DE87541C - - Google Patents
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- DE87541C DE87541C DENDAT87541D DE87541DA DE87541C DE 87541 C DE87541 C DE 87541C DE NDAT87541 D DENDAT87541 D DE NDAT87541D DE 87541D A DE87541D A DE 87541DA DE 87541 C DE87541 C DE 87541C
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- DE
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- valve
- shower
- bell
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16K—VALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
- F16K21/00—Fluid-delivery valves, e.g. self-closing valves
- F16K21/04—Self-closing valves, i.e. closing automatically after operation
- F16K21/16—Self-closing valves, i.e. closing automatically after operation closing after a predetermined quantity of fluid has been delivered
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Devices For Medical Bathing And Washing (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die auf der Zeichnung dargestellte Vorrichtung hat den Zweck, bei Volksbrausebä'dern
dem Badenden eine bestimmte Menge warmen Badewassers zur Verfügung zu stellen, welches
derselbe mit beliebigen Unterbrechungen entnehmen kann, ohne ihm jedoch die Möglichkeit
zu bieten, ein weiteres Badewasserquantum ohne Zuthun des Wärters zu erhalten.
Mafsgebend für die Art der Einrichtung war der Grundsatz, dafs Zwischenbassins (Mefskasten)
zu vermeiden sind, weil darin das Wasser sich abkühlt, besonders bei nicht sofortiger Benutzung.
Aufserdem soll das zu verabfolgende Quantum innerhalb gewisser Grenzen veränderlich und
der ganze Mechanismus aufserhalb der Zelle durch den Wärter zu handhaben sein.
In den Zeichnungen bedeutet 1 ein Absperrventil, welches in die Warmwasserleitung zwischen
Hauptrohr und Brause eingeschaltet ist. Dasselbe kann durch den Hebel 2, Zugkette 3 und
Handgriff 4 von aufsen geöffnet werden und wird durch die Sperrklinke 5 in geöffneter
Lage festgehalten. 6 ist eine unten offene, oben geschlossene Glocke, welche in ein theilweise
mit Wasser gefülltes Gefäfs 7 eintaucht. Sie ist mit einer Nase 8 versehen, welche bei
der tiefsten Lage der Glocke die Sperrklinke 5 auslöst und dadurch das Absperrventil 1 schliefst.
Die Glocke ist mit der Zugkette 3 in der Weise verbunden, dafs sie in ihre höchste
Lage gehoben wird, wenn der Handgriff 4 nach unten gezogen wird, jedoch von dem
Gegengewicht 9, welches die Zugkette und den Handgriff nach Loslassen desselben in die frühere
Lage zurückbringt, nicht beeinflufst wird.
ι ο ist ein Luftröhrchen, welches aus dem
Innern der Glocke 6 und des Gefäfses 7 nach aufsen führt und mit einem Hahn 11 versehen
ist.
12 ist ein Absperrhahn in der zur Brause führenden Wasserleitung, welcher zugleich mit
Absperrhahn 11 durch Kettenzug und Hebel durch den Badenden geöffnet und geschlossen
werden kann, und zwar geschieht der Schlufs selbstthätig durch das Gegengewicht 13, wenn
der Handgriff 14 losgelassen wird.
15 ist ein um den Zapfen 16 drehbarer
Daumen, an welchen der Handgriff 14 angehängt werden kann, und welcher durch die
Stange 17 und den Winkelhebel 18 mit der Zugkette 3 so verbunden ist, dafs er beim
Niederziehen des Handgriffes 4 sich vertical stellt und dadurch den etwa angehängten
Handgriff 14 frei giebt.
Fig. ι stellt den Apparat in der Ruhelage dar, die Glocke 6 ist in ihrem tiefsten Stande
angelangt und hat die Sperrklinke 5 ausgelöst, wodurch das Ventil 1 geschlossen worden ist.
Die Absperrhähne 11 und 12 sind ebenfalls
geschlossen dargestellt; sollte der Badende unterlassen haben, sie zu schliefsen, so würden
sie in der in Fig. 3 dargestellten Lage sich befinden, was für die Wirkungsweise nicht in
Betracht kommt.
Soll ein Bad verabreicht werden, so zieht der Wärter den Handgriff 4 in seine durch
Anschlag 19 begrenzte tiefste Lage, wodurch
die in Fig. 2
angegebene
vertical nach oben ge-
der Apparat in
Stellung kommt.
Stellung kommt.
Der Daumen 15 ist
richtet und hat den Handgriff 14, falls er angehängt war, losgelassen, wodurch die Absperrhähne
11 und 12 geschlossen worden sind.
Die Glocke 6 ist so weit gehoben worden, dafs alles in ihr enthalten gewesene Wasser in
das Gefäfs 7 entleert worden ist. Das Ventil 1 ist durch Anheben des Hebels 2 geöffnet
worden.
Nachdem dies geschehen, läfst der Wärter den Handgriff 4 wieder los und derselbe wird
durch das Gegengewicht 9 in seine frühere Lage zurückgebracht.
Das Ventil 1 wird durch die Sperrklinke 5 offen gehalten, die Glocke 6 sinkt so weit nieder,
bis sie durch Eintauchen in das Wasser des Gefäfses zum Schwimmen kommt, und bleibt
in · dieser Lage so lange stehen, bis der Badende die Brause in Thätigkeit setzt und dadurch
zugleich das Luftventil 11 öffnet. Die Glocke sinkt nun in dem Mafse nieder, als die Luft
aus ihr entweicht.
Wird die Benutzung der Brause unterbrochen, so wird zugleich das Luftventil 11 geschlossen
und hierdurch für die gleiche Zeitdauer der Niedergang der Glocke unterbrochen. Ist die
Glocke in ihrer tiefsten Lage angekommen, so löst sie die Sperrklinke 5 aus und schliefst dadurch
das Ventil 1.
Durch die Regulirschrauben 20 und 21 kann
die Zeit, welche die Glocke zum Niedergang gebraucht, und die Wassermenge, welche in der
Zeiteinheit ausfliefst, nach Bedarf eingestellt werden.
Claims (2)
1. Eine Brause-Vorrichtung mit abgemessener Wassermenge, dadurch gekennzeichnet, dafs
bei Hochziehen eines glockenartigen Schwimmers 6 das Hauptabsperrventil 1
der Brauseleitung geöffnet wird und durch eine Sperrklinke 5 so lange offen gehalten
wird, bis der niedersinkende Schwimmer 6 die Sperrklinke 5 auslöst, wobei das Niedersinken
des Schwimmers 6 ermöglicht wird durch Oeffnen eines Luftventils 11 unter
gleichzeitigem Oeffnen des
Brauseventils 12.
Brauseventils 12.
2. An der Brause-Vorrichtung nach Anspruch ι
die Anordnung der mit der Kette 3 verbundenen Hebel 18, 17, 16 und des
Daumens 15, zu dem Zweck, bei Ingangsetzung der Vorrichtung die etwa offen gelassenen
Hähne 11 und 12 zu schliefsen.
eigentlichen
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE87541C true DE87541C (de) |
Family
ID=359505
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT87541D Active DE87541C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE87541C (de) |
-
0
- DE DENDAT87541D patent/DE87541C/de active Active
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