DE877508C - Verfahren und Vorrichtung zur zahlenmaessigen Bestimmung der Werkstueckerzeugung elektrisch angetriebener Arbeitsmaschinen - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur zahlenmaessigen Bestimmung der Werkstueckerzeugung elektrisch angetriebener Arbeitsmaschinen

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DE877508C
DE877508C DEL3782D DEL0003782D DE877508C DE 877508 C DE877508 C DE 877508C DE L3782 D DEL3782 D DE L3782D DE L0003782 D DEL0003782 D DE L0003782D DE 877508 C DE877508 C DE 877508C
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DE
Germany
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machines
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DEL3782D
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English (en)
Inventor
Johannes Dipl-Ing Dr Ortheil
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Langen & Sohn A
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Langen & Sohn A
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Publication date
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    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06MCOUNTING MECHANISMS; COUNTING OF OBJECTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G06M1/00Design features of general application
    • G06M1/08Design features of general application for actuating the drive
    • G06M1/10Design features of general application for actuating the drive by electric or magnetic means
    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07CTIME OR ATTENDANCE REGISTERS; REGISTERING OR INDICATING THE WORKING OF MACHINES; GENERATING RANDOM NUMBERS; VOTING OR LOTTERY APPARATUS; ARRANGEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS FOR CHECKING NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE
    • G07C3/00Registering or indicating the condition or the working of machines or other apparatus, other than vehicles
    • G07C3/08Registering or indicating the production of the machine either with or without registering working or idle time
    • G07C3/10Registering or indicating the production of the machine either with or without registering working or idle time using counting means

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Numerical Control (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zur zahlenmäßigen Bestimmung der Werkstückerzeugung elektrisch angetriebener Arbeitsmaschinen Verfahren und Vorrichtungen zur zahlenmäßigen Bestimmung der Werkstückerzeugung von Arbeitsmaschinen sind bekannt, aber nicht geeignet, allen im praktischen Betrieb auftretenden Erfordernissen Genüge zu leisten.
  • Es gibt zunächst sogenannte Hubzähler, die mechanisch betätigt werden, und zwar entweder von einem bewegten Maschinenteil oder vom Werkstück selbst. Derartige Einrichtungen machen bereits erhebliche bauliche Schwierigkeiten, wenn sie so angebracht werden sollen, daß mit Sicherheit keine Hübe ausgelassen werden oder daß nicht doppelt und mehrfach gezählt wird. Stehen diese Hubzähler unter dem Einfluß bewegter Maschinenteile, so tritt die besondere Schwierigkeit -auf, die Zähler beim Leerlauf der Maschine ausschalten, insbesondere selbsttätig ausschalten zu müssen. Wird dagegen der Hubzähler durch das bewegte Werkstück in Gang gesetzt, also beispielsweise dadurch, daß das Werkstück bei der Abnahme von der Maschine, im einfachsten Fall durch Herabfallen, Klappen, Anschläge oder sonstige bewegliche Teile betätigt, so ergeben sich besondere Schwierigkeiten dann, wenn die Werkstücke unregelmäßig oder sehr schnell hintereinander zu zählen sind, so daß die Bewegungszeiten der bewegten Teile eine Rolle spielen, oder wenn es sich um besonders sperrige Teile handelt. Derartige mechanische Einrichtungen haben weiter den allgemeinen Nachteil, im Verhältnis zu der einfachen Aufgabe des Zählens eine außerordentlich verwickelte Bauart aufzuweisen, deren Ausbildung überdies noch an die Bauart der jeweiligen Maschine oder Vorrichtung gebunden ist und darüber hinaus oft genug noch durch das Werkstück selbst bestimmt ist, so daß sich keine Benutzungsmöglichkeit bei verschiedenen Herstellungsmaschi-. nen und Werkstücken ergibt. Außerdem treten durch die in Betracht zu ziehenden starken Verschleißvorgänge erhebliche Störungen auf. Von größter Bedeutung ist aber -der Umstand, daß die Ergebnisse des Zählvorganges durch einen Eingriff von außen beeinflußt werden können. Um die Möglichkeit auszuschließen, durch mehrfaches Hindurchschicken eines und desselben Werkstücks die Zählvorrichtung betätigen oder diese Betätigung unter Umständen sogar mit irgendeinem Werkzeug oder Gegenstand beliebiger Art hervorrufen zu können, muß ein derartiger. Aufwand an mechanischen Hilfsmitteln getrieben werden, daß er in keinem Verhältnis zu der Ersparung der Kosten einer 'Kontrollperson steht. Es besteht also nicht die Möglichkeit, derartige Zählvorrichtungen zur Grundlage. der Entlohnung, insbesondere der Akkordarbeit, zu machen. Im allgemeinen werden daher, wenigstens bei Massenartikeln, die fertig bearbeiteten Werkstücke in. Körben, Kisten od. dgl. abtransportiert, ihr Einzel- und ' Gesamtgewicht festgestellt und durch Rechnungen die Werkstückzahlen ermittelt.
  • Auch ein derartiges Verfahren ist- umständlich, und es gibt die Möglichkeit zur bewußten oder unbewußten Bestimmung falscher Produktionszahlen.
  • Um diese Schwierigkeiten und Nachteile zu vermeiden, hat man schon verhältnismäßig frühzeitig die Zuflucht zur Verwendung elektrischer Kontaktverfahren gewählt. Hierbei kann der Kontakt, durch den ein in einem elektrischen Stromkreis liegendes Zählrelais betätigt wird, durch das Werkstück selbst oder durch besondere Kontaktfinger hervorgerufen werden, die an die Maschine oder die Vorrichtung beweglich angelenkt sind. Diese Einrichtungen haben aber ebenfalls den Nachteil, außer durch das Werkstück selbst durch unzulässige Eingriffe betätigt werden zu können, so daß sie sich ebenfalls nicht einzuführen vermochten.
  • Man ist schließlich zur Anwendung lichtelektrischer Verfahren, insbesondere unter Anwendung von Fotozellen, übergegangen. Dadurch konnten die grundsätzlichen Nachteile der bekannten Vorrichtungen auch nicht beseitigt werden. Derartige Einrichtungen haben den weiteren Nachtei-1, besonders kostspielig zu sein und in den meisten Fällen besondere Anordnungen zu erfordern, durch die sie überhaupt erst anwendbar werden, insbesondere die Zwischenschaltung besonderer Transportelemente, so daß auch auf diesem Wege kein Zählverfahren zu entwickeln war, auf Grund dessen eine sichere Lohnberechnung vorgenommen werden konnte.
  • Die geschilderten Schwierigkeiten werden jedoch erfindungsgemäß dadurch beseitigt, daß die bei Belastungsänderungen der Arbeitsmaschine auftretenden Strom-, - Spannungs- oder Frequenzänderungen, kurz Änderungen der elektrischen Werte, auf Zähleinrichtungen als letztere fortschaltende Impulse übertragen werden.
  • Durch Anwendung eines derartigen Verfahrens fallen zunächst alle Änderungen an den elektrisch anzutreibenden Arbeitsmaschinen selbst fort. Da das Verfahren völlig trägheitslos durchgeführt wird, können auch äußerst kurzzeitige Bearbeitungsvorgänge, gleichgültig, in welchem Abstand sie auftreten, erfaßt werden. Eine Anpassung der Zähleinrichtung an die Arbeitsmaschinenbauart und Werkstückgestaltung ist völlig überflüssig. Auch Verschleißwirkungen und sonstige Änderungen des mechanischen Zustandes der Arbeitsmaschine bleiben ohne jeden Einfluß. Vor allem aber fehlt die Möglichkeit einer Beeinflussung des richtigen Ergebnisses der Zählung, da beispielsweise der Möglichkeit, daß während der Zeit eines längeren Arbeitsvorganges mehrere kürzere Arbeitsvorgänge nur zum Zwecke der Fortschaltung der Zähleinrichtung ohne wirkliche Arbeitsleistung durchgeführt werden, dadurch vorgebeugt werden kann, daß nur Anfangs- und Endzeitpunkte dieser längeren, zu einer bestimmten Belastung des Antriebsmotors führenden Arbeitszeit als gemeinsamer Fortschaltimpuls verwandt werden. Es ist auch unerheblich, wenn im Verlauf eines zu' zählenden Arbeitsvorganges eine Reihe von Strom- oder Belastungsstößen auftreten. Denn in diesem Fall wird entweder das Ergebnis der Zählung durch die bekannte Anzahl der Stöße je Arbeitsvorgang dividiert, oder es wird nur der jeweilig höchste Stoß zur Erzeugung eines Fortschaltimpulses verwertet. Das kann ohne weiteres dadurch geschehen, daß der Ansprechwert der Relais je nach der Belastung einstellbar ist. Wesentlich ist jedenfalls, daß die bei Leerlauf einer Maschine auftretenden Ströme, Spannungen oder Frequenzen das Relais nicht beeinflussen, sondern daß erst dann zu Zählungen verwandte Impulse ausgelöst werden, wenn die Maschinenbelastung auftritt, die durch den mittels der Zählung zu erfassenden Vorgang hervorgerufen wird. Der besondere Vorteil des Verfahrens besteht überdies darin, daß die Zähleinrichtungen völlig getrennt von den Arbeitsmaschinen aufgestellt und gegebenenfalls für eine Reihe von Arbeitsmaschinen zentralisiert werden können. Es besteht auch ebensogut die Möglichkeit, ein einziges Relais wahlweise mit verschiedenen Arbeitsmaschinen verbinden zu können, so daß nur die Arbeitsvorgänge der Maschine gezählt werden, die gerade in Betrieb ist und hinsichtlich ihrer Arbeitsleistungen überwacht werden soll.
  • Die zur Durchführung .des Verfahrens dienenden Vorrichtungen kennzeichnen sich demgemäß dadurch, daß in den Motorstromkreisen von Arbeitsmaschinen auf Strom-, Spannungs- oder Frequenzänderungen, die in Abhängigkeit von Belastungsänderungen der Arbeitsmaschine auftreten, ansprechende Relais in Verbindung mit weiteren Relais angeordnet sind, die die Impulse zählen, in die die Strom-, Spannungs- oder Frequenzänderungen in den zuerst erwähnten Relais umgesetzt werden.
  • Es liegt im Wesen der Erfindung, daß die Impulse, die zur Fortschaltung der Zählrelais benutzt werden, auch zur Erzeugung anderer Leistungen verwandt werden können. Beispielsweise können derartige Impulse benutzt werden, um selbsttätig bzw. zwangsläufig den nächsten Arbeitsvorgang zu einem bestimmten Zeitpunkt einzuleiten oder dafür zu sorgen, daß dieser Arbeitsvorgang nicht vor Ablauf einer bestimmten Zeitspanne einsetzt. Auf diese Weise kann beispielsweise bei Stanzen zur Vermeidung von Unfällen dafür gesorgt werden, daß die mit der Abführung des Werkstücks oder des ausgestanzten Werkstoffrestes beschäftigten Hände des Arbeiters oder der Arbeiterin mit Sicherheit aus dem Bereich des Stanzwerkzeuges entfernt sind, wobei es gleichgültig ist, ob die Impulse nur zu diesem Zweck verwandt werden oder sie gleichzeitig auch noch zur Zählung des Arbeitsergebnisses nutzbar gemacht werden.
  • Die Zeichnung zeigt eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgedankens.
  • In dem Stromkreis des Antriebsmotors i einer nicht gezeichneten Arbeitsmaschine liegt das Relais a. Die Stromspule 3 des Relais wirkt auf einen Anker 4, dessen Federgegenkräfte bei 5 einstellbar sind. Kommt es infolge Auftretens eines genügend hohen Stromstoßes in den Stromkreisen des Antriebsmotors i zu einem Anziehen des Kernes, so schließt dieser einen Stromkreis, in welchem das Zählrelais 6 liegt. Dieses Zählrelais 6 zeichnet die Anzahl der in den Motorstromkreisen auftretenden, oberhalb eines bestimmten Grenzwertes liegenden Stromstöße auf, womit ein Maß für die unmittelbare Produktion der Arbeitsmaschine gegeben ist, das durch äußere Eingriffe nicht willkürlich verändert werden kann. Sobald der Arbeitsvorgang in der Maschine beendet ist, sinkt der Strom auf den Leerlaufstrom ab, so daß sich der Anker 4 unter Einwirkung seiner Federgegenkräfte wieder öffnet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur zahlenmäßigen Bestimmung der Werkstückerzeugung elektrisch angetriebener Arbeitsmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß bei Belastungsänderungen der Arbeitsmaschine auftretende Strom-, Spannungs- oder Frequenzänderungen auf Zähleinrichtungen als letztere fortschaltende Impulse übertragen werden. a. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach- Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in den Motorstromkreisen von Arbeitsmaschinen auf Strom-, Spannungs- oder Frequenzänderungen, die in Abhängigkeit von Belastungsänderungen der Arbeitsmaschine auftreten, ansprechende Relais in Verbindung mit weiteren Relais angeordnet sind, die die Impulse zählen, in welche die Strom-, Spannungs- oder Frequenzänderungen in den zuerst erwähnten Relais umgesetzt werden. 3. Vorrichtung nach Anspruch a, dadurch gekennzeichnet, daß die Ansprechwerte der in den Motorstromkreisen liegenden Relais veränderlich einstellbar sind.
DEL3782D 1940-02-11 1940-02-11 Verfahren und Vorrichtung zur zahlenmaessigen Bestimmung der Werkstueckerzeugung elektrisch angetriebener Arbeitsmaschinen Expired DE877508C (de)

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DE (1) DE877508C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1198094B (de) * 1962-04-02 1965-08-05 Fritz Feuerbacher Gesenkschmie Vorrichtung zur zahlenmaessigen Bestimmung der Werkstueck-Erzeugung elektrisch angetriebener Arbeitsmaschinen
DE1208105B (de) * 1962-06-09 1965-12-30 Praktische Energiekunde E V Ge Schaltungsanordnung zur Betriebsueberwachung von mit Hilfe elektrischer Energie durchgefuehrten Maschinenfertigungsprozessen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1198094B (de) * 1962-04-02 1965-08-05 Fritz Feuerbacher Gesenkschmie Vorrichtung zur zahlenmaessigen Bestimmung der Werkstueck-Erzeugung elektrisch angetriebener Arbeitsmaschinen
DE1208105B (de) * 1962-06-09 1965-12-30 Praktische Energiekunde E V Ge Schaltungsanordnung zur Betriebsueberwachung von mit Hilfe elektrischer Energie durchgefuehrten Maschinenfertigungsprozessen

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