DE879873C - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Kehrwendeln - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Kehrwendeln

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Publication number
DE879873C
DE879873C DET2848D DET0002848D DE879873C DE 879873 C DE879873 C DE 879873C DE T2848 D DET2848 D DE T2848D DE T0002848 D DET0002848 D DE T0002848D DE 879873 C DE879873 C DE 879873C
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DE
Germany
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mandrel
wire
winding
nozzle
production
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Expired
Application number
DET2848D
Other languages
English (en)
Inventor
Friedrich Michel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Telefunken AG
Original Assignee
Telefunken AG
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Publication date
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Priority to DET2848D priority Critical patent/DE879873C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE879873C publication Critical patent/DE879873C/de
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J9/00Apparatus or processes specially adapted for the manufacture, installation, removal, maintenance of electric discharge tubes, discharge lamps, or parts thereof; Recovery of material from discharge tubes or lamps
    • H01J9/02Manufacture of electrodes or electrode systems
    • H01J9/08Manufacture of heaters for indirectly-heated cathodes
    • H01J9/10Machines therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Wire Processing (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Kehrwendeln Die Erfindung b°trifft ein Verfahren und weine Vorrichtung zur Herstellung von Kehrwendeln, wie sie als Heizkörper füir mittelbar geheizte Kathoden von elektrischen Entladungsröhren verwendet w; rd.en.
  • Eine einfache Iellrw.endel entsteht dann, wenn man zum Wickeln derselben einen, geraden, d. h. nach nicht gewendelten Draht verwendet. Weckalt man jedoch die Kehrwendel aus einem bereits n ial oder mehrfach g2-\v.end@e,lt@en Draht, so erhält man ein,- ls.ehrdopp.e,l@vend:e,l h,zw. eine Keh rmehrfach:w.,ndel. Zum Wickeln benutzt inan in diesen Fällen einen ge@vend,elt.e,n. Draht., der nach Art ein-"r umspünnenen Saite einen biegsamen Kern umschließt, welcher aus der fertigen K ehrwend l in an sich bekannter Weise, 7-.B. durch Beizen oder Ätzen, entfernt wird.
  • Die Herstellung von Kehrwcndel@n mit den bisher ge.-b@räuchliche-n Vorrichtungen, bei welchen, der Wickeldraht in einen am freien Ende- eines auf der anderen Seit, eingespannten Wickeldornes l:#@tül;ilichen Onevschlitz e:i:nge:le:gt und der Draht durch Drehen d@eu @iclce@l:dorne@s um diesen hie!r-uirngc:wickelt wird, stößt auf Schwierigkeiten bei derVerwen.d.ung sehr dünner Dorne, "weil diese sich leicht verbiegen und außerdem keinem. genlügenden Raurn zur Unterbringung des erwähnten Ouersschlitz.e@s. bieten;. Diese-Schwierigkeiten werden durch die im folgenden beschriebene Erfindung umgangen.
  • Gemäß der Erfindung wird- eine Kehrwenideil in der Weise hergestellt, daß die Bewicklung des Dornes mit einem glatten oder seinerseits beireits gewendelten Draht vom eingespannten Ende dessefben vorgenommen, wind. Dabei tritt eine Versteifung des Dornes durch den bereits aufgewickelten Draht ein, so, d'aß diejenige Stelle des Dornes, auf welche,der Wickeldraht aufläuft, wiiderstandssfähiger isst als der noch urbewickelte Dorn. Infolgesd°;ssen ist die Bewickfung selbst solcher Dorne möglich, bei denen das Verhältnis von Doenfänige zum Dorndurchmesiser so. ungünstig ist, da,ß die Stabilität des Dornes. den Wickelbeanspruchungien nicht mehr gewachsen ist. Diese Versteifung macht sich sowohl bei dünnen Metalldornen als auch boi Dornen- aus weniger widerstandsfähigen Werkstoffen, z. B. Cellulose, sehr vorteilhaft bemerkbar. Es ist nunmehr auch möglich, Dorne zu bewickeln, die so dünn sind, daßi an ihrer Stirnseite kein Platz zur Anbringung des vorhin erwähnten Querschlitzes vorhanden isst. Der Dorn wird bei dem angegebenen Wickelverfahren auf Zug beansprucht und dadurch geradegerichbet, während er hei einer Bewicklung vom freien Ende her auf Knickeng beansprucht wird und sich, nach der Seite hin ausbaucht.
  • Eine nach dem angegebenen Verfahrens arbeitende Wickelvorrichtung weilst eine Einspaninvorrichtung für das ,eine Ende dess Dornes auf, die durch eine Antriebsvorrichtung gleichzeitig eine Drehbewegung und ein-en Vorschub in axialer Richtung erhält. Der vorzugsweise haarna,delförmig gebogene Wiekeldraht wied mit -seinem Scheitel entweder zusammen mit dem einen Ende des Dornes, eixigespannt oder in die Einspannvorrichtung einfach eingehängt und läuft mit seinen beiden; Schenkeln durch einen Führungsteil, der ein Mitdrehen der Schenkel des haarnadelförmigen Gebildes verhindert. Sehr lange oder besonders schwache Dorne werden zweckmäßig .auß,erhatb der Stelle, wo der Wickeldraht auf sie aufläuft, nochmals. unterstützt.
  • Das Wesen der Erfindung soll nunmehr an Hand der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert werden. Mit i .ist der Draht, aus welchem die Kehrwendel hergestellt werden sodl, bezeichnet. Er kann ein Volldraht. oder auch ein aus einem gewendelten dünnem, Draht bestehendes schlauchartiges Gebilde sein. Dieser Draht wird zunächst haarnadel.förmig gebogen und an. seinem Scheitel 2, zusammen mit dem Ende des Wickeldornes. 3 in einer Einspannvorrichtung d. festgeha;lten. Die Einspannvorächtung kann. beispielsweise mit Klemmbacken versehen oder zangenartig ausgebildet sein. Es genügt übrigens, wenn nur ;das Dornende allein eingespannt -und der haarnadielförmig gebogene Wickeldraht einsfach in das Maul der zangenförmigen Einspannvorrichtung eingehängt wird. Der Wickeldorn 3 und der aufzuwickelnde Draht i laufen: durch eine Führungsdise 5, deren Seitenansicht in Abb. 2 dlargestellt ist. Die F'ührunigsidüse ist mit einem Langloch 6 versehen, durch welches der Wickeilidorn und: die beiden Schenkel .des. haarnadelfärmia .n Drahtgebildes hindurchgezogen, sind, so -daß die beiden Schenkel des Drahtes i sich nicht mit dem Dorn 3 drehen. können. Wenn die Ei.rnspannvorrichtung 4 in Richtung des Pfeiles 7 geschoben und gleichzeitig a sdreht wird, wickelt sich der Draht s in der dargestellten Weise auf dem W ickel,dorn 3 auf und -erhält dadurch die Form einer Kehrwendel.
  • Eisre vollständige Wickelvorrichtung dieser Art ist in Absb. 3 dargestellt, in welcher die gleichen Bezugszeichen verwendet sind, soweit eis sich. um die gleichen Teile wie in Abb, i und 2- handelt. Auf einer Grundplatte 8 sind die Lagerböckei 9 angeordnet. In zweien dieser Lagerhöcke ist eines Spindel io gelagert, welche mittels einer Kurbel i i gedreht werden kann. Am linken Ende dieser Spindel ist die Eimpannvorrichtung .4 befestigt. Die Spindel trägt ferner eine zweclemäßsig auswechselbame Ge- windepatrone i2, .die mit einem Gew indeschloß 13 zusammenarbeitet, welches auf einer Schiene i.@ gelagert ist und durch eine Felder 15 mit der Gewindepatrone im Eingriff gehalten wird. Die Füiirungsdüse 5 ist ebenfalls auf der Grundplatte & aufgebaut. Durch Drehen der Kurbel i i wird die Spindel io gedreht und gleichzeitig nach rechts verschoben, wodurch der Draht i um den Wickeldorn 3 in der aus Alb. i ersichtlichen Weise herumgewickelt wird..
  • Nach Beendigung des, Wickelvorganges. wird die fertige Kehrwendel samt dem Wickeldorn. aus, der Vorrichtung herausgenommen und der Dorn aus ,der Wendel entfernt. Um eine Beschädigung des Wendeldrahtes, zu vermeiden, erfolgt das Entfernen zweckmäßig in an sich bekannter Weise, durch Herauslösen des Dornes nach chemischem Verfahren. Gleichzeitig wird auch bei Verwendung eines geweudelten Wickeldrahtes der biegsame Kern des letzteren entfernt.
  • Der Steigungsvorschub des, Wickeldornes kann statt durch eine Gewindepatrone und Gewindeschloß auch in an sich bekannter W eise durch eine Steigungskurve bewirkt werden; letztere: bietet. eine Möglichkeit, Wendeln mit besonders kleiner oder mit ungleichmäßiger Steigung zu wickeln.
  • In Abb. q. ist eine Vorrichtung dargestellt, welche denselben Zweck erfüllt, wie die in Abb. i gezeigte, aber etwas anders ausgebildet ist. Der Scheitel 2 des haarnadelförmig gebogenen Drahtes i wird wieder zusammen mit idem einen Ende des Wickeldorns 3 in einer Eirnsp,anuvo,rrichtun@g q. festgehalten, die mittels der Spindel io gedreht und; in axialer Richtung längs dies Pfeiles 7 verschoben wird. Durch die feststehende Düse 5 wird jedoch ins diesem Falle lediglich :der Dorn 3 geführt. Die Düse ist dementsprechend nicht mit einem Langloch, sondern mit einem kreiszylindrischen Kanal versehen. Die beiden Schenkel dies. aufzuwickelnden Drahtas i laufen vor der Düsie im: tangentialer Richtung vorn Dorn. weg und worden Über Rollen 16 geführt und durch an dien Enden angehängte Gewichte 17 gespannt gehalten. Die Düse 5 wird zweckmäßig dicht an der Stelle, wo die, Drahtschenkel auf den Dorn auflaufen, angebracht, um die frei tragende Länge des be:"cielcelten Dornteiles, nicht uninötig groß zu machen; auch kann die Außenseite der Düse als Dralitztifübrung ausgenutzt werden.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung einer Kehrwendel, insbesondere einer Heizwendel für mittelbar gebeizte Kathoden von -el.ehtrisehe,ti Entla,dungsröbren, durch Aufwickeln ein'-Is geraden oder gewend-elten Drahtes auf einen nicht stabilen Dorn, dadurch gekennzeichnet, daß die B,ewicklunjJ ,d,e,s Dornes vorm eingespannten Ende desselben in Richtung gegen das freie Ende vorgenommen wird.
  2. 2. Vorrichtung zur Herstellung einzr Keilrwen del nach dem in Anspruch i I..eschrielieui@en Verfahren, gekennzeichnet durch eine Einspanneorrichtung (.), in w@elch:e der Scheitel (2) des liaarna,delfärmig gehog@neii Drahtes (i) zu,saminen mit dem in der Achse der IL",hrwende,l befindlichen WickeIdo,rn (3) eingespannt wird, und durch eine Antriebsvorrichtung, die der Einspann.co@rric:htung gle:icliz-e,itig eine DrebbieNvegung und einen Vorschub in axialeir Richtung verleiht, sowie durch einen Führungsteil, der ein Mitdrehen der Schenkel des haarnad@:-lförmigen, Gebildes, verhindert.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch eine Führungsdüse (5) mit einem Langloch (6).
  4. 4. Vorriehtung nach Anspruch 2, dadurch gzkennz:eichnet, d:aß die Eiuspannvorrichtung am Ende einer Spindel (io) befestigt ist, welche mit einer Kurbel (i i) zur Erteilung einer Drehbewegung und mit einer vorzugsweise auswechselbaren Gewindepatrone (12), die mit einem Gewindeschlo.ß (13) zusammenarbeitet, -zur Erzeiti,gu:ng des Vorschubes ausgestattet ist.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 2:, dadurch gekennzeichnet, da,ß der Wickeldorn (3) allein in einer Düse (5) geführt wird und. die vor der Düse auf den Wicketdorn auflaufenden Draht--enden über Rollen: (16) geführt und durch angehängte Gewichte (i7) gespannt gebalt2ii werden.
DET2848D 1943-06-02 1943-06-02 Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Kehrwendeln Expired DE879873C (de)

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DE879873C true DE879873C (de) 1953-06-15

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DE (1) DE879873C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4084624A (en) * 1975-12-31 1978-04-18 Automatic Specialties, Inc. Method of fabricating a pot hanger

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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US4084624A (en) * 1975-12-31 1978-04-18 Automatic Specialties, Inc. Method of fabricating a pot hanger

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