DE866633C - Anordnung an Verbrennungsmotoren, insbesondere fuer Gesteinsbohrmaschinen - Google Patents

Anordnung an Verbrennungsmotoren, insbesondere fuer Gesteinsbohrmaschinen

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DE866633C
DE866633C DEB12020A DEB0012020A DE866633C DE 866633 C DE866633 C DE 866633C DE B12020 A DEB12020 A DE B12020A DE B0012020 A DEB0012020 A DE B0012020A DE 866633 C DE866633 C DE 866633C
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Germany
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wall
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air
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DEB12020A
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Gustav Albert Bergman
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21BEARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B1/00Percussion drilling
    • E21B1/12Percussion drilling with a reciprocating impulse member
    • E21B1/24Percussion drilling with a reciprocating impulse member the impulse member being a piston driven directly by fluid pressure
    • E21B1/30Percussion drilling with a reciprocating impulse member the impulse member being a piston driven directly by fluid pressure by air, steam or gas pressure
    • E21B1/32Percussion drilling with a reciprocating impulse member the impulse member being a piston driven directly by fluid pressure by air, steam or gas pressure working with pulses
    • E21B1/34Percussion drilling with a reciprocating impulse member the impulse member being a piston driven directly by fluid pressure by air, steam or gas pressure working with pulses the impulse member being a piston of an internal-combustion engine

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Description

  • Anordnung an Verbrennungsmotoren, insbesondere für Gesteinsbohrmaschinen Gesteinsbohrmaschinen u. dgl., die von einer mit Maschinen im übrigen zusammengebauten Brennkraftmaschine getrieben und als Handwerkzeuge verwendet werden, erfordern eine zusammengedrängte Bauart, um nicht ungefügig zu werden und die Handhabung zu erschweren. Erwünscht ist auch, daß sie unabhängig von ihrer Stellung befriedigend arbeiten können, indem verschiedenartige Arbeiten verschiedene Stellungen des Werkzeuges, wie z. B. eine senkrecht nach unten gerichtete, eine waagerechte oder sogar eine senkrecht nach oben gerichtete Stellung, voraussetzen.
  • Vorliegende Erfindung ist ein Glied in den Bestrebungen, diese Wünsche zu erfüllen. Die Erfindung ist besonders für Brennkraftmaschinen von Gesteinsbohrmaschinen bestimmt, kann aber auch an Brennkraftmaschinen oder Verbrennungsmotoren zum Betrieb von anderen Maschinen für ähnliche Verwendungszwecke, insbesondere zum Betrieb von Meißelmaschinen, Niethämmern u. dgl., angewandt werden. Das die Erfindung im wesentlichen Kennzeichnende liegt vor allem darin, daß ein Brennstoffzufuhrkanal in den Lufteinsaugkanal des Motors an einem Teil des letzteren Kanals mündet, welcher sowohl gegen die Lufteinsaugseite als auch gegen die Motorseite durch selbstschließende Ventile geregelt wird, welche bei Strömung in Richtung gegen den Motorzylinder öffnen, dagegen bei Strömung in der entgegengesetzten Richtung schließen. Die Kraftbelastung der'-.Rütkschlagventile kann in verschiedenartiger Weise erreicht- werden. 'Ein besonder§ einfaches Vorgehen ist, den Ventilkörper als eine Blattfeder zu gestalten, welche in solcher Weise. befestigt ist, daß sie mit gewisser Spannung gegen den Ventilsitz anliegt. Die Anordnung von Rückschlagventilen, die mittels der durch den Einsaugkanal hindurchströmenden Luft betätigt werden, ermöglicht im Betriebe des Motors ein stetiges Aufrechterhalten eines Vakuums in demjenigen Teil des Einsaugkanals, in den der Brennstoffzufuhrkanal mündet, wodurch eine gute Brennstoffzufuhr unter allen Betriebsverhältnissen gesichert wird. Ausbleibende Zündungen werden dadurch vermieden, und das Ingangsetzen des Motors wird erleichtert. Ein wichtiger Vorteil ist auch, daß der Vergaser keinen Schwimmer fordert, indem der Brennstoffzufuhrkanal durch eine Düse unmittelbar in'den Lufteinsaugkanal münden kann., Hierdurch -wird der Motor verschiedenen Stellungen der Maschine gegenüber unempfindlich.
  • Ein Anwendungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung veranschaulicht, welche den oberen Teil einer Maschine mit einem Verbrennungsmotor. gemäß der Erfindung darstellt.
  • . Fig.-i zeigt eine senkrechte Projektion bei teilweisem Schnitt in einer zur Kurbelwelle des Motors parallelen Ebene, und Fig.:2 zeigt, auch hier bei teilweisein Vertikalschnitt, eine Projektion in einer zu der ersten Projektion senkrechten Ebene; Fig._3 zeigt in etwas kleinerem Maßstab einen mittleren Schnitt nach der Kurbelwelle, und Fig. 4 zeigt eine Einzelheit in größerem Maßstab.
  • In der gezeigten Ausführung besteht das Kurbelgehäuse des Motors im großen ganzen aus einem einzigen Hauptteil io, der zweckmäßig in Leichtmetall gegossen sein kann, und in diesem Hauptteil sind Vergaser, Luftreinigungsfilter, Ventile, Magnetapparat, Brennstoffbehälter sowie die erforderlichen Kanäle für Luft, Brenfistoff und Brennstoff-Luft-Gemisch vorgesehen bzw. ausgebildet.
  • Das Kurbelgehäuse ist oben mit einer Tasche versehen, in die von oben ein Filtergehäuse 14 eingeschoben ist, welches um so viel geringer als die Tasche#ist, daß zwischen den Wänden der letzteren und denjenigen des Filtergehäuses ein Zwischenra.um 16 vorhanden ist, welcher sich zweckmäßig ,rings um das Filtergehäuse erstreckt und einen Durchgang für Luft'bildet. Das Filtergehäuse ist oben mit einem Einlaufstutzen 18 mit einer Mehrzahl Seitenlöcher 2o versehen, von welchen Luft durch einen schräg nach unten gerichteten Kanal:22 Zutritt zum Zwischenraum 16 hat. Im Stutzen 18 ist ein Ventilglied 24 in Form eines Deckels mit einem ringsum verlaufenden Flansch mit Löchern 26 drehbar eingepaßt, welche durch Drehung des Deckels mehr oder weniger gerade gegenüber den Löcherli:2o eingestellt werden können. Das Ventilglied 24 wird mittels einer Spindel 28 festgehalten, welche sich zentral . nach unten durch die obere Wand des Filtergehäuses erstreckt und hier mit Gewinden versehen ist, um eine Mutter 29,vnd eine Fe#Jer#dheibe 31 aufzunehmen, wodurch die Spindel und der Deckel nachgiebig nach unten gezogen werden. Das Ventilglied..24 bildet zusammen mit dem Stutzen 18 ein Drosselventil, mittels welchem die Luftzufuhr mehr oder weniger abgesperrt werden kann, wenn der Motor angelassen werden soll. Oberhalb seines unten offenen Endes enthält das Filtergehäuse einen Filterkörper und oberhalb des letzteren ein Ventildrahtnetz 32, mittels welcher die Luft beim Hindurchströmen durch das Filtergehäuse filtriert wird. Oben ist das Filtergehäuse. mit einer Öffnung 34 versehen, welche nach einem Auslaufkanal 36 in einem Vorsprung 38 führt, welcher sich seitlich über die Oberseite der Wand des Kurbelgehäus-es hinaus erstreckt. An der Unterseite ist dieser Vorsprung mit einer Öffnung 40 versehen, welffie in einen Einsaugkanalteil 42 mündet, welcher in einem Fortsatz der Wand des Kurbelgehäuses verläuft.
  • Die Durchströmung durch die öffnung40 wird von einem selbstschließenden Ventil44 geregelt, welches beim Entstehen eines Unterdruckes im Kanalteil 42 öffnet. Ein selbstschließendes Ventil 46 ist ebenfalls im Kanalteil42 näher an die Motorseite vorgesehen. Die Ventile sind derart ausgeführt, daß si# im Betriebe 'des 'Motors das Aufrechterhalten eines Unterdruckes im Einsaugkanalteil42 zwischen ihnen ermöglichen. Sie können besonders vorteilhaft gemäß der Zeichnung ausgeführt sein, und zwar mit einem Ventilkörper in Form einer Blattfeder48, die derart. befestigt ist, daß sie mit gewisser Spannung gegen den Ventilsitz 49 angesetzt gehalten wird, welcher aus einem in die Wand des Ventilgehäuses eingegos-,senen Ring aus z. B. Gußeisen bestehen kann. Um die Blattfeder zu verhindern, allzu-#reit zu schwingen, kann an ihrer Rückseite eine Stütze in Form einer gebogenen Platte od. dgl. 5o angebracht sein, welche mit denselben Schrauben 52 wie die Blattfeder festgehalten sein kann. Zweckmäßig sind beide Ventile 44, 46 in der beschriebenen Weise ausgeführt, aber das eine kann gegebenenfalls durch ein selbstschließendes Ventil anderer Ausführung, z. B. in Form eines federbelasteten Klappenventils mit gelenkig gelagerter starrer Ventilklappe, ersetzt werden. In gewissen Fällen können beide Ventile in der letztgenannten oder auf andere Weise ausgeführt sein.
  • Das Ventil 44, das am- Seitenvorsprung 38 des Filtergehäuses angebracht ist, folgt mit dem Filtergehäuse, wenn letzteres aus der Tasche 12 herausgenommen wird, und ist daher für Reparatur oder Austausch leicht zugänglich. In ähnlicher Weise kann das Ventil 46 leicht überwacht werden, indem es an der Innenseite einer Platte 54 befestigt ist, welche in eine Ausnehmung in der Wand des Kurbelgehäuses eingepaßt ist. Der Lufteinsaugkanal erstreckt sich durch diese Platte 54 hindurch, und die Innenseite der Platte oder ein in der Platte befestigter, z. B. eingegossener Ring aus Gußeisen od. dgl. bildet einen Ventilsitz, gegen den die Blattfeder 48 -des Ventils 46 anliegt. Der Einsaugkanal setzt sich nach dem Ventil 46 unmittelbar in den Raum 56 des Kurbelgehäuses fort.
  • Das Kurbelgehäuse schließt oben einen Brennstoffbehälter oder Brennstoffraum 58 ein, dessen Wände durch nach oben verlaufende Verlängerungen der Wand des Kurbelgehäuses gebildet sind. In der Wand des Brennstoffraumes erstreckt sich ein Brennstoffzufuhrkanal 6o, der durch Eingießen eines Rohres 62 aus z. B. K upf er in genannte Wand gebildet ist. Der Brennstoffkanal 6o mündet an einer schmalen Stelle des Lufteinsaugkanals 42 durch eine Düse 64, die in eine Ausnehmung der Kanalwand verschiebbar eingepaßt ist und mittels einer Feder 66 in diese Ausnehmung eingepreßt gehalten wird. Zwischen einem Ansatz 65 in der Ausnehmung und einem Flansch 67 der Düse ist ein aus nachgiebigem Material, wie z. B. Gummi, bestehender Ring 69 (Fig. 4) eingesetzt. Eine einschraubbare und zweckmäßig in verschiedenen Stellungen verriegelbare Ventilnadel 68 erstreckt sich mit ihrer Spitze in die Düse 64 hinein. Mittels dieser Ventilnadel kann die Brennstoffzufuhr eingestellt werden, um verschiedenen Verhältnissen hinsichtlich der Temperatur und des Feuchtigkeitsgehalts der äußeren Luft angepaßt zu werden. An ihrem Außenende trägt die Ventilnadel eine Handhabe 71, und zwischen der letzteren und der Wand des Kurbelgehäuses sitzt eine Feder 73. Durch den Packungsring 69 wird die Ventilnadel und die Düse gegen Beschädigungen geschützt für den Fall, daß die #?'entilnadel so weit hineingeschraubt wird, daß sie gegen die Düse stützt.
  • In einem sich erweiternden Teil des Einsangkanals 42 unmittelbar nach der Düse 64 ist ein Drosselglied 7o angebracht. Dieses Drosselglied kann mittels einer Regelungsvorrichtung 72 betätigt werden, welche beliebiger geeigneter Ausführung sein kann.
  • Der Brennstoffzufuhrkanal 6o hat sein Einlaufende nach einem in einer öffnung 74 in der Wand des Brennstoffraumes vorgesehenen Sieb. In der gezeigten Ausführung besteht dieses Sieb aus einem Siebnetz 76, das im inneren Ende eines hülsenförmigen Teiles 78 befestigt ist, welcher in die Öffnung -4 eingeschraubt ist und dessen Außenende als ein mit einem Schlüsselgriff versehener Kopf 8o ausgebildet ist. Ein Dichtungsring 82 dichtet zwischen dem Kopf 8o und der Wand des Brennstoffraumes beim Ansetzen des Teiles 78. In der Hülsenwand sind Löcher 84 vorgesehen, durch die der Brennstoff, nachdem derselbe das Siebnetz 76 durchsetzt hat, in die Öffnung 74 hinausströrnen kann, um von dort in den Kanal 6o zu gelangen.
  • Das Sieb befindet sich an oder in der Nähe der niedrigsten Stelle des Brennstoffraumes, wenn die Maschine mit der Achse des Motorkolbens senkrecht steht und das Werkzeug nach unten gerichtet ist. Damit Brennstoff der Düse zugeführt werden kann, auch wenn die Maschine umgekehrt wird, z. B. beim Bohren in dem Dach eines Tunnels, kann vorn Kanal 6o ein Zweigkanal abgezweigt sein, dessen Einlaufmündung an der in der letztgenannten Lage niedrigsten Stelle des Brennstoffraumes liegt. An der Abzweigstelle kann ein Dreiwegehahn vorgesehen sein, welcher umgestellt wird, wenn die Maschine umgekehrt wird.
  • Das Kurbelgehäuse und der Brennstoffbehälter können in einem Stück aus Leichtmetall, beispielsweise aus Elektron, gegossen sein, welches Gußstück in der gezeigten Ausführung auch mit Räumen für Ventilatoren zum Kühlen des Motors und des Mag-netgeräts für die Zündanlage des Motors ausgebildet ist. Wie in Fig- 3 gezeigt, ist auf dem linken Ende der I-#,urbelwelle 86 ein Ventilatorrad 88 in einem Ventilatorgehäuse go angebracht, dessen Umfangswand 92 einen Fortsatz der Wand des Kurbelgehäuses bildet. Das Ventilatorgehäuse ist seitlich durch eine Endplatte 94 mit einem Einlauf 96 für die Kühlluft abgedeckt. In ähnlicher Weise wird rechts in Fig. 3 eine als ein Fortsatz der Wand des Kurbelgehäuses ausgeführte Umfangswand 98 eines Ventilatorgehäuses ioo gezeigt, und zwar mit einer Endplatte io2 mit Lufteinläufen io4 für ein Ventilatorrad io6 auf dem rechten Ende der Kurbelwelle. Das Ventilatorrad io6 ist als Schwungrad für den Motor ausgebildet, und als Schwungmasse wirkt auch ein Ring io8 aus Dauermagneten und Gußeisenhaltern für dieselben. Zwischen dem Schwungrad und dem Raum des Kurbelgehäuses ist das letztere mit einer Seitenöffnung versehen, welche mittels eines Kurbelgehäusedeckels geschlossen ist welcher mit einem nach außen ragenden axialen Flansch 112 versehen ist, der zusammen mit einem nach innen sich erstreckenden axialen Flansch 114 am Schwungrad einen Raum bildet, welcher das Magnetgerät einschließt. Am Deckel i io des Kurbelgehäuses ist somit der Anker 116 des Magnetgeräts mit seiner Spule i 18 wie auch ein zum Magnetgerät gehörender Kondensator 12o befestigt. Das Magnetgerät wird durch Entfernen der Endplatte io2 und des Ventilator- oder Schwungrades io6 zugänglich gemacht, und nach Entfernen des Kurbelgehäusedeckels iio kann auch die Kurbelwelle 86 leicht abgebaut werden.
  • In Fig. 3 wird auch die Schubstange 122, der Motorkolben 1:24, der Motorzylinder 1:26 und der im unteren Teil des Motorzylinders bewegliche Schlagkolben 1:27 gezeigt, welcher mit seiner Kolbenstange 128 das (nicht gezeigte) Bohrwerkzeug der Maschine betätigen soll. Der Motorkolben 124, der hohl und nach oben gegen den Raum des Kurbelgehäuses offen ist, ist mit einer Seitenöffnung 13o versehen, welche in Zusammenwirkung mit in geeigneter Weise angebrachten Einlauföffnungen 132 während der hin und her gehenden Bewegung des Motorkolbens die Spülung des Motorzylinders und das Einblasen von Brennstoff-Luft-Gemisch in den letzteren in bei Zweitaktmotoren bekannter Weise regelt. Eine Auslauf-Öffnung 134 läßt in Abhängigkeit der Kolbenstellung die Abgase nach einem Abgasrohr 136 hinaus, welches innerhalb einer den Motorzylinder umgebenden Schutzhaube 138 unter demVentilatorrad88 angeordnet sein kann, so daß die von dem letzteren kommende Kühlluft, die im Zwischenraum zwischen der Haube 138 und dem Zylinder heran-' strömt, gezwungen wird, das Abgasrohr 136 zu bestreichen und auch dieses Rohr gleichzeitig mit dem Zylinder zu kühlen. Zwischen dem Raum 56 des Kurbelgehäuses und dem Brenns-toffraum 58 kann sich, wie in Fig. i gezeigt, -ein Luftkanal 140 erstrecken. Oben in Fig. 3 wird eine quer verlaufende Stange 142 gezeigt, die an ihren ausragenden Enden mit Handgriffen 144, 146 versehen ist, mittels welcher der Arbeiter die Maschine während der ArbAt festhält. Mit 148 ist eine Zündkerze bezeichnet.
  • Hinsichtlich der Einsaugung des Brennstoffs und der Luft ist die Wirkungsweise der Maschine im großen ganzeh wie folgt: Der Motorkolben 1.24 ist in der Zeichnung (Fig. i und 3) in seiner Außenstellung im Motorzylinder 126 gezeigt. Wenn sich der Kolben im Zylinder einwärts bewegt, entsteht im Raum 5.6 des Kurbelgehäuses ein Unterdruck, wodurch die Blattfederventile 44 und 46 öffnen. Die Satigwirkung macht sich gleichzeitig im Einsaugkanal 42 geltend. Luft wird daher durch das Drosselventil, das Luftreinigungsfilter und das Ventil 44 eingesaugt, während Brennstoff gleichzeitig durch das Sieb 76, den Hülsenteil 78, di# Öffnungen 84, die öffnungen 74 und den Kanal 6o sowie durch die Düse 64 in den Einsaugkanal gesaugt wird. Luft und Brennstoff werden in diesem Kanal vermischt, und der Brennstoff wird auf seinem Weg durch das Ventil 46 nach dem Raum 56 des Kurbelgehäuses vergast. Wenn der Kolben wendet, nachdem er seine innere Totstellung erreicht hat, wird das in den Raum des Kurbelgehäuses eingesaugte Brennstoff-Luft-Gemisch verdichtet, indem das Federventil 46 unmittelbar schließt. Wenn der Kolben nachher beginnt, sich wiederum seiner äußeren Totstellung zu nähern, wird der Raum des Kurbelgehäuses durch die Seitenöffnung 13o des Motorkolbens und die Öffnung 13:2 mit dem Zylinderraum in Verbindung gesetzt, wobei das verdichtete Brennstoff-Luft-Gemisch in diesen Raum hineinstürzt, hier gegebenenfalls befindliche Verbrennungsgase hinausspült und den Zylinderraum füllt.
  • Die Ventile 44, 46 sperren zwischen sich denjenigen Teil des Einsaugkanals ab, in den die Brennstoffdüse64 mändet. In diesem Teil besteht noch. ein gewisser Unterdruck, auch nachdem die Ventile geschlossen sind, welcher Unterdruck durch Einsaugung von Brennstoff sowie durch eventuelle Leckung in den Ventilen ausgeglichen wird. Vergaster Brennstoff steht daher immer im Einsaugkanal zur Verfügung, was mit sich bringt, daß der Motor leicht angelassen werden kann.
  • Die Erfindung ist nicht auf die gezeigten Konstruktionseinzelheiten beschränkt, welche lediglich als erläuternde Beispiele zu -betrachten sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE. I. Anordnung an Verbrennungsmotoren, insbesondere Motoren, die mit Bohrwerkzeugen, Meißel- oder Brechwerkzeugen, Niethämmern od. dgl. - zu einer Maschine zusammengebaut sind, dadurch gekennzeichnet, daß ein Brennstoffzufuhrkanal in den Lufteinsaugkanat des Motors an einem Teil (42) des letztgenannten Kanals mündet, welcher sowohl gegen die Lufteinsaugseite als auch gegen die Motorseite durch selbstschließende Ventile (44, 46) geregelt wird, welche bei Strömung in Richtung gegen den Motorzylinder öffnen, dagegen bei Strömung in entgegengesetzter Richtung schließen. :2. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das am Einlaufende des Kanalteiles angebrachte Ventil in der Einströmungsrichtung der Luft, nach einem mit der Hand einstellbaren Drosselventil (18, 24) und einem Luftreinigungsfilter (30) gerechnet, angeordnet ist. 3. Anordnung nach Anspruch i oder :2, dadurch gekennzeichnet, daß ein Drosselglied (70) im Luftkanalteil (42) zwischen den Ventilen angeordnet ist. 4. Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Luftkanalteil in einer Wand des Kurbelgehäuses des Motors, gegebenenfalls in einem Fortsatz dieser Wand, angeordnet ist. 5. Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Brennstoffzufuhrkanal (6o) in einer Wand angeordnet ist, welche einen Fortsatz der Wand des Kurbelgehäuses und gegebenenfalls einen Teil eines mit dem Kurbelgehäuse zusammengebauten Brennstoffbehälters bildet. 6. Anordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß! der Brennstoffzufuhrkanal durch ein Rohr (6-2) gebildet ist, welches in die als Fortsatz der Wand des Kurbelgehäuses ausgebildete Wand eingegossen ist. 7. Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Einlaufende des Brennstoffzufuhrkanals nach einem in einer Öffnung (74) in der Wand des Brennstoffbehälters (58) vorgesehenen Sieb (76) liegt. 8. Anordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Sieb im inneren Ende eines hülsenförmigen Teiles (78) angeordnet ist, welcher in die Wandöffnung (74) des Brennstoffbehälters eingeschraubt ist und' dessen äußeres Ende als ein zweckmäßig mit einem Schlüsselgriff ausgestalteter Kopf (8o) 2#usgebildet ist, welcher, nachdem der hülsenförmige Teil (78) in die öffnung eingeschraubt ist, gegen die Wand des Brennstoffbehälters dichtet. 9. Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Ventile (44, 46) oder wenigstens eines derselben aus einer Blattfeder (48) besteht, welche gegen einen im Luftkanalteil angeordneten Sitz anliegt, der beispielsweise aus einem eingegossenen oder auf andere Weise befestigten Gußeisenring besteht, und welche Blattfeder auf der öffnungsseite, gegebenenfalls mittels einer ihre Öffnungsbewegung begrenzenden Platte (5o) od. dgl., gestützt wird. io. Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Ventile an in der Wand des Kurbelgehäuses oder in der als Fortsatz dieser Wand ausgebildeten Wand losnehmbar eingesetzten Wandteilen (38, .54) angeordnet sind. ii. Anordnung nach einem der vorhergehendenAnsprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Einsaugkanal nach dem der Motorseite am nächsten liegenden Ventil (46) unmittelbar in den kaum (.96) des Kurbelgehäuses mündet. 12. Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Raum des Kurbelgehäuses seitlich mittels eines losnehmbaren Deckels (iio) zugeschlossen ist, welcher Teile des Magnetgeräts, wie z. B. den Anker(116) nebst der Ankerwicklung(ii8) und einen Kondensator (120), trägt. 13. Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Nurbelgehäuse mit Wänden ausgebildet ist, welche den Brennstoffraum (58), eine Tasche für ein Luftreinigungsfilter, ein Ventilatorgelläuse (go, i oo) sowie Luftkanäle einschließen. 14. Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein Ventilatorrad (io6) einen Ring (io8) aus dem Magnetgerät zugehörigen Dauermagneten und Haltern für diese Magnete trägt, welche einen Teil einer auf der Kurbelwelle des Motors vorgesehenen Schwungmasse bilden. 15. Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine Brennstoffdüse (64:), durch die der Brennstoffzufuhrkanal (6o) in den Einsaugkanalteil (42) mündet, verschiebbar angebracht ist und mittels eines nachgiebigen Ringes (69) od. dgl. gestützt wird, welcher zusammengedrückt wird, wenn eine mit der Düse zusammenwirkende Ventilnadel gegen die Düse angesetzt wird.
DEB12020A 1950-04-29 1950-10-17 Anordnung an Verbrennungsmotoren, insbesondere fuer Gesteinsbohrmaschinen Expired DE866633C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2011085989A1 (de) * 2010-01-15 2011-07-21 Wacker Neuson Se Bohr- und/oder schlaghammer mit kühlung von gerätekomponenten

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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WO2011085989A1 (de) * 2010-01-15 2011-07-21 Wacker Neuson Se Bohr- und/oder schlaghammer mit kühlung von gerätekomponenten
US9272407B2 (en) 2010-01-15 2016-03-01 Wacker Neuson Produktion GmbH & Co. KG Percussion tool having cooling of equipment components

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