DE864201C - Verfahren und Einrichtung zum registerhaltigen Transport mehrerer uebereinanderliegender Filmstreifen - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zum registerhaltigen Transport mehrerer uebereinanderliegender Filmstreifen

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DE864201C
DE864201C DET331A DET0000331A DE864201C DE 864201 C DE864201 C DE 864201C DE T331 A DET331 A DE T331A DE T0000331 A DET0000331 A DE T0000331A DE 864201 C DE864201 C DE 864201C
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DE
Germany
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film
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DET331A
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Charles D Bennes
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Technicolor Motion Picture Corp
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Technicolor Motion Picture Corp
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03CPHOTOSENSITIVE MATERIALS FOR PHOTOGRAPHIC PURPOSES; PHOTOGRAPHIC PROCESSES, e.g. CINE, X-RAY, COLOUR, STEREO-PHOTOGRAPHIC PROCESSES; AUXILIARY PROCESSES IN PHOTOGRAPHY
    • G03C7/00Multicolour photographic processes or agents therefor; Regeneration of such processing agents; Photosensitive materials for multicolour processes
    • G03C7/22Subtractive cinematographic processes; Materials therefor; Preparing or processing such materials

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Photographic Developing Apparatuses (AREA)

Description

(WiGBl. S. 175)
AUSGEGEBENAM 22. JANUAR 1953
Ύ 331IX a j 57 c
In der Filmtechnik ist es häufig erwünscht, zwei oder mehrere Filme auf einem endlosen Band oder einem anderen Träger in gegenseitigen Kontakt zu bringen, wobei das Band oder Träger mit einer Reihe aufeinanderfolgender, in die Perforierungslöcher der Filme eingreifender und1 die Filme so in genauer Deckung 'haltender Zähne versehen ist. Dieser FaI1I ist beispielsweise bei der Behandlung von Kinofarbfilmen gegeben, bei denen Emulsionsschichten verschiedener Empfindlichkeit auf einem einzigen Filmstreifen übereinandierliegen, damit man nicht auf die Verwendung einer besonderen Mehrfachfilmkamera angewiesen ist. Nachdem die Eniulsionsschichten belichtet und' entwickelt sind, müssen sie von dem Mehrschichtfilmstreifen auf einen anderen Filmstreifen übertragen werden. Bei diesem Filmzerleguingsverfahren; werden der Mehrschichtfilm und der aufnehmende Filmstreifen übereinanderliegend auf einen Träger gebracht, der eine Aufeinanderfolge von Registerzahnen besitzt und sich auf einer Kreisbahn bewegt. Während die beiden Filme so gemeinsam vorwärts bewegt werden, wird die zu übertragende Emulsionsschicht von dem Mehrse'hichtfHmstreifen gelockert und durch Anhaften auf dem neuen Trägerstrei'fen mit diesem verbunden. Als weiteres Beispiel sei das Drucken oder Kopieren auf eine saugfäihige Fläche genannt. Hierbei ist es üblich, eine Matrize oder einen Stempel, die Bandform haben können, gegen eine saugfähige Fläche zu drücken und beide, d. h. also z. B. die bandförmige Matrize und den bandförmigen saugfähigen leeren Streifen, auf einem Träger vorwärts zu bewegen, der mit Registerzähnen versehen ist, um die aufeinanderllegenden, vorwärts bewegten Bänder, Streifen od. dgl. in genauer Deckung zu halten.
Bister bot es erhebliche Schwierigkeiten, die beiden übereinanderliegenden Filme dem mit Stiften versehenen Band oder einem anderen gezahnten Träger zuzuführen, ohne die Filme oder die darauf befindlichen Schichten zu beschädigen oder die Bilder zu verwischen. Dies gilt insbesondere dann, wenn die Filmüberzüge erweicht wurden und eine mehr oder weniger klebrige Beschaffenheit erhalten, bevor die Filme dem Träger zugeführt
ίο werden.
Aufgabe der Erfindung ist es nun, zwei Filme in Übereinanderlage auf ein mit Stiften besetztes Biand ο der einen anderen gezahnten Träger zu transportieren, ohne die Filme oder die dairauf befindliehen Überzüge oder Schichten zu1 beschädigen und ohne ein Verziehen oder Verwischen der von den Überzügen oder Schichten getragenen Bilder ziu verursachen.
Die Erfindung umfaßt ein Verfahren.', mit dessen Hilfe gleichzeitig eine Mehrzahl von- Filmen auf einem endlosen Riemen oder einem anderen auf einer kreisförmigen Bahn wandernden, und eine Reihe aufeinanderfolgender, in die Perforierungslöcher der Filme eingreifender Registerzähne besitzenden Träger in Registerstel'lüng gebracht werden kann. Das Verfahren besteht darin, daß man die Filme mit in Deckung befindlichen, Perforierunigslöchern miteinander in Kontakt bringt, afeöann die Filme längs eines geradlinigen Weges vorwärts1 bewegt, welcher tangential auf die kreisförmige Bahn des gezahnten Trägers zuläuft, und daß man die Registerzähne -auf dem geradlinigen Weg in die Perforierungslöcher der Filme eintreten läßt. Von dem Zeitpunkt an, wo die Filme zusammengeführt werden, bis zu demjenigen, wo sie sich auf dem gezahnten Träger befinden, wird also von den Filmen ein Weg zurückgelegt, der keine wesentliche Krümmung aufweist.
Zweckmäßig läßt man die Registerzähne nicht völlig in die Perforierungslöcher der Filme eintreten, sondern sieht zwischen dem Träger und der Rückseite des nächst benachbarten Fültais ein gewisses Spiel vor. Obwohl dieses Spiel sich ändern kann, ist für gewöhnlich ein Spiel von etwa ι·2> μ ausreichend.
Gemäß· einer noch anderen Ausführungsform besitzt die Einrichtung einen Widedagerriemen, um den Film auf die Registerzähne zu drücken. Der Wideriagerriemen hat dabei Lochungen zur Auf-. nähme der Spitzen der Regi'sterzähnie. Der Wilderlagerriemen ist übeir Rollen geführt, d!ie an sich in Abstand voneinander befindlichen Stelen längs des Filmdurchlaufweges in dem Bereich angeordnet sind, wo die Filme den Träger treffen. Zwischen den Widerlagerrollen kann der Wideriagerriemen nachgiebig oder nicht nachgiebig auf einem festen Widerlager abgestützt werden, über das der Wideriagerriemen hefübergleitet.
Beispielsweise Ausführungsformen der Erfindung zeigt die Zeichnung, und zwar sind
Fig. ι eine schematische Ansicht einer Filmzerlegungseinrichtung zur Übertragung von Bildschichten eines zusammengesetzten Films auf gesonderte Filmstreifen, die dann Filme mit gesonderten Fiarben bilden,
Fig. 2 eine in vergrößertem Maßstab gehaltene Darstellung desjenigen Teiles 'der Fig. 1, wo die beiden Filme zusammengeführt und auf den gezahnten Träger geleitet werden,
Fig. 3 bis 9 .Schnittegemäß den Linien3-3 bis 9-9 in Fig. i, wobei Teile weggebrochen sind,
Fig. 10 eine schematische Darstellung entsprechend einem Teil der Fig. 1 im 1FaIl einer anderen bevorzugten Ausführungsform,
Fig. 11 eine in vergrößertem Maßstab gezeigte Ansicht eines Teiles der bevorzugten Ausführungsform,
Fig. 13 ein Schnitt nach Linie 12-12 in Fig. it und
Fig. 13 ein Schnitt nach Linie 13-13 in Fig. 11.
Eine zur Verwendung in der Zerlegungseinrichtung nach Fig. ι geeignete Art eines mit einer mehrfachen Schicht belegten zusammengesetzten Fi'lms ist in- Fig. 3 dargestellt.
Es handelt sich hierbei um einen gewöhnlichen Filmstreifen 6 mit drei Emulsionsschichten 7, S und 9. Die Schicht 7 ist auf dem Filmstreifen in üblicher Weise für die Dauer befestigt. Die Schicht 8 ist dagegen auf der Schicht 7 mittels eines alkohollöslichen Haftmittels aufgebracht, wäh- go rend die Schicht 9 auf der Schicht 8 mittels eines wasserlöslichen Haftmfttels festgehalten wird. Die Schicht 9 kann also mit Hilfe von Wasser abgelöst werden, ohne daß ein Ablösen der Schicht 8 erfolgt, während die Schicht 8 daraufhin ohne Losföstung der Schicht yt entfernt werden kann. Es sei jedoch bemerkt, daß die Erfindung, wenigstens in ihrem größeren Rahmen, von dem besonderen Aufbau des Mehrschichtenfilms unabhängig ist. Der Film 10, auf welchen die Emulsionsschichten übertragen werden sollen, kann aus einem gewöhnlichen Kinofilmstreifen bestehen (Fig.6).
Die Ausführungsform der Erfindung nach den Fig. ι und 2 besitzt zwei Trommeln oder Scheiben 11, über welche ein endloses Band 12 geführt ist. Längs der Ränder dieses Bandes sind Reihen von Registerstiften oder -zähnen 13 angeordnet, die in die Perforierungslöcher der Filme passen. Die Stifte können in verschiedener Weise auf dem Band befestigt werden. Zweckmäßig werden sie in Löcher des Bandes eingesteckt, die der Filmperforieruiig entsprechen, wobei die Köpfe 14 an der Rückseiite des Bandes anliegen. Zweckmäßig- bestehen sowohl das Band als auch die Stifte oder Zähine aus Metall, wobei die Köpfe 14 mit der Rückseite des B'andes verlötet sind.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich, wird der Mehrschichtenfilm 6 mit den Schichten 7, 8 und 9 von der RoIe ιό her in die Einrichtung eingeführt, während man das nicht überzogene Filmmateria'l 10 vpn der Rolle 1.7· abzieht. iDiie Filme 6 und1 10 werden dem endlosen Band 12 durch ein Paar von Rollen iß1 zugeleitet, welche die beiden Filme im wesentlichen zusammenführen. Auf dem Weg zu den Rollen 18 wandert der Mehrschichtenfilm durch einen Wasserbehälter 20, um das Haftmittel
zwischen den Schlichten 8 und 9. anzufeuchten. Der Film wird dabei über gegenüberliegende Paare von Führungsrollen 21 zickzackförmig hin- und1 zurückgeführt, so daß man genügend Zeit erhält, während der das Wasser von der Bildschicht absorbiert werden kann, die gewöhnlich aus Gelatine od'. dgl·, besteht. Die erforderliche Zeit, während der der Film durch das Wasserbad wandert, braucht nur lang genug zu sein, um die Bildschicht anzufeuchten, und der Film kann den Behälter verlassen, bevor Wasser zu der ersten Haftmittelschicht vorgedrungen ist. Die Zeit kann aber so lang gewählt werden, daß das Haftmittel zwar etwas anweicht, jedoch nicht so w^eich wird, daß die Schicht verschoben oder abgelöst wird, bevor der Film 6 auf das Band gelangt ist. Da der Film durch das Wasser unter Umständen ein wenig gestreckt wird, wird der Filmstreifen 10 einer ähnlichen Behandlung unterworfen, indem man ihn zickzackförmig über ähnliche Rollensätze 22 hin- und zurückführt, so daß die beiden Filme gleichen Einflüssen unterworfen sind. Die Streifen treten in den Wasserbehälter durch schmale Schlitze ein und verlassen i'hn auch wieder durch solche, so daß nur ein kleiner Wasserverlust eintritt, der von einer Speisequellle aus ständig wieder ergänzt werden kann. Nach dem Austreten aus dem Behälter und dem Passieren der Rollen 18 wandern die Filme zu einer anderen Rolle 25, welche die Filme an der Stelle auf das mit Stiften oder Zähnen versehene Band 12 führt, wo das Band 1,2 die Trommel 11 tangential verläßt. Die Filme können dicht auf dem Träger 13 ruhen, oder es kann auch ein geringes Spiel zwischen dem Träger und der Rückseite des aufliegenden Films vorhanden sein. Alsdann wandern die Filme mit dem Riemen über eine Strecke, die ausreicht, damit die oberste Schicht 9 fester an dem neuen Streifen 10 anhaftet als an der darunter befindlichen Schicht 8. Dies geht so vor sich, daß sich die Schicht 9 mit dem Vordringen des Wassers in der äußeren Bildschicht zu der Haftmittelsehicht nach und nach von seiner alten Unterlage löst und infolge der klebrigen Natur der Gelatine oder des sonstigen die Schicht bildenden Stoffes, die .sich durch die vorherige Wasserbehandluing einstellt, an dem neuen Filmstreifen anhaftet. Während die Filme gemeinsam mit dem Band vorwärts schreiten, werden sie durch die Stifte oder Zähne des: Bandes in genauer Deckung gehalten, während die Schicht 9 von dem Me'hr'Sehichtenfilm auf den Filmstreifen ro übertragen wird.
Nachdem die Schicht 9 mit dem neuen Filmstreifen fest verbunden ist, werden beide Filme von dem Band über eine Rolle 26 zwischen ein Paar Rollen 27 geführt, wo eine Trennung der beiden Filme voneinander stattfindet. Der Film 6 mit seinen darauf verbliebenen Schichten 7 und 8 (Fig. 4) wird nach rechts geleitet. Der Filmstreifen 10 mit der Schicht 9 (Fig. 7) wird dagegen nach links geführt. Der Film 10 wandert in einer Schleife hin und zurück, über Fü'hrungsrollenpaare 28 in einer Trockenkammer 29, bis der Film trocken ist, und wird dann auf eine Rolle 30 aufgewickelt. Der Film 6 wird in Schleifenform hin und zurück über Fü'hrungsrollenpaare 3,1, in der Trockenkammer geleitet und wandert al'sdann über Führumgsrollen 32 und 33 zu einer zweiten Stelle, wo er in Übereinanderlagerung mit einem neuen Filmstreifen 34, auf den die Schicht'8 übertragen werden soll, erneut dem Transportband zugeführt wird.
An der zweiten Zusammenführungsstelle ist ein Behälter 35 vorgesehen, der dem Behälter 20 an der ersten Zusammenführungsstelle entspricht und in gleicher Weise der Anfeuchtung beider Filme dient. Wenn die Schicht 8 mit der Schicht 7 mit Hilfe eines alkohollöslic'hen Haftmittels verbunden ist, so enthält der Behälter 3.5 Alkohol. Der Leerfilm 34 wird dem Behälter von einer Rollte 36 her zugeführt und wandert dann schleifenförmig 'hin und zurück über ein Paar Führungsrollen 37 und weiter zu den Rollen 40, wo er mit dem Mehrschic'htenfiim 6 zusammengebracht wird. Der Film 6 läuft hin und zurück über Führungsrollenpaare 39 und alsdann zu den Rollen 40. Von den Rollen 40 gelangen die beiden übereinandeiiieigenden Filme zwischen der Rolle 42 und der Trommel 11 auf das mit Stiften oder Zähnen besetzte Band und wandern dann zusammen mit diesem Band über eine Strecke, die genügend lang ist, damit die Schicht 8 fest ani dem neuen Filmstreifen 34 anhaftet. Alsdann werden die beiden Filme von dem Transportband weg über die Führungsrolle 43 zu einem Führungsrdllenpaar 44 geleitet, wo die beiden Filme voneinander getrennt werden. Der Mehrschichtenfilm 6 mit der allein noch darauf verbliebenen Schicht/1 (Fig. 5) wandert nach links durch die Trockenkammer 45. auf eine Aufwickelrolle 46, während der Filmstreifen 34 mit der darauf haftenden Schicht 8 (Fig. 8) nach rechts durch die Trockenkammer geleitet und alsdann der Aufwickelrolle 47 zugeführt wird. Der Mehrschichtenfilm gemäß Fig. 3 wird also in die drei getrennten Farbfilme zerlegt, die in den Fig. 5, 7 und 8 gezeigt sind.
Wie sich aus der Darstellung ergibt, werden die beiden Filme somit mit im wesentlichen in Übereinstimmung befindlichen Perforierungslöchern zusammengebracht und alsdann geradlinig weiterbewegt, so daß ihr Durchlaufweg das mit Stiften oder Zähnen besetzte Band tangential trifft und der Zulaufweg in gleicher Richtung verläuft wie der Weg, dem das Stift- oder Zahnband und die Filme jenseits der Stelle folgen, wo die Filme auf das Stift- oder Zahnband aufgebracht werden. Der Mehrschichtenfilm 6 und der Übertragungsfilm 10 werden zwischen den Rollen 1$ zusammen- geführt und in innigen Kontakt miteinander gebracht, wobei beide im wesentlichen sich mit ihren Schal'tlöchern in Deckung befinden. Von dieser Stelle ab verfolgen die beiden Filme einen geradlinigen Weg und werden durch die Rolle 25 auf das Stift- oder Zahnband 12 eingestellt und zur Auflage gebracht, wo dieses Band, das um die Trommel 11 herumläuft, den obersten Teil der Trommel überläuft. Der geradlinige Weg 24 der beiden Filme trifft den kreisförmigen Weg des Stift- oder Zahnbandes tangential. Wenn die
Filme 6 und ίο zwischen den Rollen i8 zusammengeführt werden, so beginnen sie von da an ihren geradlinigen Weg und wandern weiter geradlinig, d)a die Zähne 13 in ihre Perforierungslöcher eingreifen. Da der Weg zwischen den Rollen 18 und der Rolle 05 keine Krümmung aufweist, so befinden sich die Perforierungslöcher der beidenFilme stets im wesentlichen in Deckung, und wenn die - Filme auf das Band gebracht wenden, so besteht .10 keine Neigung, daß sich die Filme gegeneinander verschieben und so die Haf tbinduing zwischen ihnen zerreißen. Die Stifte 13 üben auf jeden Film eine gleiche Kraft aus, so daß kein Verziehen und keine Verschiebung der Emulsion stattfindet.
Die Ausführungsform gemäß den Fig..ro bis 13 besitzt zwei Trommeln 51 und ein endloses Stiftoder Zahriband 52, die den Teilen iir und 12 der ersten Ausführungsform entsprechen. Die Filme 6, 10 und 34 werden in der zuvor beschriebenen
Weise dem Band 52 zu- und von diesem wieder abgeführt. Der einzige Unterschied zwischen den beiden Ausfuhmngsformen besteht in dem Mitteln zum Aufdrücken der Filme auf die Register zähne 53 des Bandes 52.
Die Hake- oder Andrückmittel bestehen hier aus einem endlosen Band 54 aus dünnem Monelmetall, das wie ein Kinofilm perforiert ist und die vorstehenden Enden der Zähne 53 aufnehmen kann. Das Band 54 ist um drei Rollen 56, 57 und 58 herumgeführt, die auf einem Block 59 drehbar gelagert sind. Dieser Block 59 kann auf einem Halter 61 mit Hilfe von Führuagsniasen 62 senkrecht verschoben werden. Wie aus den 'Fig. 12 und 13 ersichtlich ist, hat die Rolle 57 zwei über den Umfang verlaufende Nuten 63, die zur Aufnahme der vorstehenden Enden der Zähne 53 dienen. Der Block 59 wird mit Hilfe einer Feder 64 nachgiebig nach unten gedruckt, wobei die Abwärtsbewegung des Blockes durch einen einstellbaren Anschlag 66 begrenzt ist. Auf dem unteren Ende des Blockes 59 ist ein Schuh· 67 angeordnet, der mittels Schrauben 68; befestigt ist. Der Schuh 67 hat eine Unterseite 69, die sich mit den untersten Stellen der Rollen· 56, 57 und 518 in eimer Ebene befindet uod! als Widerlager für das Band 54· dient.
Im Betrieb wird der Anschlag 66 so eingestellt, daß der Spalt zwisichen den Rollen 51 und 517 um etwa 12 μ größer ist als dlie Gesamtstärke des Transportbandes 52, der beiden Filme und des
Widerlagerbandes 54. Auf diese Weise werden die Filme nicht dicht' gegen das Band 52 gedrückt, sondersi nur bi's zu einer Stelle niedergehalten, bei der zwischen dem Band' 52 und der Rückseite des Films 6 der Luftspalt 71 (Fig. 12) besteht. Auf diese Weise werden die Emulsionen der Filme nicht durch ein Aufdrücken auf die Zähne 53 verbogen oder verzerrt. Wenn eine Klebestelle zwischen zwei Filmen in die Einrichtung eintritt, so höbt sich der Block 519 'entgegen der Wirkung der Feder an, so daß die Klebestelle hiindurchwandern kann. Wenn die Stifte oder Zähne in die Filme eintreten, so werden die letzteren durch das Band 54 abgestützt/ welches seinerseits auf den Rollen 56, und 58 und auf dem Schuh 67 ein Widerlager findet. Die Filme 6 und 10 verlaufen dort, wo die Zähne 53 eintreten, im wesentlichen gerade und befinden sich dort in registerhaltiger Berührung, wie dies auch bei der ersten Ausführungsform der Fall ist.
Die beschriebenen Ausführungsformen können Abänderungen erfahren, ohne daß damit der Rahmen der Erfindung verlassen wird.

Claims (1)

  1. Patentansprüche:
    1, Verfahren zum Transport einer Mehrzahl von Kinofilmen mittels eines Trägers in Form eines endlosen Bandes oder einer Führungsrolle mit in die Schaltlöcher der Filme passenden und die Filme in Deckung miteinander haltenden Stiften oder Zähnen, dadurch gekennzeichnet, daß man die Filme vor dem Auflaufen auf den Träger mit ihren Schaltlöchern in Deckung bringt und dann die übereinanderliegenden Filme von der Zusammenführungsisteill'e ab bis au der Stelle, wo die Filme von dem Träger aufs genommen werden, auf geradliniger, tangential * zu der Auf lauf stelle verlaufender Bahn \'orwärts bewegt, wobei die Stifte oder Zähne des Trägers auf dieser geradlinigen Bahn in die Schaltlöcher eintreten. '
    2'. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch ge-" kennzeichnet, daß das untere Filmband auf dem Träger mit einem Abstand von etwa νζμ geführt wird.
    3. Verfahren zum Transport einer Mehrzahl von Kinofilmen mittels eines endlosen Bandes nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Trägerweg unmittelbar hinter der Stelle, an der die Filme von dem Träger aulgenommen werden, geradlinig verläuft und mit der geradlinigen Bahn der dem Träger zugeführten Filme fluchtet.
    4. Einrichtung zur Durchführung dies Verfahrens nach Anspruch 2 oder 3, gekennzeichnet durch Stützmittel, die der geradlinigen Bahn !annähernd parallel sind und den Druck der Stifte und Zähne aufnehmen, wenn diese in die Perforierungslöcher der Filme eintreten.
    5. Einrichtung nach Anspruch 41, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützmittel aus einem umlaufenden, endlosen Band bestehen, das Löcher zur Aufnahme der Spitzen der Stifte oder Zähne besitzt.
    6. Einrichtung nach Anspruch 5» gekennzeichnet durch Rollen, die an verschiedenen Stellen 1x5 an der Rückseite des Bandes anliegen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    1 S645 1.53
DET331A 1949-01-03 1949-12-31 Verfahren und Einrichtung zum registerhaltigen Transport mehrerer uebereinanderliegender Filmstreifen Expired DE864201C (de)

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GB (1) GB674345A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1268970B (de) * 1963-12-27 1968-05-22 Ibm Transporteinrichtung fuer die Zusammenfuehrung einer Filmfensterkarte mit einem Filmbild in einer Kopiervorrichtung

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1268970B (de) * 1963-12-27 1968-05-22 Ibm Transporteinrichtung fuer die Zusammenfuehrung einer Filmfensterkarte mit einem Filmbild in einer Kopiervorrichtung

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GB674345A (en) 1952-06-25

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