DE86918C - - Google Patents
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F28—HEAT EXCHANGE IN GENERAL
- F28D—HEAT-EXCHANGE APPARATUS, NOT PROVIDED FOR IN ANOTHER SUBCLASS, IN WHICH THE HEAT-EXCHANGE MEDIA DO NOT COME INTO DIRECT CONTACT
- F28D5/00—Heat-exchange apparatus having stationary conduit assemblies for one heat-exchange medium only, the media being in contact with different sides of the conduit wall, using the cooling effect of natural or forced evaporation
- F28D5/02—Heat-exchange apparatus having stationary conduit assemblies for one heat-exchange medium only, the media being in contact with different sides of the conduit wall, using the cooling effect of natural or forced evaporation in which the evaporating medium flows in a continuous film or trickles freely over the conduits
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- Thermal Sciences (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Vaporization, Distillation, Condensation, Sublimation, And Cold Traps (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Es ist bekannt, dafs-man bei Condensatoren, deren Condensat wieder zur Kesselspeisung
benutzt wird, aus dem Grunde nicht zu weit mit dem Vacuum heruntergehen darf, weil der
durch das verbesserte Vacuum bei der Maschine erzielte Arbeitsgewinn wieder durch denjenigen
Mehrverbrauch an Kohlen ausgeglichen wird, welcher erforderlich ist, um dem zu weit
heruntergekühlten Condensat bezw. Speisewasser die unnöthigerweise entzogene Wärmemenge
wiederzugeben.
Ferner ist bekannt, dafs man bei Oberflächencondensatoren,
welche mit Berieselung und dementsprechend mit Verdunstungskühlung arbeiten, die geringste Kühlwassermenge dann
braucht, wenn man die Temperatur des Kühlwassers, bevor man dasselbe mit den Condensatorröhren
in Berührung bringt, bis nahezu auf die Temperatur des in den Condensator . eintretenden Maschinendampfes steigert.
Das Kühlwasser verdampft dann sehr schnell auf den Rohren und bewirkt dementsprechend
auch eine ebenso rasche Condensation des Maschinendampfes. Da in der Praxis bei Berieselungscondensatoren
das Kühlwasser meist nur wenige Grade kälter als der in den Condensator. tretende Dampf ist, so ist auch die
verdampfte Kühlwassermenge annähernd so grofs, wie die Menge des zu condensirenden
Abdampfes.
Dieses verdunstete Kühlwasser ist natürlich durch frisches Wasser fortlaufend zu ersetzen,
und dieses Zusatzwasser mufs, bevor es mit dem bereits in dem Condensator arbeitenden
Kühlwasser vermischt wird, auf die Temperatur des letzteren, das ist also angenähert die
Temperatur des Abdampfes, gebracht werden, wenn die Temperatur in dem eigentlichen
Condensationsraume nicht zu weit sinken, wenn also das als Speisewasser wieder zu verwendende
Condensat nicht auf eine den Kohlenverbrauch ungünstig beeinflussende Temperatur abgekühlt
werden soll.
Bisher begnügte man sich damit, das kalte Zusatzwasser mit dem übrigen Kühlwasser auf
die Condensatorrohre laufen zu lassen, weil man kein bequemes Mittel hatte, das Zusatzwasser
in einem einigermafsen hinreichenden Grade vorzuwärmen.
Dieser Uebelstand soll nun durch das den Gegenstand des vorliegenden Patentes bildende
Verfahren vermieden werden, bei welchem die in dem Hauptcondensator nicht niederschlagbaren
Gase durch einen Nachkühler geleitet werden, dessen Kühlmittel durch das vorerwähnte,
für. den Hauptcondensator erforderliche Zusatzwasser gebildet wird.
Da das Speisewasser nach wie vor dem Hauptcondensator entnommen wird, so erreicht
man mit diesem Verfahren zu gleicher Zeit drei Zwecke. Bei Anwendung des Gegenstromes
wird das kalte Zusatzwasser durch die im Hauptcondensator nicht niederschlagbaren
Gase bis nahezu auf die Temperatur gebracht, welche innerhalb desHauptcondensators herrscht,
gleichzeitig werden aber diese Gase durch das Zusatzwasser gekühlt, dementsprechend also ihr
Rauminhalt verkleinert und in weiterer Folge
auch die Arbeit vermindert, welche von der Luftpumpe zu leisten ist, und schliefslich erhält
man ein Speisewasser, welches wärmer ist als die von der Luftpumpe ausgestofsenen Gase.
A ist das Abdampfrohr und B der Oberflächen-Verdunstungscondensator.
R sind die Berieselungsrohre, an deren Aufsenseite das bei α zufliefsende und bei b ablaufende Kühlwasser
herunterrinnt; c bezeichnet die zur Speisepumpe führende Leitung, durch welche
das in B gebildete Condensat abfliefst. d ist die Leitung, durch welche die in B nicht
niederschlagbaren Gase nach dem Nachkühler C strömen, und mit S ist das Rohrsystem bezeichnet,
welches durch die Leitung e mit der Luftpumpe in Verbindung steht und von den
nicht niederschlagbaren Gasen zwecks weiterer Kühlung derselben durchströmt wird, f ist
das Zuflufsrohr für das kalte Zusatzwasser, welches bei dem dargestellten Ausführungsbeispiele das Rohrsystem S entgegen der Richtung
der das letztere durchströmenden Gase bespült. Das auf diese Weise nahezu auf die
Temperatur der in den Nachkühler eintretenden Condensatorgase erwärmte Zusatzwasser
wird durch die Leitung g in die obere Wasserkammer h des Condensators B eingeleitet, um
sich hier mit dem bereits vorhandenen warmen Rieselwasser zu vermischen. Die Pfeile i deuten
die Bewegungsvorrichtung des Kühlwassers und die Pfeile k diejenige des niederzuschlagenden
Dampfes und der nicht . niederschlagbaren Gase an..
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Verfahren zur Erhöhung der Wirkung des Rieselwassers und zur Verminderung der Luftpumpenarbeit bei Verdunstungs - Oberflächencondensatoren, dadurch gekennzeichnet, dafs die in den Condensator gelangenden nicht niederschlagbaren Gase vor ihrem Eintritt in die Luftpumpe durch einen Kühler geleitet werden, der von dem kalten Zusatzwasser, welches das verdunstete Rieselwasser ersetzt, bespült wird, wodurch unter Beibehaltung einer für die Speisung günstigen höheren Temperatur des Niederschlagwassers der Rauminhalt dieser Gase verkleinert und gleichzeitig das Zusatzwasser bis auf eine für die Verdunstung günstige Temperatur vorgewärmt wird.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE86918C true DE86918C (de) |
Family
ID=358924
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT86918D Active DE86918C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE86918C (de) |
-
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