DE874635C - Verfahren zur Herstellung von Arterien-Abbindern aus Polyvinylacetalen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Arterien-Abbindern aus Polyvinylacetalen

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DE874635C
DE874635C DED5925D DED0005925D DE874635C DE 874635 C DE874635 C DE 874635C DE D5925 D DED5925 D DE D5925D DE D0005925 D DED0005925 D DE D0005925D DE 874635 C DE874635 C DE 874635C
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arterial
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polyvinyl acetals
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Richard Dr Roehm
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    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B17/00Surgical instruments, devices or methods
    • A61B17/12Surgical instruments, devices or methods for ligaturing or otherwise compressing tubular parts of the body, e.g. blood vessels or umbilical cord
    • A61B17/12009Implements for ligaturing other than by clamps or clips, e.g. using a loop with a slip knot

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Description

  • Verfahren zur Herstellung von Arterien-Abbindern aus Polyvinylacetalen Als Arterien-Abbinder wurden bisher vorzugsweise elastische Blinden verwandt. Diese haben jedoch den Nachteil, daß beim Anlegen unter dauern dem Zug gearbeitet werden muß, damit sich nicht die vorausgehenden Wicklungen lockern und damit der Zweck der Binde illusorfsch gemacht wird. Weiterhin erfordern sie noch einen besonderen Verschluß durch Knoten, Schnallen oder Befestigen, der Enden mit Sicherheitsnadeln. Es sind schon zahlreiche Versuche durchgeführt worden, diese elastischen B,indlen. durch Kunststoffbänder zu ersetzen, und zwas ging man dabei von dem Gebanken aus, Bänder von hoher Elastizität zu -çerwenden, die gleichzeitig einen Selbstklebeeffekt aufrvesisen, so daß sich schon bei den ersten Wicklungen ein fester Verband ergibt und zudem das Ende der Bnde nicht mehr besonders befestigt zu werden braucht. So ergab die Verwendung von Oppanolbändern (Polysobutylen) zwar elastische Bänder mit einem gewissen Klebeeffekt. Dieser Islebeeffekt reicht jedoch nicht aus und dadurch, daß dieser Werkstoff einer gewissen plastischen Verformung unterworfen ist, vermochte sich auch der Verband auf die Dauer zu lockern. Die gleichen ungünstigen Resultate ergaben Versuchte mit weichgestellten Vinylpolymerisaten, die unter der Bezeichnung Igelite auf dem Markt bekannt sind.
  • Die Nachteile werden gemäß der Erfindung bei solchen Bändern vermieden, die auf Basis von Polyvinylacetalen unter Mitverwendung von 30 bis 50% Weichmachern oder Gemischen von Weichmachern hergestellt werden. Polyvinylacetale sind Konden- sationsprodukte von Polyvinylalkohol- und Karbonylverbindungen, die so miteinander reagieren, daß unter Wasserabspaltung aus einem Aldehyd oder Keton und zwei Alkoholen eine ätherarbige Bindung entsteht. Durch Verarbeitung derartiger Acetale mit geeigneten Weichmachern lassen sich Bänder erhalten, die blei ausgezeichneter Elastizität einen genügenden Selbstklebeeffekt aufweisen und somit den besonderen Anforderungen, die an Arterien-Abbinder gestellt werden, entsprechen.
  • Dabei ist die Höhe des Zusatzes der Weichmachungsmitbel nach Art und Menge jeweils genau abzustimmen. Bei zu geringem Weichmacherzusatz ist der Kleheeffekt nicht ausreichend. Zu hoher Weichmacherzusatz verleiht den Bändern zu große Dehnung auf Kosten der Elastizität, wobei gleichzeitig mit einem nachträglichen Ausscheiden des Weichmachers zu rechnen ist.
  • Als Weichmacher eignen sich Phthale, Phosphorsäureester von aliphatischen Alkoholen und Esrer aliphatischer Sauren mit mehrwertigen Alkoholen.
  • Die Weichmacher können fi2r sich allein oder im Gemisch miteinander verwandt werden. Es hat sich herausgestellt, daß besonders gute Erfolge durch geeignete Wahl der Komponenten und dellen Mengenverhältnisse erzielt werden.
  • Beispiel 64 kg des Polyvinylacetals werden mit 25 kg Diglykoldi-Iso-Heptylat und In kg Tributhylphosphat gemischt. Gegebenenfalls läßt man das Gemisch bei höherer Temperatur zum Reifen stehen. Alsdann wird die Masse auf der Walze plastifiziert und auf Kalandern zu endlosen Bändern ausgezogen. Um das Zusammenkleben der Bänder nach dem Aufrollen zu vermeiden, läßt man beim Aufwickeln Bänder aus andersartigen Kunststoffen, demgegenüber die Polyvinylacetalbänder keinen Klebeeffekt zeigen, mit einlaufen. Hierzu haben sich insbesondere solche Bänder auf der Basis von Polyvinylchlorid bewährt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Arterien-Abbindern, dadurch g,ekennzzeichnet, daß als Werkstoff Polyvinylacetale mit 30 bis 50 °/o Weichanachern oder Gemischen von Weichmachern Verwendung finden.
DED5925D 1944-01-07 1944-01-07 Verfahren zur Herstellung von Arterien-Abbindern aus Polyvinylacetalen Expired DE874635C (de)

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