DE877502C - Neigungswaage, bei welcher die Wiegeergebnisse auf ein Druckwerk und gegebenenfalls auch auf eine Anzeigevorrichtung uebertragen werden - Google Patents

Neigungswaage, bei welcher die Wiegeergebnisse auf ein Druckwerk und gegebenenfalls auch auf eine Anzeigevorrichtung uebertragen werden

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DE877502C
DE877502C DESCH1317A DESC001317A DE877502C DE 877502 C DE877502 C DE 877502C DE SCH1317 A DESCH1317 A DE SCH1317A DE SC001317 A DESC001317 A DE SC001317A DE 877502 C DE877502 C DE 877502C
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DE
Germany
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Expired
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DESCH1317A
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English (en)
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Karl Dipl-Ing Dr-Ing Jolas
Karl Rump
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Carl Schenck AG
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Carl Schenck AG
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G23/00Auxiliary devices for weighing apparatus
    • G01G23/18Indicating devices, e.g. for remote indication; Recording devices; Scales, e.g. graduated

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)

Description

Es sind Neigungswaagen bekannt, bei welchen der Ausschlag des Neigungshebels durch ein geradlinig geführtes Glied abgetastet und auf ein Anzeige- oder Druckwerk übertragen wird. Das abtastende Glied ist dabei tangential zum Ausschlag des Neigungshebels geführt und der Neigungshebel so ausgebildet, daß sich für diese Tangente eine gleichmäßige Skalenteilung ergibt. Bei solchen Neigungshebeln erfolgt der Lastangriff über eine Schneide.
Eine gleichmäßige Skalenteilung auf der Tangente ergibt sich für solche Neigungshebel bekanntlich nur unter der Voraussetzung, daß das die Last auf den Hebel übertragende Zugorgan in allen Stellungen parallel bleibt. Infolge der endlichen Länge dieses Zugorgans kann diese Forderung niemals erfüllt werden. Es ergeben sich daher zusätzliche Fehler, so daß die Skalenteilung auf der Tangente durch eine etwa sinusförmige Störfunktion überlagert wird. Hierdurch wird die Genauigkeit der Abtastung beeinträchtigt, was der Grund dafür ist, daß diese Bauart bisher nur für Verwendungszwecke gebraucht werden konnte, bei welchen keine größere Genauigkeit gefordert wird. Weiterhin hat diese Bauart den Nachteil, daß eine vergrößernde Anzeigevorrichtung am Neigungshebel nicht ohne weiteres vorgesehen werden kann. Es sind weiter Neigungswaagen mit gleichen Ausschlagsiintervallen bekannt, bei denen das abtastende Glied (konzentrisch zum Neigungshebel angeordnet ist, so daß der der jeweiligen Last entsprechendeAusschlagswinkel abgetastet und auf ein
Anzeige- bzw. Druckwerk übertragen wird. Da e: nicht möglich ist, entsprechend dem Winkelausschlag des Abtasters die erforderliche Bogenverzahnung mit großem Radius herzustellen, - wer-.5 den daher für die übertragung auf .das Anzeigebzw. Druckwerk kleinere herstellbare Zahnräder --verwendet, was jedoch einen Verlust an Übertragungsgenauigkeit mit sich bringt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das ίο Wiegeergebnis auf ein Druckwerk bzw. Anzeigewerk zu übertragen unter Verwendung eines an sich bekannten geradlinig geführten abtastenden Gliedes in Verbindung mit einer Neigungswaage mit gleichen Ausschlageintervallen. Um diese Aufgäbe mit einer solchen Genauigkeit, wie sie für alle Verwendungszwecke erforderlich ist, zu lösen, wird nach der Erfindung der vom geradlinig geführten Taster berührte Flächenteil ' des abzutastenden Gliedes nach oder angenähert nach einer Kreisevolvente ausgebildet. Dadurch wird ermöglicht, die einfache geradlinige Abtastung in Verbindung mit einem Neigungshebel zu verwenden, welcher gleiche Ausschlagsintervalle besitzt (dieLastgreif tbekanntlich bei diesem Neigungshebel an einer Lastkurve an). Bei diesem Neigungspendel sind vorkommende Neigungen des Zuigorgane ohne Belang, so daß sich eine sehr große Genauigkeit für die gleichmäßige bogenförmige Skala ergibt. Ein solcher Neigungshebel kann ohne weiteres mit einer vergrößernden Anzeigevorrichtung, z. B. in Form eineir Kreisskala bzw. einer optischen Vergrößerung eines am - Neigungshebel angeordneten Skalendiapositivs versehen werden. Nach der Erfindung kann das abzutastende Glied des Neigungshebels in Form einer Kreisevolvente von vornherein mit dererf orderlichen Genauigkeit hergestellt werden, so daß keine· zusätzliche Nacharbeit entsteht. Zweckmäßig wird das in Form einer Kreisevolvente ausgebildete abzutastende Glied verstellbar am Neigungshebel befestigt, damit es beim Zusammenbau entsprechend der Anfangs- und Endstelkmg des anzutastenden Gliedes ausgerichtet werden kann, wobei infolge der vorausbestimmten Form der Evolvente alle Zwischenwerte dann zwangsläufig stimmen. Der Gegenstand der Erfindung ist in den Zeich-. nungen beispielsweise dargestellt. Es zeigen
Abb. ι und α den Aufbau schematisch für eine Neigungswaage mit Leuehtbildanzeige im Aufriß und Grundriß,
Abb. 3 die Ausführung als Rundzeigerwaage;
Abb. 4, 5 und 6 zeigen drei verschiedene Ausführungsbeispiele des Tastlineals am Neigungshebel.
Die Last wird in bekannter AVeise über ein Stahlband 1 auf die Kurvenscheibe 12 des Neigungshebels 3 übertragen. Zur Anzeige des Hebelausschlages dient ein Skalendiapositiv 4 in Verbindung mit einer Prqjektionsoptik 5, durch welche ein vergrößerter Skalenausschnitt auf die Mattscheibe 6 projiziert wird. Nach erfolgtem Ausschlag wird das Neigungspendel 3 in an sich bekannter 'Weise durch eine Zange 7 festgehalten und darauf der mit einer Verzahnung ausgerüstete Antaster 8 in Bewegung gesetzt. Diese Bewegung wird über die Zahnräder 9 auf ein Anzeige- bzw. Zählwerk το übertragen. Sobald die Schneide in des Antasters 8 das nach der Erfindung als Kreisevolvente ausgebildete Abta'stlineal'12 am Neigungshebel 3 nach Festklemmen desselben berührt, wird die Aufwärtsbewegung des Antasters 8 stillgesetzt und damit das Gewicht am Zähl- bzw. Druckwerk 10 angezeigt.
Die erfindungsgemäße Ausführung des Abtastlineals 12 als Kreisevolvente ergibt für den geradlinigen Weg des Antasters 8 gleiche Teilungs- Intervalle wie für den Ausschlag des Neigungshebels 3. Das Abtastlineal'i'2 ist zweckmäßig durch lösbare Mittel (13, Schrauben, Bolzen od. dgl·., verstellbar am Neigungshebel 3 angeordnet. Zur Justierung wird zuerst der Antaster 8 mit dem Abtastlineal Ί2 für die in der Zeichnung dargestellte Nullage des Pendels in Übereinstimmung gebracht, sodann wird das Abtastlineal· >i2 entsprechend dem größten Ausschlag des Neigungshebels 3 derart eingestellt, daß die Anzeige an der Mattscheibe 6 und am Anzeige- bzw. Druckwerk 10 übereinstimmen.
Infolge der Verbindung des geradlinig geführten Antasters 8 mit einem Neigungshebel mit gleichen Ausschlagsintervallen unter Verwendung des als Kreis evolvente ausgeführten Abtastlineals Ί12 ist es nunmehr möglich, eine einfache, mechanisch vergrößernde Anzeigevorrichtung am Neigungshebel vorzusehen.
. Gemäß der Ausführungsform der Neigungswaage in Abb. 3 ist am Neigungshebel 3 ein Zahnbogen 14 schwenkbar angeordnet, welcher den Winkelaussohlag des Neigungshebels 3 auf ein Ritzel 15 und damit auf einen Zeiger 16 überträgt, der das Gewicht an einer kreisförmigen Skalenteilung anzeigt.. Dabei erfolgt die bewegliche Anordnung des Zahnbogens 14 zweckmäßig derart, daß die Verbindungslinie von Schwerpunkt des Zahnbogens zu seiner Drehachse in an sich bekannter Weise mit der durch diese gehenden Senkrechten denselben Winkel einschließt wie die Verbindungsgeraden von der Zeigerachse und vom Zahnbogendrehpunkt zu der Pendelachse.
In Abb. 4 ist die Abtastung der in den Abb. 1 bis 3 gezeigten Ausführungsform schematisoh dargestellt. In der Nullstellung des Hebels 3 bildet der Antaster 8 mit dem Abtastarm des Neigungshebels 3 einen rechten Winkel. Demgemäß entspricht die Evolvente des Abtastlineals Γ2 einem Radius gleich dem Abstand des Antasters 8 von der Drehachse desi Neigungshebels 3. In der Zeichnung sind vier gleich große Ausschlagsintervalle α dargestellt und für diese Ausschläge die Lagen der Evolventen 12 eingezeichnet, woraus sich ergibt, wie entsprechend den Ausschlägen des Neigungshebels 3 die Schneide
des Antasters8 auf der Evolvente von links nach rechts wandert, wobei entsprechend den gleich roßen Ausschlägen des Neigungshebels gleich große Intervalle α durchlaufen werden. Aus der Abbildung wird zugleich kenntlich, daß der Antaster 8 in jeder Ajusschlagsstellung des Neigungs-

Claims (1)

  1. Kl. 42 f Gr. 32 οι
DESCH1317A 1950-02-25 1950-02-25 Neigungswaage, bei welcher die Wiegeergebnisse auf ein Druckwerk und gegebenenfalls auch auf eine Anzeigevorrichtung uebertragen werden Expired DE877502C (de)

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