DE871999C - Verfahren zum Wiedertransparentmachen von Transparentpapier nach dem Radieren - Google Patents
Verfahren zum Wiedertransparentmachen von Transparentpapier nach dem RadierenInfo
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03F—PHOTOMECHANICAL PRODUCTION OF TEXTURED OR PATTERNED SURFACES, e.g. FOR PRINTING, FOR PROCESSING OF SEMICONDUCTOR DEVICES; MATERIALS THEREFOR; ORIGINALS THEREFOR; APPARATUS SPECIALLY ADAPTED THEREFOR
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Description
- Verfahren zum Wiedertransparentmachen von Transparentpapier nach dem Radieren Gegenstand der Erfindung isst ein Verfahren zum Wiedertransparentmachen der nach dem Radneren von Linien auf Transparentpapier zurückbleibenden Linienkerben sowie Mittel zur Durchführung des Verfahrens.
- Während man Konstruktioniszeichnungen, Baupläne usw. früher zunächst auf starkem., nicht paus, fähigem Zeichenpapier entwarf, abänderte us:w. bis zur Reife und diese fertige Zeichnung dann auf Pauspapier übertrug als Unterlage für die Anfertigung von Lichtpausen, werden diese Entwurfs- und Abänderungsarbeiten heute mit geeignet harten Stiften direkt auf ein. und demselben Transparentpapierbogen ausgeführt, der dann auch als Unterlage für die anzufertigende Lichtpause dient.
- Auch bei diesen Zeichnungen auf Transparentpapier werden Linien oder Zeichnungsteile, die z. B. abgeändert werden: sollen, üblicherweise durch Radieren entfernt, indem der Farbstoff der Linie, z. B. Graphit des Zeichenstiftes, durch den Radiergummi weggenommen wird. Bei jeder paus£ähig gezeichneten Linie auf Transparentpapier entsteht aber durch den Druck z. B. des Zeichenstiftes. eine Linienkerbe, indem das unter der Linie liegende Gefüge des Transparentpapiers verähdert wird: die feinen Papierstoffasern werden zusammengedrückt, verdichtet, dadurch weniger transparent bis zur Untransparenz. Infolgedessen zeigt sich: dann auf der Lichtpause, daß, eine durch .Radieren entfernte Linie ebenso oder fast ebenso deutlich auf der Pause erscheint wie die nicht radierten Linien.
- Dieser Umstand hat große Nachteile im Gefolge, Uiiübers.ichtlichkeit der Zeichnung und häufig Mißverständnisse bei der Konstruktions- oder Bauaus führung. Manche Hochbauämter und Hersteller von z. .B.. Gußmodellen lehnen deshalb derartige Pausen ab und machen damit die kostspielige Neuausfertigung von Pausoriginalen ohne radierte Linien erforderlich.
- Diese Nachteile sind bei, der Erfindung vermieden. Die Erfindung besteht in dem Verfahren, die nach dem Radieren mit Gummi od. dgl. einer zu entfernenden Linie unter dieser verbleibende, die Lichtdurchlässigkeit beeinträchtigende Druckkerbe durch Behandlung mit Aufhellungs- und/oder Quellmitteln wieder so transparent zu machen, daß ihre Spur auf der Lichtpause nicht mehr erscheint. Las @üfhellungs- und Quellmittel besteht aus einer fett- bzw. ölhaltigen Flüssigkeit oder Paste, der zur B!eschleungung der Wirkung z. B. Spaltfettsäure oder verdünnte Salzsäure und zwecks rascheren Auftrocknens ein Verflüchtigungsmittel zugesetzt sein kann. Das Mittel gemäß Erfindung wird z. Bi. als Flüssigkeit mittels eines feinen Glasstabes, einer Pipette oder eines Pinsels, in Pastenform z. B. aus einer Tube, mittels Kugelschreibers od. dgl. auf die Strichkerbe aufgetragen, rasch verrieben und dann abgelöscht. Bei sehr tief gedrückten Kerben wird das Verfahren mehrmals wiederholt, gegebenenfalls auch auf der Rückseite des Blattes unter der Kerbe angewendet.
- In manchen Fällen .hat es, sich als vorteilhaft erwiesen, dem Mittel auch feinstverteilte Farbkörperchen oder mattierende Chemikalien zur Steuerung des Grades. der herbeizuführenden Transparenz -beizugeben.
- Die nach dem, Verfahren und mit dem Mittel gemäß Erfindung behandeltenLinienkerben sind, wenn auch in der Schrägaufsicht auf das Blatt noch erkennbar; für das durchfallende Licht der Pausmaschine völlig transparent geworden. Daneben ist es bei dem Verfahren ohne schädliche rBedeutung, wenn bei der Behandlung der Linienkerben die . unmittelbar neben diesen liegenden Trarneparentpapierteile von dem Aufhellungsmittel mitgetroffenwerden.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Wiedertransparentmachen der nach dem Radieren von Linien auf Transparentpapier undurchsichtig gewordenen verbleibenden Linienkerben, dadurch gekennzeichnet, daß diese Linienkerben mit einem. Aufhellungs-und/oder Quellmittel, z. B.. mit einer öl- oder fetthaltigen Flüssigkeit oder Paste, bestrichen werden. a. Mittel zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine öl- öder fetthaltige Flüssigkeit oder Paste, der zur Betschleünigung der Einwirkung z. B. Spaltfettsäure oder verdünnte Salzsäure und ein Verflüchtigungsmittel, wie Alkohol, sowie feinstverteilte Pigmente oder mattierende Chemikalien beigemischt sein können.
Priority Applications (1)
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| DE871999C true DE871999C (de) | 1953-03-26 |
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ID=7592282
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| DEW4406A Expired DE871999C (de) | 1950-10-31 | 1950-10-31 | Verfahren zum Wiedertransparentmachen von Transparentpapier nach dem Radieren |
Country Status (1)
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| DE (1) | DE871999C (de) |
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1950
- 1950-10-31 DE DEW4406A patent/DE871999C/de not_active Expired
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