DE868401C - Einrichtung fuer die Zuleitung von Frischluft zu Heckmotoren von Kraftfahrzeugen - Google Patents
Einrichtung fuer die Zuleitung von Frischluft zu Heckmotoren von KraftfahrzeugenInfo
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- DE868401C DE868401C DEK11081A DEK0011081A DE868401C DE 868401 C DE868401 C DE 868401C DE K11081 A DEK11081 A DE K11081A DE K0011081 A DEK0011081 A DE K0011081A DE 868401 C DE868401 C DE 868401C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60K—ARRANGEMENT OR MOUNTING OF PROPULSION UNITS OR OF TRANSMISSIONS IN VEHICLES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF PLURAL DIVERSE PRIME-MOVERS IN VEHICLES; AUXILIARY DRIVES FOR VEHICLES; INSTRUMENTATION OR DASHBOARDS FOR VEHICLES; ARRANGEMENTS IN CONNECTION WITH COOLING, AIR INTAKE, GAS EXHAUST OR FUEL SUPPLY OF PROPULSION UNITS IN VEHICLES
- B60K11/00—Arrangement in connection with cooling of propulsion units
- B60K11/06—Arrangement in connection with cooling of propulsion units with air cooling
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Description
- Einrichtung für die Zuleitung von Frischluft zu Heckmotoren von Kraftfahrzeugen Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung für die Zuleitung von Frischluft zu Heckmotoren von Kraftfahrzeugen mit zwischen Karosserie und Motor angeordneten Kanälen, durch die vom Fahrtwind abgezweigte Außenluft unter Umlenkung der Strömung in die Fahrtrichtung der heckseitigen Motorstirnfläche zugeleitet wird.
- Bei den bekannten Einrichtungen, die der Luftzuleitung zum Heckmotor dienen, werden die Zuleitungskanäle aus Blechtafeln zusammengestellt, die aus dem Heckraum herausgenommen werden müssen, wenn der Motor zugänglich sein muß.
- Das Herausnehmen und Wiedereinsetzen dieser Blechtafeln ist umständlich; auch lassen sich mit den Blechtafeln nur Luftführungsschächte bilden, bei denen es an einem genügend dichten Abschluß fehlt. Insbesondere bereitet es auch Schwierigkeiten, mit Hilfe dieser aus Blechtafeln gebildeten Schächte die der Außenströmung entnommene Luft in ihrer Strömungsrichtung scharf umzulenken. Bei Heckmotoren ist es aber notwendig, die Fahrtwindströmung an der Heckseite des Motors wieder in die Fahrtrichtung, also in die entgegengesetzte Richtung umzukehren.
- Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, zu gut abgedichteten Kanälen übergehen und Kanäle mit scharfer Krümmung verwenden, aber gleichwohl die Einrichtung so wählen zu können, daß der Motor im Bedarf sf alle augenblicklich zugänglich ist.
- Gelöst wird die Aufgabe gemäß der Erfindung dadurch, daß die Zuleitungskanäle ganz oder teilweise unterteilt und Kanalteile davon an nach kühler 2 zugeleitet. Vom Kühler aus setzt sich die Strömung über den Motor 3 hinweg fort und tritt bei 4 an der Fahrzeugunterseite entgegen derFahrtrichtung aus.
- Von den Lufteintrittsstellen i aus sind die Kanäle zunächst den Längsseiten des Motors; insoweit ungeteilt, entlang geführt: Ein Teil der karosserieseitigen Kanalteile wird dabei von der Fahrzeugaußenhaut 5 selbst gebildet. Der übrige karosserieseitige Anteil ist mit 6 bezeichnet.
- In Höhe der Motorstirnseite schließen sich an die Längskanäle Kanalarme an, die in der Querrichtung des Fahrzeugs verlaufen und der Motorstirnseite vorgelagert sind. Diese Arme sind in ihrer Längsr ichtung in die Kanalteile 7, 8 einerseits und 9, io andererseits nach der Trenntinie i i unterteilt. Die türseitigen Kanalteile 9, io sind an die Innenseiten der Flügel 12 und 13 angesetzt, die um die Achsen 14, 15 schwenkbar gemacht sind und eine Doppeltür bilden, die geöffnet die ganze rückwärtige Motorstirnseite freilegt.
- Die türseitigen Kanalteile äußern sich als leastenartige Anbauten der Türflügel, weil es sich ja darum handelt, der Strömung durch geeignete Wölbungsform der Kanalwandungen den notwendigen Krümmungsverlauf zu geben und bei geschlossener Tür einen dichten Abschluß der Kanäle an den Trennfugen zu erzielen.
- Die Unterseite des Motorzaums ist offen gelassen, so daß der Motor 3 in eine Strömung gestellt ist, die durch Kanalwände vorgezeichnet ist, und die Führungskanäle für die von der Außenströmung des Fahrzeugs abgezweigte Luft von deren Eintrittsstellen i an der Außenhaut bis zu den Austrittsstellen q. an der Motorunterseite ununterbrochen durchgeführt sind.
- Die jeweils dem Motor zugekehrten Kanalwandungen 6 sind doppelwandig ausgebildet. Die hinzugefügte zweiteWandüng ist mit 17 bezeichnet. Der von beiden Wänden gebildete Zwischenraum 18 ist als Kanal ausgebildet, der von in der Richtung i9 eingeleiteter Frischluft durchströmt wird und sich auf die motorseitigen Kanalteile 7 und 8 mit erstreckt. Der doppelwandige Teil der Zuleitungskanäle für die Außenluft zum Motor teilt als schlechter Wärmeleiter den Heckraum des Fahrzeugs in eine Warmluftseite I und eine Frischluftseite II ab.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung für die Zuleitung von Frischluft zu Heckmotoren von Kraftfahrzeugen mit zwischen Karosserie und Motor angeordneten Kanälen, durch die vom Fahrtwind abgezweigte Außenluft unter Umlenkung der Strömung in die Fahrtrichtung der heckseitigen Motorstirnfläche zugeleitet wird,: dadurch gekennzeichnet, daß die Zuleitungskanäle ganz oder teilweise unterteilt und Kanalteile davon an nach außen aufgehenden Klappen (12, 13) der Außenhaut (5) angeordnet sind. außen aufgehenden Klappen der Außenhaut angeordnet sind. Bei den Luftführungsschächten gemäß den bekannten Einrichtungen war es notwendig, die Eintrittsstelle für die Außenluft hoch zu legen, z: B. auf das Fahrzeugdach zu verlegen: Es gelang nicht, mit den aus Blechtafeln gebildeten Schächten die schärferen Krümmungen zu erzielen, die nötig sind; um von tiefer gelegenen Eintrittsstellen aus die dem Fahrtwind entnommene Luft der heckseitigen Motorstirnseite zuzuleiten. Auch haben vom Fahrzeugdach zum Motor gelegte Luftführungsschächte den, Nachteil, daß sie die Sicht nach hinten versperren. Weil diese Schwierigkeiten in der Luftführung bei der Einrichtung gemäß der Erfindung nicht vorhanden sind, ist es jetzt möglich, die 'Eintrittsstellen für die Außenluft in halbe Fahrzeughöhe herabzüverlegen. Das Tieferlegen der Lufteintrittsstellen ermöglicht es wiederum, die Zuleitungskanäle so anzuordnen, daß sie zunächst den beiden Längsseiten des Motors entlang führen, 'so daß die Fortsetzung dieser Kanäle durch insbesondere Rohrkrümmer darstellende Kanalarme gebildet werden können, die der heckseitigen Motorstirnseite vorgelagert sind. In weiterer Ausbildung der Erfindung unterliegen diese Kanalarme der Unterteilung in motör-und karosserieseitige Kanalteile. Letztere sind an den Flügelinnenseiten einer Doppeltür der Heckverkleidung angeordnet; so däß beim Öffnen der Tür der Motor heckseitig frei zugänglich ist. Gemäß der Erfindung sind ferner die dem Motor zügekehrtenKanalwandungen wärmeisolierend; also z. B. doppelwandig ausgebildet, unter Verwendung des Zwischenraums der Doppelwand als Frischluft-. kanal:. Diese vom Gesichtspunkt des Wärmeübergangs aus zu betrachtende Abteilung der Warmluftseite von der Frischluftseite ist bei den bekannten Einrichtungen schon deswegen nicht möglich, weil der Aufbau der Luftführungsschächte -aus herausnehmbaren und wiedereinzüsetzenden Blechtafeln einen zu großen Aufwand an Arbeit und Material bedeuten würde. In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer Einrichtung gemäß der ,Erfindung dargestellt. Es zeigt Fig. i die Seitenansicht eines Fahrzeughecks mit dem Strömungsweg der Luft von ihren Eintrittsstellen in der Außenhaut über den Motor zu den Austrittsstellen an der Fahrzeugunterseite, Fig. 2 der Luftströmungsweg, der sich bei der Draufsicht auf das Fahrzeugheck ergibt, Fig. 3 die die karosserieseitigen Kanalteile tragenden Flügel der Doppeltür am Fahrzeugheck in deren Offenstellung und Fig..4 einen Türflügel mit dem karosserieseitig angesetzten Kanalteil in schaubildlicher Ansicht. In Brüstungshöhe des Fahrzeugs liegen die Eintrittsstellen i für die Außenluft. Die Strömung wird in den in Fig. i und 2 angedeuteten Richtungen der heckseitigen Motorstirnseite, beim gezeichneten Ausführungsbeispiel dem Flüssigkeits-
- 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Kanalteile (9, io) an die Innenseiten der Flügel (i2, 13) einer in der Heckverkleidung angeordneten Doppeltür angebaut sind.
- 3. Einrichtung nach den Ansprüchen i und a, dadurch gekennzeichnet, daß die Kanäle an den der direkten Wärmestrahlung des Motors ausgesetzten Stellen gegen Wärme isoliert sind. q.. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine Isolierschicht durch einen zwischen doppelten Wandungen (6, 17) des Kanals hindurchgeführten Frischluftstrom (i9) gebildet wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK11081A DE868401C (de) | 1951-08-23 | 1951-08-23 | Einrichtung fuer die Zuleitung von Frischluft zu Heckmotoren von Kraftfahrzeugen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK11081A DE868401C (de) | 1951-08-23 | 1951-08-23 | Einrichtung fuer die Zuleitung von Frischluft zu Heckmotoren von Kraftfahrzeugen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE868401C true DE868401C (de) | 1953-02-26 |
Family
ID=7213176
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK11081A Expired DE868401C (de) | 1951-08-23 | 1951-08-23 | Einrichtung fuer die Zuleitung von Frischluft zu Heckmotoren von Kraftfahrzeugen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE868401C (de) |
-
1951
- 1951-08-23 DE DEK11081A patent/DE868401C/de not_active Expired
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