DE87263C - - Google Patents
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- 238000005553 drilling Methods 0.000 description 2
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- 238000004804 winding Methods 0.000 description 1
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-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B27—WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
- B27G—ACCESSORY MACHINES OR APPARATUS FOR WORKING WOOD OR SIMILAR MATERIALS; TOOLS FOR WORKING WOOD OR SIMILAR MATERIALS; SAFETY DEVICES FOR WOOD WORKING MACHINES OR TOOLS
- B27G15/00—Boring or turning tools; Augers
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Bohrer für Holzarbeiten, mittels dessen dicke
Balken ohne jede Unterbrechung der Arbeit durch die sich im Bohrloche festsetzenden
Späne glatt durchgebohrt werden können.
Während die Spiralbohrer eine ähnliche Wirkung haben sollen, wie die der vorliegenden
Erfindung, nämlich die Bohrspäne durch Schneckenwindungen aus dem Bohrloch zu
heben, tritt diese Wirkung bei jenen (Spiralbohrern) nicht in dem gewünschten Mafse ein,
weil die Späne sich an der rauhen Bohrwand festsetzen und so die Arbeit hemmen. Hier
dagegen werden die Späne in das Innere des Bohrers befördert, durch eine Transportvorrichtung
(Schnecke oder dergl.) gehoben und durch eine seitliche Oeffhung im oberen Ende
des Bohrers ins Freie gedrängt. Die Löcher werden glatt und genau gerade. Der Bohrer
besteht im wesentlichen aus:
1. dem Bohrkörper k (Fig. 2),
2. dem Bohrrohr b mit Schneckenspindel s,
3. dem Getriebe.
Der Bohrkörper k in Verbindung mit dem Bohrrohr b ist derart ausgeführt, dafs er mehrere
verticale vv und horizontale Schneiden h hat;
erstere ν ν dienen zum centralen Loslösen des Spanes und Zerbrechen desselben; letztere h
in Verbindung mit dem Vorbohrer 0 zum Vorwärtsschreiten des Bohrers und zum Einführen
der Späne in das Rohr b, wo sie sofort von der Schneckenspindel s erfafst, hochbefördert
und durch die Oeffhung / aus dem Rohr geworfen werden.
Die Bewegung von Rohr und Schnecke erfolgt durch ein Rädergetriebe (Fig. 3) und eine
Knarrenvorrichtung (Fig. 4 und 5). derart, dafs die Schnecke sich mit gröfserer Geschwindigkeit
dreht als das Bohrrohr.
Der Antrieb kann durch Anwendung einer -Kurbel mit einem Rädervorgelege von gleicher
Wirkung erfolgen, etwa durch Aufstecken einer Kurbel auf das Doppelrad % unter Wegfall der
Knarrenvorrichtung (Fig. 4 und 5) und der Sperrklinke d (Fig. 3).
Mit dem Bohrrohr fest verbunden ist das Zahnrad jr, mit der Schneckenspindel das Zahnrad
x, während das Doppelrad ^ die relative Bewegung beider bewirkt. Die Fig. 1 stellt
den Bohrer in der Ansicht und die Fig. 6 einen Schnitt durch den Bohrkörper und das Rohr dar.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein Holzbohrer, gekennzeichnet durch die Verbindung einer rohrförmigen, horizontale (h) und verticale (v) Schneiden besitzenden Bohrstange (b k) mit einer in dessen Innern unabhängig sich bewegenden Transportvorrichtung (s) (Schnecke oder dergl.), welche, an Drehrichtung und Umdrehungszahl zur Bohrstange verschieden, die erzeugten Späne bis zu einem im obersten Theil des Bohrers, also stets über der Bohrlochoberkante befindlichen Loche hebt und ins Freie drückt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE87263C true DE87263C (de) |
Family
ID=359250
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT87263D Active DE87263C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE87263C (de) |
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0
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