der im Gaumenkamm liegende Bereich der Basis 13 ist mit einer Reihe von
.../11
« 4 4 * a i · I a · 4 ·
11 -
Durchbrechungen 18 versehen. Sie dienen zur Verankerung von Zahnprothesen. Wie Insbesondere aus den Figuren 2 ut.d
4 hervorgeht, 1st an zwei vorderen Punkten der Basis 13 tine Verbindungsvorrichtung 20 vorgesehen. Der Aufbau der
Verbindungsvorrichtung geht näher aus den Figuren 5 bis 10 hervor.
01e Figuren 7 und 8 zeigen ein St?kundärverbindungsformte11
30, das zwei parallele Schenkel 31, 32 aufweist, die durch •inen ringzyl1ndr1schen Abschnitt 33 stetig ineinander
Übergehe*. In Seitenansicht weist das Sefcundärverbindungsformteil
30 die Form eines Trapezes auf, wobei die Stirnseiten 34, 35 annähernd parallel verlaufen und die Unterseite
36, der Schenkel 31, 32 einen Winkel zur Oberseite 37 aufweist, der etwa 20° beträgt. Die Schenkel 31, 32
sind quer durchbohrt, wie bei 38 zu erkennen. Der Steg 33 1st ebenfalls mit zwei dazu senkrechten Durchbohrungen 39,
40 versehen. Das Gußformteil 30 besteht aus einem leicht schmelzbarem plastischen Material, wie es zur Herstellung
von positiven üußformteilen bekannt und geeignet ist.
Die Figuren 9 und 10 zeigen ein Gußförmteit 50, das in
seiner Außenkontur mit der Innenkontur des GußformteiU 0
nach den Figuren / und 8 übereinstimmt und aucl· **■■ gleichen
Abmessungen wie die Innenkontur aufweist, so daß es
.../12
« &igr; »rr · ■ m ·&rgr; «^
passend aufgenommen werden kann. Auf der Oberseite sind stiftartige Vorsprünge 51, 52 vorgesehen, die sich passend
durch die Öffnungen 39, 40 erstrecken können. Auf gegenüberliegenden
Seiten sind Nuten 53, 54 von rechteckigem Querschnitt und sich zum niederen Ende hin verjüngend eingeformt.
Eine Querbohrung 55 ist so gelegt, daß sie nahe dem höheren Ende des Gußformteils 50 angeordnet ist und in
die Nuten 53, 54 mündet. Bei zusammengesteckten Teilen sind die Bohrungen 38, 45 der Gußformteile 30, 50 zueinander
ausgerichtet; sie haben auch den gleichen Durchmesser.
Fig. 5 zeigt zwei Sekundärkronenteile 60, 61 von welter
oben beschriebenen Konuskronen, die mit Primärkronenteüen
62, 63 zusammenwirken, die mit nicht zu erkennenden abgeschliffenen
ZahnstUmpfen verklebt sind. Die Primärteile 62,
63 dienen zur Halterung der Sekundärteile 60, 61, ohne das eine Klebverbindung oder dergleichen notwendig 1st. MU dem
Sekundärkronenteil 60 1st ein Sekundärverb1ndungste1l 70
einteilig geformt, das 1n seinen Abmessungen dem Gußteil 30 nach den Figuren 7 und 8 entspricht. Es besteht aus dem
gleichen Legierungsmaterial wie die Sekundärkronenteile
60, 61 und wird mit diesen zusammen gegossen. Die Herstellung
erfolgt In der Welse, daß das GußformteH 30 zusammen
mit dem GußformteH fUr das Kronenteil 60 In eine
Gußform eingelegt und zusammen abgeschmolzen wird. In den
.../13
- 13 -
dadurch entstehenden Hohlraum wird die flüssige Legierung eingegossen, so daß sich die einstückige Ausbildung von
Sekundärverbindungsteil 70 und Sekundärkronenteil 60, 61
ergibt. Die Herstellung eines mit der Basis 13 verbundenen Verbindungsteile 80 erfolgt mit Hilfe des Gußformteils 50
nach den Figuren 9 und 10, indem diese zusammen mit dem
Gußformteil für die Basis 13 in eine Gußform eingebracht und abgeschmolzen werden, so daß wiederum ein zusammenhängender
Formhohlraum gebildet ist zur einstückigen Herstellung von Primärverbindungsteil 80 und Basis 13.
Die Verbindungsteile 70, 80 werden aufeinandergesteckt (Figuren 5 und 6), so daß die Stifte 81, 82 des Verbindungsteils
80 durch die Bohrungen 71, 72 des Sekundärverbindungsteil s 70 hindurchgehen. Die zueinander ausgerichteten
Bohrungen 73, 83 von Sekundär- und Primärverbindungsteil 70, 80 nehmen einen zylindrischen Stift 90 passend
auf. Seine Länge 1st so bemessen, daß er nicht über die Außenselten des Sekundärverb1ndungste1ls 70 übersteht.
Wie erkennbar, bilden SekundSrverbinriungstei1 70 und
märverbindungsteil 80 die Verbindungsvorrichtung 20 nach den Figuren 2 und 4. MU Hilfe des Stiftes 90 kann die Verbindung beliebig häufig gelöst werden, damit 1m ZahntechrHkiabor oder beim Zahnarzt entsprechende Korrekturen
märverbindungsteil 80 die Verbindungsvorrichtung 20 nach den Figuren 2 und 4. MU Hilfe des Stiftes 90 kann die Verbindung beliebig häufig gelöst werden, damit 1m ZahntechrHkiabor oder beim Zahnarzt entsprechende Korrekturen
.../14
vorgenommen werden können. Nach vollständiger Einpassung wird sine Verklebung zwischen den Verbindungsteilen 70, 80
vorgenommen, wobei überschüssiges Kunststoffklebematerial in die Nuten 84 des Primärverbindungsteils 80 wandern kann,
um den Verbindungsstift 96 annähernd allseitig zu umgeben und auch diesen festzulegen.
Wie erkennbar, paßt sich die Neigung der Unterseite der Verbindung 20 annähernd der Neigung des Gaumenkamms an, so
daß eine platzsparende Anordnung der Verbindung erzielt wird. Die Retensionsstifte 81, 82 können daher eine ausreichende
Höhe haben, um eine Zahnprothese zu fixieren. Falls erforderlich, können die Retensionsstifte 81, 82
tuch gekürzt werden.
Wie erkennbar, 1st die platzsparende trapezartige Kontur
der Verbindungsvorrichtung 20 auch für andere Verbindungsvorrichtungen vorteilhaft verwendbar, auch wenn diese
eine Lösbarkelt während der Behandlung nicht vorsehen.
.../15
■ ■ &igr; Ii &igr; · ·
>· ·· ·
Il I I I ·
< · ·
I III I ♦ · · «
I I Il I I · · · ·
II Il Il »I ·« *·
Claims (1)
- - 15 Ansprüche:1. Gußformteil für eine Vorrichtung zum Verbinden des Sekundärteils eine*· Teleskop- oder Konuskrone mit einer Basis zur Anbringung von Zahnprothesen, bei der an dem Sekundärkronenteil ein kanalförmiges Sekundärverbindungsteil anbringbar ist, an der Basis ein Primärverbindungsteil anbringbar ist, das von dem Sekundärverbindungsteil übergriffen wird und ggf. mit einem nach oben stehenden Retensionsstift durch eine Öffnung des Sekundärverbindungsteil hindurchragt, und bei der Sekundär- und Primärverbindungsteil durch ein Befestigungsmittel miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß zueinander ausgerichtete Querbohrungen (38, 55) zur Aufnahme eines Verbindungsstiftes (90) aufweisende Sekundär- und Primärverbindungsteile Positivformteile (30, 50) aus einem niedrigschmelzenden Kunststoff sind.2. Gußformteil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,daß der Verbindungsstift (90) zylindrisch 1st.3. Gußformteil nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Sekundärverb1ndungsformte11 (30) 1m Schnitt U-oder C-förm1g 1st und die Schenkel (31, 32) mindestens an der Innenseite 1n einem Bogen In den vorzugsweise bogenförmigen Steg (33) Übergehen..../16- 16 -4. Gußformteil nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,daß der Steg (33) teilzylindrische Form aufweist.5. Gußformteil nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Primärverbindungsformteil (50) zumindest auf einer Seite eine vorzugsweise durchgehende Nut geformt ist, in die die Querboh«"!ng (55) zumindest teilweise mündet.6. Gußformteil nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Sekundärverbindungsformteil (30) und das Primärverbindungs»ormteil (50) in Seitenansicht Trapezform aufweisen.7. Gußformteil nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,daß der Winkel zwischen Unter- und Oberseite von Sekundärverbindungsformteil (30) und Primärverbindungsformteil (50) annähernd 20° beträgt.8. Gußformteil nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Querbohrungen (33, 55) nahe dem die größte Höhe aufweisenden Ende (34) angeordnet sind.12. Gußformteil nach einem der Ansprüche 1 bis 8, gekennzeichnet durch einen aus eine.n temperaturfesten.../17Jl ..&phgr;· »♦«♦·«II III ·· ·· · " · 4- 17 -Material bestehenden Stift mit den Abmessungen des Verbindungsstifts (90), vorzugsweise aus Keramik, der 1n die Querbohrungen (38, 55) der Primär- und Sekundärformteiie (50, 30) einflihrbar 1st.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8803000U DE8803000U1 (de) | 1988-03-05 | 1988-03-05 | Gußformteil für eine Vorrichtung zum Verbinden des Sekundärteils einer Teleskop- oder Konuskrone mit einer Basis |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8803000U DE8803000U1 (de) | 1988-03-05 | 1988-03-05 | Gußformteil für eine Vorrichtung zum Verbinden des Sekundärteils einer Teleskop- oder Konuskrone mit einer Basis |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8803000U1 true DE8803000U1 (de) | 1988-04-14 |
Family
ID=6821509
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8803000U Expired DE8803000U1 (de) | 1988-03-05 | 1988-03-05 | Gußformteil für eine Vorrichtung zum Verbinden des Sekundärteils einer Teleskop- oder Konuskrone mit einer Basis |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8803000U1 (de) |
-
1988
- 1988-03-05 DE DE8803000U patent/DE8803000U1/de not_active Expired
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE69325511T2 (de) | Verfahren zur herstellung einer zahnprothese zum einbau in einem implantat | |
| EP0085781B1 (de) | Zahngeschiebeverbindung, sowie Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung einer Geschiebeverbindung | |
| DE3874190T2 (de) | Huelse zur tragung einer zahnprothese. | |
| DE68924520T2 (de) | Brille mit abmontierbaren funktionellen und dekorativen Elementen. | |
| DE3534751C2 (de) | ||
| DE3532171C2 (de) | Zahnhaltevorrichtung zum Befestigen eines Zahnersatzes in einer gesicherten Position auf einem präparierten Zahnstumpf | |
| EP0745359A1 (de) | Verfahren zur Herstellung eines zahntechnischen Modells sowie Halteelement, Modellsockelplatte, Positionierplatte und Haltesysteme zu seiner Durchführung | |
| DE2922045A1 (de) | Vorrichtung fuer die herstellung von zahnprothetik | |
| CH656793A5 (de) | Haltevorrichtung fuer loesbare zahnprothesen. | |
| DE3930358C2 (de) | ||
| DE8803000U1 (de) | Gußformteil für eine Vorrichtung zum Verbinden des Sekundärteils einer Teleskop- oder Konuskrone mit einer Basis | |
| DE2515445C2 (de) | Halteleiste für die abgeformte Zahnreihe von Sägemodellen für die Zahntechnik | |
| DE3415653A1 (de) | Verfahren zur herstellung einer aus patrize und matrize zweiteilig aufgebauten geschiebeverbindung zwischen einem verankerungsteil, sowie vorgefertigte wachsteile zur durchfuehrung des verfahrens | |
| DE8800343U1 (de) | Vorrichtung zum Verbinden des Sekundärteils einer Teleskop- oder Konuskrone mit einer Basis | |
| CH631367A5 (de) | Verfahren zur herstellung eines diamantwerkzeuges. | |
| DE2903583A1 (de) | Zahnprothetischer kupplungsteil | |
| DE4104299C2 (de) | Zahntechnischer Artikulator und Verfahren zur Herstellung von zahntechnischen Prothesen und Korrektureinrichtungen unter Verwendung des Artikulators | |
| DE1928150A1 (de) | Mittel zur loesbaren biege- und torsionssteifen Verbindung von Balkenteilen | |
| DE10141573B4 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Fixieren eines Gebissmodells auf einer Tragplatte mit Haltestiften | |
| DE3411363C2 (de) | ||
| DE3727210A1 (de) | Implantat, insbesondere fuer zahnprothesen | |
| CH656064A5 (en) | Profile for stabilising and connecting natural teeth to one another | |
| DE1295751B (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung einer Zahnprothese | |
| EP0878172A1 (de) | Präfabriziertes Anlagemodellteil | |
| EP0490238B1 (de) | Hilfsteil zum Sichern eines abnehmbaren Zahnprothesenteils an einem festsitzenden Zahnprothesenteil |