DE8802141U1 - Klettergerät mit einem elastischen Raumnetz aus Seilen - Google Patents

Klettergerät mit einem elastischen Raumnetz aus Seilen

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DE8802141U1
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Description

SE38.G1 Blatt 4
lh if e i bung
Die Erfindung betrifft ein Klettergerät der im Oberbegriff des Anspruchs 1 angegebenen Art.
Aus dem deutschen Gebrauchsmuster G 81 08 441.2 ist ein Klettergerät der vorgenannten Gattung bekannt. Dessen Gerüst weist eine ausschließlich durch Rauten gebildete Au-Benstruktur auf, wobei in der zeltartigen Struktur die Befestigungspunkte des innen angeordneten Spielraumnetzes ausschließlich nach innen gerichtete Kräfte erzeugen. Es besteht jedoch der Wunsch, ein derartiges Spielraumnetz auch in größeren Abmessungen zu liefern, wobei der Vorteil, daß ausschließlich rautenförmige Elemente verwendet werden, erhalten bleiben soll. Derartige Elemente haben den Vorteil, daß quergerichtete Stäbe, auf Kinder bei Sturzen auftreffen können, vermieden sind und desweiteren bei senkrecht gerichteten Rauten Eingangsöffnungen bestehen, welche den ungehinderten Durchtritt der Kinder in das Spielraumnetz ermöglichen. Außerdem weist diese Konstruktion eine hohe spezifische Festigkeit auf.
Die vorgenannte Aufgabe ist mit den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
Me Erfindung Beraiit auf der frfcefinfcnis, daß die zelfearfcige erweiterung der Außenstruktur bis zum Boden hin beibehalten werden muß, um dem Innenraum zur Anbringung des Spielraumnetüies eine möglichst große Ausdehnung zu feben* Wenn sich die AüBenkonstruktion auch zum Böden hin konti-
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SE38.G1 Blatt 5
nuierlich erweitert, ist darüber hinaus auch die Gewähr gegeben, daß Kinder, welche sich aus dem Seilnetz herausfallen lassen, nicht gegen ein Element der äußeren Tragkonstruktion auftreffen. Eine bis zum Boden hin sich durchgehend kontinuierlich erweiternde, zeltartige Konstruktion kombiniert eine maximale Standsicherheit mit einem großen nutzbaren Raum innerhalb des Netzes als Spielvolumen.
Die sich mit den erfindungsgemäßen Maßnahmen ergebende Konstruktion ist in vorteilhafter Weise nach außen (konvex) gewölbt, so daß dadurch eine weitere Volumenvergrößerung gegeben ist.
Die erfindungsgemäße Konstruktion unterscheidet sich auch in vorteilhafter Weise von bekannten Mittelmastgeräten, die ein einziges starres Tragelement haben. Aufgrund der Seilverspannung ist bei diesen die Außenkontur zwischen Mastspitze und Bodenbefestigungspunkten wegen der nach innen gelichteten Zugkräfte des Spielraumnetzes konkav, so daß das Spielvolumen begrenzt ist. Damit ermöglicht die erfindungsgemäße Lösung in vorteilhafter Weise die Schaffung eines Spielraumnetzes, bei dem auch diesen bekannten Lösungen gegenüber einerseits die Standfestigkeit und andererseits das bespielbare Volumen erhöht sind. Die Tragkonstruktion ist zwar geringfügig aufwendiger als die eines Mittelmastgerätesr s4e bietet abet aueh v©n det optischen Gestaltung eine interessante Alternative. Dazu kommt, daß infolge des einheitlichen Aufbaas der Konstruktion aus einem einzigen geometrischen Element ein außerordentlich vorteilhafter ästhetischer Gesamteindtuck entsteht.
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Vortetlhefto Weiterbildungen der Erfindung ftind in ton Unteransprtichen gekennzeichnet bzw. werden nachstehend zusammen mit der Beschreibung der bevorzugten Ausführung der Erfindung anhand der Figuren näher dargestellt. Bs zeigent 5
Figur 1 eine perspektivische Darstellung eines Ausführungsbeispiels der Erfindung,
Figur 2 das Ausführungsbeispiel gemäß Figur 1 in Seitenarsieht sowie
Figur 3 dasselbe Ausführungsbeispiel in der Draufsicht. Bei dem in Figur 1 in perspektivischer Ansicht dargestellt
ten Klettergerüst 1 ist ein Spielraumnetz 2 innerhalb eine aus Rohren und Knotenpunkten bestehenden kuppelartigen Tragkonstruktion verspannt. Die Kräfte an sämtlichen Befestigungspunkten des Spielraumnetzes 2 sind nach innen gerichtet.
Es ist aus Figur 1 ersichtlich, daß sich die Stützkonstruktion von der Spitze 3 her zur Standfläche hin kontinuierlich erweitert und daß in diese nach außen sich aufwölbende rau**1 iche Kontur eine Spielraumnetz einbeschrieben ist, welches eine Reihe ve* geflochtenen Raumzellen enthält., die eine Art "Kugelhaufen" bilden. Die hierdurch §&euro;&ii<iet@ft Säene lassen §a%e Sewegvragsfli&ilieftfeeiten sowohl la horizontaler als auch in vertikaler Richtung zu, so daß auch noch in der Nähe der Spitze mehrere Kinder i«*- betteinander Raum finden. Auf diese Weise wird c:~ ' memschaftsgefühl der Spielenden verstärkt, da nicht - wie
SE38.Gl Blatt 7
bei Mittelmastgeräten - das Besetzen einer "Spitzenposition" nur wenigen Kindern vorbehalten ist.
Es ist auch ersichtlich, daß für jeden Punkt des Spielraumnetzes eine vertikal nach unten gerichtete Fallinie keinen Punkt der äußeren Tragkonstruktion berührt, so daß ein ungefährdetes Spielen möglich ist. Ferner ist aus der perspektivischen Darstellung anschaulich erkennbar, daß die in Bodennähe vergesehenen Rauten eine hohe Durchtrittsmöglichkeit zum Inneren des Netzes zulassen, so daß die Kinder zum Benutzen des Spielgerätes animiert werden. Gleichzeitig besteht auch die Möglichkeit, das Spielgerät durch die zwischen den Rauten befindlichen dreieckfönnigen Einlasse zu betreten, was als Aufforderung zum Kriechen ebenfalls einen Spielreiz bietet.
In Pigur 2 ist das Ausführungsbeispiel gemäß Figur 1 in der Seitenansicht ohne Raumnetz dargestellt, während Pigur 3 dasselbe Aueführungebeispiel in der Draufsicht zeigt.
Die die Stäbe der Außenkonstruktion miteinander verbindenden Knotenpunkte sind in den verschiedenen Ebenen von der Spitze bis zum Boden jeweils bezüglich der einzelnen Ebenen ziffernmäßig unterschieden von der Spitze zum Boden mit 3 bis 7 bezeichnet, während die Bodenanker (8a bis d in Pigur 2) die Verbindung zum Erdreich herstellen. Diese Bodenanker sind an jedem der Punkte 7 in Draufsicht gemäß Pigur 3 (7a bis h) vorgesehen, aber nicht besonders dargestellt.
Von der Spitz· 3 über JIe Punkte 4a bis d gehen vier Rauten au«/ weiche jeweils mit einer Seitenlinie anai-nander-
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SE38.61 Blatt 8
grenzen. Die der Spitze gegenübergelegenen Punkte dieser Rauten sind die Punkte 5a bis d. Die jeweils unteren Stäbe - in der Zeichnung nit II gekennzeichnet - weisen eine geringfügig größere Länge auf, sie sind 2,6 m lang, während die übrigen Stäbe ohne diese Kennzeichnung 2,5 m lang sind.
Diese Verlängerung hat zur Folge, daß die Punkte 5 an einer Stelle gelegen sind, die gegenüber der durch die Spitze 3 und die Punkte 4a, b bzw. jeweils andere benachbarte Punkte 4 definierte Dreiecksflache nach außen heraustritt. Von den Punkten 5 gehen weitere verlängerte Stäbe zu Bodenbefestigungspunkten hin, welche ebenfalls so angeordnet sind, daß die Punkte 5 aus der durch die angrenzenden Punkte 4 bzw. 7 definierten Ebene heraufragen. Die Punkte 5 weisen also jeweils eine vierstrahlige Verbindung auf.
Die Verbindungen zwischen den Punkten 4, 5 und 7 werden durch eine Verbindung zwischen den Punkten 4, 6 und 7 zu Rauten ergänzt, die an die zuvor beschriebenen, zur Spitze 3 hin führenden Rauten angrenzen. Jede derartige im Spitzenbereich angeordnete Raute enthält also an ihren unteren beiden Kanten eine derartige Raute benachbart. Dadurch, daß jede dieser Zusammensetzungen aus drei Rauten (der zur Spitze hin gerichteten Raute sowie der beiden *azu nach unten hin benachbarten Rauten) die Seitenwand einer vierseitigen Pyramide bildet - wobei die Verbindungelinie von der Spitze 3 zum Punkt 4 und zum Punkt 6 jeweils von einem gemeinsamen Stab gebildet wird - ergibt sich eine Konatruktion, die sich von der vierseitigen Grundpyramide insoweit unterscheidet, ale die Punkte 5 aus der Seitenfla-
SE38.G1 Blatt 9
ehe herausgehoben sind, so das sich die Gesamtkontur dort konvex auswölbt. Auf diese Weise erhält die Gesamtkonstruktion einen kuppelartigen Charakter.
Die äußere Stützkonstruktion besteht aus Stahlrohren, welche mit Epoxydharz beschichtet und über Verschraubungen mit den Knotenpunkten verbunden sind, welche Teile eines &bull;Systemgerüsts bilden können. Auch die Knotenpunkte sind als Kugeln nach der Montage vollständig geschlossen und mit entsprechenden die Schraubbefestigung abdeckenden Kappen versehen. Da auch sie entsprechend farbbeschichtet sind, weist die Gerüstkonstruktion ein einheitliches Aussehen auf.
Die ErCindkiig beschränkt sich in ihrer Ausführung nicht auf das vor-Sehend angegebene bevorzugte Ausführungsbeispiel. Vielmehr ist eine Anzahl von Varianten denkbar, welche von der dargestellten Lösung auch bei grundsätzlich anders gearteten Ausführungen Gebrauch machen.
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Claims (1)

  1. ··· · «rri ·t ■■ ··
    SMB Seilspielgeräte GmbH Berlin 8. Februar 1988
    D-IOOO Berlin
    S!B38.G1
    Klettergerät mit einem elastischen Raumnetz aus Seilen
    Ansprüche
    1. Klettergerät mit einem elastischen Raumnetz aus Sei· len, bei dem innerhalb einem zeltartigen Gerüst rautenförmigen Elementen, die durch zwischen Knotenpunkten angeordneten Rohren gebildet werden, und sich in einer gemeinsamen Spitze treffen, ein Spielräumnetz angeordnet ist,
    s^ilT^
    SE38.G1 Blatt 2
    dadurch gekennzeichnet,
    daß unterhalb der die Spitze bildenden Rauten mindestens eine Reihe weiterer rautenförmiger Elemente angeordnet sind, wobei sich der Gerüstquerschnitt zur Aufstellfläche hin kontinuierlich erweitert, so daß das Gerüst insgesamt eine kuppelartige Form aufweist.
    .10 2. Klettergerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß bei einer im Spitzenbereich aus vier rautenförmigen Elementen bestehenden Konstruktion
    '' die zur Standfläche hin anschließende Reihe von Rauten
    acht Rauten aufweist, wobei
    15
    ; jeweils zwei benachbarte dieser Rauten mit jeweils
    |; einer Seitenlinie an eine der unteren Seitenlinien
    ' einer Raute angrenzen, die einen Teil der Spitze bil-
    ' det und diese beiden Rauten seitlich in einem gernein-
    [ 20 samen Knotenpunkt, von dem vier Seitenlinen ausgehen,
    j aneinander grenzen.
    3. Klettergerät nach Anspruch 2, dadurch g e kennzeichnet, daß jeweils zwei benachbarte Rauten, die in der Nähe der Standfläche angeordnet sind, jeweils mit einer oberen Seitenlinie zusammenfallen mit einem gemeinsamen Knotenpunkt, von dem drei Seitenlinien ausgehen.
    30
    nt « ·
    SE38.G1 Blatt 3
    4. Klettergerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet / daß die verwendeten Stäbe zwei unterschiedliche Längen aufweisen.
    e &ngr;&idiagr;&Agr;^^·&igr;>«·>·&Igr;&iacgr;&Igr;> .os* K »»«»%....~.U A A m. A .. ». ~. k &mdash; &mdash; _
    -Mm nxe w««i. «j«t c« ** ■■«■%«*■ niiopkuuii ^/ vici«^ul^ii ^ ^ &mdash;
    kennzeichnet , daß die Stäbe, welche zu einem vierstrahligen Knotenpunkt führen, der in der Nähe der Standfläche angeordnet ist, eine größere Länge aufweisen als die übrigen Stäbe.
    6. Klettergerät nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die längeren zu den kürzeren Stäben verhalten wie sechsundzwanzig zu fünfundzwanzig.
    /4
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