DE880251C - Zuteilvorrichtung fuer Fluessigkeiten - Google Patents

Zuteilvorrichtung fuer Fluessigkeiten

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DE880251C
DE880251C DED3009A DED0003009A DE880251C DE 880251 C DE880251 C DE 880251C DE D3009 A DED3009 A DE D3009A DE D0003009 A DED0003009 A DE D0003009A DE 880251 C DE880251 C DE 880251C
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DE
Germany
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liquid
flow meter
diaphragm pump
pointer
pump
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Expired
Application number
DED3009A
Other languages
English (en)
Inventor
Paul Pracht
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Deutsche Babcock and Wilcox Dampfkesselwerke AG
Original Assignee
Deutsche Babcock and Wilcox Dampfkesselwerke AG
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B43/00Machines, pumps, or pumping installations having flexible working members
    • F04B43/02Machines, pumps, or pumping installations having flexible working members having plate-like flexible members, e.g. diaphragms
    • F04B43/06Pumps having fluid drive
    • F04B43/073Pumps having fluid drive the actuating fluid being controlled by at least one valve

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Reciprocating Pumps (AREA)

Description

  • Zuteilvorrichtung für Flüssigkeiten Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Förderung einer Flüssigkeit in verhältnisgleicher Menge zu einer anderen strömenden Flüssigkeit. insbesondere für Wasseraufbereitungsanlagen. Bei der Lösung gemäß Patent 8;2 .1.2S sind zwei gleiche Kolbenpumpen durch ein Umlaufrädergetriebe gekuppelt. Dieses wird von einem Hilfsmotor verstellt, der von einem Strömungsmesser gesteuert wird, welcher die Menge der strömenden Flüssigkeit mißt. Zweck der Erfindung ist die Anwendung dieser Steuerung auf eine einfache NIembranpumpe, welche für Flüssigkeiten, die Schwebestoffe enthalten, betriebssicherer ist als die Kolbenpumpe. Gemäß der Erfindung steuert der Hilfsmotor über ein s°11)stll-emmendes Getriebe eine Begrenzung für den Kolbenhub der Pumpe, wobei er durch eine mechanische Rückführung mit dem Strömungsmesser verbunden ist.
  • Die Anordnung gemäß der Erfindung ist in der Zeichnung schematisch dargestellt.
  • Die Membranpumpe besteht aus einem Gehäuse i, zwischen dessen Flansche die biegsame Membran 2 eingespannt ist. Dadurch wird der Zylinderraum der Membranpumpe in einen Förderraum 3 und einen Ausgleichraum 4 unterteilt. Die Membran 2 ist mit der Kolbenstange 5 verbunden, welche durch die Stopfbüchse 6 in den Kraftzylinder 7 eintritt und durch die Deckelstopfbüchse 8 noch aus ihm herausragt. Die Kolbenstange 5 trägt den Kolben g, welcher den Kraftzylinder in zwei Räume io und I I teilt. Der Förderraum 3 der Membranpumpe ist durch ein Rückschlagventil 12 und die Saugeleitung 13 mit dem Behälter 14 verbunden und durch Rückschlagventil 15 und Rohrleitung 16 mit der Rohrleitung 42, in welche die Lösung zu fördern ist.
  • Der Kolben 9 wird mittels Drucköl angetrieben, das aus dem Behälter 17 durch das Rohr i8 von., einer Zahnradpumpe i9 angesaugt und durch die Druckleitung 2o zu einem rotierenden Zweiweghahn 21 geleitet wird. Ein mit unveränderlicher Drehzahl laufender Drehstrommotor 22 treibt über die Welle 23 und ein Schneckenradgetriebe 24 das Halmküken an, das mit der im Bilde nicht sichtbaren Schneckenradwelle gekuppelt ist. Mit der durch das Getriebe 24 hindurch verlängerten Welle. 23 ist auch die Zahnradpumpe ig gekuppelt.
  • Von dem Zweiweghahn 21 gehen vier Rohrleitungen aus, welche so einmünden, daß bei jeder Hahnstellung je zwei benachbarte Leitungen miteinander verbunden sind. Die Druckleitung 2o führt zur Zahnradpumpe i9, das Ablaufrohr 25 in den Behälter 17. Die Rohrleitungen 26 und 27 führen zu den Räumen fo und i i des Kraftzylinders 7. Auf der Schneckenradwelle des Getriebes 24 ist noch ein Umschalthahn 2.8 befestigt, dessen Schnittbild zur Verdeutlichung der Darstellung oberhalb des Getriebes 24 gezeichnet ist. Er steht durch. eine Rohrleitung 29 mit der Rohrleitung 42 für die strömende Flüssigkeit und durch eine Rohrleitung 30 mit dem Ausgleichraum 4 der M@embranpump-e i in Verbindung, während ein Ablaufrohr 31 ins Freie führt.
  • In der gezeichneten Hahnstellung gelangt das Drucköl aus der Pumpe i9 durch Leitung 2o und den Z@veiweghahn 21 in die Leitung 26 und in den Zylinderraum i i des Kraftzylinders 7. Der Zylinderraum fo ist durch Leitung 27 und- Zweiweghahn 21 mit dem Ablaufrohr 25 verbunden. Der Umschalthahn 28 hat zugleich den Ausgleichraum 4 durch Leitung 30 mit Leitung 29 und 42 verbunden. Infolgedessen herrscht im Zylinderraum i i Überdruck gegen Zylinderraum fo, während in, den Räumen 3 und 4 des Membranpumperngehäuses i die Drücke praktisch gleich sind. Daher bewegt sich der Kolben 9 und die Membran. 2 gegen,den Förderraum 3 der Membranpumpe und drückt die in ihm enthaltene Lösung durch das Rückschlagventi115 und die Leitung 16 in die Rohrleitung 42. Haben sich die Hähne 21 und 28 um go° gedreht, so sind die Leitungen entsprechend den gestrichelten Strömungspfeilen geschaltet, das ist 20, 21, 27, 10 und 11, 26, 21, 25, ferner 4, 30, 28, 31. Es herrscht nun in den Räumen 3 und 4 wieder ungefähr gleicher Druck, während der Überdruck im Zylinderraum fo den Kolben 9 vortreibt und dadurch den. Förderraum 3 vergrößert, so daß Lösung durch das Rohr 13 und das Rückschlagverntil 12 in den Förderraum 3 gesaugt wird. So wechselt mit jeder Drehung der Hähne 21 und 28 um go° die Hubrichtung des Kolbens 9. Die Pumpe i wirkt daher als einfach wirkende Membranpumpe mit ausgeglichenem Druck auf der anderen Seite der Membran. Gemäß der bisher beschriebenen Arbeitsweise ist das gesamte Pumpenspiel und damit die Fördermenge nur von; der Drehzahl des Antriebsmotors 22 abhängig, die als praktisch. unveränderlich vorausgesetzt ist. Um die Förderung in Abhängigkeit von der strömenden Flüssigkeit zu bringen, wird die Regelvorrichtung nach Patent 872 428 angewandt. Zur Erleichterung des Vergleiches sind für diesen- Teil für gleiche Teile die gleichen Bezugsziffern, von 38 aufsteigend, gewählt.
  • Auf dem Kraftzylinder 7 ist eine prismatische Führung 32 befestigt, in welcher sich der Puffer 33 axial bewegen kann. Er ist mit flachgängigem Innengewinde versehen, in, welches die Gewindespindel 34 eingreift. Sie ist in dem Getriebegehäuse 35, das auf der Führung 32 befestigt ist, drehbar gelagert in dem Halslager 36 und trägt das Schneckenrad 38, das über die Welle 37 und die Schnecke 39 von dem mit unveränderlicher Drehzahl laufenden Hilf sdrehstrommotor 4o angetrieben wird. Auf der Spindel 34 ist ferner die Seilrolle 41 befestigt.
  • Die Flüssigkeit, zu deren Menge die Chemikalienlösung verhältnisgleich gefördert werden soll, strömt durch [das Rohr 42. In diesem ist eine Stauscheibe 43 eingebaut, welche in üblicher Weise durch Rohrleitungen 44, 45 mit einem Meßgefäß 46 verbunden ist, in welchem sich die Höhenlage des Spiegels der Meßflüssigkeit 47 entsprechend dem Staudruck verändert. Der auf der M-eßflüssi,gkeit 47 liegende Schwimmer 48 ist in bekannter Weise durch einen Übertragungsmechanismus, hier nur als Hebel 49 angedeutet, mit der Welle So des Anzeigegerätes 51 des Strömungsmessers verbunden, so daß sich bei Durchfluß durch das Röhr 42 ein Ausschlag des mit der Welle So fest verbundenen Zeigers 52 ergibt, dessen: Ausschlagwinkel, durch die Art des Übersetzungsgetriebes auf lineare Proportion gebracht, ein Maß für die durchfließende Flüssigkeitsmenge ist.
  • Das feststehende, isolierende Zifferblatt des Anzeigegerätes 51 trägt eine feste ringförmige Kontaktschiene 53, welche bei der Nullstellung unterbrochen ist. Auf der Zeigerwelle So ist eine zweite isolierende Scheibe drehbar gelagert, welche die halbkreisförmigen Schleifringe 54 und 55 trägt und außerdem mit der Seilrolle 56 fest verbunden: ist. Diese steht durch den Schnurtrieb 57 mit der Seilrolle 41 in Verbindung. Der Zeiger 52 ist als elektrisch leitend gedacht und steht durch die, Welle So mit dem Gehäuse des Anzeigegerätes 51 in leitender Verbindung, das an: die Nullphase des Drehstrommotors angeschlossen ist.
  • Die Wirkungsweise dieser Anordnung, die in Nullstellung gezeichnet ist, ist folgende: Wenn durch das Rohr 42 Flüssigkeit strömt, wird infolge des gemessenen Wirkdruckes der Spiegel der MeßflÜssigkeit 47 steigen, und der Schwimmer 48 bringt über den Hebel 49 den Zeiger 52 zum Ausschlagen. Dieser berührt die Kontaktschiene 53 und setzt über die mit ihr verbundene Nullphase das Relais 59 unter Strom, welches :das Schütz 6o des Antriebsmotors 22 schließt. Damit beginnt die Meinbranpumpe i in der vorher beschriebenen Weise zu arbeiten. Beim Ausschlagen hat der Zeiger 52 zugleich Kontakt mit dem Schleifring 54 gegeben, welcher durch Leitung 61 über die mit dem Gehäuse des Anzeigegerätes 51 verbunden,- Nullphase das Relais 62 unter Strom setzt und durch Schütz 63 den Stromkreis für den. Hilfsmotor q.o schließt. Der Hilfsmotor .4o verdreht über das Schneckengetriebe 3S, 39 die Gewindespindel 3q., und diese verstellt den Puffer 33 so, daß das freie Ende der Kolbenstange 5 früher oder später dagegen stößt, so daß der nutzbare Pumpenhub begrenzt Wird. Infolge der Drehung der Gewindespindel 34 dreht sich auch die Seilrolle 41 und überträgt durch den Schnurtrieb 57 die Drehung auf die Seilrolle 56, die den mit ihr verbundenen Schleifring 5q_ verstellt, bis der Zeiger 52 über der Kontaktlücke 64 steht. Dadurch wird der Strom für das Relais 62 unterbrochen, und das Schütz 63 unterbricht auch den Strom für den Hilfsmotor q.o. Steigt die Durchflußm.enge im Rohr q.2 weiter an, so erfolgt wieder Stromgabe über den Schleifring 5q., und das Spiel wiederholt sich. Vermindert sich die Durchflußmenge, so gerät der Zeiger 52 über den Schleifring 55 und gibt über die Leitung 65 und die mit dem Gehäuse des Anzeigegerätes 51 verbundene -Nullphase Strom in das Relais 66, das den Schalter 67 schließt und Strom in den Hilfsmotor ..o gibt. Bei dieser Schaltung sind jedoch gegenüber dem Schalter 63 die Phasen R und S vertauscht, so daß der Hilfsmotor q.o gegenüber der vorher beschriebenen Schaltung entgegengesetzten Drehsinn hat und den Puffer 33 in entgegengesetzter Richtung verstellt. Hört die Strömung durch das Rohr 42 auf, so geht der Zeiger 52 in die Nullstellung zurück und unterbricht den Stromkreis des Antriebsmotors 22. Falls der Schleifring 5q. infolge schnellen Abschaltens noch nicht in die Nullstellung gelangt sein sollte, arbeitet Motor q.o weiter, bis diese Stellung erreicht ist.
  • Selbstverständlich müssen die Hübe und Übersetzungen aufeinander richtig abgestimmt sein, was durch Berechnung mit nachfolgender Feineinstellung geschieht.
  • Die praktische Ausbildung des Anzeigegerätes 51 wird von der vorstehend beschriebenen abweichen, da es nicht zulässig wäre, das Gehäuse unter Starkstromspannung zu setzen. Es werden daher isolierte Kontakt- oder Schwachstromrelais eingeschaltet werden, wie dies bei elektrischen Anlagen üblich ist.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zur Förderung einer Flüssigkeit in verhältnisgleicher Menge zu einer anderen strömenden Flüssigkeit, insbesondere für Wasseraufbereitungsanlagen, nach Pat°nt 872 428, dadurch gekennzeichnet, daß an Stelle der zwei -gekuppelten Kolbenpumpen eine einfache blembranpumpe tritt, deren Antriebskolben selbsttätig und. unabhängig von der Flüssigkeitsmenge gesteuert wird, und. daß der Strömungsmesser die Stromzufuhr eines Hilfsmotors steuert, der über ein selbsthemmendes Getriebe eine Begrenzung für den Hub der Memb.ranpumpeverstellt und daß der Strömungsmesser durch eine mechanische Rückführung mit dem Getriebe des Hilfsmotors verbunden ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Zeiger des Strömungsmessers beim Ausschlagen zugleich den. Strom des Hauptantriebsmotors einschaltet.
DED3009A 1950-06-01 1950-06-01 Zuteilvorrichtung fuer Fluessigkeiten Expired DE880251C (de)

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