DE864366C - Radial verstellbare Honbacken fuer Ziehschleifwerkzeuge zur Bearbeitung zylindrischer Bohrungen und Verfahren zu ihrer Herstellung - Google Patents

Radial verstellbare Honbacken fuer Ziehschleifwerkzeuge zur Bearbeitung zylindrischer Bohrungen und Verfahren zu ihrer Herstellung

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DE864366C
DE864366C DEJ4221A DEJ0004221A DE864366C DE 864366 C DE864366 C DE 864366C DE J4221 A DEJ4221 A DE J4221A DE J0004221 A DEJ0004221 A DE J0004221A DE 864366 C DE864366 C DE 864366C
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DE
Germany
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honing
jaws
hard metal
cutting
teeth
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Expired
Application number
DEJ4221A
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English (en)
Inventor
Paul Jeschor
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Individual
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B33/00Honing machines or devices; Accessories therefor
    • B24B33/08Honing tools
    • B24B33/086Abrading blocks for honing tools

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Polishing Bodies And Polishing Tools (AREA)

Description

  • Radial verstellbare- Honbacken für Ziehschleifwerkzeuge zur Bearbeitung zylindrischer Bohrungen und Verfahren zu ihrer Herstellung Zylinderbohrungen von Kolbenmaschinenwerden bei der Neufabrikation solcher Maschinen durch Grob- und Feinbohren vorgearbeitet. Die Feinstbearbeitung der Bohrungen zur -Erreichung der Maßhaltigkeit in bezug auf Zylindrizität undRundheit und die Feinst'bearbeitung zur Erreichung der Oberflächengüte erfolgt in der Regel durch Honen, d. h. Ziehschleifen unter Anwendung von Werkzeugen, die mit Honsteinen aus Korund und anderem Schleifmaterial bestückt sind. Bei der Instandsetzung solcher Bohrungen werden diese wiederum durch Bohren und Feinstbohren vorgearbeitet und durch das erwähnte Honen feinstbearbeitet.
  • Die bisher verwendeten Honsteine aus Korund oder anderem Schleifmaterial haben .den Nachteil, daß sie selbst einem starken Abrieb unterworfen sind und daß dieser Abrieb in die Poren .des Werkstückmaterials, d. h. in die Zylinderwandungen, hineingerieben wird und dann später im Betrieb infolge des Verschleißes der Zylinderwandungen frei wird und den Verschleiß des Zylindermaterials wie auch des im Zylinder laufenden Kolbens und der Kolbenringe. wesentlich fördert. Diese Nachteile sind bei Werkstückmaterial poröser Natur, z. B. bei Gußeisen, besonders groß, aus dem fast alle Zylinder von Verbrennungsmotoren und Kolbenmaschinen hergestellt sind. Weitere Nachteile sind der starke Verbrauch an Honsteinen, deren leichte Verletzbarkeit und die Notwendigkeit des häufigen Auswechselns und Erneuerns der Honsteine, ferner die Notwendigkeit, Honsteine verschiedener Härtung und Körnung für die verschiedenen Zylindermaterialierv bereitzuhalten.
  • Ein weiterer Nachteil der bisher verwendeten Honsteine besteht darin, daß diese infolge des Starken Abriebes die zylindrische Form leicht verlieren und daher häufig wieder auf den kleinsten Durchmesser im Arbeitsbereich des Honwerkzeuges rundgeschliffen werden müssen. Der Zweck der Erfindung besteht darin, für die wirksamen Bearbeitungsflächen der Honsteine ein Material von hoher Festigkeit und geringem Verschleiß zu nehmen, welches eine schneidende Wirkung hat, so daß die neuen Honsteine eine sehr höhe Lebensdauer haben, durch Aufarbeiten wieder verwendbar gemacht werden können, infolge ihrer Schneidwirkung wesentlich mehr Material vom Werkstück abnehmen und damit viel kürzere Honzeiten erfordern, so daß schließlich infolge eigenen unbedeutenden Abriebes die schädigenden Auswirkungen auf Zylinderwand und Kolben fortfallen. Dies wird .gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß die Honbacken mit Schneidzähnen aus Hartmetall, insbesondere Hartchrom, versehen sind. Dabei können die Schneidzähne aus einem metallischen Zahnträger herausgearbeitet und mit einem Überzug aus Hartmetall, insbesondere Hartchrom versehen sein, oder es kann der Zahnträger mit den Zähnen aus Hartmetall bestehen und mit radial verstellbaren Einsatzbacken verbunden sein, oder es können schließlich die Einsatzbacken ganz aus Hartmetall bestehen und die Schneidzähne unmittelbar in die Schneidfläche dieser Einsatzbacken eingearbeitet sein. Die hartmetallbewehrten Werkzeuge machen infolge ihrer hohen Schneidwirkung eine Vorbearbeitung der Zylinder, insbesondere bei der Instandsetzung ausgelaufener Zylinder, ein Bohren und Feinstbohren überflüssig. Mit dem neuartigen Werkzeug können verschlissene Zylinderbohrungen in einem Arbeitsgang gleichzeitig vorgearbeitet, d. h. rund und zylindrisch hergestellt und zur Erreichung der erforderlichen Oberflächengüte feinstbearbeitet werden. Dabei ist die aufzuwendende Zeit kürzer als bei Vorbearbeitung durch Vorbohren, Feinbohnen und Honen mit den bisher angewendeten Honwerkzeugen mit Bestückung aus Korund oder ähnlichem Schleifmaterial. Die Einsatzbackenkörper können aus weicherem Material bestehen, die Schneidzähne in die Schleiffläche eingearbeitet und dann mit Hartmetall, insbesondere Hartchrom, überzogen werden, öder es können die schneidenden Flächen der Honsteine mit einem Belag aus Hartmetall feinster Körnung versehen werden, der mit dem Honstein selbst beispielsweise durch Galvanisieren fest verbunden wird. Es kann auch eine mit Schneidzähnen versehene Hartmetallplatte oder -einlage mit dem Backenkörper verbunden sein, oder es kann schließlich die ganze Einsatzbacke aus Hartmetall . bestehen, in deren Schleiffläche die Schneidzähne eingearbeitet sind. Die Bezahnung kann nach dem Verfahren der Feilenherstellung oder durch Drehen, Fräsen, Hobeln, Pressen, Gießen, Aufrauhen durch Körner oder chemisch, beispielsweise durch Ätzen, hergestellt sein. Das Überziehen der Schneidzähne mit Hartmetall erfolgt zweckmäßig durch Galvanisieren.

Claims (8)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Radial verstellbare Honbacken. für Ziehschleifwerkzeuge zur Bearbeitung zylindrischer Bohrungen, dadurch gekennzeichnet, daß sie mit Schneidzähnen aus Hartmetall, insbesondere Hartchrom, versehen sind.
  2. 2. Honbacken nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dxß die aus einem metallischen Zahnträger herausgearbeiteten Schneidzähne mit einem Überzug aus Hartmetall, insbesondere Hartchrom, versehen sind.
  3. 3. Honbacken nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Zahnträger mit den Zähnen aus Hartmetall besteht und mit radial verstellbaren Einsatzbacken verbunden ist. q..
  4. Honbacken nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Einsatzbacken aus Hartmetall -bestehen und die Schneidzähne unmittelbar in die Schneidfläche dieser Einsatzbacken eingearbeitet sind.
  5. 5. Honbacken nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß -die -schneidenden Flächen der Honsteine mit einem Belag aus Hartmetall feinster Körnung versehen sind, der mit dem Honstein .beispielsweise durch Galvanisieren fest verbunden ist.
  6. 6. Verfahren zum Herstellen der Honsteine nach Anspruch i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß die Zähne in die Schneidfläche mechanisch oder chemisch eingearbeitet werden.
  7. 7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Überziehen der Schneidzähne mit Hartmetall durch Galvanisieren erfolgt.
  8. 8. Verfahren zur Herstellung der Honsteine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Belag aus Hartmetall mit der Schneidfläche durch Galvanisieren fest verbunden wird.
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