DE874880C - Einrichtung zur Zufuehrung von Luft in Lagergetreide - Google Patents
Einrichtung zur Zufuehrung von Luft in LagergetreideInfo
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- DE874880C DE874880C DESCH2482D DESC002482D DE874880C DE 874880 C DE874880 C DE 874880C DE SCH2482 D DESCH2482 D DE SCH2482D DE SC002482 D DESC002482 D DE SC002482D DE 874880 C DE874880 C DE 874880C
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Description
- Einrichtung zur Zuführung von Luft in Lagergetreide Die Lagerung größerer Getreidemengen erfolgt im allgemeinen in Zellensilos oder auf Sc;hüttböden.
- Im letzteren Fall wird das Getreide in einer ein zigen Schicht in Hallen oder mehrstöckigen Gebäuden auf dem Fußboden gelagert. Die pflegliche Behandlung dieses Lagergetreides geschah bisher in der Weise, daß es von Zeit zu Zeit umgeschaufelt wurde, um dadurch die sich infolge der Atmung der Getreidekörner ansammelnde Kohlensäure zu entfernen. Das erfordert sehr viele Arbeitskräfte.
- Man ist deshalb dem Gedanken einer mechanischen Durchlüftung des Getreides, der an sich schon ziemlich alt ist, wieder nähergetreten, und es sind auch im Zug dieser neuen Richtung in der Getreidepflege schon eine Anzahl Lüftungsanlagen in Getreidelager eingebaut worden. Derartige Anlagen sind im allgemeinen so eingerichtet, daß auf dem Fußboden ein Netz von Luftverteilungsrohren verlegt wird.
- An dieses Rohrnetz schließen sic'h weitere Verästelungen an, die in Form einer umgestülpten Dachrinne in geringen Abständen voneinander den ganzen Fußboden bedecken. Die Luft wird von einem Gebläse aus dem Freien angesaugt und in das Luftverteilungsrohrnetz gedrückt, von wo aus sie dann ziemlich gleichmäßig verteilt durch das Getreide strömt.
- Die mechanische Lüftung zur Getreidepflege bietet nicht nur eine bessere Gewähr für die Gesunderhaltung des Getreides, vielmehr ist der Betrieb auch billiger als der Lohnaufwand für die vielen zum Umschaufeln benötigten Arbeitskräfte. Die bekannten Lüftungsanlagen haben jedoch den Nachteil, daß sie einen erheblichen Aufwand an Eisen, Blech usw. erfordern.
- Die Erfindung schafft hier Abhilfe durch eine neue Luftverteilungseinrichtung, die eine Ersparnis bis zu 2/3 an den genannten Werkstoffen ermöglicht. Dabei ergibt sich außerdem noch. der Vorteil einer .gleichmäßigeren Verteilung der Luft über die ganze Lagerfläche. Erreicht wird dies dadurch, daß bei Ersatz der auf dem Lagerboden verlegten Luftverteilungsrohre durch unterhalb- der Schüttfläcbe vorgesehene Verteilungskanäle, die in bekannter Weise in Beton ausgeführt werden können, diese Kanäle durch in ihren Decken angeordnete Lüftungsköpfe mit dem Lagerraum- in Verbindung stehen, aus denen die Luft radial nach allen Seiten aus tritt. Dabei ist der gegenseitige Abstand der Lüftungsköpfe so gewählt, daß sich ihre Wirkungsbereiche überschneiden.
- In der Zeichnung, die die neue Einrichtung in einer bevorzugten Aus.führungsform beispielsweise veranschaulicht, zeigt Abb. I einen Teil des Kanalsystems zur Verteilung der Luft in Aufsicht, Abb. 2 einen senkrechten Längsschnitt durch einen der Verteilungskanäle und Abb. 3 in noch größerem Maßstabe einen senkrechten Mitteischnitt durch einen der Lüftungsköpfe.
- Wie Abb. I erkennen läßt, zweigt von dem Hauptkanal a eine größere Anzahl von Seitenkanälen b ab. Die zur Abdeckung der Kanäle dienenden Betonplatten erhalten in bestimmten Abschnitten kreisförmige Ausschnitte, in die die Lüftungsköpfe c eingebaut sind. Jeder dieser Lüftungsköpfe besteht aus einem reifenartigen Außenteil I, in dem radiale Bolzen 3 eingeschweißt sind. Diese Bolzen dienen zur Abstützung des Teils 2 und gleichzeitig zur Verankerung in den Betonplatten.
- Der Teil 2 trägt eine Abdeckung 4 in Form eines Kugelschalenabschnitts sowie ein ringfofmiges Luftgitter 5, das im dargestellten Fall aus Drahtgewebe besteht, aber auch aus gelodhtem oder geschlitztem Blech hergestellt werden kann. Mit 6 und 7 sind zwei Gruppen von senkrechten Schlitzen des Teils 2 bezeichnet, die abwechselnd verschiedene Längen besitzen und in die die Bolzen 3 passen.
- Die Wirkun,gsweise ist folgende: Soll der Schüttboden in Betrieb genommen werden, so werden die Lüftungsköpfe in die Lage gebracht, dile die in Abb. 2 links sowie in der Mitte dargestellten Köpfe aufweisen. Die Lage des Lüftungskopfes in Abb. 2 am weitesten rechts ist diejenige, die die Köpfe einnehmen, wenn der Schüttboden für andere Zwecke benutzt wird, wo die Köpfe durch Vorstehen über -der Bodenfl^ache nicht stören dürfen. Die ersterwälhnte Stellung der Lüftungsköpfe wird dadurch herbeigeführt, daß man den Teil 2 (Abb. 3) anhebt und so weit dreht, daß die flachen Ausschnitte 6 über die Bolzen 3 zu liegen kommen. Ist die Einlagerung des Getreides beendet und soll der Schüttboden wieder für andere Zwecke benutzt werden, so werden die Teile 2 der Lüftungsköpfe um 900 gedreht, so daß die Bolzen 3 in die tiefen Aussparungen 7 eingreifen und die Haube 4 sich bis zum Aufliegen auf dem Boden senkt.
- In Lagerräumen der in Frage kommenden Art ist es oft erforderlich, daß kleinere Geräte in dem Raum bewegt werden. Die Lüftungsköpfe sind so eingerichtet, daß sie auch erheblichen Fahrdrücken standhalten. Damit jedoch keine Beschädigung des Betons durch solche Drücke hervorgerufen wird, ist die Abstützung durch die Bolzen 3 vorgesehen.
- Die Luft tritt entsprechend der Bauart der Lüftungsköpfe aus diesen radial aus, wie in Abb. I durch Pfeile angedeutet ist. Durch Anordnung einer größeren Anzahl von Lüftungsköpfen, deren Wirkungsbereiche sich überschneiden, wird eine sehr gleichmäßige Verteilung der Luft gewährleistet.
- Die unter den Hauben 4 vorgesehenen Luftgitter 5 verhüten das Eindringen von Getreidekörnern in den Lüftungskopf und die Luftkanäle.
- PATENTANSPPTÜCIIE I. Einrichtung zur Zuführung von Luft in Lagergetreide, dadurch gekennzeichnet, daß auf die Decke der in bekannter Weise unter dem Fußboden angeordneten Luftverteilungskanäle Lüftungsköpfe aufgesetzt sind, aus denen die Luft radial nach allen Seiten austritt, wobei der Abstand der Lüftungsköpfe voneinander so gewählt ist, daß sich ihre Wirkungsbereiche überschneiden.
Claims (1)
- 2. Lüftungskopf nach Anspruch I, gekennzeichnet durch einen in die Kanal decke fest eingebauten Unterteil (I) und einen versenkbar angeordneten Oberteil (,2) mit flachgewölbtem Dach (4), der im Betriebszustande mit Abstand vom Boden des Schüttraumes steht und außer Betrieb auf dem Boden aufliegt und den Luftaustritt abschließt.3. Lüftungskopf nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Oberteil mit zwei Gruppen von senkrechten Führungsschlitzen (6 und 7) versehen ist, in die am Unterteil befindliche Stifte (3) passen.4. Lüftungskopf nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Oberteil (2) zur Vermeidung des Eindringens von Getreidekörnern unterhalb der Abdeckung (4) luft durchlässig umkleidet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH2482D DE874880C (de) | 1944-04-12 | 1944-04-12 | Einrichtung zur Zufuehrung von Luft in Lagergetreide |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DESCH2482D DE874880C (de) | 1944-04-12 | 1944-04-12 | Einrichtung zur Zufuehrung von Luft in Lagergetreide |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE874880C true DE874880C (de) | 1953-04-27 |
Family
ID=7423346
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DESCH2482D Expired DE874880C (de) | 1944-04-12 | 1944-04-12 | Einrichtung zur Zufuehrung von Luft in Lagergetreide |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE874880C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1103851B (de) * | 1959-02-17 | 1961-03-30 | Karl Dahmen | Einrichtung zum Umwaelzen, insbesondere von Getreide |
-
1944
- 1944-04-12 DE DESCH2482D patent/DE874880C/de not_active Expired
Cited By (1)
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| DE1103851B (de) * | 1959-02-17 | 1961-03-30 | Karl Dahmen | Einrichtung zum Umwaelzen, insbesondere von Getreide |
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