DE878073C - Einrichtung zur Einseitenbandmodulation - Google Patents

Einrichtung zur Einseitenbandmodulation

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Publication number
DE878073C
DE878073C DES10317D DES0010317D DE878073C DE 878073 C DE878073 C DE 878073C DE S10317 D DES10317 D DE S10317D DE S0010317 D DES0010317 D DE S0010317D DE 878073 C DE878073 C DE 878073C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
frequency
modulation
sideband
carrier
auxiliary
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Expired
Application number
DES10317D
Other languages
English (en)
Inventor
Eugen Dr-Ing Meinel
Ernst Twardana
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
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Application granted granted Critical
Publication of DE878073C publication Critical patent/DE878073C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03CMODULATION
    • H03C1/00Amplitude modulation
    • H03C1/52Modulators in which carrier or one sideband is wholly or partially suppressed
    • H03C1/60Modulators in which carrier or one sideband is wholly or partially suppressed with one sideband wholly or partially suppressed

Landscapes

  • Transmitters (AREA)

Description

  • Einrichtung zur Einseitenbandmodulation Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Einseitenbandmodulation mit mehrstufiger Modulation. Bekanntlich wendet man bei Übertragungssystemen mit Einseitenbandmodulation eine mehrstufige Modulation an, um die Filteranforderungen möglichst klein halten zu können. Da sich hierbei die Senderfrequenz aus den Trägerfrequenzen der einzelnen Modulationsstufen zusammensetzt, ist es notwendig, die einzelnen benutzten Trägerfrequenzen möglichst konstant zu machen, um keine oder doch nur geringe Frequenzabweichungen der Senderfrequenz von der empfangsseitig zuzusetzenden Hilfsträgerfrequenz zu erhalten. In bekannter Weise kann dies dadurch erreicht werden, daß die benutzten Trägerfrequenzen von einer hochkonstanten Frequenz durch Frequenzteilung oder Frequenzvervielfachung abgeleitet werden. Man ist dann aber in der Wahl der Trägerfrequenzen nicht mehr frei. Außerdem bedingen die Anordnungen zur Frequenzteilung und Frequenzvervielfachung einen beachtlichen Aufwand.
  • Die Erfindung sieht daher vor, wenigstens eine der Trägerfrequenzen derart durch Summen- oder Differenzbildung einer hochkonstanten Frequenz mit den Trägerfrequenzen der anderen Modulationsstufen oder zur Bildung dieser Trägerfrequenzen benutzten Hilfsfrequenzen zu gewinnen, daß das zur Übertragung benutzte Seitenband durch die Summe oder Differenz aus hochkonstanter Frequenz und Nachrichtenfrequenz gebildet wird. Die Trägerfrequenzen der anderen Modulationsstufen bzw. die weiteren benutzten Hilfsfrequenzen = können dabei eine wesentlich geringere Frequenzkonstanz als die hochkonstante Frequenz aufweisen, z. B: eine um ein bis zwei Zehnerpotenzen geringere Frequenzstabilität. Das ausgesandte Nutzseitenband besitzt dann die hohe Frequenzkonstanz der hochkonstanten Frequenz, die zugleich Senderfrequenz sein kann.
  • Beispielsweise kann die Trägerfrequenz der ersten Modülatiönsstufe (Zwischenträgerfrequenz) durch Differenzbildung einer hochkonstanten Frequenz und einer Hilfsfrequenz gewonnen werden und das in der ersten Modulationsstufe gewonnene Seitenband nochmals mit dieser Hilfsfrequenz moduliert werden. In der Senderfrequenz erscheint dann die Hilfsfrequenz nicht mehr. Die Senderfrequenz wird vielmehr nur noch durch die hochkonstante Frequenz gebildet.
  • Es ist an sich bekannt; zur Erzeugung einer hochkonstanten Frequenz in ähnlicher Weise vorzugehen. Hat man beispielsweise einen .Haupterzeuger, dessen Frequenz nicht konstant genug ist, so kann man so vorgehen, daß die Frequenz dieses Haupterzeugers mit einer streng konstanten Frequenz eines Hilfserzeugers zur Schwebung gebracht wird. Die Ströme von der Frequenz der Schwebungen werden dann in Modulatoren dazu benutzt, auf die Frequenz des Haupterzeugers einzuwirken, derart, daß sich eine Sendefrequenz ergibt, die gleich der Frequenz des Hilfserzeugers, also ebenfalls durchaus konstant ist. Bei diesem bekannten Verfahren handelte es sich jedoch nicht um Einseitenbandübertragung.
  • Weitere Einzelheiten der Erfindung seien an Hand der in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiele erläutert. Nach Fig. i a wird durch Mischung der Senderfrequenz F1 mit der Hilfsfrequenz F2 die Differenzfrequenz F17 F2, die verhältnismäßig niedrig ist, gebildet. Dieser Differenzfrequenz wird die Niederfrequenz f aufgemodelt und das eine der beiden Seitenbänder durch Filter weggesiebt. Hierbei läßt sich die Trägerfrequenz F,-F2 in geeigneter Weise unterdrükken, z. B. durch eine Gegentaktschaltung oder durch das Filter selbst (Fig.- i b). Nunmehr wird das gewünschte Seitenband der Hilfsfrequenz F2 aufgemodelt. Das hierbei entstehende obere Seitenband stellt dann das Nutzseitenband dar; das zur SenderfrequenzFl frequenzgetreu liegt und die gleiche Frequenzkonstanz wie F1 besitzt (Fig. i c). Durch geeignete Abstimmung der Resonanz- und Filterkreise auf, das Nutzseitenband lassen sich die Hilfsfrequenz F2 und das untere Seitenband unterdrücken.
  • Fig. a zeigt ein Schaltbild eines nach dem erfindungsgemäßen Verfahren arbeitenden . Einseitenbandsen ders. Der Oszillator 0I erzeugt die Senderfrequenz F1 von hoher Frequenzkonstanz, während der Oszillator OII die Hilfsfrequenz.F2 von wesentlich geringerer Frequenzkonstanz liefert. In der Mischstufe D wird die Differenzfrequenz F,-F, gebildet und in der Modulatorstufe MI mit der Niederfrequenz f gemodelt. Das Filter FI unterdrückt das eine Seitenband, z. B. das untere (F,-F,- f) und den Träger F,.-F,. Im Modulator MII wird das Nutzseitenband (F,7 F2 + f) der Hilfsfrequenz F2. aufgemodelt. Durch das Filter F II wird nur das obere Seitenband F, -f- f durchgelassen bei gleichzeitiger Wegsiebung des unteren Seitenbandes (z F2 F1- f) und der Hilfsfrequenz F2. Auf diese Weis( erhält man däs gewünschte trägerlose Einseitenbanc mit der gleichen hohen Frequenzkonstanz, die dei unterdrückte Träger aufweist. Will man den Träge mit ausstrahlen, dann überlagert man ihn in ge°ignetei Weise mit dem trägerlosen Nutzseitenband, z. B. dadurch, daß man den Ausgang des Oszillators O I mit dem Ausgang des Seitenbändkanals gemeinsim auf den Eingang des Senderverstärkers schaltet.
  • Wie bereits erwähnt, hängt die Frequenzkonstanz der nach dem neuen Verfahren erzeugten Einseitenbandmodulation nur von einer einzigen Bezugsfrequenz; nämlich von der Frequenzstabilität der Senderfrequenz selbst ab und ist unabhängig von der Anzahl der Bandumsetzungen. Fig. 3 stellt z. B. das Frequenzspektrum einer dreifachen Bandum3etzung dar, das z. B. für den Einseitenbandbetrieb im Kurzwellengebiet in Frage kommt. Hierbei bedeuten F1 die Senderfrequenz von sehr hoher Frequenzkonstanz, FZ und F4 die Hilfsfrequenzen von wesentlich geringerer Frequenzstabilität. (Fig. 3a). Zunächst erzeugt man durch Mischung der Senderfrequenz F1 mit der ersten Hilfsfrequenz F, die Differenzfrequenz (F,-F2) = F,. Sodann bildet man durch Mischung dieser Differenzfrequenz F3 mit der zweiten Hilfsfrequenz F4 die Differenzfrequenz (F3 F4) = F., die im Bereich der sehr tiefen Zwischenträgerfrequenzen liegt. Dieser Differenzfrequenz F5 modelt man die Niederfrequenz f auf und siebt das unerwünschte Seitenband durch Filter oder nach einem anderen bekannten Verfahren weg (Fig. 3 b). Nunmehr modelt man das zweite Seitenband der zweiten Hilfsfrequenz F4 auf und siebt in geeigneter Weise das obere Seitenband heraus (Fig. 3 c). Dieses obere Seitenband modelt man schließlich der ersten Hilfsfrequenz F2 auf und siebt das obre Seitenband aus, das nunmehr frequenzgetreu zur Senderfrequenz F1 liegt und die gleiche Frequenzstabiiität wie F1 besitzt (Fig. 3d).
  • An einem Zahlenbeispiel läßt sich das Schema dieser dreifachen Bandumsetzung sehr einfach erklären. Es soll trägerlose Einseitenbandmodulatiön erzeugt werden, die unterdrückte Trägerfrequenz F1 betrage io MHz. Zunächst überlagert man der Senderfrequenz F, die erste Hilfsfrequenz F2 = 9 MHz und bildet die Differenzfrequenz F3 = i MHz. Diese Zwischenfrequenz F3 mischt man mit der zweiten Hilfsfrequenz F4 = o,95 MHz und bildet die Differenzfrequenz F,= 5o kHz, der man die Niederfrequenz f aufmodelt. Durch Wegsiebung des unteren Seitenbandes erhält man das Nutzseitenband (50 + f) kHz, das man der zweiten Hilfsfrequenz von 95o kHz aufmodelt. Nach Aussiebung des oberen Seitenbandes (iooo -f- f) kHz modelt man. dieses der ersten Hilfsfrequenz von 9 MHz auf und erhält durch Aussiebung des hierbei entstehenden, oberen Seitenbandes das gewünschte Nutzseitenband (ioooo + f) kHz.
  • Bei diesem Beispiel lassen sich dieZwischenträgerfrequenzen F5 = 5o kHz, F4 = 0,95 MHz und F2 = 9 MHz durch geeignete Gegentaktmodulationsschaltungen von vornherein unterdrücken, so daß an den Ausgängen der jeweiligen Modulationsstufen nur die trägerlosen zwei Seitenbänder auftreten. Die Unterdrückung der Zwischenträgerfrequenz F2 und F4, die vom gewünschten Nutzeinseitenband bereits einen großen Frequenzabstand besitzen, in einer Gegentaktschaltung erübrigt sich meistens, da sie durch die Filter der Schaltung des Senders unterdrückt werden.
  • In besonders gelagerten Fällen kann man beim Einseitenbandmodulationsverfahren auch von der Frequenzteilung und Frequenzvervielfachung Gebrauch machen, indem die Senderfrequenz selbst nicht eine Quarzfrequenz ist, sondern erst durch Vervielfachung von einer sehr konstanten Quarzfrequenz abgeleitet wird. Der wesentliche Vorteil des erfindungsgemäßen Verfahrens besteht darin, daß die Frequenzschwankungen der Zwischenträgerfrequenzen keinen Einfluß auf die Frequenzstabilität des gewünschten Einseitenbandes ausüben, sondern daß die Frequenzkonstanz des Nutzseitenbandes nur von der Frequenzkonstanz der äußerst stabilen Bezugsfrequenz abhängt. Die Anwendung ist selbstverständlich nicht nur bei der drahtlosen -Übertragung möglich. Auch für leitungsgebundene Sendungen kann sie mit Vorteil durchgeführt werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zur Einseitenbandmodulation mit mehrstufiger Modulation, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine der Trägerfrequenzen der vi#rschiedenen Modulationsstufen derart durch Summen- oder Differenzbildung einer hochkonstanten Frequenz mit wenigstens einer Trägerfrequenz einer anderen der Modulationsstufen oder zur Bildung der Trägerfrequenzen dieser Modulationsstufen benutzten Hilfsfrequenzen gewonnen ist, daß das zur Übertragung benutzte Seitenband durch die Summe oder Differenz aus hochkonstanter Frequenz und Nachrichtenfrequenz gebildet wird.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens die Trägerfrequenz der ersten Modulationsstufe (Zwischenträgerfrequenz) durch Summen- oder Differenzbildung einer hochkonstanten Frequenz mit wenigstens einer Trägerfrequenz einer anderen der Modulationsstufen oder zur Bildung von Trägerfrequenzen benutzten Hilfsfrequenzen gebildet ist.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die hochkonstante Frequenz dem ausgestrahlten Einseitenband als Träger zugesetzt wird. q.. Einrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die hochkonstante Frequenz durch Frequenzvervielfachung und/oder Teilung aus einer Quarzfrequenz abgeleitet wird.
DES10317D 1942-11-26 1942-11-26 Einrichtung zur Einseitenbandmodulation Expired DE878073C (de)

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DE (1) DE878073C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1020681B (de) * 1954-04-22 1957-12-12 Pintsch Electro Gmbh Mehrkanaltraegerfrequenzsystem

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1020681B (de) * 1954-04-22 1957-12-12 Pintsch Electro Gmbh Mehrkanaltraegerfrequenzsystem

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