DE86378C - - Google Patents
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- DE86378C DE86378C DENDAT86378D DE86378DA DE86378C DE 86378 C DE86378 C DE 86378C DE NDAT86378 D DENDAT86378 D DE NDAT86378D DE 86378D A DE86378D A DE 86378DA DE 86378 C DE86378 C DE 86378C
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- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K99/00—Subject matter not provided for in other groups of this subclass
- H02K99/20—Motors
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Dc Machiner (AREA)
Description
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KAISERLICHES
PATENTAMT,
Die Anordnung besteht im wesentlichen aus einem eigenartig aufgebauten Motor, welcher
mit einem unabhängig drehbaren Stromwender und einer Gleichstrom liefernden Elektricitätsquelle
elektrisch verbunden ist, um in bekannter Weise durch Drehung des Stromwenders in Gang gesetzt zu werden. Die Anordnung
hat den Zweck, einen absoluten Synchronismus bei Bewegungsübertragungen herbeizuführen,
was besonders dadurch erreicht ist, dafs die Magnete des Motors vollständig von einander getrennt concentrisch um den Anker
angeordnet sind und paarweise gegenüberliegend Strom erhalten, so dafs sich die Kraftlinien
durch den Anker und das Eisen gegenüberliegender Magnete schliefsen. Wie Fig. 1 zeigt,
geht. von der Elektricitätsquelle E (Dynamomaschine, elektrischer Sammler u. s.. w.) aus
eine Leitung Z bis zum Stromwender K, von dort deren drei (I1 Z2 13J zum Motor M. Hinter
dem Motor sind die Leitungen t wieder zu einer (I) vereinigt, welche dann zur Elektricitätsquelle
E zurückführt. Wird der Stromwender in der beabsichtigten Drehungsrichtung in
Drehung versetzt, so wird im Motor ein Drehfeld von derselben Drehungsrichtung erzeugt,
dessen Umdrehungszahl derjenigen des Stromwenders proportional ist, d. h. die Umdrehungszahl
des Motors beträgt ein Mehrfaches oder einen Theil der Umdrehungszahl
des Stromwenders oder ist ihr gleich, je nach dem Verhältnifs zwischen der Segmentzahl des
Stromwenders und der Magnetzahl des Motors. Mit dem kreisenden Felde bewegt sich ein
Eisenanker A ohne Wickelung, dessen Form wiederum abhängig ist von' dem erforderlichen
Uebertragungsverhältnifs. Fig. 1 giebt ein Beispiel, wie sich eine Uebertragung im Verhältnifs
ι : ι vom Stromwender auf Motor darstellen
würde. Der von der Elektricitätsquelle durch Leitung Z kommende Strom wird durch
den Stromwender so zerlegt, dafs während einer Periode der Strom nach einander in jeder
der Leitungen Z1Z2 Z3 und den Magneten JM1 m2 m3
von Null bis zum Maximum anwächst. Während noch der Strom durch eine der Leitungen
fliefst, wird die folgende vom Stromwender schon mit Strom gespeist. Erreicht ist das auf
einfachste Weise dadurch, dafs das Stromschlufsstück c (Bürste) beim Kreisen des Stromwenders
bald auf einem Segment, z. B. C1, bald auf zwei Segmenten, z. B. C1 und C2, aufliegt.
Durch die bei gleichzeitigem Stromdurchgang durch zwei Elektromagnete erzeugte Resultirende
zweier elektrischen Felder und durch die Abrundung der Stromcurve durch die Selbstinduction wird das Kreisen des Feldes
nahezu gleichmäfsig. . Der magnetische Stromkreis schliefst sich, wie in Fig. 1, 2 und 3
durch punktirte Pfeile angedeutet, durch das Eisen der gegenüberliegenden Magnete und das
Ankereisen. Bei dem rahmenförmigen Anker (Fig. 4) tritt eine geringe Aenderung in dem
Aussehen des Feldes ein, indem ein Theil der Kraftlinien sich durch die Längsseite des Ankers
schliefst. Es ist leicht ersichtlich, dafs man durch Aenderungen zwischen Segmentzahl des
unabhängigen Stromwenders und Magnetschenkelzahl des Motors die verschiedensten Uebertragungsverhältnisse herstellen kann. Bei
Erhöhung der Segmentzahl ist die Periodenzahl bei gleichen Touren eine gröfsere, während
bei Erhöhung der Magnetschenkelzahl für je eine Umdrehung des Ankers eine erhöhte
Periodenzahl nöthig wird. In Fig. 5 ist ein Stromwender mit zwölf Segmenten C1C2C3 ....
gezeichnet, jedoch ist auch ein solcher mit drei Segmenten anwendbar, wobei die Schaltung
ähnlich der in Fig. 1 und 5 ausgeführt wird. Ganz ähnlich gestaltet sich die Schaltung
der Magnete, wenn eine gröfsere Anzahl derselben zur Anwendung gelangt. Es würden
z. B. in der in Fig. 3 gezeichneten zwölfmagnetigen Anordnung alle Magnete mit derselben
Bezeichnung zu gleicher Zeit Strom erhalten.
Dieselbe Figur zeigt auch, auf welche Art die Form des Ankers (A1J der Magnetzahl
anzupassen ist. Magneten gleicher Bezeichnung steht hier immer ein Ankerpol ρ gegenüber.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Elektromagnetischer Motor, dessen einzelne Magnetschenkelpaare durch einen gesonderten Stromwender abwechselnd mit Gleichstrom gespeist werden, dadurch gekennzeichnet, dafs die einzelnen, durch je einen eigenen Eisenkörper gebildeten, concentrisch um den Anker angeordneten, abwechselnd erregten Magnetschenkelpaare vollständig von einander getrennt sind und der durch die gegenüberliegenden Schenkel gebildete magnetische Kreis durch den entsprechend geformten Anker geschlossen wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE86378C true DE86378C (de) |
Family
ID=358432
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT86378D Active DE86378C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE86378C (de) |
-
0
- DE DENDAT86378D patent/DE86378C/de active Active
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