DE875309C - Fensterangel-Vorrichtung fuer Drehfenster - Google Patents

Fensterangel-Vorrichtung fuer Drehfenster

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DE875309C
DE875309C DEL9474A DEL0009474A DE875309C DE 875309 C DE875309 C DE 875309C DE L9474 A DEL9474 A DE L9474A DE L0009474 A DEL0009474 A DE L0009474A DE 875309 C DE875309 C DE 875309C
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DE
Germany
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window
hinge device
braking element
window hinge
channel
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Expired
Application number
DEL9474A
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English (en)
Inventor
Gustav Per Henry Lundgren
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Individual
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05DHINGES OR SUSPENSION DEVICES FOR DOORS, WINDOWS OR WINGS
    • E05D7/00Hinges or pivots of special construction
    • E05D7/08Hinges or pivots of special construction for use in suspensions comprising two spigots placed at opposite edges of the wing, especially at the top and the bottom, e.g. trunnions
    • E05D7/082Hinges or pivots of special construction for use in suspensions comprising two spigots placed at opposite edges of the wing, especially at the top and the bottom, e.g. trunnions the pivot axis of the wing being situated at a considerable distance from the edges of the wing, e.g. for balanced wings
    • E05D7/083Hinges or pivots of special construction for use in suspensions comprising two spigots placed at opposite edges of the wing, especially at the top and the bottom, e.g. trunnions the pivot axis of the wing being situated at a considerable distance from the edges of the wing, e.g. for balanced wings with a fixed pivot axis
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05DHINGES OR SUSPENSION DEVICES FOR DOORS, WINDOWS OR WINGS
    • E05D11/00Additional features or accessories of hinges
    • E05D11/10Devices for preventing movement between relatively-movable hinge parts
    • E05D11/1007Devices for preventing movement between relatively-movable hinge parts with positive locking

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wing Frames And Configurations (AREA)

Description

  • Fensterangel-Vorrichtung für Drehfenster Die Erfindung bezieht sich auf Drehfenster, d. h. auf solche Fenster, bei denen die Angeln praktisch in der horizontalen, in einigen Fällen auch in der vertikalen Mittellinie des Fensters angeordnet sind. Insbesondere bezieht sich die vorliegende Erfindung auf Angel- bzw. Islobenvorrichtungen für Drehfenster.
  • Bei Drehfenstern, bei welchen die Angelvorrichtungen praktisch in der horizontalen Mittellinie des Fensters angeordnet sind, werden die Angelvorrichtungen in der Regel so angebracht, daß die Achse, um welche sich das Fenster dreht, wenn es aus der geschlossenen Lage in die volle Lüftungslage geschwenkt wird, eine solche Lage zu dem Schwerpunkt des beweglichen Pensterseinnimmt, daß dadurch der gewünschte Grad des Auswuchtens des Fensters gesichert bleibt. Es ist also beispielsweise möglich, die Drehachse der Fensterangeln durch den Schwerpunkt gehen zu lassen, wodurch ein völliges Auswuchten des Fensters erreicht wird, oder aber dasselbe kann so angeordnet werden, daß, die Drehachse um einen gewissen Abstand vom Schwerpunkt verschoben wird, und zwar in einer solchen Richtung, daß das Fenster beispielsweise dazu neigt, sich von selbst aus der geschlossenen Lage in die voll geöffnete Lage oder wahlweise aus der voll geöffneten Lage in die geschlossene Lage zu drehen bzw. zu schwenken. Ganz unabhängig von der Lage der Drehachse des Fensters ist es üblich, die Fensterangeln mit einer Bremsvorrichtung, welche der Drehbewegung des Fensters entgegenwirkt, zu versehen, und welche das Fenster in der Lage festhält, in die es gedreht worden ist.
  • Solange wie angenommen werden kann, daß das Fenster einen genau bestimmten Schwerpunkt besitzt, können die an die Bremse gestellten Anforderungen niedrig gehalten werden, indem man die Fensterangel so anordnet, daß dadurch ein genügender Grad- des Auswuchtens des Fensters um die Drehachse erhalten wird. In letzter Zeit ist es indessen üblich geworden, zwischen den Fensterscheiben eine Jalousie anzubringen, was zur Folge hat, daß die Lage des Schwerpunkts mit Bezug auf die Drehachse@davon abhängt, ob die Jalousie voll aufgezogen oder völlig bzw. teilweise herabgelassen ist. Wenn das Fenster bei gänzlich heruntergelassener Jalousie genügend ausgewuchtet ist, wird das gleiche Fenster augenscheinlich kopflastig, sobald die Jalousie voll aufgezogen. ist, und dann wird es für die Bremse schwierig, das Fenster in den evtl. eingestellten Zwischenlagen zu halten. Es erhebt sich daher die Forderung nach wirksameren Fensterangelbremsen für Drehfenster.
  • Die Erfindung hat daher zum Ziele, diese Forderung durch die Verbesserung der Bremsvorrichtung bei Angelvorrichtungen für Drehfernster, insbesondere für Fenster, welche sich um eine horizontale Achse drehen sollen, zu erfüllen.
  • Gemäß der Erfindung ist bei einer Angelvorrichtung für Drehfenster ein erster Teil der Angelvorrichtung mit einem kreisförmig oder sonstwie gekrümmten. Kanal versehen, welcher ein Bremselement aufnimmt, wobei bei Bewegung des Fensters das erwähnte Bremselement längs des Kanals durch ein an einem zweiten Teil der Angelvorrichtung angebrachtes Antriebselement bewegt wird. Ferner ist das Bremselement mittels einer Stellschraube dehnbar und so ausgebildet, daß es sich mit einstellbarem Druck gegen die einander gegenüberliegenden, parallel gekrümmten Flächen des Kanals anlegt.
  • Zwei Ausführungsformen der Erfindung sollen nun an Hand eines Beispiels und unter Bezugnahme auf die Zeichnungen beschrieben werden. Von diesen zeigt Fig. i eine Fensterangel-Vorrichtung als eine Ausführungsform der Erfindung, von außerhalb des Fensters gesehen; Fig. 2, 3 und 4 zeigen den gleichen Vertikalschnitt nach der Linie 2-2 in Fig. i, wobei jedoch die Fensterangeln in verschiedenen Drehlagen zueinander dargestellt sind; Fig. 5 zeigt eine andere Fensterangel-Vorrichtung als zweite Ausführungsform der Erfindung, von außerhalb des Fensters gesehen; Fig. 6, 7 und 8 zeigen den gleichen Vertikalschnitt nach Linie 6-6 in Fig. 5, wobei jedoch die Teile der Fensterangel-Vorrichtungen in verschicdenen Drehlagen zueinander dargestellt sind.
  • In den Fig. i bis q. der Zeichnungen bestecht der Teil der Angelvorrichtung, welcher an dem Fensterrahmen befestigt werden soll, aus einer Platte ii mit Löchern io für Befestigungsschrauben. An ider Platte i i sind, beispielsweise durch Anschweißen, zwei parallele, kreisförmig gebogene Flansche 12 und 13 mit gemeinsamer Drehachse 1d., welche senkrecht zur Platte i i steht, befestigt. Die Flansche 12 und 13 bilden zwischen sich einen Führungskanal 15 von gleichmäßiger Breite, in welchem zwei auf einer Platte 18 angebrachte Zapfen 16 und 17 gleiten. Die Platte r8 wird durch Schrauben am Fensterflügel befestigt, wobei die erwähnte Platte 18 vorzugsweise die gleiche Form hat wie die Platte ii. Zwischen den Zapfen 16 und ü ist in dem Führungskanal 15 ein Bremselement i9 eingesetzt. Das Bremselement i9 besteht -aus einem Band aus Federstahl, welches ungefähr U-förmig gebogen ist, wobei sich die Ab- schnitte 2o und 21 der U-förmigen Feder an.dieFührungsflansche 12 bzw. 13 anlegen, während die freien Endender beiden Abschnitte nach innen aufeinander zu gebogen sind, so daß sich überlappende Nasen 22 bzw. 23 gebildet werden, die sich quer zu dem Führungskanal 15 erstrecken.
  • In dem Führungsflansch 13 ist ein Schlitz 2.4 vorgesehen, dessen Längsachse parallel zu der Ebene der Platte i i steht. Der Schlitz ist genügend breit, um eine Schraube 25 aufzunehmen, welche in ein Gewindeloch in ungefähr der Mitte des inneren Abschnitts 21 der Feder ig eingeschraubt wird. Die Schraube 25, die mit einem runden Kopf versehen ist und ein zentral angeordnetes Sechskantloch zur Aufnahme eines Schraubenziehers besitzt, soll genügend weit von ihrem freien Ende entfernt eingeschraubt werden, um den entgegengesetzten Abschnitt2oderBremsfederig unter angemessenem Druck zu erfassen. Bei zunehmendem Druck der Schraube 25 auf den Abschnitt 2o nimmt auch die Kraft, mit welcher die Feder ig auf die Wandungen 12 und 13 des Führungskanals drückt, zu und damit auch die Bremswirkung der Feder. Neben der Regelung der Bremswirkung auf die Feder hat die Schraube 25 noch die Aufgabe, mit dem Schlitz 24 zusammenzuarbeiten und dient dazu, den Weg, längs dessen sich die Bremsfeder i9 in dem Führungsschlitz bzw. Kanal 15 bewegen kann, zu begrenzen. , Die soeben beschriebene Fensterangel-Vorrichtung arbeitet in der folgenden Weise: Wenn das Fenster geschlossen ist, nehmen die beiden Hauptteile jeder Angelvorrichtung, von denen je eine an jeder Seite des Fensters vorgeshen ist, die in Fig.2 gezeigten relativen Lagen ein. Während des Drehens des Fensters in die Lüftungsstellung bewegen sich die Zapfen 16 und 17 längs des Führungsschlitzes 15, wobei sich das Fenster um eine feste horizontale Achse dreht, die mit der Achse 14. zusammenfällt. Die Zapfen 16 und 17 bewegen die Feder i9 in dem Führungsschlitz 15, und infolge des Erfas,sens der Führungsflansche i2 und 13 durch die Feder i9 wird die Drehbewegung dadurch abgebremst. Durch geeignete Regelung der Federkraft mittels der Schraube 25 kann die Bremswirkung genügend groß gemacht werden, um das Fenster durch die Bremsfeder i9 sicher in jeder gewünschten, einmal eingestellten Lage zu halten. Das Drellen des Fensters um die horizontale, mit der Achse 14 zusammenfallende Achse wird so lange fortgesetzt, bis die Stellschraube 25 das untere Ende des Schlitzes 24. berührt. Die letzterwähnte Lage des Fensters entspricht der normalen, voll geöffneten Lage. Wird die Oberkante des Fensters weiter in der gleichen Richtuhg bewegt, dann dreht sich das Fenster um die hinteren, geschleppten Zapfen 16, die in festen Lagern ruhen, von welchen jedes durch die äußere Nase 23 an der festgehaltenen Bremsfeder i9 und die zugehörigen Führungsflansche 12 und i3 gebildet wird. Inzwischen wird, wie es die Fig.4 zeigt, der führende Zapfen 17 aus dem Führungskanal 15 herausgeschwenkt. Wenn die Fensterangeln richtig angeordnet sind, ist,es möglich, das Fenster um i8o° zu drehen, so daß die Außenseite des Fensters für die Reinigung leicht zugänglich wird.
  • Bei der in den Fig. 5 bis 8 dargestellten Ausführung besteht das Bremselement aus zwei praktisch starren Bremsschuhen i2o und 121, welche so ausgebildet sind, daß sie durch eine Stellschraube 122 auseinandergepreßt und zur Berührung mit den durch die Wandungen 112 und 113 des Führungskanals 15 gebildetenBremswangen gebracht werden. Die Stellschraube 122 wird in eine Gewindebohrung im inneren Bremsschuh 121 eingeschraubt und greift mit ihrem glatten, freien Ende in eine entsprechende flache Aussparung 123 in dem äußeren Bremsschuh i2o ein.
  • Die Stellschraube 122 ist mit einem runden Kopf versehen, der eine zentrale sechskantige Öffnung zur Aufnahme eines Schraubenziehers besitzt, und ist zwecks Einstellung durch einen Schlitz 124 in dem Führungsflansch 113 zugänglich. Der Schlitz 124 ist von gleichmäßiger Breite und seine Längsachse steht parallel zu der Platte i i.
  • Wenn die Stellschraube 122 in Richtung auf den Führungsflansch i 12 eingeschraubt wird, werden die Flansche 112 und 113 elastisch etwas auseinandergedrückt, wodurch die Bremsschuhe 12o und 121 trotz ihrer Starrheit nachgiebig gegen die Bremswangen gepreßt werden und die Bremswirkung damit erhöht wird. Falls gewünscht, können die Bremsschuhe bis zu einem gewissen Grade elastisch zusammendrückbar ausgeführt werden, indem man z. B. die Bremsfläche der Bremsschuhe mit irgendeinem elastisch zusammendrückbaren Belag versieht.
  • Bei dieser Ausführung ragt die Schraube 122 aus dem Schlitz 124 hervor, und außer der Regelung der Bremswirkung ist sie noch dazu bestimmt, mit den Enden des Schlitzes 124 zusammenzuwirken, um die Länge des Weges festzulegen, längs dessen die Bremsschuhe 120 und 121 ich in dem Schlitz 15 bewegen können.
  • Bei geschlossenem Fenster nehmen die beiden Hauptteile jeder Fensterangel, von welchen je eine auf jeder Seite des Fensters vorgesehen ist, die in Fig.6 dargestellte relative Lage ein. Bei Drehen des Fensters in seine Lüftungslage bewegen sich die Zapfen 16 und 17 längs des Führungsschlitzes 15, und das Fenster dreht sich um eine feste horizontale Achse, welche mit der Achse 14 zusammenfällt. Dabei bewegen die Zapfen 16 und 17 die Schuhe i2o und 121, welche infolge ihrer Berührung mit den Führungsflanschen 112 und 113 die Drehbewegung abbremsen. Bei geeigneter Regelung des Anlagedrucks mittels der Stellschraube 122 kann die Bremswirkung genügend groß gemacht werden, um das Fenster durch die Bremsschuhe i2o und 121 in jeder einmal eingstellten Lage sicher zu halten. Das Drehen des Fensters um die horizontale Achse, welche mit der Achse 14 zusammenfällt, wird fortgesetzt, bis die Stellschraube 122 das untere Ende des Schlitzes 124 erfaßt. Die erwähnte Stellung des Fensters entspricht seiner normal voll geöffneten Lage. Wenn nun die Oberkante des Fensters weiterhin in der gleichen Richtung geschwenkt wird, dreht sich das Fenster um die Zapfen 16 in festen Lagern, von denen jedes durch die nunmehr feststehenden Bremsschuhe i--o und 121 und durch -die zugehörigen Führungsflansche 112 und 113 gebildet wird, wobei die Zapfen 17 aus dem Führungskanal 15 herausgeschwenkt werden, wie es die Fig. 8 zeigt. Wenn die Fensterangeln richtig angeordnet sind, ist es möglich, das Fenster in einem Bogen von i8o° zu drehen, so daß die Außenseite des Fensters für die Reinigung zugänglich wird.

Claims (9)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Fensterangel-Vorrichtung für Drehfenster, dadurch gekennzeichnet, daß ein erster Teil der Vorrichtung mit einem kreisförmig oder sonstwie gebogenen Kanal versehen ist, in dem sich ein Bremselement befindet, wobei das erwähnte Bremselement bei Bewegung des Fensters durch ein treibendes Element am zweiten Teil der Vorrichtung längs des Kanals bewegt wird und wobei das Bremselement mittels einer Stellschraube dehnbar und so ausgebildet ist, daß es mit einstellbarem Druck gegen die gegenüberliegenden, parallel gekrümmten Flächen des Kanals gedrückt wird.
  2. 2. Fensterangel-Vorrichtung gemäß Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Bremselement sich zwischen zwei bogenförmig gekrümmten Flanschen, die den erwähnten Kanal bilden und aus einer festen Platte, welche den ersten Teil der Vorrichtung bildet, hervorstehen, bewegt, wobei die Stellschraube sich praktisch senkrecht zu den Oberflächen der erwähnten Flansche erstreckt und zwecks Einstellung durch eine längliche Öffnung in dem einen der Flansche zugänglich ist.
  3. 3. Fensterangel-Vorrichtung gemäß Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der erwähnte Kanal in dem ersten Teil der Vorrichtung auch als Führungskanal für zwei Zapfen am zweiten Teil der Vorrichtung dient und wobei das Bremselement mit einem Grenzlagenzapfen versehen ist, welcher mit einem Schlitz in einer der Wandungen des Bremskanals zusammenarbeitet, um die Bewegung des Bremselements in einer solchen Lage abzustoppen, daß das Bremselement zusammen mit den erwähnten Flanschen ein festes Lager für den geschleppten (hinteren) der beiden Zapfen bildet, so daß bei der weiteren Bewegung das Fenster sich um den erwähnten Zapfen dreht.
  4. 4. Fensterangel-Vorrichtung gemäß Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Stellschraube zur Regelung des Druckes, welchen das Bremselement auf die Wandungen. des Bremskanals ausübt, gleichzeitig als der erwähnte Grenzlagenzapfen dient.
  5. 5. Fensterangel-Vorrichtung gemäß irgendeinem der vorhergehenden Ansprüche i bis d, dadurch gekennzeichnet, daß das Bremselement so angeordnet isf, daß es nachgiebig unter einstellbarem Druck gegen die beiden parallelen Bremsbahnen drückt.
  6. 6. Fensterangel-Vorrichtung gemäß Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Bremselement aus einer Bandfeder besteht, welche praktisch U-förmig gebogen ist und wobei die Stellschraube durch ein Gewindeloch in einem Abschnitt der Feder geschraubt wird und mit. ihrem freien Ende gegen die Innenseite des anderen Abschnittes der Feder drückt.
  7. 7. Fensterangel-Vorrichtung gemäß Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß zum mindesten einer der Abschnitte der erwähnten Feder nach innen in die Zone ausgebaucht ist, in welcher die Stellschraube wirkt, so daß bei Anziehen der Stellschraube dieselbe dazu neigt, .den betreffenden Federaibschn.itt geradezustrecken, wodurch der elastische Druck der Federabschnitte auf dieBremswege erhöhtwird. B.
  8. Fensterangel-Vorrichtung gemäß Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß ein Abschnitt der Bremsfeder an seinem freien Ende derart nach innen gebogen ist, dä,ß eine Nase gebildet wird, mit welcher ein Zapfen oder sonst ein treibendes Element am anderen Hauptteil der Vorrichtung zusammenwirken kann.
  9. 9. Fensterangel-Vorrichtung gemäß irgendeinem der Ansprüche i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Bremselement aus zwei starren Bremsschuhen besteht, welche so ausgebildet sind, daß sie mittels der Stellschraube auseinandergepreßt und unter einstellbarem Druck an die gekrümmten, parallelen, sich gegenüberstehendenWandungsflächen des Bremskanals, gedrückt werden können. io. Fensterangel-Vorrichtung gemäß Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Stellschraube in ein Gewindeloch in einem der Bremsschuhe eingeschraubt wird, mit ihrem freien Ende gegen die Innenseite des anderen Bremsschuhs drückt und zwecks Einstellung durch eine Öffnung in einem der Flansche zugänglich ist. ri. Fensterangel-Vorrichtung gemäß Anspruch io, dadurch gekennzeichnet, daß die Stellschraube so angeordnet ist, daß sie durch eine schlitzförmige Öffnung durch den Flansch größter Krümmung hervorsteht und ein Ende des Schlitzes erfaßt, sobald das Fenster in die voll geöffnete Lüftungslage bewegt worden ist, wobei die Anordnung so getroffen ist, daß das Bremselement dann angehalten wird und zusammen mit den Flanschen ein festes Lager für den geschleppten (hinteren) der beiden in dem Kanal gleitenden Zapfen bildet, so daß das Fenster bei weiterer Öffnung sich um diesen geschleppten (hinteren) Zapfen drehen kann. 1z. Fensterangel-Vorrichtung gemäß Anspruch i i, dadurch gekennzeichnet, daß die erwähnten Flansche miteinander lediglich durch das Zwischenstück einer. Befestigungplatte, welche den ersten Teil der Vorrichtung bildet, verbunden sind, wobei die Anordnung so getroffen ist,. daß der dadurch gebildete Kanal nach einer Seite zu voll geöffnet ist.
DEL9474A 1949-05-04 1951-07-03 Fensterangel-Vorrichtung fuer Drehfenster Expired DE875309C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE969168C (de) * 1952-01-05 1958-05-08 Gretsch Unitas Gmbh Lager fuer um eine mittlere waagerechte oder lotrechte Achse schwenkbare Fluegel von Fenstern

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE969168C (de) * 1952-01-05 1958-05-08 Gretsch Unitas Gmbh Lager fuer um eine mittlere waagerechte oder lotrechte Achse schwenkbare Fluegel von Fenstern

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