DE879418C - Keramik-Kondensatorplatte - Google Patents

Keramik-Kondensatorplatte

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Publication number
DE879418C
DE879418C DET2209D DET0002209D DE879418C DE 879418 C DE879418 C DE 879418C DE T2209 D DET2209 D DE T2209D DE T0002209 D DET0002209 D DE T0002209D DE 879418 C DE879418 C DE 879418C
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DE
Germany
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capacitor plate
glaze
edges
plate according
ceramic capacitor
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Expired
Application number
DET2209D
Other languages
English (en)
Inventor
Werner Dr-Ing Buschbeck
Wilhelm Kummerer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Telefunken AG
Original Assignee
Telefunken AG
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Publication date
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01GCAPACITORS; CAPACITORS, RECTIFIERS, DETECTORS, SWITCHING DEVICES, LIGHT-SENSITIVE OR TEMPERATURE-SENSITIVE DEVICES OF THE ELECTROLYTIC TYPE
    • H01G4/00Fixed capacitors; Processes of their manufacture
    • H01G4/002Details
    • H01G4/018Dielectrics
    • H01G4/06Solid dielectrics
    • H01G4/08Inorganic dielectrics

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
  • Fixed Capacitors And Capacitor Manufacturing Machines (AREA)

Description

  • Män i'st ih letzter Zeit dazu übergegangen, Kondensatoren aus keramischen Materialien herzustellen, insbesondere nachdem es gelungen ist, solche Materialien, welche zumeist Rutil enthalten, mit sehr hohen Dielektrizitätskonstanten bis zu s = i2o herzustellen. Bei Kondensatoren aus keramischem.Material wird der Betriebsspannung' im allgemeinen durch die Sprüherscheinungen am Rande der Metallbelegung eine Grenze gesetzt. Da das Material eine hohe elektrische Durchschlagsfestigkeit besitzt und, wenigstens bei größeren Platten, nicht beliebig dünn hergestellt werden kann, wäre jedoch die Anwendung höherer Spannungen außerordentlich erwünscht, um bei einem kleinen Aufwand an Material hohe Blindleistungen unterzubringen. Es sind verschiedene Ausbildungen des Randes zur Vermeidung des Sprühens vorgeschlagen worden, welche im wesentlichen darin bestehen, daß durch Verdickung des Randes der Abstand der Metallbelegungen zum Rande hin vergrößert wird. Allerdings macht diese Ausbildung der Platten, welche eine erhebliche Verdickung des Randes bedingt, fabrikatorisch erhebliche Schwierigkeiten und ergibt bei ebenen Kondensatorplatten infolge der Wärmespannungen beim Brennen leicht Haarrisse in der Platte, welche dann zu elektrischen Durchschlägen führen. Ferner wird die Kühlung von Kondensatoren, welche aus aufeinandergeschichteten Platten solcher Bauart bestehen, durch einen solchen Sprühschutzrand erheblich erschwert, da sichRäume bilden, in welchen die Kühlflüssigkeit sich staut.
  • Die Erfindung bezieht sich nun auf Platten ohne jeden Sprühschutzrand oder solche mit nur einer geringen Randverstärkung zur :Verminderung der Sprühgefahr. Erfindungsgemäß sollen sämtliche Ränder der Belegungen mit einem Wulstrand aus einer Glasurmasse (Glas oder Feueremaille) überzogen werden. Dieser Wulstrand besitzt vorzugsweise die Dicke von einigen Zehntel Millimetern, und die Emaille ist so zusammengesetzt, daß sie bei Wärmeänderungen bzw. leichter mechanischer Deformation der Platten keine Haarrisse bekommt; außerdem sorgt man dafür, daß die Dielektrizitätskonstante möglichst hoch ist.
  • In den Abb. i und 2 sind Kondensatorplatten mit den glasierten Rändern im Schnitt dargestellt. Abb. i zeigt eine vollkommen ebene Platte P mit den beiden Belegungen M, welche an den Rändern durch die Glaswülste S gegen Sprühen gesichert sind. Abb. 2 zeigt eine ringförmige Platte P, wie sie vorzugsweise bei Kondensatoren mit zirkulierendem Öl Verwendung findet. Die Belegungen M liegen liier ih ringförmigen Vertiefungen. und die Ränder der Belegungen liegen, wie man sieht, senkrecht zur Plattenebene. Wenn in einem Kondensator, der -aus - vielen solcher Platten geschichtet ist, sich immer zwei Belegungen gleicher Spannung gegenüberstehen, so sieht man ohne weiteres, daß dadurch die Sprühgefahr schon stark herabgemindert ist. Zusätzlich sind die Ränder nun bei dieser Platte in der gekennzeichneten Weise mit Glasurwülsten bedeckt, um die Sprühgefahr sicher zu vermeiden.
  • Derartige Sprühschutzwülste sind besonders für Platten wichtig, die aus einem Material hoher Dielektrizitätskonstante bestehen, z. B. aus rutilhaltigen Maferiälien mit einer Dielektrizitätskonstante bis zu s= 120, und sind vor allem dann angezeigt, wenn die Platten nicht unter Öl benutzt werden sollen.
  • Zweckmäßig gibt man den Platten außerdem eine möglichst sprühsichere Randausbihdung. Eine Ausführungsform hierfür, die keine Erschwerung der keramischen Herstellung bedingt, ist in Abb.3 dargestellt. Es sind hier in dem verstärkten Teil der Platte unmittelbar übereinander oder etwas versetzt halbkreisförmige Rillen R eingeschliffen, die ebenfalls metallisch belegt sind. Zwecks weiterer Verbesserung der Feldausbildung kann in diese Rillen ein RunddrahtD oder eine Isoliermasse von hohem a (eventuell Emaille) eingelegt werden.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Keramik-Kondensatorplatte, dadurch gekennzeichnet, daß die Ränder der Metallbelegungen mit einem Wulst aus Glasurmasse überzogen sind.
  2. 2. Kondensatorplatte nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Glasurmasse aus einem Glas oder aus Feueremaille geeigneter Zusammensetzung besteht.
  3. 3. Kondensatorplatte nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Glasurmasse eine solche Zusammensetzung besitzt, daß sie bei Wärmeänderungen oder leichter mechanischer Deformation keine Haarrisse oder Sprünge bekommt.
  4. 4. Kondensatorplatte nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Glasurmasse eine hohe Dielektrizitätskonstante besitzt.
  5. 5. Kondensator nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Ränder der Metallbelegungen mit einer Ringnut versehen sind, die mit Glasurmasse angefüllt oder in die ein runder Draht eingelegt ist.
DET2209D 1938-02-26 1938-02-26 Keramik-Kondensatorplatte Expired DE879418C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1002889B (de) * 1953-05-30 1957-02-21 Siemens Ag Perowskitstruktur besitzender keramischer Koerper sehr hoher DK fuer elektrische Kondensatoren
DE1134164B (de) * 1957-12-07 1962-08-02 Nordmende Scheibenfoermiger elektrischer Kondensator mit UEberspannungsschutz
DE3825024A1 (de) * 1987-07-23 1989-02-02 Murata Manufacturing Co Verfahren zur herstellung eines keramikkondensators

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DE1134164B (de) * 1957-12-07 1962-08-02 Nordmende Scheibenfoermiger elektrischer Kondensator mit UEberspannungsschutz
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