DE87884C - - Google Patents
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- DE87884C DE87884C DENDAT87884D DE87884DA DE87884C DE 87884 C DE87884 C DE 87884C DE NDAT87884 D DENDAT87884 D DE NDAT87884D DE 87884D A DE87884D A DE 87884DA DE 87884 C DE87884 C DE 87884C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B42—BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
- B42D—BOOKS; BOOK COVERS; LOOSE LEAVES; PRINTED MATTER CHARACTERISED BY IDENTIFICATION OR SECURITY FEATURES; PRINTED MATTER OF SPECIAL FORMAT OR STYLE NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; DEVICES FOR USE THEREWITH AND NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; MOVABLE-STRIP WRITING OR READING APPARATUS
- B42D12/00—Book-keeping books, forms or arrangements
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 11: Büchbinderei.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 3. September 1895 ab.
geöffneten
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet ein Block für Duplicatrechnungen mit Quittungsansätzen u. s. w., bei welchem die unbequeme
Länge dieser Blocks durch Umschlagen in der Mitte getheilt ist. Der Block erhält durch Anfügung
eines Deckelumschlages eine bequeme und gegen Abnutzung geschützte Taschenbuchform.
Auf den beiliegenden Zeichnungen ist:
Fig. ι eine Vorderansicht , des
Buches,
Buches,
Fig. 2 eine Draufsicht auf die obere Kante des geöffneten Buches,
Fig. 3 eine Draufsicht auf die obere Kante des geschlossenen Buches,
Fig. 4 eine Ausführungsform von Fig. i,
Fig. 5 eine Ansicht des Buches im Gebrauchszustande,
also mit einem umgeschlagenen Blatt,
Fig. 6 eine Innenansicht des Papierdeckelumschlages,
Fig. 7 eine Draufsicht auf die geöffnete Klaue, welche den Block am Deckel befestigt,
Fig. 8 eine flache Darstellung der oberen Klauenhälfte und Fig. 9 eine solche der unteren
Klauenhälfte,
Fig. 10 eine Ansicht einer Klauenfeder,
Fig. 11 eine Seitenansicht der offenen Klaue,
Fig. 12 ein Querschnitt der geschlossenen Klaue.
Die einzelnen Blätter des Blockes A sind in der Mitte bei g1 perforirt und bilden so die
entsprechend bedruckten Duplicate. Diese Perforation erstreckt sich nicht ganz bis an die
obere Kante, sondern verläuft in dem Schnitt oder Schlitz d1. Von dem Punkte, wo die
Perforation gl in den Schlitz d1 übergeht, läuft
parallel der Oberkante nach links die Perforation g bis an den linken Rand des Blattes.
Das durch die Perforation g und den Schlitz d1
in der linken oberen Ecke abgegrenzte Stück sämmtlicher Blätter bildet den eigentlichen zusammenhängenden
Blockstamm, dessen Zusammenhang auf irgend eine der bekannten Arten hergestellt wird.
In den Ausführungsformen nach Fig. 4 und 5 ist noch eine Perforation g" angeordnet, durch
welche am unteren Rande noch Duplicatbelege für den Kassirer abgegrenzt werden.
Der ganze Block ist nun durch eine Klaue α α1 gefafst, die am oberen Rande der linken
Hälfte eines Buchdeckels D angenietet ist.
Diese Klaue besteht aus den beiden, mit umgebogenen und gezahnten Kanten versehenen
und an der anderen Kante gelenkartig so verbundenen Platten α al, dafs dieselben' in geschlossenem
Zustande eine Parallelstellung mit einem Abstande gleich der Dicke des Blockes
einnehmen. Die Platten haben gleiche Gröfse mit dem durch die Lochlinie g und den
Schlitz d1 abgegrenzten Raum. Das Festhalten der oberen Platte a1 sowohl in offener als geschlossener
Stellung wird in bekannter Weise durch die Federn a6 und die Vorsprünge a8
erzielt. Die in den Fig. 8 und 9 sichtbaren Lappen a9 dienen zusammengebogen als Scharnierhülsen.
Mit dem Blockstamm ist ferner an der Oberseite ein Kohlenblatt m zum Durchschreiben
und an der Unterseite ein Papierdeckel D1 mit aufgedrucktem Schema für entsprechende Notizen
angebracht:
Die Gebrauchsweise ist nun folgende:
Man öffnet den Buchdeckel D, legt das Kohlenblatt m glatt auf die linke Hälfte des obersten Blattes, klappt dann die rechte Hälfte des obersten Blattes über das Kohlenblatt, trägt die nothwendigen Vermerke darauf, ebenso auf den Papierdeckel D1, klappt die rechte Blatthälfte und das Kohlenblatt zurück, reifst in der Lochlinie g und Schlitz d1 das Blatt vom Block, wobei der Schlitz d1 es unmöglich macht, dafs man etwa unabsichtlich in der Linie g·1 weiter reifst, trennt den etwa angefügten Kassenbelag ab und giebt letzteren dem Kassirer und den Waarenbelag dem Verpacker, die dann beide ihr Duplicat dem Käufer einhändigen.
Man öffnet den Buchdeckel D, legt das Kohlenblatt m glatt auf die linke Hälfte des obersten Blattes, klappt dann die rechte Hälfte des obersten Blattes über das Kohlenblatt, trägt die nothwendigen Vermerke darauf, ebenso auf den Papierdeckel D1, klappt die rechte Blatthälfte und das Kohlenblatt zurück, reifst in der Lochlinie g und Schlitz d1 das Blatt vom Block, wobei der Schlitz d1 es unmöglich macht, dafs man etwa unabsichtlich in der Linie g·1 weiter reifst, trennt den etwa angefügten Kassenbelag ab und giebt letzteren dem Kassirer und den Waarenbelag dem Verpacker, die dann beide ihr Duplicat dem Käufer einhändigen.
Es ist von grofsem Vortheil, dafs sowohl der Kassenbelag als der Waarenbelag ungetrennt
von ihrem Duplicat in die Hand des letzten Expedienten kommen, weil dadurch Vertauschungen
ausgeschlossen sind, die bei getrennten Duplicaten, die durch mehrere Hände
gehen, nicht immer vermieden werden können.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein Verkaufsbuch mit zusammenlegbarem Blockeinsatz, dadurch gekennzeichnet, dafs ein Blockeinsatz (A) auf seiner halben Länge durch eine die obere Kante umfassende Federklammer (a1) an der einen Hälfte eines Buches befestigt wird, während die andere Hälfte des Blockeinsatzes, deren Oberkante aufserhalb der Klammer bleibt, über die zweite Hälfte des Buchdeckels greift, so dafs beim Zuklappen des Deckels beide Blockeinsatzhälften auf einander zu liegen kommen.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE87884C true DE87884C (de) |
Family
ID=359824
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT87884D Active DE87884C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE87884C (de) |
-
0
- DE DENDAT87884D patent/DE87884C/de active Active
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