DE877502C - Neigungswaage, bei welcher die Wiegeergebnisse auf ein Druckwerk und gegebenenfalls auch auf eine Anzeigevorrichtung uebertragen werden - Google Patents
Neigungswaage, bei welcher die Wiegeergebnisse auf ein Druckwerk und gegebenenfalls auch auf eine Anzeigevorrichtung uebertragen werdenInfo
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Description
Es sind Neigungswaagen bekannt, bei welchen der Ausschlag des Neigungshebels durch ein geradlinig
geführtes Glied abgetastet und auf ein Anzeige- oder Druckwerk übertragen wird. Das abtastende
Glied ist dabei tangential zum Ausschlag des Neigungshebels geführt und der Neigungshebel
so ausgebildet, daß sich für diese Tangente eine gleichmäßige Skalenteilung ergibt. Bei solchen
Neigungshebeln erfolgt der Lastangriff über eine Schneide.
Eine gleichmäßige Skalenteilung auf der Tangente ergibt sich für solche Neigungshebel bekanntlich
nur unter der Voraussetzung, daß das die Last auf den Hebel übertragende Zugorgan in allen
Stellungen parallel bleibt. Infolge der endlichen Länge dieses Zugorgans kann diese Forderung
niemals erfüllt werden. Es ergeben sich daher zusätzliche Fehler, so daß die Skalenteilung auf der
Tangente durch eine etwa sinusförmige Störfunktion überlagert wird. Hierdurch wird die Genauigkeit
der Abtastung beeinträchtigt, was der Grund dafür ist, daß diese Bauart bisher nur für
Verwendungszwecke gebraucht werden konnte, bei welchen keine größere Genauigkeit gefordert wird.
Weiterhin hat diese Bauart den Nachteil, daß eine vergrößernde Anzeigevorrichtung am Neigungshebel
nicht ohne weiteres vorgesehen werden kann. Es sind weiter Neigungswaagen mit gleichen
Ausschlagsiintervallen bekannt, bei denen das abtastende Glied (konzentrisch zum Neigungshebel
angeordnet ist, so daß der der jeweiligen Last entsprechendeAusschlagswinkel abgetastet und auf ein
Anzeige- bzw. Druckwerk übertragen wird. Da e:
nicht möglich ist, entsprechend dem Winkelausschlag des Abtasters die erforderliche Bogenverzahnung
mit großem Radius herzustellen, - wer-.5 den daher für die übertragung auf .das Anzeigebzw.
Druckwerk kleinere herstellbare Zahnräder --verwendet, was jedoch einen Verlust an Übertragungsgenauigkeit
mit sich bringt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das ίο Wiegeergebnis auf ein Druckwerk bzw. Anzeigewerk
zu übertragen unter Verwendung eines an sich bekannten geradlinig geführten abtastenden
Gliedes in Verbindung mit einer Neigungswaage mit gleichen Ausschlageintervallen. Um diese Aufgäbe
mit einer solchen Genauigkeit, wie sie für alle Verwendungszwecke erforderlich ist, zu lösen, wird
nach der Erfindung der vom geradlinig geführten Taster berührte Flächenteil ' des abzutastenden
Gliedes nach oder angenähert nach einer Kreisevolvente ausgebildet. Dadurch wird ermöglicht, die
einfache geradlinige Abtastung in Verbindung mit einem Neigungshebel zu verwenden, welcher gleiche
Ausschlagsintervalle besitzt (dieLastgreif tbekanntlich
bei diesem Neigungshebel an einer Lastkurve an). Bei diesem Neigungspendel sind vorkommende
Neigungen des Zuigorgane ohne Belang, so daß sich
eine sehr große Genauigkeit für die gleichmäßige bogenförmige Skala ergibt. Ein solcher Neigungshebel kann ohne weiteres mit einer vergrößernden
Anzeigevorrichtung, z. B. in Form eineir Kreisskala
bzw. einer optischen Vergrößerung eines am - Neigungshebel angeordneten Skalendiapositivs versehen
werden. Nach der Erfindung kann das abzutastende Glied des Neigungshebels in Form einer
Kreisevolvente von vornherein mit dererf orderlichen Genauigkeit hergestellt werden, so daß keine· zusätzliche Nacharbeit entsteht. Zweckmäßig wird
das in Form einer Kreisevolvente ausgebildete abzutastende Glied verstellbar am Neigungshebel befestigt,
damit es beim Zusammenbau entsprechend der Anfangs- und Endstelkmg des anzutastenden
Gliedes ausgerichtet werden kann, wobei infolge der vorausbestimmten Form der Evolvente alle
Zwischenwerte dann zwangsläufig stimmen. Der Gegenstand der Erfindung ist in den Zeich-.
nungen beispielsweise dargestellt. Es zeigen
Abb. ι und α den Aufbau schematisch für eine
Neigungswaage mit Leuehtbildanzeige im Aufriß und Grundriß,
Abb. 3 die Ausführung als Rundzeigerwaage;
Abb. 3 die Ausführung als Rundzeigerwaage;
Abb. 4, 5 und 6 zeigen drei verschiedene Ausführungsbeispiele
des Tastlineals am Neigungshebel.
Die Last wird in bekannter AVeise über ein Stahlband 1 auf die Kurvenscheibe 12 des Neigungshebels 3 übertragen. Zur Anzeige des Hebelausschlages
dient ein Skalendiapositiv 4 in Verbindung mit einer Prqjektionsoptik 5, durch welche
ein vergrößerter Skalenausschnitt auf die Mattscheibe 6 projiziert wird. Nach erfolgtem Ausschlag
wird das Neigungspendel 3 in an sich bekannter 'Weise durch eine Zange 7 festgehalten und
darauf der mit einer Verzahnung ausgerüstete Antaster 8 in Bewegung gesetzt. Diese Bewegung
wird über die Zahnräder 9 auf ein Anzeige- bzw. Zählwerk το übertragen. Sobald die Schneide in
des Antasters 8 das nach der Erfindung als Kreisevolvente ausgebildete Abta'stlineal'12 am Neigungshebel 3 nach Festklemmen desselben berührt, wird
die Aufwärtsbewegung des Antasters 8 stillgesetzt und damit das Gewicht am Zähl- bzw. Druckwerk 10
angezeigt.
Die erfindungsgemäße Ausführung des Abtastlineals 12 als Kreisevolvente ergibt für den geradlinigen Weg des Antasters 8 gleiche Teilungs-
Intervalle wie für den Ausschlag des Neigungshebels 3. Das Abtastlineal'i'2 ist zweckmäßig durch
lösbare Mittel (13, Schrauben, Bolzen od. dgl·., verstellbar
am Neigungshebel 3 angeordnet. Zur Justierung wird zuerst der Antaster 8 mit dem
Abtastlineal Ί2 für die in der Zeichnung dargestellte
Nullage des Pendels in Übereinstimmung gebracht, sodann wird das Abtastlineal· >i2 entsprechend
dem größten Ausschlag des Neigungshebels 3 derart eingestellt, daß die Anzeige an der
Mattscheibe 6 und am Anzeige- bzw. Druckwerk 10 übereinstimmen.
Infolge der Verbindung des geradlinig geführten Antasters 8 mit einem Neigungshebel mit gleichen
Ausschlagsintervallen unter Verwendung des als Kreis evolvente ausgeführten Abtastlineals Ί12 ist es
nunmehr möglich, eine einfache, mechanisch vergrößernde
Anzeigevorrichtung am Neigungshebel vorzusehen.
. Gemäß der Ausführungsform der Neigungswaage
in Abb. 3 ist am Neigungshebel 3 ein Zahnbogen 14 schwenkbar angeordnet, welcher den
Winkelaussohlag des Neigungshebels 3 auf ein
Ritzel 15 und damit auf einen Zeiger 16 überträgt,
der das Gewicht an einer kreisförmigen Skalenteilung anzeigt.. Dabei erfolgt die bewegliche Anordnung
des Zahnbogens 14 zweckmäßig derart, daß die Verbindungslinie von Schwerpunkt des
Zahnbogens zu seiner Drehachse in an sich bekannter
Weise mit der durch diese gehenden Senkrechten denselben Winkel einschließt wie die Verbindungsgeraden
von der Zeigerachse und vom Zahnbogendrehpunkt zu der Pendelachse.
In Abb. 4 ist die Abtastung der in den Abb. 1 bis 3 gezeigten Ausführungsform schematisoh dargestellt.
In der Nullstellung des Hebels 3 bildet der Antaster 8 mit dem Abtastarm des Neigungshebels 3
einen rechten Winkel. Demgemäß entspricht die Evolvente des Abtastlineals Γ2 einem Radius gleich
dem Abstand des Antasters 8 von der Drehachse desi Neigungshebels 3. In der Zeichnung sind vier
gleich große Ausschlagsintervalle α dargestellt und
für diese Ausschläge die Lagen der Evolventen 12 eingezeichnet, woraus sich ergibt, wie entsprechend
den Ausschlägen des Neigungshebels 3 die Schneide
des Antasters8 auf der Evolvente von links nach
rechts wandert, wobei entsprechend den gleich roßen Ausschlägen des Neigungshebels gleich
große Intervalle α durchlaufen werden. Aus der Abbildung wird zugleich kenntlich, daß der Antaster
8 in jeder Ajusschlagsstellung des Neigungs-
Claims (1)
- Kl. 42 f Gr. 32 οι
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH1317A DE877502C (de) | 1950-02-25 | 1950-02-25 | Neigungswaage, bei welcher die Wiegeergebnisse auf ein Druckwerk und gegebenenfalls auch auf eine Anzeigevorrichtung uebertragen werden |
Applications Claiming Priority (1)
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| DESCH1317A DE877502C (de) | 1950-02-25 | 1950-02-25 | Neigungswaage, bei welcher die Wiegeergebnisse auf ein Druckwerk und gegebenenfalls auch auf eine Anzeigevorrichtung uebertragen werden |
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| DE877502C true DE877502C (de) | 1953-05-26 |
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ID=7422799
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DESCH1317A Expired DE877502C (de) | 1950-02-25 | 1950-02-25 | Neigungswaage, bei welcher die Wiegeergebnisse auf ein Druckwerk und gegebenenfalls auch auf eine Anzeigevorrichtung uebertragen werden |
Country Status (1)
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| DE (1) | DE877502C (de) |
-
1950
- 1950-02-25 DE DESCH1317A patent/DE877502C/de not_active Expired
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