DE879626C - Zweitaktbrennkraftmaschine - Google Patents

Zweitaktbrennkraftmaschine

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DE879626C
DE879626C DEE3673A DEE0003673A DE879626C DE 879626 C DE879626 C DE 879626C DE E3673 A DEE3673 A DE E3673A DE E0003673 A DEE0003673 A DE E0003673A DE 879626 C DE879626 C DE 879626C
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DE
Germany
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fan
cylinder
longitudinal
housing
combustion engine
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Expired
Application number
DEE3673A
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English (en)
Inventor
Otto Dipl-Ing Elwert
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B33/00Engines characterised by provision of pumps for charging or scavenging
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M2700/00Supplying, feeding or preparing air, fuel, fuel air mixtures or auxiliary fluids for a combustion engine; Use of exhaust gas; Compressors for piston engines
    • F02M2700/33Compressors for piston combustion engines
    • F02M2700/331Charging and scavenging compressors
    • F02M2700/336Arrangements thereof on the engine

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Cylinder Crankcases Of Internal Combustion Engines (AREA)

Description

  • Zweitaktbrennkraftmaschine Die Erfindung bezieht sich auf Zweital;tdieselmotoren. oder Ottomotoren, deren Zvlinder in einer Reihe angeordnet sind und mit Luft gespült werden, die von einem Schleudergebläsegeliefert wird. Die Zylinder haben Spül- und Auslaßkanäle, die vom :@rbeitsl;olben gesteuert werden, und sind für eine Umkehrspülung ausgebi.ldet. bei der die Spülkanlife zu beiden Seiten neben den Auslaßkanälen und gegebenenfalls auch auf der gegenüberliegenden Zylinderseite liegen und so gerichtet sind, daß der Spülstrom auf der don Aulslaßkanälen. abgewandten Zylinderhälfte nach oben strömt und nach Umkehrung am Zylinderkopf auf der Auslaßseite zu den Auslaßkanälen zurückkehrt. Das Schleude,rgebNä@e ist an der vorderen Stirnseite des Motors oberhalb der Kurbelwelle angeordnet und durch tirnräder von der Kurbelwelle aus angetrieben.. S S Die Auslaßkanä.le des Reihenmotors mit 2, 3 oder mehr Zylindern sind,nach der einen L änss@seite der Zylinderreihe gerichtet. Die Abgase strömen unmittel.bar in eine Sammelleitung auf dieser Längsseite der Zylinderreihe. Die Spülkanäle jedes. ZN'-linders zu beiden Seiten neben den AuslaBl;anäle,n liegen somit in der Längsrichtung der Zylinderreihe und erhalten die Spülluft aus dem Raum zwischen zwei benachbarten Zylindern (mit Ausnahme der Spülkanäle am vorderen und hinteren Ende der Zylinderreihe). Damit der Zylinderabstand nicht unn@ö@tig groß ist und trotzdem ein genü.gender Zuströmquerschnitt für die Spülluft zwischen benachbarten Zylindern vorhanden ist, wird auf ein:: Kühlung der Zylinderbüchse unmittelbar in Längsrichtung der Zylinderreihe unterlia,ll), der Spülkanäle verzichtet. Gegenstand der Erfindung ist, daß das Gehäuse de:s Schleudergebläses die Arbeitszylinder und das Kurbeilgehäusie ein Gußstück bilden und daß unterhalb, der Auslaßkanäle eine Längsleitung für die Spülluft in dasi Kurbielgehäuisie eingegossen ist, in der die Spülluft vom Gebläsebgehäus e zu den Zylindern strömt. Dadurch werden neben einer exakten Lagerung der Laufradwelle und gutem Eingriff der Antriebs.zahnräider die Führung der Spülluft vom Gebläis-egehäuse über die Längsleitung zu den Zylindern in d eiselben Gußstück des Kurbelgehäuses ahne Trenn:- und Abdichtungsflächen sowie große und sanfte Übergänge und Krümmungen ermöglioht.
  • Als weiterer Vorteil ergibt sich, da,ß keinerlei Trennflächen in der Spülluftzuführung vom Gebläse bis zu dien. Zylindern vorhanden. sind. Durch den: Zusammenguß ist eine äußerst gedrungen-- und einfache Bauweise eines solchen Reihenmotors- mit Schleudergebläfse ermöglicht, der außerdem durch seine Einfachheit billig,, kurz und leicht und durch dass Fehlen vorm zusätzlich angebauten Leitungen. für die Sp"u!lluft betriebssicher ist.
  • Die in dass Kurbelgehäuse eingegossene Spülluftlängsleitung ist absichtlich unter die Auspuffleitung auf die Auspuffseite gelegt, damit die Zuströmung der Spülluft von ider Längsleitung zu den Spü.lkanälen biereits! die Richtung hat, mit der sie in die Zylinder eintritt. Außerdem ist dabei au-1 der, gegenüberliegenden Längsseite weder eine Auspuffleitung noch eine Spülluftleitung vorhanden, so, daß der Zylindlerbilock auf dieserSeite sehr schmal wird, günstiger Raum für die Anordnung der Hilfsgeräte;, büispielsweise der Einspritzpumpe, geschaffen ist, und diese auch nicht durch Wärmestrahlungen der Auspuffleitung gefährdet sind.
  • Da nur eine Spüllufts@.ammelleitung auf der einen Seite (hier auf dier Ausilaßseite) vorhanden ist, kann das Schleudergebläse. vorteilhaft mit einer Druckspirale versehen werden, deren Ende in diese Längsleitung einmündet. Es ist jedoch auch möglich, einGebläse mit einem dasLaufrad umgebenden Diffuser und einem ansichließenden Druckraum auszubilden, der die vom Gebläts,e geförderte Luft sammelt und sie mit möglichst großem Querschnitt der vorderen Einmündung der Längsleitung zuführt.
  • Die Erfindung eignet sich durch die gedrungene Bauform des Motors, insbesondere für Fahrzeugmotoren, die nach dem. Dieselverfahren oder nach dem Ottoivef-fahren mit Luftspülung und Benzineinspritzung arbeiten. Der Antrieb des Schleudergebläses erfolgt durch Zahnräder zwischen Gebläselaufrad' und vordersten Grundlager der Kurbelwelle. Der Antrieb der Einspiritzpumpe und anderer Hilfsgeräte ertfolgt zweckmäßig durch Zahnräder zwischen dem Gebläselaufrad und den Antriebsizahnrädern für das Gebläse.
  • Im folgendem: wird die Erfindung an Hand von Abbildungen gezeigt und beschrieben. Es zeigt Abb. i einem Längsschnitt eines Zweizylinder= reihenmators durch dais Schlaudergebl.äise mit Antrieb und die beiden Arbeitszylinder, deren linker sich im Spülvorgang befindet, das Schleudergebläse ist hier mit Druckspirale ausgebildet, Abb. 2 einen Querschnitt des: Motors durch den linken. Arbeitszylinder -nach Abb. z, die Spü'lluftlängsleitung und die Auspuffleitung, Abb. 3 einten Querschnitt desi Motors durch das Gebläsegehäuse, das Gebläselaufrad und die Druckspirale mit Blick auf die Öffnung zum Überströmen der Druckluft aus, dem Ende der Gebläsespirale in die Längs'leätung das Kurbelgehäuses, Abbi. q. einen waagerechten Längsschnitt des Motors mit Schnitt durch die Zylinder unterhalb der Spül- undAuslaßkanäle durch die Längsleitung und die davon abzweigenden Querleitungen, die die Spülluft von der Längsleitung zu den Spülkanülen der Zylinder führen, Abb.5 einen waagerechten Schnitt durch den Zylinderblock eines Dreizylinderreihenmotors gleicher Bauart in; Höhe der Spül- und Auslaßkanäle und versetzt dazu durch die Spälluftlängsleitung und die Querleitungen, Abb. 6 einen ähnlichen: Motor wie Abb. i bis d., desisen Schleudergebläse jedoch statt mit einer Druckspirale mit einem Diffuser und einem axial breiten Sammelraum für die Spülluft ausgebildet ist.
  • In den Abb. i bis 5 ist die Erfindung am Beispiel eines Zweizylinderreihenmotors dargestellt. In den. Abb. i bis 5 ist i der linke und 2 der rechte Arbeitszylinder, 3 der linke und 4. der rechte Arbeitskolben. Der linke Arbeitskolben befindet sich in der unteren Totpunktstelllung und der linke Arbeitszylinder somit im Spülvorgang. 5 sind die Ausdaßkanäle, die nach der rechten Längsseite der Zylinderreihe ausmünden. An sie ist die Auspuffsammelleitung 6 angeschlossen. 7 sind die Spülkanäle auf der einen Seite und 8 die Spülkanäle auf der anderen: Seite: jedes. Zylinders. Sie sind hier in der Hauptsache in der Längsrichtung des Motors angeordnet. g ist das Kurbelgebäu,s,e. Aus einem Gußstück mit diesem bestehen das Gebläsegehäuse io und die- beiden Zylinder i und 2. i i ist ein Zahnraid auf der Kurbelwelle für dem; Antrieb des Gebläses. i2- ist das, Gehläsielaufrad und 13 das Gebläiseritzell. 1q. ist der Deckel des Schleudergebläses, -der als Saugleitung ausgebildet ist und die Geblääsespirale zusammen mit dem Gebl.äsegehäuse bildet. 15 ist die vordere Öffnung der in das Kurbelgehäuse eingegossenen Längsleitung 16 für,die Spülluft. 17 sind vom. der Längsle,itung.ausgehen:de Spülluftkanäil.e, die zwischen die Zylinder hineinragen: und die Spülluft zu dien Spülkanälen leiten. Die Längsleitung 16 kann nach Abb. 2 und 4 durch :einen Deckel 18 verschlossen: werden. i9 ist die hier als Flanschpumpe ausgebildete Einspritzpumpe mit Reeler2o. Sie ist auf der Gegenseite der Aus.laßseite dicht am Zylinderblock angeordnet und hier durch die Räder 21, 22 und 23 angetrieben. Die Antriebsräder für die Einspritzpumpe sind neben den Antriebsrädern für das Schleudergebläse, vorteilhaft zwischen diesen und dem Gebläse, angeordnet. Abb.5 zeigt als Beispiel einen Dreizylinderblock. Ebensogut'können beispielsweise vier oder mehr Zylinder in einer Reihe angeordnet «-erden.
  • Abb. 6 zeigt einen, ähnlichen Motor mit einem Gebläse, dass statt mit einer Druckspirale mit, einem Diffuso,r 24 und einem anschließenden Druckraum 25 ausgebildet ist, der axial bis zu dem Kühlwassermantel des vordersten Zylinders i oberhalb der Antriebszahmräder verbreitert isst, und der die Spülluft mit großem Querschnitt in die vordere Mündung der Längsleitung 16 zuführt.
  • 26 ist eine Lichtmaschine und 27 ein Anlasser, die vom Gebläse und der Längsleitung 16 unbehindert angebaut werden können.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Zweitaktbrennkraftmaschine mit Arbeitszylindern in einer Reihe als Diesel- oder Ottomotor, insbesondere Fahrzeugmotor, und Ausbildung der Zylinder mit Umkehrspülung, wobei die Spülkanäle zu beiden Seiten neben dien Auslaßkanälen liegen und die Auslaßkanäle nach der einen Längsseite der Zylinderreihe gerichtet sind, und die; mit Luft gespült werden" die von einem Schleude bebläse geliefert wird, das. an der vorderen Stirnseite des Motors angeordnet und durch Zahnräder antigetrieben wird, dadurch gekennzeichnet, daß dass, Gehäuse (io) des Schleudergebläses, die Arbeitszylinder (1, 2) und dasurllgehäu..ae (9) ein Gußstück bilden und daß unterhalb der Aus-laBkanäle (5) eine Längsleitung (16) für die Spülluft in das Kurbelgehäuse (9) eingegossen ist, in der die Spül-Luft vom Gebläsegehäuse (io) zu den Zylindern (i, 2) strömt.
  2. 2. Zweitaktbrennkraftmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die auf der Auslaßseite eingegossener Spülluft.längsle;itung (16) etwa in gleicher Höhe wie die Laufradwelle des Schleudergebläses angeordnet ist und dali die Einspritzpumpe (19) auf der anderen Seite der Zylinderreihe angeordnet ist. 3,. Zweitaktbrenukraftmaschine nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, da,ß der Antrieb der Einspritzpumpe (ig) durch Zahnräder (2.1, 2@2, 23) erfolgt, die zwischen dem Gebläselaufrad (12) und dem Antriebszahnrad (ii) für das Schleudergebläse angeordnet sind. q.. Zweitaktbrennkraftmaschine nach dein Ansprüehen i bis. 3, dadurch gekwnnzeichnet, daß der Deckel (14) des Gebläses mit dem Ge-bläsegehäuse (io) eine Druckspirale bildet, deren Endle in die Spülduftlängsleitung (16) des. Kurbelgehäuses (9) einmünidet. 5. Zweitaktbrenmkraftmaschine nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Schleudergebläse einen das Laufrad (12) umgebenden Diffusor (2.a.) hat und einen breiten Spülluftsammelraum (25) zwischenDiffusor (24) und dem vordersten Zylinder (i) oberhalb der Gehäusewände für die Antriebszahnräder (i i, 13 und 2.1, 22) 23) des Gebläses und der Einspritzpumpe (ig), dier die Spülluft mit großem Querschnitt zu der Gehäuselängsleitu.ng (16) f iihrt.
DEE3673A 1951-04-29 1951-04-29 Zweitaktbrennkraftmaschine Expired DE879626C (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1042949B (de) * 1955-01-19 1958-11-06 Kloeckner Humboldt Deutz Ag Zweitakt-Dieselmotor
DE1123158B (de) * 1957-12-19 1962-02-01 Kloeckner Humboldt Deutz Ag Mehrzylindrige Zweitaktbrennkraftmaschine
DE3806031A1 (de) * 1987-02-25 1988-09-08 Orbital Eng Pty Mehrzylindermotorblock fuer einen zweitaktverbrennungsmotor
WO1990010145A1 (en) * 1989-02-27 1990-09-07 Orbital Engine Company Proprietary Limited Engine supercharger and inlet manifold arrangement

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