DE864780C - Pneumatischer Drehzahlregler fuer Einspritzbrennkraftmaschinen - Google Patents
Pneumatischer Drehzahlregler fuer EinspritzbrennkraftmaschinenInfo
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- DE864780C DE864780C DEB9311D DEB0009311D DE864780C DE 864780 C DE864780 C DE 864780C DE B9311 D DEB9311 D DE B9311D DE B0009311 D DEB0009311 D DE B0009311D DE 864780 C DE864780 C DE 864780C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02D—CONTROLLING COMBUSTION ENGINES
- F02D1/00—Controlling fuel-injection pumps, e.g. of high pressure injection type
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02D—CONTROLLING COMBUSTION ENGINES
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Description
- Pneumatischer Drehzahlregler für Einspritzbrennkraftmaschinen DieErfindung betrifft einen pneurnati.schen.Drehzahlregler für Einspritzbrennkraftmaschinen, insbesondereFahrzeugdieselmotoren, mit einemlRegelglied, dessen Rückführkraft an ihm selbst angreift und das als bewegliche Trennwand eine an@ das Ansaugrohr der B@rennkraftmaschine angeschlossene Is#ammer gegen die Außenluft abschließt und auf das Fö,rdermengenverstellglied der Einspritzpumpe einwirkt, an dem eine Feder angreift, die bestrebt ist, das Vt; rstellglied mit dem Regelglied kraftschlüssig gekoppelt zu halten.
- Bei den bekannten Reglern dieser Art ergibt sich die kraftschlüssige Kopplung des Verstellglieds mit dem Regelglied im einen Fall aus baulichen Gründen, im andern Fall wurde sie deshalb vorgeschlagen, um bei falscher Drehrichtung der -Maschine ein selbständiges Verschieben des Verstellglieds in Richtung »stop« zu erhalten und dadurch die Maschine zum Halten zu bringen. In beiden Fällen hat man nicht erkannt, daß durch geeignete Abstimmung des aus Verstellglied und Feder bestehenden, vom Regelglied getrennten Schwingungssystems besondere Vorteile in der Drehzahlregelung erzielt werden künnen.
- Gemäß der Erfindung wird die Eigenschwingungszahl des aus dem Vierstellglied und der Feder bestehenden Schwingungssystems im Vergleich zu derjenigen. .Schwingungszahl, die das aus dem Regelglied und seiner Rückführkraft bestehende Schwingungssystem infolge der Suugstöße der Maschinenkolben ausführt, so abgestimmt, ;daißi das Verstellglied im wesentlichen nur der mittleren Biewegung des Regelglieds folgt, um einen gleichförmigen Gang der Maschine zu erzielen.
- Diese Schwingungen des Regelglieds sind besonders stark bei niederer Drehzahl (Leerlauf). Man hat deshalb bisher durch Anordnung .einer zusätzlichen, nur im Bereich der Leerlaufstellung des Regelglieds wirksamen Feder versucht, .die Schwingungen des Riegelglieds zu dämpfen. Diese zusätzliche Feder, welche die in allen Stellungen des Regelglieds wirksame Reglerfeder im Bereich der Leerlaufstellung des Regelglieds verstärkt, tritt nun aber nicht nur bei Leerlaufregelung, sondern auch bei Regelung der Höchstdrehzahl (Endregelung) in Wirkung, und verschlechtert hierbei; da sie wesentlich steifer ist als die Reglerfeder, den, Ungleichförmigkeitsgrad des Reglers. War eine solche Verschlechterung untragbar, so hat man sie bisher dadurch vermieden, daßi man die zusätzliche Feder durch eine besondere mit dem Fahr-Nebel verbundene Einrichtung bei Vbllaststellung des Fahrhebels außer Wirkung setzte. Diese zusätzliche Feder kann nun bei einem Regler nach der Erfindung wegbleiben, womit auch ihr Nachteil, den. Ungleichfölrmigkeitsgrad der Regelung der Höchstdrehzahl zu verschlechtern, entfällt.
- Dier Gegenstand der Erfindung ist in der Zeichnung an zwei Ausführungsbeispielen schematisch dargestellt.
- Fig. i, zeigt das erste und Fig. 2 das zweite Bleispiel.
- An das Gehäuse.ic einer Vierzylindereinsprtzpumpe ist das Gehäuse 2 eines pneumatischen Reglers angebaut, zwischen dessen beiden Gehäusehälften als Regelglied eine Membran 3 eingespannt ist, die als bewegliche Trennwand eine 4 gegen die Aüßen@luft abschließt. Dliese-Kammer ist durch eine Leitung 5 mit dem Ansaugrohr 6 einer nicht dargestellten B'rennkraftmaschine verbunden und mündet dort an der engsten Stelle eines in das Ansaugrohr eingebauten Venturirohrs 7. In diesem ist eine Drosselklappe 81 auf einer Welle 9 drehbar angeordnet, die außerhalb des Ansaugrohrs einen Versbellhebel,itö, trägt. In der Kammer 4 ist eirne Rückführfeder i,i, untergebracht, die sich an der Wand des Reglergehäuses abstützt und die Membran in Richtung auf »Voll« entgegen dem auf die Membran wirkenden Unterschied zwischen Außenluftdruck und :Druck im Ansaugrohr zu bewegen sucht. Die Einspritzpumpe besitzt eine Riegelstange i?" durch derenVerschieben die Kraftstoffeinspritzmenge verändert wird. Die Regelstange ragt mit einem im Durchmesser kleineren Ansatz 13, durch eine Öffnung 14 der Membran hindurch. Auf dem Ende des Ansatzes ist eine Scheibe iss befestigt, deren. Durchmesser größer ist als der Durchmesser der Öffnung 1i4. Die Regelstange besitzt am anderen Ende einen Bund 16, gegen den eine weiche Feder 1r7 drückt, die sich am Pumpengehäuse abstützt und die kraftschlüssige Kopplung der Regelstange mit der Membran herbeiführt. Durch eine :weiche Feder erhält das aus Regelstange@ia und Feder it7 bestehende Schwingungssystem eine geringere Eigenschwingungszahl als diejenige.Schwingungszahl, die: das aus u'VLmbran3 undFeder i i .bestehende Schwingungssystem infolge der S.augstößie der Maschinenkolben ausführt. Durch die Reibung der Regelstange 12 wird eine im allgemeinen ausreichende Dämpfung erzielt. Die Regelstange folgt deshalb hauptsächlich nur der mittleren Bewegung der Membran, die sich aus den Schwingungen der Membran infolge der Saugstöße ergibt. Diese erzeugen Luftschwingungen im Ansaugrohr 6, die sich in die Kammer 4 fortpflanzen und dabei auf die Membran übertragen: Dadurch, daßi die Regelstenge nur der mittleren Bewegung der Membran folgt, wird ein gleichförmiger Gang der Maschine erzielt. Die gewünschteDrehzahl wird in bekannter Weise durch Einstellen der Drosselklappe 8i mit dem Verstellhebel 1o erhalten. Steigt nun z. Bl infolge Nachlassens der Belastung dieDrehzahl des Motors, so steigt auch der Unterdruck im Ansaugrohr, und die Membran wird entgegen der Kraft der Feder ri bewegt und nimmt die Regelstange in Richtung »stop« mit. Dadurch wird die Einspritzmenge verringert und die Drehzahl des . Motors fällt wieder.
- Dias zweite Beispiel nach Fig. 2, unterscheidet sich vom ersten durch eine andere Anordnung der auf die Regelstange wirkenden weichen Feder i@7. Diese ist hier im Reglergehäuse untergebracht, greift -an einem Ansatz 2o der Regelstange an und drückt diese entgegen: der Wirkung der Rückführfeder il gegen die Membran 3. Blei diesem Bleispiel wird die Wirkung der Rückführfeder iii durch die auf die Regelstange wirkende Feder 117 vermindert, während sie beim ersten Bleispiel verstärkt wird. Dadurch wird beim zweiten Beispiel ein, kleinerer Ungleichfö,rmigkeitsgrad bei Hdchstdrehzahlregelung erreicht. Ferner- ist beim zweiten Beispiel der auf die Membran wirkende Unterschied zwischen Äu,ß@enluftdruck und Druck im Ansaugrohr bestrebt, die Kopplung zwischen Regelstange und Membran zu lösen. Dies ist ebenfalls ein Vorteil gegenüber dem ersten Beispiel, da beim Anlaufen der Maschine der erste Saugstoß, der zur Erregung der Schwingungsbewegungen der Membran führt, nicht auf die Regelstange übertragen wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: 1,. Pneumatischer Drehzahlregler für Einspritzbrennkraftmaschinen, insbesondere Fahrzeugdieselmotoren, miteinemRegelglied,: dessen Rückführkraft an ihm selbst angreift und das als bewegliche Trennwand eine an das Ansaug" rohr der Brennkraftmaschine angeschlossene Kammer gegen die Außenluft abschließt und auf das Flördermengenverstellglied der Einspritzpumpe einwirkt, an dem eine Feder angreift, die bestrebt ist, das Verstellglied mit dem Regelglied kraftschlüssig gekoppelt zu halten, dadurch gekennzeichnet, daß, die Eigenschwingungszahl des aus dem Vierstellglied und der Feder bestehenden Schwingungssystems im Vergleich zu derjenigen Schwingungszahl, die das aus dem Regelglied und seiner Rückführkraft bestehende Schwingungssystem infolge der Saugstölße der Maschinenkolben ausführt, so abgestimmt ist, daß das Verstellglied im wesentlichen nur der mittleren Bewegung des Regelglieds folgt, um einen gleichförmigen Gang der Maschine zu erzielen. a. Pneumatischer Regler nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß der auf das Regelglied wirkende Unterschied zwischen Außenluftdruck und Druck im Ansaugrohr bestrebt ist, die Kopplung des Regelglieds mit dem Verstellglied aufzuheben.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB9311D DE864780C (de) | 1943-10-07 | 1943-10-07 | Pneumatischer Drehzahlregler fuer Einspritzbrennkraftmaschinen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB9311D DE864780C (de) | 1943-10-07 | 1943-10-07 | Pneumatischer Drehzahlregler fuer Einspritzbrennkraftmaschinen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE864780C true DE864780C (de) | 1953-01-29 |
Family
ID=6956272
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB9311D Expired DE864780C (de) | 1943-10-07 | 1943-10-07 | Pneumatischer Drehzahlregler fuer Einspritzbrennkraftmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE864780C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2512230A1 (de) * | 1974-03-22 | 1975-09-25 | Holec Nv | Injektor zur treibstoffabgabe an einen verbrennungsmotor |
-
1943
- 1943-10-07 DE DEB9311D patent/DE864780C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2512230A1 (de) * | 1974-03-22 | 1975-09-25 | Holec Nv | Injektor zur treibstoffabgabe an einen verbrennungsmotor |
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