DE869985C - Zuendschaltung fuer Leuchtstofflampen - Google Patents

Zuendschaltung fuer Leuchtstofflampen

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DE869985C
DE869985C DEL8162A DEL0008162A DE869985C DE 869985 C DE869985 C DE 869985C DE L8162 A DEL8162 A DE L8162A DE L0008162 A DEL0008162 A DE L0008162A DE 869985 C DE869985 C DE 869985C
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DE
Germany
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circuit
lamp
ignition
preheating
igniter
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Expired
Application number
DEL8162A
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English (en)
Inventor
Ernst Dipl-Ing Kuehn
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Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Original Assignee
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B41/00Circuit arrangements or apparatus for igniting or operating discharge lamps
    • H05B41/02Details
    • H05B41/04Starting switches
    • H05B41/12Starting switches combined thermal and magnetic

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  • Circuit Arrangements For Discharge Lamps (AREA)

Description

  • Zündschaltung für Leuchtstofflampen Die Zündung von Leuchtstofflampen ist auf verschiedenen Wegen möglich. Bei der Allgebrauchslampe, wie sie z. B. zur Reklamebeleuchtung, in Büroräumen, Schaufenstern u. dgl. bei Betrieb mit Wechselstrom verwendet wird, wird zur Zündung ein Spannungsstoß dadurch erzeugt, daß kurz nach dem Einschalten durch einen Glühzünder oder einen ähnlichen Zünder der induktive Stromkreis der über Drosselspulen vorgeheizten Elektroden unterbrochen wird. Bei Betrieb mit Gleichspannung ist diese Zündart ebenfalls möglich und, bekannt. Blei Leuchtstofflampen, die von Haus aus für Betrieb mit Gleichstrom ausgelegt sind, ist auch eine Zündung ohne Drosselspulen möglich. In diesem Falle wird über einen besonderen Vorheizwiderstand eineElektrode kurzzeitig vorgeheizt. Sobald die Lampe zündet, wird der Heizkreis abgeschaltet. Dieses Zu-und Abschalten des Vorheizwiderstandes kann durch Druckknopfschalter von Hand oder über einen thermischen Zünder erfolgen. Ein solcher thermischer Zünder besteht aus einer Heizwicklung und einem davon beheizten Bimetallelement, das im kalten Zustand den Kontakt für den Vorheizkreis geschlossen hält. Beim Anlegen von Spannung fließt der Heizstrom über den geschlossenen Kontakt, die vorzuheizende Elektrode und die!Heizwicklung des thermischen Zünders. Infolge der Heizwirkung öffnet der Bimetallkontakt nach kurzer Zeit seinen Kontakt und unterbricht damit den Vorheizkreis. In dieser Zeit hat die Leuchtstofflampe gezündet.
  • Für die Gleichhaltung des Betriebsstromes der gezündeten Lampe dient bei Gleichstrombetrieb ein sog. Stabilisator, das ist ein Widerstand, der seinen Ohmwert in Abhängigkeit von der angelegten Spannung in- gewissen Grenzen so ändert, daß der Betriebsstrom in dem Bereich der möglichen Spannungsschwankungen praktisch konstant bleibt. Diese Wirkung des Stabilisators bei Gleichstrombetrieb entspricht der Wirkung der Dirosselspule bei Wechsels-trombetrieb.
  • Der thermische Zünder hat verschiedene Nachteile. Er ist ein empfindliches Schaltelement, der in seiner Anordnung in einem Glaskolben ziemlich störungsfällig ist und leicht schadhaft wird. Seine Schaltzeit ist abhängig von dem Erwärmungsvorgang und dessen Einwirkung auf das Bimetallelement. Die Schaltzeiten streuen und lassen sich daher nicht ganz exakt auf die für. den Zündvorgang erforderliche Zeit einstellen. Aus Gründen der Schonung der Elektroden soll nämlich das- Vorheizen auf eine möglichst kurze Zeit beschränkt werden. Ferner hat der thermische Zünder den Nachteil, daß, er nach kurzzeitigen Spannungsunter-Brechungen nicht sofort wieder zündet, weil zuerst :das Blimetallelement abkühlen muß, um, in seine Ausgangsstellung, die für das Einleiten des Zündvorganges erforderlich ist, zurückzukehren.
  • Um diese Nachteile zu vermeiden, wird eine Zündschaltung für mit Gleichspannung betriebene Leuchtstofflampen vorgeschlagen, in der er1findungsgemäß .in den Betriebsstromkreis der Leuchtstoff-Lampe die Spule eines magnetischen Zünders so geschaltet ist, daß über die im stromlosen Zustande des Zünders geschlossenen Ruhekontakte der Vorheiikreis der Lampe geschlossen ist. Bei dieser Anordnung wird das Fließen des Betriebsstromes und damit die Tatsache der erfolgten Zündung benutzt, um den Vorheizkreis abzuschalten. Sobald nämlich die Spule des im Betriebsstromkreis liegenden magnetischen Zünders vom Strom- durchflossen wird, zieht sie ihren Anker an, wodurch die Ruhekontakte dieses Zündrelais geöffnet werden. Ein solches magnetisches Relais ist wesentlich unempfindlicher als ein thermischer Schalter und gewährleistet eine sichere Zündung, auch nach kurzzeitiger Spannungsunterbrechung, und eine sofortige Unterbrechung der Vorheizkreise nach erfolgter Zündung.
  • In der Abbildung ist ein Schaltungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Mit L ist die Leuchtstoff-Lampe bezeichnet, die über einen Stabilisator S und ein Relais Z an der Betriebsspannung liegt. Der Zündstromkreis verläuft von dem einen Spannungspol über den Vorheizwi@derstand V, die im Ruhezustand' geschlossenen Kontakte des Zündrelais Z und die eine Glühelektrode (Kathode) der Lampe zum anderen Pol der Spannungsquelle. Beim Anlegen der Betriebsspannung ist der Vorheizkreis geschlossen. Sobald die Kathode eine füx die Ionisation der Entladungsstrecke genügende Emission erreicht, wird die Röhre gezündet und das Relais Z erregt; dieses öffnet seinen Kontakt und unterbricht damit den Zündstromkreis. Dlie Entladung bleibt auch nach Aufhören der Kathodenheizung in bekannter Weise aufrechterhalten. Beim Aussetzen der Entladung fällt das Relais Z ab und schließt sofort wieder den Zündstromkreis.
  • Zweckmäßig werden die der Lampe zugeordneten Schaltungselernente in die Lampenfassung eingebaut.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: T. Zündschaltung für mit Gleichspannung betriebene Leuchtstofflampen, dadurch gekennzeichnet, daß in den Bletriebsstromkreis der Leuchtstofflampe die Spule eines magnetischen Zünders so geschaltet ist, daß über die im stromlosen Zustand des- Zünders geschlossenen Ruhekontakte der Vorheizkreis der Lampe geschlossen ist. z. Zündschaltung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß@ der Vorheizwiderstand so bemessen ist, däß. die Leuchtelektrode auf eine für das selbsttätige Zünden der Lampe ausreichende Temperatur gebracht wird. 3. Zünd.schaltumg nach Anspruch i, - dadurch gekennzeichnet, daß der Lampenstromkreis die Entladungsstrecke, das Schaltrelais und einen Stabilisator in Reihenschaltung enthält und daß der Zündstromkreis die genannte Reihenschaltung überbrückt. 4. Zündschaltung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die der Lampe zugeordneten Schaltungselemente in die Lampenfassung eingebaut sind.
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