DE875684C - Klemmverbindung der Spannbaender bei elektrischen Messgeraeten - Google Patents

Klemmverbindung der Spannbaender bei elektrischen Messgeraeten

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DE875684C
DE875684C DES10476D DES0010476D DE875684C DE 875684 C DE875684 C DE 875684C DE S10476 D DES10476 D DE S10476D DE S0010476 D DES0010476 D DE S0010476D DE 875684 C DE875684 C DE 875684C
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DE
Germany
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insert
clamping connection
connection according
tensioning
measuring devices
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Expired
Application number
DES10476D
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English (en)
Inventor
Gerhard Dipl-Ing Simon
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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Publication date
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R1/00Details of instruments or arrangements of the types included in groups G01R5/00 - G01R13/00 and G01R31/00
    • G01R1/02General constructional details
    • G01R1/10Arrangements of bearings
    • G01R1/12Arrangements of bearings of strip or wire bearings

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Clamps And Clips (AREA)

Description

  • Die dünnen Spannbänder zum Aufhängen des beweglichen Organs bei empfindlichen elektrischen Meßgeräten wurden bisher mit dem beweglichen Organ in der Regel durch Verlöten verbunden.
  • Dabei ist es aher sehr schwierig, zu verhindern, daß das Lot bis zu der eigentlichen Einspannstelle fließt, d. h. bis zu der Stelle, wo die freie Beweglichkeit des Spannbandes beginnt. Wenn das Lot bis dorthin fließt, so bildet sich an der Einspannstelle eine Zone, wo die plastische Verformbarkeit des Lotes die elastischen Eigenschaften des Spannbandes in unzulässiger Weise beeinflußt.
  • Diese Nachteile können durch eine I(lemmbefestigung des Spannbandes vermieden werden. Da aber die Dicke der Spannbänder bei empfindlichen Meßgeräten nur wenige tausendstel NIillimeter beträgt, so war es bisher praktisch nioht möglich, das Spannband durch Verklemmen sicher zu befestigen.
  • Dies wird nun gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß das betreffende Ende des Spannbandes zu einer Schleife gebogen und unter Verwendung eines Einlagestückes doppelseitig verklemmt wird.
  • In diesem Fall wird die Befestigung audi bei sehr dünnen Bändern durch die Verklemmung infolge der Schleifenbildung selbst dann sichergestellt, wenn die unvermeidbaren Ungenauigkeiten in bezug auf die Oberflächenbeschaffenheit an den Klemmflächen die Größenordnuag der Spannbanddicke erreichen, so daß eine einfache Verktemmung versagen würde.
  • Bei der praktischen Ausführung einer Klemmverbindung gemäß der Erfindung ist es vorteilhaft, zum Zentrieren des Spannbandes das Einlagestück mit einer flachen, der Breite des Spannbandes entsprechenden Ausnehmung zu versehen, in die sich das Spannband an der Biegungsstelle einlegt. Dabei kann die Schleifenbildung wesentlich erleichtert werden, wenn das Einlagestück in axialer Richtung verschiebbar angeordnet ist.
  • In der Zeichnung ist als Ausführungsbeispiel die Klemmbefestigung eines Spannbandes I für ein empfindliches Drehspulmeßwerk gemäß der Erfindung dargestellt, wobei in stark vergrößertem Maßstabe die Fig. I und 2 axiale Längsschnitte vor und nach der Verklemmung zeigen und Fig. 3 die zugehörige Draufsicht. Dabei ist das Spannband 1 mitteis einer Klemmschraube 2 und eines Klemmstückes 3 unter Zxvischenlage eines Einlagestückes an einem Halter 5 befestigt, von dem nur das zylindrische, an der Klemmstelle bis zur Mitte abgefiadite äußere Ende gezeichnet ist. Dieser Halter befindet sich frei beweglich innerhalb des Abfangbleclles 7, das die seitlichen und axialen Bewegungen des beweglidien Organs bei Stößen u. dgl. begrenzt.
  • Zur leichteren Kontrolle der Zentrierung und der richtigen Einstellung in axialer Richten= ist ein Markierungsabsatz 8 vorgesehen.
  • Wie aus den Fig. 3 und 4 zu erkennen ist, ist das Einlagestück4 U-förmig gestaltet, so daß es beim Verschieben auf der durch die Achse gehenden Flãche des Halters 5 in axialer Richtung geführt ist.
  • Das Einlagestück 4 ist nun mit einem Langloch für den Durchtritt des Schaftes der Klemmschraube 2 versehen, das am äußeren Ende in der Mitte eine flache, der Breite des Spannbandes entsprechende .Nusnehmu1lg 6 aufweist.
  • Um das Spannband I an dem Halter 5 zu befestigen, wird in der in Fig. I dargestellten Stellung des Einlagestückes 4 das Spannband I in die durch den oberen Teil des Langloches gebildete Öffnung eingefädelt und in die Ausnehmung6 eingelegt.
  • Dann wird das Einlagestück in die aus Fig. 2 erkennbare Lage geschoben und dadurch eine Schleife gebildet, wobei das Spannband durch seine Lage in der Ausnehmung 6 zentrisch gehalten wird. Durch hnziehetl der Schraube 2 wird dann das Spaiiiiband festgeklemmt.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRUCHE: 1. Klemmverbindung der dünnen Spannbänder bei empfindlichen elektrischen Meßgeräten mit dem beweglichen Organ des Meßwerks, dadurch gekennzeichnet, daß das betreffende Ende des Spannbandes (I) zu einer Schleife gebogen und unter Verwendung eines Einlagestückes (4) doppelseitig verklemmt wird.
  2. 2. Klemmverbindung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß zum Zentrieren des Spannbandes (I) das Einlagestück (4) mit einer flachen, der Breite des Spannbandes entsprechenden Ausnehmung (6) versehen ist, in die sich das Spannband an der Biegungsstelle einlegt.
  3. 3. Klemmverbindung nach Anspruch I oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks leichterer Kontrolle der Zentrierung des beweglichen Organs und zwecks leichterer Kontrolle des richtigen axialen Abstandes von den Abfangblechen (7) ein Markierungsabsatz (8) vorgeschehen ist.
  4. 4. Klemmverbindung nach Anspruch I oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Einlagestück (4) in axialer Richtung verschiebbar ist, um die Schleifenbildung zu erleichtern.
  5. 5. Klemmverbindung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das U-förmig gebogene, auf einer durch die Achse gehenden Fläche eines mit dem beweglichen Organ verbundenen Halters (5) axial verschiebbare Einlagestück (4) mit einem Langloch für den Durchtritt des Schaftes einer ILlemmschraube (2) versehen ist.
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