DE873586C - Tragbare Holzbearbeitungsmaschine - Google Patents

Tragbare Holzbearbeitungsmaschine

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DE873586C
DE873586C DEF671A DEF0000671A DE873586C DE 873586 C DE873586 C DE 873586C DE F671 A DEF671 A DE F671A DE F0000671 A DEF0000671 A DE F0000671A DE 873586 C DE873586 C DE 873586C
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DE
Germany
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capacitor
motor
woodworking machine
circular saw
portable woodworking
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Expired
Application number
DEF671A
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English (en)
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DE1645550U (de
Inventor
Georg Schrag
Gottlieb Stoll
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Festo Maschinenfabrik Gottlieb Stoll Firma
Original Assignee
Festo Maschinenfabrik Gottlieb Stoll Firma
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K17/00Asynchronous induction motors; Asynchronous induction generators
    • H02K17/02Asynchronous induction motors
    • H02K17/04Asynchronous induction motors for single phase current
    • H02K17/08Motors with auxiliary phase obtained by externally fed auxiliary windings, e.g. capacitor motors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Sawing (AREA)

Description

  • Tragbare Holzbearbeitungsmaschine Es ist bekannt, Einphasen -Wechselstrom-Induktionsmotoren durch Verwendung von dauernd eingeschalteten Kondensatoren, - #sog. Betriebskondensatoren, in ihren Laufeiggenschaften zu verbessern. Durch das Einschalten,derartiger ICondensatoren in Hilfsphasen wird das Kippmoment erhöht undder cos (p verbessert. Die Betriebskondensatoren werdendabei so bemessen, daß Idas Anzugsmoment des Motors 0,4 bis o,6 seines Nenndrehinomentes beträgt. Würde man solche dauernd eingeschalteten Kondensatoren größer bemessen, so würdedasbei normal linDauerbetriehbeanspruchten Motoren zu einer unzulässigen E, rwärmung der Hilfsphasenwicklung führen. Infolgedessen ist der mit solchen Betricbskondensatoren erzielbare Vorteil sehr begrenzt.
  • Günstigere Ergebnisse zur Verbesserung der Anlaufeigenschaften von Wechselstromniotoren der genannten Art erzielt man, wenn man Hilfsphase und größer bemessene Kondensatoren nur beim Anlauf des Motors ein- und unmittelbar danach wieder ausschaltet. Man erreicht mit diesen sog. Anlaufkondensatoren Anzugsmomente, die das u,obi-s 3,5fache,des Nenndrehmornentes betragen. Zur Erhöhung des Kippmomentes sind sie dagegen nicht geeignet; denn würde man sie entsprechend lange Zeit eingeschaltet lassen, so würde das zu einer unzulässigen Erwärmung der Hilfsphasenwicl-.lung führen. Zum selbsttätigen Abschalten unmittelbar nach ;dem Anlaufen des Motors hat man deshalb schon Fliehkraftschalter angeordnet. Diese sind aber umständlich, teuer und in der Wirkung nicht unbedingt zuverlässig. Außerdem haben die für den genannten Zweck bemessenen Kondensatoren eine#h recht großen Platzbedarf und auch ein verhältnismäßi- hohes Gewicht.
  • Man hat auch schon beide Systeme miteinander vereinigt d. li. an ' Motor sowohl einen ,2bschaltbaren großen Anlaufkondensator und einen dauernd eingeschalteten kleinen Betriebsikondensator verwendet. Beim Anlauf hat dann -der Motor die Eigens-chaften, die beider Erläuterung Ües zweiten Systems erwähnt wurden,und im Betrieb entspricht der Motor denjenigen des ersten Systems.
  • Die Erfahrungen mit tragbaren' Holizbearbeitungsmaschinen, insbesondere Handkreissägen und 'Kettensteinmaschinen, zeigen nun, daß für deren Betriebsweise weder Einphasen - Wechselstrom-Induktionsmotoren mit dauernd, eingeschalteten Üblichen Betriebskondensatoren noch solche mit abschaltbaren Anlaufkondensatoren zweckmäßig *sind. Die sog. Betriebskontdensatoren bringen zwar die Handkreissäge,zum Anlaufen, geben ihr jedoch kein ausreichendes Drehinament, wie es (der Arbeiter erwartet, der mit einer drehstronigetriebenen HandL kreissäge zu arbeiten gewohnt ist. Schon bei geringen Über1.astungen, wie sie bei der üblichen Arbeitsweiee unvermeidlich-, sind, werdeen solche -Motoren über ihr Kippinoment hinaus beansprucht, bleiben stehen und werden deshalb vomHandwerker ,abgelehnt. Auch die mit großen Anliaufkondiensatoren ausgestatteten tragbaren Holzbearbeitungsniaschinen stoßen in der Praxis auf Ablehnung. Einmal werden die tragbaren Maschinen durchden Anbau der großen Kondensatoren zu schwer und u nhandlich. Ferner ist die Bedienung sehr erschwert, weil manbei dem einfachen Handwerker die genaue Befolgung der schwierigen Bedienungsvorechriften für das Ein- --und Ausschalten nicht erreichen kann, Vor allem aber bleibt das Kippmoment und damit die Überlastharkeit der Maschinen bei abgeschaltetem Anlaufkondens-ator besonders weit unterder Grenze, die dem all-gemein gebräuchlichen Drehstrornmotor eigentümlich ist. Sie kommen also als brauchbarer Ersiatz für Drehstrommotoren nicht in Betracht.
  • Das' führte schließlich dazu, daß bei tragbaren Holzbearbeitungsmaschinen Wechselstrainkondensatormotoren bis. heute völlig ungebräuchlich ge-.blieben sind und daß man z. B. in Amerika, versucht hat der Schwierigkeiten dadurch Herr zu werden, W man übermäßig hochtourige Kollektormotoren (n# gooo/min) haut und tdie Tourenzahl dann durch Untersetzungsgetriebe- herunfer transformiert. Derartige Lösungenkommen jedoch für europäische Verhältnisse kaum in Betracht, weil die notwendigen Stückzahlen fehlen, um die zugehörigen Getriebe mit der gewünschten Präzistion zu einem erschwinglichen Preis herstellen zu können.
  • Die Erfindung geht nun -von dem Gedankens aus, daß es eine Eigentümlichkeitder genannten Han#dkreissägen und Kettensteinmaschinen ist, daß sie überhaupt nicht im Dauerbetrieh beansprucht werden. Es genügt, wennsie für eine Ha:lbstundenleistung ausgelegt und mit einem entsprechenden Hinweis -auf idem Typenscl-ül#d versehen sind. Das stört den Käufer,cler Maschine nicht im geringsten; dermder Maschinenbenutzer ist sich über die intermittierend&, Arbeitsweise der tragbaren Holzbearbeitungsmaschine im klaren und weiß, daß auf einen jeden Sägeschnitt oder jedes, Stemmloch eine gewisse Ruhepause folgt. Hier setzt die Erfindung ein. Sie besteht in einer Konstruktion, #die für andere Betriebsverhältnisise nicht ohneweiteres anwendbar wäre, nämlich darin, auf einer tragbaren HolzbearbeitungsmaschinemitEinphasen-Wechselstrom-Induktionsmotor einen nur mit dem Motor ausschaltbaren Kondensator fest anzuordnen, dessen Kapazität maximal Joppelt so groß ist -wie die ider bisher üblichen, nicht ausschaltbaren Betriebskondensatoren"aber kleiner ist als dieder Anlaufkondensatoren; hierbei wird für den Anlauf ein für diegenanntentragharenHolzbearbeitungsmaschinen völlig ausreichendes Anzugsmoment erreicht, das dem o,5-_#bis i,ofachen Nenndrehmonient entspricht. Ferner verleihtder so beinessene Kondensator dem Motor ein- Kippmoment, welches recht nahe, z. B. 8.o"/o" an das Kippinoment des für (derartige Maschinen in der Regel verwendeten Drehstrommotors herankommt. Es wird aliso gemäß der Erfindung auf dem Gebiet der tragbaren Holzbearbeitungsmaschinen eine Lücke ausgefüllt in ihrem Anwendungsbereich"der bisher zwis-chenden Motoren mit Betriebskondensatoren und,denjenigen mit ausschaltbaren Anlaufkondensatoren unausgenutzt vorhanden war, wobei sich die räumliche und, gewichtsmäßige Größe der Kondensatoren in Grenzen hält. -die bei den von Hand tragbaren Maschinen noch nicht als lästig empfunden werden. Durch die Erfindung ist es denmach möglich geworden, leichte und kleine Einphasen-Wechselstrom-Induktionsmetoren mit ähnlich hoher Leistung, wie sie die Drehstrommotoren haben, in tragbare Holzbearbeitungsmaschinen einzubauen, welche gegenüber den bekannten Wechselstrommotoren in derartigen Holzbearbeitungsmaschinen keine Kollektoren wie die Universal- und Repulsionsmotoren benötigen und für den rauhen und staubigen Betrieb unempfindlicher und in der Herstellung billiger sind.
  • Die Erfindung wird im folgenden unter Hinweis auf ein inder Zeichnung,dargestelltes Ausführun#gsbeispiel -beschrieben-. Es zeigt Fig. i eine tragbare Holzbearbeitungsmaschine (Handkreissäge) in Seitenansicht, Fig. 2 die vorgenannteDarstellunginAnsicht von oben mit einem teilweisen Schnitt durch den Schalterdeckel, Fig. 3 einen - schematischen Schaltplan des Kondensatoreinbaus.
  • Über einer Tischplatte i ist ein Einphasen-Wechselstrom-Induktionsmotor #2 mit Hilfsphasenwicklung angeordnet, welcher eine Kreissäge 3 antreibt, idie äuf dem oberen Teil durch eine Schutzhaube 4 überdeckt ist. Mittels eines vorderen Handgriffes 5 und eines hinteren, Griffes 6 ist die Handkreiesäge tragbar. Der hintere Handgriff #6,ist unten zu einem SchaUergehäuse 7 erweitert, welches zum Einbau -des Schalter.9 8 mitseinen Zuleitungen seitlich offen ist -und eine seitliche Aubaufläche hat. Der Schalter ist zweckmäßig vom Handgriff 6 aus bedienbar. Im Schaltergehäuse 7 f ühren die Leitungen vom Motor, durch das Schaltergehäuse 7 überdeckt, zum Schalter. An der Anbaufläche des Schaltergehäuses 7 ist ein Kondensator io angebaut, und zwar führt seine Zuleitun- zur Hilfsphase. Seine Anschlußseite liegt in unmittelbarer Nähe zur Anschlußseite des Schalters 8. Sein Schalterdeckel 9 ist so ausgebildet, daß er den Kondensator io und die Stromzuführungii enthält und die Anschlußseite in eine Ausnehmung 12 des Deckels ragt. Dadurch, daß der Scharterdeckel 9 zusammen mit Stromzuführung, Kondensator und Schaltergehäuse durch mehrere Schrauben 13 mit dem Handgriff 6 fest verbunden ist, nehmen die genannten Teile an den Sch-wenkbewegungen der Maschine teil, wenn d,iese in an sich bekannter Weist auf verschieden tiefe Sägeschnitte eingestellt wird. Die Schaltung des Kondensators io ist in Fig. 3 schematisch dargestellt. R und 0 sind die Zuleitungen für den Einpliasenwechselstrom. R führt einerseits über einen Schalter und den Kondensator io.zu.r Hilfsphase und; anderseits zur Arbeitsphase. An Stelle eines einzigen Kondensators können natürlich auch mehrere kleine Kondensatoren parallel geschaltet werden.

Claims (1)

  1. -PATENTANSPRÜCHE: i. Tragbare Holzbearbeitungsmaschine mit eingebautem elektrischem Antriebs,niotor, insbesondere Handkreissäge oder Kettenstemmmaschine, dadurch gekennzeichnet, daß als Antriebsmotor ein Einphasen-Wechselstrom-,Induktionsmotor verwendet ist, in dessen nicht abschaltbare Hilfsphasenwicklung ein Kondensator dauernd eingeschaltet ist. :2. Tragbare Holzbearbeitungsmaschine, insbesondere Handkrefssäge, -nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß,der Kondensator mit dem vorzugsweise schwenkbar angeordneten Antriebsmotor bzw. seinem Schalter fest verbunden ist. 3. Tragbare Holzhearbeitungsmaschine, ins-,besondere Handkreissäge, nach Anspruch#i, dadurch gekennzeichnet, daß die Kapazität des Kondensators maximal doppelt so groß ist wie der übliche Betriebskondensator bei üblich-en Wechselstrominduktionsmotoren, so daß das Anzugsmoment des Motors etwa das o,5- bis ,i,ofache von dessen Nenndrehmoment beträgt. Angezolgene Druckschriften: Buch von Richter, »Kurzes Lehrbuch der Elektrotechnik« (1949), Verlag Springer, S. i8o, Z. 9 bis 6 von unten.
DEF671A 1950-01-25 1950-01-25 Tragbare Holzbearbeitungsmaschine Expired DE873586C (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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