DE8802354U1 - Kernkörper für Schmuck-, Pflanzen-, Trauergebinde od. dgl. - Google Patents

Kernkörper für Schmuck-, Pflanzen-, Trauergebinde od. dgl.

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DE8802354U1
DE8802354U1 DE8802354U DE8802354U DE8802354U1 DE 8802354 U1 DE8802354 U1 DE 8802354U1 DE 8802354 U DE8802354 U DE 8802354U DE 8802354 U DE8802354 U DE 8802354U DE 8802354 U1 DE8802354 U1 DE 8802354U1
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Edm Romberg & Sohn (gmbh & Co) Kg 2086 Ellerau De
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01GHORTICULTURE; CULTIVATION OF VEGETABLES, FLOWERS, RICE, FRUIT, VINES, HOPS OR SEAWEED; FORESTRY; WATERING
    • A01G5/00Floral handling
    • A01G5/04Mountings for wreaths, or the like; Racks or holders for flowers

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Yarns And Mechanical Finishing Of Yarns Or Ropes (AREA)
  • Laminated Bodies (AREA)

Description

Edm. Romberg S Sohn (GmbH & Co.) KG, Werner-von-Siemens-Straße 13, 2086 Ellerau
Kernkörper für Schmuck-, Pflanzen-, Trauergebinde od.dgl.
Die Erfindung betrifft einen Kernkorper fur Schmuck-, Pflanzen-, Trauergebinde od.dgl., der teilweise aus Fa«?ennaterial besteht. Solche Kern- oder Formkörper weisen üblicherweise die Gestalt von geometrischen Figuren wie Ringen, Quadern, Kreuzen, Herzen oder Teilen davon auf. Sie dienen als Unterlagen oder Kissen, Basisoder Gesteckkorper für Kranze, Romer, Blumenarrangements, Grabgestecke, Grabauflagen, Dekorationsarrangements od. dgl. Zu befestigende Teile wie Blumen, Äste, Stengel, Zwwige, Drähte, Fäden, Netze, Matten, Dekorationsmittel, Werbeankündigungen u.v.m. werden unmittelbar und/oder mittelbar mit z.B. Einfach- oder Doppelnadeln, letztere z.B. in U-Form als Haftnadeln (Haften), Drähten od.dgl. auf dem Formkörper festgesetzt, angeordnet und/oder gruppiert, indem die Teile bzw. die sie haltende» Mittel auf bzw. in den Formkörper gesteckt werden.
Bekannte Unterlagen oder Kissen bestehen aus Vollmaterial-Körpern (DE-AS 106 179, DE-G 86 13 608.9), die aus einem Gemisch von Stroh und Faserstoff wie Zellstoff oder aufgeschlossenem Altpapier gebildet sind. Andere Vollmaterial-Formkörper bestehen aus mit Paraffinflüssigkeit behandeltem Torf (CH-PS 384 275) oder aus Holzwolle-Füllmaterial mit einer Umwicklung aus Kreppapier (DE-PS 464 837). Solche Unterlagen, die zwar umweltfreundlich beseitigbar sind, sind aufgrund hohen Materialeinsatzes und/oder lohnintensiver Produktion kostenungünstig.
Sie saugen relativ schnell Wasser, so daß Naßverarbeiten und auch Außenlagerung problematisch sind. Um die Wasser-
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empfindlichkeit zu unterbinden, müssen sie mit Imprägnierungsmitteln versetzt werden. Aufgrund vollständiger Füllung mit. Material ist ihr Gewicht relativ groß. Einige Materialien stauben und zerbröckeln stark und sind auch schwer zu formen. Ein weiterer bekannter kreisring formiger Kernkorper (DE-OS 36 09 406) umfaßt in mehreren ringförmigen, fest miteinander verbundenen Lagen angeordnete Wellpappe. Seine Herstellung ist maschinen- und verfahrenstechnisch aufwendig, da er im noch feuchten Zustand gewickelt bzw. vorgeformt und in Ringform gebracht werden muß. Noch andere Vollmaterial-Fo^inteile sind aus Schaumstoff (DE-G 73 07 367.3, DE-AS 1 174 562) gebildet. Zwar ist ihr Gewicht im Vergleich zu den bekannten Naturstoff-Korpern relativ gering, doch es bestehen aufgrund der Verwendung von Kunststoffen erhebliche Probleme bei der Entsorgung.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen einfach bauenden, kostengünstig herstellbaren, gewichtsmäßig besondere leichten, materialsparenden, witterungsbeständigen und umweltfreundlichen (organisch abbaubaren) Kernkorper für Schmuck-, Pflanzen-, Trauergebinde od.dgl. zu schaffen.
Die Aufgabe wird bei einem teilweise aus Fasermaterial bestehenden Kernkörper für Schmuck-, Pflanzen-, Trauergebinäe od.dgl. dadurch gelöst, daß der Kernkörper als Hohlkörper mit einer eine stabile Haut bildenden Wandung ausgebildet ist und die Wandung aus einem Faser stoff besteht, dessen Fasergpbilde mit hartem spröden Harz hoher Festigkeit wenigstens teilweise durchsetzt und/ oder beschichtet 1st. Die Wandung besteht aus einem Verbund von für sich weichem, dünn1agigem Faserstoff in Kombination mit einem harten, aber für sich sehr spröden Harz. Man erhält überraschend gute physikalische Eigenschaften des Faeer-/Harzverbundes. Der die Kernkörper·
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Wandung bildende Verbundwerkstoff ist schlagfest, bruchfest und wasserabweisend. Das Material 1st so stabil/ daß es eine sehr dünnwandige und gleichmäßig dicke, vorzugsweise nur wenige Millimeter starke Wandung eines Hohlkörpers bildet, der dennoch hohe Steifigkeit und Formhaltlgkeit aufweist. Dies führt zu einem verhältnismäßig niedrigen Gewicht des Kernkörpers. Die Wandung des erfindungsgemäßen Kernkörpers besteht im wesentlichen aus Naturwerkstoff. Dieser ist leicht zu zerschreddern und kann anschließend einer Kompostierung zugeführt werden, wobei er sich ähnlich wie Holz besonders umweltfreundlich zersetzt.
Besonders einfache Herstellbarkeit und besonders gute Verrottbarkeit des erfindnngsgematfen Hohl-Kernkörpers sind insbesondere dadurch erreicht, daß der Faserstoff entweder aus einem gewebten, gewirkten oder gestrickten Textil aus Jute, Wolle, Baumwolle, Bast, Hanf oder einem Mischgewebe solcher Stoffe oder aus Vlies, Papier, Zellstoff oder einer Mischung solcher Stoffe besteht, sowie dadurch, daß das Harz ein Naturharz wie Ta11harz, Baumharz und/oder Colophonium ist. Dem Harz kann zweckmäßig ein Zuschlag- oder Füllstoff wie Stearin und/oder Paraffin hinzugesetzt sein, um die Beschaffenheit oder Eigenschaft des so versetzten Harzes derart einzustellen und anzupassen, daß es mit dem gewählten Fasermaterial die gewünschte innige, stabile sowie Schlag- und Bruchfestigkeit aufweisende und Flussigkeits-resistente Verbindung eingeht. Bei Ausbildung eines Textilgewebes stutzen eich die einzelnen Fadenschlaufen wie bei einem Baugerüst gegeneinander ab. Die Gewebeinaschen sind vollständig oder in wesentlichen harzfrei, so daß sie je nach Wahl des Faserstoffes eine feine oder grobe netzmaschige, loch- oder siebähnliche Struktur bilden, die unter leichter Aufnahme und unter festem Bait mit spitzformigen Gegenständen wie Nadeln, Drähten, Sten-
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geifi od.dgl. besteckbar ist.
Die Faser-/Harzfltruktur der Wandung dee Hohl-Kernkörpere 1st besonders dafür geeignet, daß in diese ssur Ausbildung eines mechanisch hoch-beanspruchbaren Kernkßrpers eine Stabilisierungs- oder Befestigungsseele wie ein Draht, ein hoch reißfester Streifen Faden od.dgl. eingebettet und/oder eingewirkt ist, wobei sie mit dem harten Harz ebenfalls eine Verbindung eingehen kann.
Der Aufbau des erfindungsgemäßen Hohl-Kernkörpers aus einem Faser-/Harz-Gewebe besteht sehr vorteilhaft darin, daß es Bestandteil eines rund-gestrickten oder -gewebten Textil- oder Faserstoffes wie eines Strumpfes, eines Schlauches oder Ärmels ist. Damit ist ein am Längsumfang vollkommen nahtloser Hohl-Kernkorper erreicht, der eine homogene, Bruchstellen vermeidende und damit besondere Stabilität gewährleistende Wandung aufweist.
Besonders zweckmäßig ist es, den Kernkorper als teilzylindrischen oder zylindrischen, insbesondere (teil-) kreiszylindrischen und damit zusätzliche statische Stabilität gewährleistenden Hohlkörper auszubilden. Eine besonders vorteilhafte Ausbildung des Kernkorpers besteht in seiner Gestaltung als offener Ring oder als geschlossener Kreis-Ring in Form eines sogenannten Römers.
Der Hohlkörper, insbesondere der Kreisring-Hohlkörper ist zweckmäßig mit einem der. Hohlraum ausfüllenden, Me su einem gewissen Grad elastischen oder halb-festen Stoff oder Material gefüllt. Bine derartige Füllmasse, die durch die Hohlkörper-Wandung geschützt in diese eingebettet ist, kann vorgesehen sein, um den Bait bzw. die Aufnahme von an sich bereits durch die Faser-/Harzstruktur gehaltenen Drähten, Haften, Stengeln od.dgl. auch im Kernkorperinneren zu gewährleisten oder weiter
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zu verbessern.
Besondere feuehtigkeiteabweisende Eigenschaft eines Hohl-KernkSrpere wird dadurch erreicht, daß der Kernkörper mit einer Ummantelung versehen ist, die aus einem Faserstoff wie Vlies, Papier, Kreppapier, Zellstoff, Textilstoff oder einer Mischstruktur solcher Stoffe besteht, wobei das Fasergebilde mit einem Binde-/Dichtmittel wie Leim, Stärke und/oder Latex, vorzugsweise Natur-Latex durchsetzt und/oder beschichtet ist. Um die ummantelung besonders zu stabilisieren, ist es sehr vorteilhaft, daß der Mantel-Faserstoff mit Harz durchsetzt und/oder beschichtet ist. Die Außenhaut des Kernkörpers ist mit der Ummantelung auf den jeweils gewünschten Einsatzzweck abgestimmt. Mit ihrer Ausbildung ist neben der feuchtigkeitsabweisenden und -dichtenden Eigenschaft sowie der Stabilitätserhöhung auf einfache Weise auch eine gewünschte Andrahtungs- oder Besteckungseigenschaft der Kernkörper-Außenfläche erreicht, und das ästhetische Erscheinungsbild des Kernkörpers kann nach Wunsch vorgesehen werden.
Zum Bestecken des Kernkörpers mit Frisch- oder Trockenblumen ist es besonders vorteilhaft, daß außen an de? Hohlkörper-Wandung in oder an diese ein kissenartiges Polster, eine kissenartige Schicht, Umhüllung oder Unterlage zur direkten Aufnahme solcher Pflanzen eingearbeitet ist.
Weitere Vorteile und Ausführungsformen der Erfindung gehen aus der folgenden Beschreibung des in der schema» tischen Zeichnung darfestelIten Ausführungsbeispiele hervor. Es seifen
Fig. 1 einen erfindungsgemäßen Ringform-Kernkorper (Romer) in Draufsicht,
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Fig. 2 einen Schnitt durch den Kernkörper in der Ebene IX-Il der Fig. 1,
Fig. 3 in vergrößerter Ausschnittsdarsfeellung eine Faser-/Har2gewebe-Wandungestruktur
des Kernkörpers der Fig. 1 und
Fig. 4 einen langgestreckten kreiszylindrischen Kern-/Hohlkörper.
10
Wie aus Fig. 1 ersichtlich, weist ein erfindungsgemäßer Kern-Hohlkörper X in Draufsicht die Form eines geschlossenen Ringes oder Kranzes (Römers) auf. Er ist als im Querschnitt kreiszylindrischer Hohl- oder Rohrkörper mit einer sehr dünnen und gleichmäßig starken Wandung 2 ausgebildet, wie dies aus der den Schnitt II-II darstellenden Fig. 2 hervorgeht.
Die Wandung 2 gemäß einem Ausführungsbeispiel, deren Aufbau und Struktur ausschnittsweise in Fig. 3 gezeigt ist, besteht aus einem Maschen 22 bildenden Fasergewebe 20 aus Fasern 21. Diese bilden mit einem nicht dargestellten harten spröden Harz hoher Festigkeit einen Verbundwerkstoff, wobei sie mit dem erstarrten Harz durchsetzt und gesättigt und/oder beschichtet sind. Die Maschen 22 sind vollständig oder im wesentlichen frei von Harz, so daß sie eine maschige siebartige Löcherstruktur bilö«*1^. die ein leichtes Durchdrahten oder Bestecken mit Drähten, Haften, s^itzförmigen Gegenständen wie Stengeln, Sste&eegr; od.dgl. gewährleisten. Die einzelnen Faser- oder Fädenschiaufen des Gewebes 20 stutzen sieh regelmäßig über- und untereinander verlaufend an Kreuzungspunkten 23 gegeneinander ab. Diese Struktur führt aufgrund der physikalischen Eigenschaft der geh^ "*'--■ Fasern zur Ausbildung einer außerordentlich schlagfesten, bruchfesten und stabilen Wandung 2, die zudem wasserab-
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weisend und auch bis zu einem gewissen Grad wasserundurchlässig ist.
Ein Faser-/Harzgewebe besteht in vorteilhafter Ausbildung aus einem textlien Gewebe, das mit einem harten spröden Naturharz vereinigt ist bzw. den Werkstoffverbund bildet. Dieser ist biologisch abbaubar, so daß
der Kerii-/Formkorper besonders umweltfreundlich besei- *'
tigbar ist, wobei er insbesondere an seinem Einsatzort j,' wie z.B. auf Friedhöfen der Kompostierung zugeführt werden kann. Das aus Naturstoffen bestehende Faser-/ Harz-Gewebematerial kann als Natur-Ausgangsstoff auch zu Zuschlagstoffen fur Baumaterialien od. dgl. verarbeitet werden.
Ein weiterer wesentlicher Vorteil eines erfindungsgemäßen Kern-/Hohlkörpers besteht darin, daß er aufgrund der Materialeigenschaft der Faser-/Harzstruktur, der geringen Dicke der Handung 2 und damit der materialsparenden Ausbil dung des den Hohlraum 13 umfassenden Kernkörpers ein nur sehr geringes Gewicht aufweist. Dennoch sind dem erfindungsgemaßen Kernkörper mit der relativ dünnen Faser-/ Harz-Wandung bzw. -Haut Festigkeiteeigenschaften eigen, die denen bisher bekannter Unterlagen oder Römer aus Schaumstoff entsprechen oder noch erheblich besser sind. Insbesondere ist die Haut 2 (Flg. 2) nur ca. 1 mm stark.
Ein weiterer sehr beachtlicher Vorteil eines erfindungsgemaBen Kernkfirpers, der aus einem mit dem harten spröden Harz versehenen strumpf-, schlauch- oder irmelfÖrmigen Gewebe besteht, ist seine kostengünstige und verfahrenstechnisch relativ einfache Herstellbarkeit. Mit einer Rundstrickmaschine werden Textil fasern insbesondere aus Jute, Wolle, Baumwolle, Bast und/oder Hanf zu einem
Endlos*trumpf verstrickt. Durch einen Strickkopf der Rundstrickmaschine ist ein Geetango geführt, über das j
der Strumpf durch ein Bad mit einem auf hohe Temperaturen erwärmten Harz geführt oder geleitet wird. Bei dem Austritt aus dem Bad weitet sich das Gestänge derart, daß ein Rohr, wie es in Fig. 4 dargestellt ist, mit dem gewünschten Umfang bzw. Durchmesser gebildet wird. Mit Hilfe von Transportmitteln wie Zahnrädern oder anderen geeigneten Greifelementen, die von außen in den Rohr-Strumpf greifen, wird dieser unter langsamer Abkühlung des Wandungsmaterials rortget.rieben. Hit zunehmendem Abkühlen bzw. Erstarren des Rohres wird es in eine Biegung oder Krümmung entsprechend dem gewünschten Außendurchmesser eines zu bildenden kreisringformigen Kernkorpers gelegt und von der Außenführung einer Herstellungsanlage übernommen. So entsteht eine fortlaufende Rohrspirale.
Der für einen Romer (Fig. 1) benotigte Ringabschnitt wird abgetrennt, und die versetzten Enden werden zusammengeführt und mit in Figuren 1 und 4 dargestellten Verbundflächen 24 aneinandergefügt und verbunden. Die Verbindung bzw. der Zusammenhalt wird mit einem Klebe mittel hergestellt. Er kann auch durch eine in Fig. 2 angedeutete Ummantelung oder aus einer insbesondere aus Kollagen bestehenden Leim-Mantelschicht des Kernkorpers erreicht sein. Eine noch andere Möglichkeit besteht darin, daß die Verbundflächen 24 entlang ihrer äußeren Beruh rungsllnie mit einem Klebeband oder -streifen umwickelt sind.
Ein erflndungsgemäSer Kernkörper, der aus einem dichtstrukturierten Fasergewebe oder aus einem Fasergeb'.lde wie Vlies, Papier, Zellstoff oder einer Mischstruktur solcher Stoffe besteht, 1st einfach dadurch herstellbar, daß der Faserstoff um ein Formstück wie ein Mundstück oder einen Dorn ggf. mehrfach gewickelt und vor, während und/oder nach dem Wickelvorgang mit Harz, insbesondere Naturharz wie Tallharz, Baumharz und/ oder Colophonium getränkt und/oder gesättigt wird. In diesem Fall let
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die Faserstruktur vollständig mit Harz verfüllt, so daß die Wandung eine geschlossene, glatte und dichte Oberflache aufweist.
Die Faser-/Harz-Wandung 2 eines erfindungsgemäßen Kernkorpers 1 ist besonders gut geeignet, um sie mit einer in Fig. 2 gestrichelt dargestellten ummantelung 14 zu verbinden oder zu versehen, die aus einem Mantel-Faserstoff wie Vlies, Papier, Kreppapier, Zellstoff, Textil- stoff oder einer Mischung solcher Stoffe besteht, wobei das Fasergebilde, das auch ahnlich strukturiert sein kann wie das Gewebe 20 der Wandung 2, mit mindestens einem Binde-/Dichtmittel wie Leim, z.B. Kollagen, Lignin, Stärke, Harz und/oder Latex, vorzugsweise Naturlatex durchsetzt und/oder beschichtet ist. Mit einem Dichtmittel wie Latex, einem modifizierten Kollagen od.dgl. ist eine sehr dünnwandige elastische und feuchtigkeitsdichte Sch"ent erreicht. Die Ummantelung 14 ist gleichmäßig geschlossen tu/d umschließt den Kernkorper 1 vollständig.
Eine Mantel-Fa*er-/Harzschicht verleiht der ummantelung eine besondere Festigkeit. Sie ist aufgrund der physikalischen Eigenschaft des erstarrten spröden Harzes besonders leicht mit spitzförmigen Gegenständen iArchstoßbar.
Gemäß einer weiteren Ausführungsform ist der erfindungsgemäße Kernkörper 1 mit einer in Fig. 2 strichpunktiert dargestellten kissenartigen Schicht oder Hülle 15 umgeben, die zum direkten Bestecken mit Frisch- oder Trockenblu men besonders gut geeignet ist.
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Bezugszeichen 1 i s te
1 Kernkörper
11 Hohlkörper
12 Romer
13 Hohlraum
14 Ummantelung
15 kissenartige S
2 Wandung
20 Fasergewebe
21 Fasern
22 Maschen
23 Kreuzungspunkt
24 Ve rbundf1ache
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Claims (12)

  1. öchutzaneprttche &igr;
    1« Kernkörper für Schmuck-, Pflanzen-, Trauefgebinde OS od.dgl., der teilweise aus Faeermaterial besteht, dadurch gekennzeichnet, daß der Kernkörper (1) als Hohlkörper (11) mit einer eine stabile Haut bildenden Wandung (2) ausgebildet ist und die Wandung aus einem Faserstoff (20)«besteht, dessen Fasergebilde (21 22) mit hartem spröden Harz hoher Festigkeit wenigstens teilweise durchsetzt und/oder beschichtet ist.
  2. 2. Kernkörper nach Anspruch 1, dadurch g e -kennzeichnet, daß dH Faserstoff (20) ein Textil aus einem gewebten oder gewirkten Stoff wie Jute, Wolle, Baumwolle, Bast, Hanf oder einem Mischtextil solcher Stoffe besteht.
  3. 3. Kernkörper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß dSi Faserstoff (20) aus Vlies, Papier, Zellstoff oder einem Mischgebilde solcher Stoffe besteht;
  4. 4. Kernkörper nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Harz aus einem Naturharz wie Tallharz, Baumharz und/oder Colophonium besteht.
  5. 5. Kernkörper nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daS dem Harz ein Stoff wie Stearin und/oder Paraffin hinzugesetzt ist.
  6. 6. Kernkörper nach einem der Ansprüche 1 bis 5, d a durch gekennzeichnet, daß in die Faser-/Harz-Wandung (2) eine Stabilisierungs-
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    oder Befestigungsseeie wie ein Draht, ein hochreißfester Streifen, Faden od.dgl. eingebettet und/öder eingewirkt ist.
  7. 7. Kernkörper nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet , daß der Paserstoff (2) Bestandteil eines rund-gestrickten oder -gewebten Textile wie eines Strumpfes, eines Schlauches oder Xrmels ist.
  8. 8. Kernkörper nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß
    der Kernkörper (1) als zylindrischer oder teilzylindrischer Hohlkörper (11, 12) ausgebildet ist. 15
  9. 9. Kernkörper nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Kernkörper (1) einen Ring, insbesondere einen geschlossenen Kreis-Ring (12) in Form eines sogenannten
    Römer&bgr; bildet.
  10. 10. Kernkörper nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlkörper (11) mit einem seinen Hohlraum (13) ausfüllenden Stoff oder Material gefüllt ist.
  11. 11. Kernkörper nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Kernkörper (1) mit einer Ummantelung (14) versehen ist, die aus einem Faserstoff wie Vlies, Papier, Kreppapier, 2el!stoff. Textilstoff oder einer Mischung solcher Stoffe besteht, wobei der Faserstoff mit mindestens einem Binde-/Dichtmittel wie Leim, z.B. Kollagen, Lignin, Stärke, Harz und/oder Latex,, vorzugsweise Natur-Latex durchsetzt und/oder beschichtet ist.
    - 12 -
  12. 12. Kernkörper nach einem der Ansprüche 1 bis 11/ dadurch gekennzeichnet/ daß die Wandung (20) außen mit einem kieeenartigen Polster oder wenigstens teilweise mit einer kieeenartigen Schicht (IS)/ Umhüllung oder unterlage versehen ist.
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    - 13 -
DE8802354U 1988-02-20 1988-02-20 Kernkörper für Schmuck-, Pflanzen-, Trauergebinde od. dgl. Expired DE8802354U1 (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4301003A1 (de) * 1993-01-15 1994-07-21 Roland Tippmann Verfahren zur Herstellung eines Gesteckrohlings
DE29602365U1 (de) * 1996-02-10 1996-05-15 Viessmann GmbH & Co, 95030 Hof Tragkörper

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE4301003A1 (de) * 1993-01-15 1994-07-21 Roland Tippmann Verfahren zur Herstellung eines Gesteckrohlings
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